Pro­ject sem­inars: Sub­ject area and solu­tion com­pet­ence in a team

A project seminar is an application-oriented seminar in which Master's students work in teams to develop and evaluate pre-competitive solutions to operational problems. They apply classic and agile project management methods to plan, control and monitor the development of innovative solutions. The subject of a project seminar at our university is the development of digital services or new operational information systems and their realisation through the implementation of suitable information technology. Students work together in a project group to determine requirements and to develop, implement and evaluate services and information technology in terms of specialised concepts.

Top­ics of our pro­ject sem­inars

Digitale Dienstleistungen für kulturelle Teilhabe und vernetzte Kulturangebote

Die Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure und Angebote – von Kinos, Musikveranstaltungen und Festivals bis hin zu Museumsbesuchen, Ausstellungen, Theater und klassischem Tanz. Neben Kulturtätigen und Kulturinstitutionen sind Kulturinteressierte, öffentliche Einrichtungen, Ticketanbieter, digitale Plattformen sowie weitere Dienstleister an der Erbringung kultureller Leistungen beteiligt. Dadurch entsteht ein komplexes Service-Ökosystem, in dem verschiedene Akteure Ressourcen, Daten und Kompetenzen miteinander kombinieren, um gemeinsam Wert zu schaffen.

Gleichzeitig stehen Kulturinstitutionen vor der Herausforderung, neue Besuchergruppen zu erreichen, bestehende Angebote besser miteinander zu vernetzen und kulturelle Teilhabe möglichst niedrigschwellig zu ermöglichen. Gerade für vulnerable Gruppen bestehen weiterhin finanzielle, organisatorische oder informationsbezogene Zugangsbarrieren. Digitale Dienstleistungen können dazu beitragen, diese Barrieren zu reduzieren, Prozesse zwischen Kulturinteressierten, Kulturtätigen und öffentlichen Stellen zu vereinfachen und neue Formen der anbieterübergreifenden Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Hier setzt das Cultural Wallet an. Das Cultural Wallet ist als anbieterübergreifende digitale Dienstleistung in Form einer App konzipiert, die unterschiedliche kulturelle Services in einer Anwendung/ einem Wallet bündelt. Nutzerinnen und Nutzer sollen beispielsweise ihre Kulturbesuche dokumentieren, digitale Nachweise und Berechtigungen verwenden sowie anbieterübergreifende Bonus- und Teilhabeangebote nutzen können. Denkbare Kernfunktionen umfassen unter anderem die Digitalisierung bestehender Teilhabeangebote, wie des KUKUK-Prozesses, sowie eine digitale Stempelkarte, über die Kulturbesuche gesammelt und mit Vorteilen verbunden werden können. Solche Vorteile könnten beispielsweise zusätzliche Kulturbesuche, Getränke oder besondere Einblicke umfassen und perspektivisch auch an andere Personen weitergegeben oder gespendet werden.

Für Kulturtätige eröffnet das Cultural Wallet zugleich die Möglichkeit, neue Besuchergruppen zu erreichen, Besucherinnen und Besucher langfristig zu binden und anbieterübergreifende Angebote zu gestalten. Darüber hinaus können digitale Berechtigungsprüfungen und durchgängigere Prozesse den administrativen Aufwand reduzieren. Das Cultural Wallet verbindet damit Fragen der kulturellen Teilhabe, digitalen Identität, Loyalität, Verwaltungsdigitalisierung und anbieterübergreifenden Wertschöpfung.

 

Charakter und Organisation des Projektseminars

Gegenstand des Projektseminars Smart Service am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Betriebliche Informationssysteme, ist im Wintersemester 2026/2027 die Analyse, Gestaltung und prototypische Umsetzung eines Cultural Wallets.

Ein Projektseminar ist ein anwendungsbezogenes Seminar, in dem Masterstudierende im Team vorwettbewerbliche Lösungen für konkrete Problemstellungen erarbeiten und evaluieren. Dabei wenden sie klassische und agile Projektmanagementmethoden an, um die Entwicklung innovativer Lösungen zu planen, zu steuern und zu überwachen. Die Studierenden organisieren die Projektarbeit weitgehend eigenständig und stimmen ihr Vorgehen regelmäßig mit den wissenschaftlichen Betreuern ab.

Das Seminar verbindet wissenschaftliche Grundlagenarbeit mit einer konkreten Entwicklungsaufgabe. In einer ersten Phase erarbeiten die Studierenden in individuellen Seminararbeiten relevante theoretische und praktische Grundlagen. Darauf aufbauend beginnt die gemeinsame Projektphase, in der das Cultural Wallet konzeptionell und prototypisch weiterentwickelt wird.

Handlungsfelder und Vorgehen im Projektseminar

Ziel des Projektseminars ist es, das Cultural Wallet aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen drei miteinander verbundene Handlungsfelder:

  1. Analyse des kulturellen Service-Ökosystems: Relevante Akteure, Prozesse, Bedürfnisse und Wertschöpfungsmechanismen rund um kulturelle Angebote und kulturelle Teilhabe werden untersucht.
  2. Analyse bestehender Lösungen und Integrationsmöglichkeiten: Die Studierenden untersuchen bestehende Konzepte, digitale Berechtigungsmodelle, Bonusprogramme, Ticketlösungen, Wallet-Architekturen und Schnittstellen sowie deren Potenziale für das Cultural Wallet.
  3. Gestaltung und Skalierung des Cultural Wallets: Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse entwickeln die Studierenden konkrete Konzepte und Prototypen für zentrale Funktionen des Cultural Wallets und untersuchen, wie diese in einem kulturellen Service-Ökosystem eingesetzt und perspektivisch skaliert werden können.

Eine zentrale Leitfrage des Seminars lautet dabei:

Welche zentralen Funktionen sollte ein Cultural Wallet aufweisen und wie sollte es gestaltet sein, um die Nutzung, Zugänglichkeit und Wertschöpfung in kulturellen Service-Ökosystemen zu unterstützen?

Mögliche Entwicklungsfelder umfassen beispielsweise digitale Stempelkarten und Bonusprogramme, die Integration unterschiedlicher Berechtigungsmodelle, digitale Ticketnachweise, Wallet-Architekturen sowie Konzepte für die Koordination und Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren. Auch Fragen zur technischen und organisatorischen Integration bestehender Kulturplattformen, öffentlicher Stellen und weiterer Dienstleister können Bestandteil der Projektarbeit sein.

Methodisch orientiert sich das Projekt an Ansätzen der qualitativen Sozialforschung und des Design Science Research. Digitale Dienstleistungen werden dabei als sozio-technische Systeme betrachtet, deren technologische Komponenten gemeinsam mit den beteiligten Akteuren, Prozessen und organisatorischen Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen. Die Entwicklung erfolgt iterativ: Anforderungen werden analysiert, Lösungsansätze konzipiert, prototypisch umgesetzt und anschließend evaluiert.

Das Forschungsprojekt „Cultural Wallet“

Die Inhalte des Projektseminars sind eng mit dem Forschungsprojekt „Cultural Wallet“ verbunden. Dessen übergeordnetes Ziel ist es, kulturelle Teilhabe mithilfe digitaler Lösungen zu stärken – insbesondere auch für vulnerable Gruppen. Gleichzeitig sollen die gemeinsame Wertschöpfung und nachhaltige Kooperation zwischen Kulturtätigen gefördert sowie Verwaltungsprozesse und digitale Identitäten stärker miteinander verbunden werden.

Im Forschungsprojekt werden unter anderem Anforderungen und Funktionalitäten des Cultural Wallets erhoben, prototypische Umsetzungen begleitet und evaluiert sowie das Nutzungsverhalten von Kulturinteressierten und die Auswirkungen auf kulturelle Teilhabe untersucht. Das Projektseminar greift diese Fragestellungen auf und ermöglicht es den Studierenden, mit ihren eigenen Analysen, Konzepten und Prototypen unmittelbar an der Weiterentwicklung des Cultural Wallets mitzuwirken.

Operative Umsetzung und Bewertung des Projektseminars

Zu Beginn des Semesters erstellen die Studierenden eine eigene wissenschaftliche Kurzausarbeitung zu einem für das Cultural Wallet relevanten Themengebiet und präsentieren ihre Ergebnisse vor dem Projektteam. Denkbare Themen betreffen beispielsweise Kooperation und Wertschöpfung in kulturellen Service-Ökosystemen, digitale Berechtigungskonzepte, Bonus- und Rabattprogramme, öffentliche Schnittstellen, kulturelle Teilhabe oder die Skalierung digitaler Kulturangebote.

Auf diesen individuellen Vorarbeiten baut die anschließende Projektphase auf. Das Projektteam strukturiert die zu bearbeitenden Aufgaben eigenständig, bildet Arbeitsgruppen und entwickelt ausgewählte Komponenten des Cultural Wallets konzeptionell und prototypisch weiter. Der Projektfortschritt wird regelmäßig dokumentiert und im Rahmen von Meilenstein- beziehungsweise Sprint-Terminen mit den wissenschaftlichen Betreuern diskutiert.

Zum Projektabschluss werden die entwickelten Lösungen, Evaluationsergebnisse und Handlungsempfehlungen in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Darüber hinaus dokumentiert das Projektteam das Vorgehen und die erarbeiteten Ergebnisse in einem Projektbericht.

Durch das breite Spektrum technischer, fachkonzeptioneller, organisatorischer und strategischer Aufgaben eignet sich das Projektseminar für Studierende unterschiedlicher Studiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Neben der Entwicklung digitaler Prototypen sind insbesondere Kenntnisse und Interessen in den Bereichen Dienstleistungsentwicklung, Geschäftsmodelle, Projektmanagement, qualitative Forschung, Prozessgestaltung und digitale Ökosysteme gefragt. Unterschiedliche fachliche Hintergründe können somit gezielt in die gemeinsame Entwicklung des Cultural Wallets eingebracht werden.

 

Anmeldung und weitere Hinweise

Bitte melden Sie sich via PAUL zu diesem Projektseminar an. Sollten wir mehr Anmeldungen erhalten als Plätze zur Verfügung stehen, müssen wir ggfs. eine Auswahl treffen.

Weitere formale Hinweise zum Projektseminar finden Sie hier.

Wir freuen uns über motivierte Studierende und ein interessantes Projektseminar mit Ihnen!

Ankündigung und Themengebiete Information Systems for Smart Service SoSe 2026

Im Sommersemester 2026 bietet der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliche Informationssysteme, für Master-Studierende erneut das Seminar Information Systems for Smart Service anGegenstand des Seminars ist das Verfassen einer wissenschaftlichen Seminararbeit auf Master-Niveau. Hierzu werden den Studierenden zunächst wichtige Inhalte zum wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt und die Erstellung der Arbeiten im weiteren Verlauf des Seminars eng betreut. Das Modul bietet daher eine exzellente Grundlage für die Erstellung der eigenen Masterarbeit. 

Wichtige Meilensteine des Seminars sind die Präsentation des Exposés (20.05.2026; 20% der Gesamtnote), die Präsentation der Ergebnisse (07./08.07.2026; 20% der Gesamtnote) sowie die Einreichung der Seminararbeit (02.08.2026; 60% der Gesamtnote).

Im Sommersemester 2026 befassen sich die Seminararbeiten mit der Konzeption innovativer kultureller Dienstleistungen zur Stärkung kultureller Teilhabe in Kulturökosystemen.  Kulturveranstaltungen leisten einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig stehen Kulturtätige – sowohl gemeinnützige als auch kommerzielle – vor erheblichen Herausforderungen: Sinkende Besucherzahlen, steigende Kosten, fragmentierte Datenstrukturen und begrenzte öffentliche Fördermittel. Zudem werden Veranstaltungs-, Ticket- und Besuchsdaten bislang überwiegend isoliert erhoben und nur eingeschränkt genutzt, wodurch potenzielle Wertschöpfungspotenziale ausbleiben.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie innovative digitale Dienstleistungen gestaltet werden können, die:

  • Diverse Akteure des Kulturbereichs in einem gemeinsamen Datenökosystem vernetzen,

  • digitale Identifizierungs-, Rabatt- und Teilhabemechanismen integrieren,

  • unterschiedliche Zielgruppen – insbesondere auch vulnerable Gruppen – adressieren und

  • als nachhaltige digitale Infrastruktur in kommunale und Smart-City-Kontexte eingebettet werden können.

Im Zentrum des Seminars steht die Konzeption und Gestaltung digitaler Dienstleistungssysteme nach der DIN SPEC 33453 und dem Design Science Research Paradigma. Die Studierenden entwickeln so eigene Konzepte für datengetriebene Dienstleistungen im Kulturbereich.

Mögliche Themen für Seminararbeiten

Studierende haben die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Aspekten innovativer, datengetriebener und kultureller Dienstleistungen auseinanderzusetzen. Dabei können sowohl konzeptionelle als auch methodische Fragestellungen bearbeitet werden. Insgesamt ermöglicht die Themenauswahl den Studierenden, persönliche Interessen zu berücksichtigen und eigene Ideen aktiv einzubringen.

Themenbereiche, die im Seminar gemeinsam weiter ausgearbeitet werden können, umfassen:

  • Konzeption innovativer, kultureller Dienstleistungen: Wie können datenbasierte Dienstleistungen im Kulturbereich strategisch positioniert und durch ein klares Nutzenversprechen vom Wettbewerb abgegrenzt werden?

  • Identifizierungs-, Rabatt- und Teilhabefunktionen: Welche konkreten Funktionalitäten sind erforderlich, um Kundenerkennung, anbieterübergreifende Rabattlogiken und digitale Partizipationsmöglichkeiten – inklusive Bonus- und Spendenoptionen – systematisch zu gestalten?

  • Rollen- und Partnermodelle im kulturellen Service-Ökosystem: Welche internen und externen Akteure sind relevant und wie lassen sich deren Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Interaktionen in einem datenbasierten Dienstleistungssystem strukturieren?

  • Daten- und Prozessmodellierung in kulturellen Datenökosystemen: Wie können zentrale Datenflüsse und Kernprozesse (z.B. Registrierung, Transaktionen, Rabattierung, Teilhabezugang) strukturiert modelliert und akteurübergreifend integriert werden?

  • Systemarchitektur für digitale Kulturdienstleistungen: Wie muss eine technische und organisatorische Architektur (z.B. Modularisierung, Schnittstellen, IT-Infrastruktur) gestaltet sein, um Skalierbarkeit, Sicherheit und Interoperabilität zu gewährleisten?

Das Seminar ist in unser neues Forschungsprojekt Cultural Wallet eingebettet, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und durch den Projektträger PTKA betreut wird.

Formale Hinweise zu dauerhaften Modul Information Systems for Smart Service finden Sie im Modulhandbuch der Fakultät unter: https://groups.uni-paderborn.de/ww-sharepoint/modulhandbuch/mhbelement.php?221.797.

Wir freuen uns auf ein interessantes Forschungsseminar.

 

Summer term 2023: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Design and implementation of a blockchain-based reputation system

Summer term 2023: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Networked cultural platforms, with reference to the research project Data Space Culture

Winter semester 2022/2023: Project seminar Smart Service (M.184.4391): Cloud-based product configuration in Industry 4.0, in cooperation with Weidmüller

Summer semester 2022: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Design and development of a digital platform consisting of an enterprise resource planning system (ERP) and a geographic information system (GIS), with reference to the FLEMING research project

Summer semester 2022: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Process Mining in knowledge-intensive, industrial processes, with reference to the research project BPMI 4.0

Winter semester 2021/2022: Project seminar Smart Service (M.184.4391): Digital service configuration in Industry 4.0, in cooperation with Weidmüller

Summer semester 2021: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Blockchain-based reputation systems for companies

Summer semester 2021: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Research on digital platforms in business informatics

Winter semester 2020/2021: Project seminar Smart Service (M.184.4391): Planning, conception and development of a geoinformation-based digital service for network operators and energy suppliers, with reference to the FLEMING research project

Summer semester 2020: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Predictive maintenance for the energy and mobility transition using ERP & GIS, with reference to the FLEMING research project

Summer semester 2020: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Digital services in inner-city retail, with reference to the research project smartmarket²

Summer semester 2019: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Planning, design and implementation of blockchain-based application system architectures

Winter semester 2018/2019: Project seminar Smart Service (M.184.4391): Development of VR- and AR-based features for a digital service platform in retail, with reference to the smartmarket² research project

Summer semester 2018: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Conception, implementation and evaluation of a mobility platform for the city of Warstein, in cooperation with Infineon Technologies AG

Summer semester 2018: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Digital Transformation of Organisations, in cooperation with Bertelsmann SE & Co KGaA, garage33 and Dr. Oetker GmbH.

Winter semester 2017/2018: Project seminar Smart Service (M.184.4391): Development of analysis tools for mobile services in retail, with reference to the smartmarket² research project

Summer semester 2017: Project seminar Advanced Enterprise Systems (M.184.4392): Mobile ERP & Digital Shopping Experiences in City Centres, with reference to the smartmarket² research project

Summer semester 2017: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Service innovation in digital service systems, with reference to the digivation research project

Winter semester 2016/2017: Project seminar Smart Service (M.184.4391): Predictive Maintenance for Smart Farming, in cooperation with AGRAVIS Raiffeisen AG

Summer semester 2016: Seminar Information Systems for Smart Service (M.184.4390): Digital service systems in retail and taxi ride sharing

„The project seminar is characterised by its practical orientation. The aim is to independently solve a practical problem in group work, whereby the participants largely determine the solution themselves. This makes the seminar an exciting contrast to the focus and content of traditional modules.”

Finn Lasse Böker,
Student im Studiengang M.Sc. Management Information Systems

Labor­at­or­ies and rooms for our pro­ject sem­inars

ERP.lab

With an SAP S4/HANA development system, tools for process mining, state-of-the-art computer workstations and a flexible conference area, the ERP.lab is an ideal environment for the development of innovative information systems.

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Ser­vice Design.lab

In the Service Design.lab, we develop innovative services and new methods for service engineering and service management in a creative environment.

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