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Aktuelle Themen für Abschlussarbeiten

Hier finden Sie aktuell ausgeschriebene Themen für Abschlussarbeiten.

Bachelorarbeiten

Agiles Innovationsmanagement durch den Einsatz von Process Mining

Beschreibung: Die durchschnittliche Entwicklungszeit für Innovationen liegt bei ca. 6 Monaten bis 5 Jahren. Dabei wird häufig ein wasserfallbasierter Entwicklungsprozess herangezogen, welcher durch ein sequentielles und top-down getriebenes Vorgehen gekennzeichnet ist.  Es zeigt sich jedoch, dass durch die hohe Marktdynamik und die Entwicklung neuer digitaler Technologien (bspw. Künstliche Intelligenz, Big Data oder Virtual Assistants) Innovationen meist „on-the-fly“ im Tagesgeschäft geschehen müssen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass über 60% der Innovationen beim Mitarbeiter entstehen. Damit diese realisiert werden können, werden agile, flexible und bottom-up getriebene Innovationsansätze benötigt. Einen Ansatz kann hier das Process Mining liefern. Process Mining beschreibt eine Technik des Prozessmanagements, die es ermöglicht, Geschäftsprozesse auf Basis von Event Logs zu erkennen und zu analysieren. Dadurch können Verbesserungspotentiale identifiziert werden, welche sich bereits auf operativer Ebene in den Organisationsroutinen bei den Mitarbeitern bewährt haben. Im Rahmen der Abschlussarbeit können Konzepte, Rahmenwerke oder Methoden entwickelt werden, welche aufzeigen, wie Innovationen agil und flexibel mittels Process Mining geschaffen werden können.

Literatur:

  • Dumas, M., La Rosa, M., Mendling, J., Reijers, H.A. (2018): Fundamentals of Business Process Management. Second Edition. Springer-Verlag. DOI: 10.1007/978-3-662-56509-4
  • Pentland, B.T., Liu, P., Kremser, W. and Hærem, T., 2020. The Dynamics of Drift in Digitized Processes. Mis Quarterly, 44(1).
  • Weinzierl, S.; Wolf, V.; Pauli, T.; Beverungen, D.; Matzner, M. (2020): Detecting Workarounds in Business Processes — A Deep Learning Method for Analyzing Event Logs. In: Proceedings of the 28th European Conference on Information Systems (ECIS), An Online AIS Conference.

Betreuerin: Dr. Verena Wolf

Gestaltung einer Methode für die Vorhersage von Workarounds in Geschäftsprozessen

Beschreibung: Workarounds stellen zielgerichtete Abweichungen von Geschäftsprozessen dar, welche durch Mitarbeiter*innen ausgeführt werden. Dabei können die Effizienz und Effektivität von Aktivitäten im beruflichen Tagesgeschäft verbessert werden. Diese Potentiale bleiben jedoch häufig verborgen. Bisher gibt es nur wenig Methoden zur Erkennung von Workarounds in Geschäftsprozessen, wie beispielsweise Interviews, Beobachtungen oder Process Mining. Da sich bestimmte Verhaltensweisen in den Organisationsroutinen von Mitarbeitern verfestigen können, entstehen Muster, welche es erlauben, datenbasiert Workarounds vorherzusagen. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll untersucht werden, wie ein Konzept, eine Methode oder ein Vorgehensmodell zur automatischen Erkennung und Vorhersage von Workarounds gestaltet werden kann.

Literatur:

  • Weinzierl, S.; Wolf, V.; Pauli, T.; Beverungen, D.; Matzner, M. (2020): Detecting Workarounds in Business Processes — A Deep Learning Method for Analyzing Event Logs. In: Proceedings of the 28th European Conference on Information Systems (ECIS), An Online AIS Conference.
  • Alter, S. (2014): Theory of Workarounds. Communications of the Association for Information Systems 34 (55), 1041–1066.
  • Laumer, S., C. Maier, and T.Weitzel (2017). “Information Quality, User Satisfaction, and the Manifestation of Workarounds: A Qualitative and Quantitative Study of Enterprise Content Management System Users.” European Journal of Information Systems 26 (4), 333–360.
  • Outmazgin N., Soffer P., Hadar I. (2020) Workarounds in Business Processes: A Goal-Based Analysis. In: Dustdar S., Yu E., Salinesi C., Rieu D., Pant V. (eds) Advanced Information Systems Engineering. CAiSE 2020. Lecture Notes in Computer Science, vol 12127. Springer, Cham. doi.org/10.1007/978-3-030-49435-3_23

Betreuerin: Dr. Verena Wolf

Systematische Literaturanalyse zu Arten der Technologie-gestützten Kundeninteraktion in Dienstleistungssystemen

Nach der Service-dominanten Logik kann Wert in Dienstleistungssystemen nur durch Ko-Kreation zwischen Anbieter und Kunde geschaffen werden, indem beide Ressourcen integriert und diese (neu) konfiguriert werden, mit dem Ziel, für mindestens einen der Akteure einen Wert (sog. Value-in-Use) zu generieren. Mittlerweile wird der Großteil der Interaktionen zwischen Anbieter und Kunde durch Technologie unterstützt bzw. erst durch den Einsatz dieser ermöglicht. Obwohl offensichtlich ist, dass Technologie in verschiedenen Interaktionen unterschiedlich eingesetzt wird (bspw. Chatbot, Navigationsservice, Online-Shop) gibt es bisher kein einheitliches Verständnis über verschiedene Arten der Technologie-gestützten Kundeninteraktion in der Literatur (Ansätze der Systematisierung finden sich bspw. in Froehle und Roth, 2004). Ziel dieser Abschlussarbeit ist es deshalb, im Rahmen einer strukturierten Literaturanalyse verschiedene Interaktionstypen zu ermitteln, diese zu systematisieren, zu konzeptualisieren und auf weiteren Forschungsbedarf hin zu analysieren.

Literatur

  • Froehle, C. M., & Roth, A. V. (2004). New measurement scales for evaluating perceptions of the technology-mediated customer service experience. Journal of Operations Management, 22(1), 1-21.

Betreuer: Christian Bartelheimer

Systematische Literaturanalyse zur Abgrenzung der Begriffe „smart“ und „intelligent“ in der Dienstleistungsforschung

Neben der allgegenwärtigen digitalen Transformation lässt sich ein zweiter Megatrend ausmachen, welcher alle Branchen durchdringt und zu erheblichen Veränderungen für Individuen, für Organisationen und die Gesellschaft führt. Die sogenannte „Servitisierung“ beschreibt den Trend in Organisationen aller Branchen, sich hin zu Anbietern (digitaler) Dienstleistungssysteme (weiter) zu entwickeln. Der Einsatz neuartiger Technologien zu marginalen Kosten ermöglicht es, Kunden komplementäre Dienstleistungen zu bestehenden Produkten oder alleinstehende Dienstleistungen anzubieten. Oftmals streben Organisationen danach, zum Anbieter von Smart Service Systemen (Beverungen 2019) zu werden. Während dieses Bestreben allgegenwärtig ist, zeigt sich, dass die Begriffe „smart“ und „intelligent“ im Zusammenhang mit Dienstleistungen häufig synonym verwendet werden, obwohl diese konzeptionell unterschiedlich sind (für die Entwicklung einer Taxonomie für Smart Services im nachfolgenden Paper wird bspw. nicht zwischen den Begriffen unterschieden; Paukstedt et al., 2019). Erste Forschungsarbeiten haben nun den Bedarf aufgedeckt, diese Begriffe konzeptionell voneinander abzugrenzen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen, auf welcher zukünftige Forschungsarbeiten aufbauen kann. Das Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, die Begriffe "smart" und "intelligent" konzeptionell voneinander abzugrenzen sowie das Aufzeigen von Forschungslücken und die Ableitung des weiteren Forschungsbedarfs für die Dienstleistungsforschung.

Literatur

  • Beverungen, D., Müller, O., Matzner, M., Mendling, J., & Vom Brocke, J. (2019). Conceptualizing smart service systems. Electronic Markets, 29(1), 7-18.
  • Paukstadt, Ute; Strobel, Gero; and Eicker, Stefan, (2019). "UNDERSTANDING SERVICES IN THE ERA OF THE INTERNET OF THINGS: A SMART SERVICE TAXONOMY". In Proceedings of the 27th European Conference on Information Systems (ECIS), Stockholm & Uppsala, Sweden.

Betreuer: Christian Bartelheimer

Standardisierung in Plattform Ökosystemen

In den letzten Jahren haben verschiedene technologische Entwicklungen (z.B. Cloud-Computing, IoT, Big Data) zu einer weiteren Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Die Durchdringung aller Bereiche mit IT führt dabei auch zu einer erhöhten Interkonnektivität zwischen den Bereichen, sodass die Grenzen zwischen den Bereichen immer mehr verschwimmen. Aus all diesen Entwicklungen bilden sich auf digitalen Plattformen aufbauende Ökosysteme, welche verschiedene Stakeholder (z.B. privat/geschäftlich/öffentlich, industrieller Hintergrund, siehe Kenney & Zysman 2016) und komplexe Systemverbunde (siehe van de Kaa et al. 2015) enthalten. Die Beschreibung der Zusammenhänge als ein Plattform-Ökosystem zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl an Studien zu Plattform-Ökonomien (Bogers et al. 2019). Dabei geht die Forschung von der Grundlagenbeschreibung, was ein auf Plattformen basiertes Ökosystem überhaupt ist, bis hin zu gemeinsamer Wertschöpfung in Plattform-Ökonomien (Bogers et al. 2019).

Ein Standard ist eine etablierte Norm, Regel, oder Vorgehensweise, die beispielsweise die Charakteristika einer Technologie, dessen Betriebsmodus oder Performance beschreibt. In einem Standardisierungsprozess können mehrere Unternehmen oder Forschungsteams gemeinsam einen Standard entwickeln. Ein Beispiel ist der VHS-Standard, der maßgeblich für das Ökosystem der Verleihung von Videos war (Cusumano et al. 1992).

In dieser Arbeit ist das Ziel zu beschreiben, wie Standards in Plattform-Ökonomien aktuell wahrgenommen bzw. entwickelt werden und welche Standards überhaupt vorherrschend sind oder als de-facto-Standards etabliert sind. Dafür eignet sich besonders eine Literaturanalyse.  

Literatur

  • Adner, R. (2017). Ecosystem as Structure: An Actionable Construct for Strategy. Journal of Management 43(1), 39–58.
  • Bogers, M., Sims, J., & West, J. (2019). What Is an Ecosystem? Incorporating 25 Years of Ecosystem Research. Academy of Management Proceedings, 1(11080).
  • Cusumano, M. A., Mylonadis, Y., &. Rosenbloom, R. S. (1992). Strategic maneuvering and mass-market dynamics: the triumph of VHS over Beta. Business History Review 66(1), 51-94.
  • Hein, A., Schreieck, M., Riasanow, T., Soto Setzke, D., Wiesche, M., Böhm, M., & Krcmar, H. (2020). Digital platform ecosystems. Electronic Markets 30(1), 87–98.
  • Jacobides, M. G., Cennamo, C., & Gawer, A. (2018). Towards a theory of ecosystems. Strategic Management Journal 39(8), 2255–2276.
  • Kenney, M., & Zysman, J. (2016). The rise of the platform economy. Issues Sci. Technol. 32.
  • Van de Kaa, G., Van den Ende, J., De Vries, H.J. (2015). Strategies in network industries: the importance of inter-organisational networks, complementary goods, and commitment. Technology Analysis & Strategic Management 27, 73-86.

Betreuer: Philipp zur Heiden

Visualisierung aktueller Zustandsdaten im Mittelspannungsnetz - Entwurf und Konzeption einer mobilen GIS-Anwendung

Die Energie- und Mobilitätswende stellt das bestehende Mittelspannungsnetz in Deutschland vor große (technische) Herausforderungen. Lastschwankungen durch die Einspeisung durch erneuerbare Energien und Ladebedarfe für beispielsweise Elektroautos belasten Anlagen wie Stromstationen mitunter stark, weshalb der aktuelle Status dieser Anlagen von großer Relevanz ist. Im Projekt FLEMING wird dieser Status u.a. mithilfe von Sensoren bestimmt. Da diese Messwerte zu einer Anlage mit geographischem Bezug gehören, bietet die Visualisierung des aktuellen Netzzustandes im Versorgungsgebiet den Verantwortlichen Netzbetreibern einen erheblichen Mehrwert.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es daher, ein Konzept für eine mobile GIS-Anwendung zu entwickeln, welches die Visualisierung aktueller Zustandsdaten von relevanten Netzkomponenten ermöglicht.

Literatur

  • Chrisman, N. R. (1999). What does ‘GIS’mean?. Transactions in GIS, 3(2), 175-186.
  • Hoffmann, M. W., Wildermuth, S., Gitzel, R., Boyaci, A., Gebhardt, J., Kaul, H., ... & Stich, V. (2020). Integration of Novel Sensors and Machine Learning for Predictive Maintenance in Medium Voltage Switchgear to Enable the Energy and Mobility Revolutions. Sensors, 20(7), 2099.

Betreuerin: Jennifer Müller

Strukturierte Literaturanalyse über Anwendungsfeldern von Blockchain-Technologie abseits des Finanzbereiches

Das Konzept der Blockchain-Technologie wurde in einem Paper von Nakamoto (2008) vorgestellt. Seitdem wurde dieser Technologie große Aufmerksamkeit zuteil und der Anwendung von Blockchain wird immenses Potenzial zugeschrieben. So soll Blockchain die Industrielandschaft grundlegend verändern (Swan 2015). Beispielsweise sollen mit der Technologie Abläufe effizienter und transparenter werden, sowie neue Geschäftsfelder entstehen. Allerdings zeigt Friedlmaier (2018), dass aktuelle Forschung stark auf den Finanzbereich konzentriert ist. Auch diverse Reviews (z.B. Casino et al. 2019; Frizzo-Barker et al. 2020; Hawlitschek et al. 2018; Li et al. 2018; Tama et al. 2017) bestätigen eine starke Fokussierung der Forschung im Finanzsektor. Gleichwohl wird der Anwendung von Blockchain-Technologie auch außerhalb des Finanzsektors große Bedeutung zugeschrieben (Hughes et al. 2019).

Das Ziel der Arbeit ist es daher, im Rahmen einer strukturierten Literaturanalyse Forschungsarbeiten über Blockchain außerhalb des Finanzbereichs zu identifizieren, entsprechend zu klassifizieren und auf geeignete Weise zu visualisieren. Auf dieser Basis sollen vielversprechende oder wenig beachtete Anwendungsfelder dargestellt werden und weiterer Forschungsbedarf abgeleitet werden, sowie Trends in der Forschung sichtbar gemacht werden.

  • Casino, F., Dasaklis, T. K., and Patsakis, C. 2019. “A systematic literature review of blockchain-based applications: Current status, classification and open Issues,” Telematics and informatics (36), pp. 55-81 (doi: 10.1016/j.tele.2018.11.006).
  • Friedlmaier, M., Tumasjan, A., and Welpe, I. M. 2018. “Disrupting Industries with Blockchain: The Industry, Venture Capital Funding, and Regional Distribution of Blockchain Ventures,” in 51st Hawaii International Conference on System Sciences, (HICSS) 2018, Hilton Waikoloa Village, Hawaii, USA, January 3-6, 2018, T. Bui (ed.), AIS, pp. 3517-3526.
  • Frizzo-Barker, J., Chow-White, P. A., Adams, P. R., Mentanko, J., Ha, D., and Green, S. 2020. “Blockchain as a disruptive technology for business: A systematic review,” International Journal of Information Management (51), p. 102029.
  • Hawlitschek, F., Notheisen, B., and Teubner, T. 2018. “The limits of trust-free systems: a literature review on blockchain technology and trust in the sharing economy,” Electronic commerce research and applications (29), pp. 50-63.
  • Hughes, A., Park, A., Kietzmann, J., & Archer-Brown, C. (2019). Beyond Bitcoin: What blockchain and distributed ledger technologies mean for firms. Business Horizons, 62(3), 273-281.
  • Li, Y., Marier-Bienvenue, T., Perron-Brault, A., Wang, X., & Paré, G. (2018, January). Blockchain technology in business organizations: A scoping review. In Proceedings of the 51st Hawaii International Conference on System Sciences.
  • Swan, M. (2015). Blockchain: Blueprint for a new economy. " O'Reilly Media, Inc.".
  • Tama, B. A., Kweka, B. J., Park, Y., & Rhee, K. H. (2017, August). A critical review of blockchain and its current applications. In 2017 International Conference on Electrical Engineering and Computer Science (ICECOS) (pp. 109-113). IEEE.
  • Nakamoto, S. (2008). Bitcoin: A peer-to-peer electronic cash system.

Betreuer: Prof. Dr. Daniel Beverungen

Strukturierte Literaturanalyse über Designimplikationen für blockchain-basierte Plattformen

Das Konzept der Blockchain-Technologie wurde in einem Paper von Nakamoto (2008) vorgestellt. Dabei stellt die Technologie ein sicheres Speichermedium für Transaktionen zwischen Unternehmen dar. Aufgrund der Dezentralität und Größe des Netzwerkes sind die darin gespeicherten Informationen vor vielen Angriffsszenarien geschützt, solange die aufrichtigen agierenden Netzwerk-Knoten über mehr Rechenleistung verfügen als ein potenzieller Angreifer (Nakamoto 2008; Tschorsch und Scheuermann 2016). Insbesondere kleinere Blockchain-Netzwerke sind jedoch der Gefahr ausgesetzt, dass ein Angreifer über mehr Rechenkapazität verfügt (den Proof-of-Work erbringt und damit) die Kontrolle über das Netzwerk übernimmt oder Netzwerke mit Proof-of-Stake Konsensfindung, durch das Erzeugen zusätzlicher Identitäten überlistet (siehe hierzu: The Sybil Attack - Douceur 2002).

Im Zuge der digitalen Transformation wird die Technologie auch zunehmend interessant für Unternehmen, die danach streben eigene Geschäftsmodelle auf Plattformen anzubieten. Dabei kann beobachtet werden, dass Unternehmen bei der Konzipierung von Plattformen verstärkt auf private oder konsortiale Blockchains setzen (Dib et al. 2018; Morkunas et al. 2018) und damit das Konzept einer völlig dezentralen Blockchain aufgeben. Gleichwohl wird die Dezentralität als eine der größten Errungenschaften von Blockchain angesehen (Tschorsch und Scheuermann 2016). Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage wie blockchain-basierte Plattformen designt werden können, um dezentrale und offene Blockchain-Netzwerke zu ermöglichen.

Das Ziel der Arbeit ist es, literaturbasiert Implikationen zum Design von blockchain-basierte Plattformen zu sammeln, die aufzeigen, wie kleine, dezentrale und offene Blockchain-Netzwerke sicherer gemacht werden können. Im Fokus stehen dabei die Unterscheidung und Aggregation der gesammelten Designimplikationen. Abschließend soll kritisch reflektiert werden, inwiefern die vorgefundenen Designansätze auch die Sybil Attack verhindern können.

Literatur

  • Dib, O., Brousmiche, K. L., Durand, A., Thea, E., & Hamida, E. B. (2018). Consortium blockchains: Overview, applications and challenges. International Journal On Advances in Telecommunications, 11(1&2).
  • Douceur, J. R. (2002, March). The sybil attack. In International workshop on peer-to-peer systems (pp. 251-260). Springer, Berlin, Heidelberg.
  • Tschorsch, F., and Scheuermann, B. 2016. “Bitcoin and beyond: A technical survey on decentralized digital currencies,” IEEE Communications Surveys & Tutorials (18:3), pp. 2084-2123.
  • Morkunas, V. J., Paschen, J., & Boon, E. (2019). How blockchain technologies impact your business model. Business Horizons, 62(3), 295-306.
  • Nakamoto, S. (2008). Bitcoin: A peer-to-peer electronic cash system.

Betreuer: Prof. Dr. Daniel Beverungen

Empfehlungssysteme in Innenstädten – Entwicklung eines Prototypen zur Empfehlung von Händlern und Gastronomen

Empfehlungssysteme sind in vielen Gebieten eingesetzt. Der wohl bekannteste Einsatzzweck ist jedoch der Online-Handel, bei dem den Benutzern Produkte vorgeschlagen werden, die andere Benutzer mit einem ähnlich Interessenprofil gekauft haben. Es wird also ein Produkt empfohlen, das mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls interessant für den Benutzer sein könnte. Aber nicht nur das Verhalten von anderen Benutzern wird berücksichtigt, sondern auch das des Benutzers, wenn er sich verschiedene Produkte ansieht oder sogar auf anderen Webseiten unterwegs ist. Aber nicht nur der Handel, sondern auch andere Branchen nutzen die Technologie, wie Streaming-Anbieter, die passende Filme bzw. Musik vorschlagen.

Hauptsächlich sollen Empfehlungssysteme für den Benutzer eine Erleichtung darstellen. Für Werbeanzeigen können diese aber auch genutzt werden, um Benutzer gezielt die für ihn passenden Inhalte zukommen zu lassen.

Aber nicht nur in der reinen Online-Welt sind diese Verfahren denkbar. Auch in digitalisierten Einkaufsstraßen in Innenstädten könnten Empfehlungssysteme Anwendung finden. Beispielsweise könnten auf Basis von Laufwegen in der Innenstadt (ähnliche der Klickpfade im Online-Handel) oder regelmäßig besuchter Händler und Gastronomen Empfehlungen für andere Gastronomen und Händler ausgesprochen werden.

Ziel der Arbeit soll es deshalb sein, einen Prototypen für Empfehlungen von Händlern und Gastronomen in der Innenstadt zu entwickeln.

Betreuer: Ingo Berendes

Einsatzpotenziale von VR- und AR-Technologie in Unternehmen– Eine Inhaltsanalyse von Erfolgsgeschichten

Virtual und Augmented Reality sind in den letzten Jahren immer bekannter und ausgereifter geworden. Bei Virtual Reality befindet sich der Benutzer in einer interaktiven virtuellen Umgebung, während bei der Augmented Reality die Wirklichkeit nur mit Informationen ergänzt wird. Beide Technologien sind grundlegend verschieden und haben deshalb auch unterschiedliche Einsatzbereiche. Während vor allem Virtual Reality hauptsächlich den Weg in den Bereich der Spiele gefunden hat, wird Augmented Reality vermehrt auch im industriellen Umfeld eingesetzt.

Durch die Verschiedenartigkeit beider Technologien haben diese für Unternehmen unterschiedliche Einsatzpotenziale. Ziel dieser Arbeit soll es sein herauszuarbeiten, wie die beiden Technologien in Unternehmen eingesetzt werden und welcher Business Value sich für die Unternehmen ergibt. Dafür könnten beispielsweise Inhaltsanalysen von Erfolgsgeschichten zum Einsatz können.

Betreuer: Ingo Berendes

Masterarbeiten

Wir verzichten auf das explizite Ausschreiben von Themen für Masterarbeiten. Sollten Sie Interesse an einer Masterarbeit an unserem Lehrstuhl haben, orientieren Sie sich an unseren Forschungsthemen und sprechen Sie uns mit einer eigenen Idee an, indem Sie uns einen ersten Entwurf Ihres Exposés zusenden. Weitere Informationen zur Abschlussarbeiten finden Sie hier.

Die Universität der Informationsgesellschaft