Bach­el­or theses

Bachelor's theses are usually completed as part of research projects. Current issues from various areas of business informatics (in particular from the subject areas of our research, see research profile) - both of a purely theoretical nature and those with a high practical relevance - are dealt with in depth and comprehensively and solutions are developed. This is an excellent opportunity to further develop problem-solving skills and thus acquire an important key qualification at the interface between business administration and information and communication systems.

Please note: If you are planning to bring forward Master's modules to the semester in which you would also like to register your Bachelor's thesis, please note the regulations for bringing forward Master's modules (see wiwi.uni-paderborn.de /studienorganisation/studienorganisation/studienphasen-und-prozesse/uebergang-bachelor-master).

Winter semester 2024 / 2025

The Bachelor's thesis topics for the winter semester 2024/2025 will be published on 12 June 2024. The application period for Bachelor's theses starts on 24/06/2024 and ends on 05/07/2024 (23:59).

In addition, additional topics may be called for proposals and awarded during the semester if there are free capacities and current topics.

The­men­liste Janu­ar 2026

Thema 1:Wie Wissen wächst: Kumulative Taxonomie-Weiterentwicklung in der IS-Forschung
Inhalt:

In der Forschung zu Informationssystemen (IS) sind Taxonomien ein wichtiges Mittel zur Strukturierung und Kategorisierung von Wissen. Sie bieten eine Grundlage für systematische Analysen und werden in der Wissenschaft häufig weiterentwickelt, um den Fortschritt in der Forschung abzubilden. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit diese Taxonomien kontinuierlich kumulativ weiterentwickelt werden und wie sie zur Basis für nachfolgende Studien dienen. 

Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die meistzitierten Taxonomie-Publikationen im Bereich der IS-Forschung aus den Jahren 2015 bis 2019 systematisch zu analysieren. Dabei soll untersucht werden, ob und wie diese Taxonomien in nachfolgenden Studien entweder durch die ursprünglichen Autoren oder durch andere Forscher weiterentwickelt, ob beispielsweise Archetypen genutzt, empirische Zusammenhänge neuer Konstrukte geprüft oder andere Formen der Weiterentwicklung vorgenommen wurden. Es gilt zu analysieren, welche methodischen Ansätze und Strategien zur kumulativen Weiterentwicklung genutzt wurden und wie diese zum Wissensfortschritt in der IS-Forschung beitragen. Durch die Untersuchung dieser Publikationen sollen schließlich Muster in der kumulativen Weiterentwicklung von Taxonomien aufgezeigt und Erkenntnisse für die strukturierte Weiterentwicklung zukünftiger Taxonomien gewonnen werden.

Literatur:

Nickerson, R. C., Varshney, U., & Muntermann, J. (2013). A method for taxonomy development and its application in information systems. European Journal of Information Systems, 22(3), 336-359.

Kundisch, D., Muntermann, J., Oberländer, A. M., Rau, D., Röglinger, M., Schoormann, T., & Szopinski, D. (2021). An update for taxonomy designers: methodological guidance from information systems research. Business & Information Systems Engineering, 1-19.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse
Thema 2:Gesellschaftliche Auswirkungen digitaler Plattformen: Ein systematischer Literaturüberblick zu beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen
Inhalt:

Der Eintritt digitaler Plattformen in den Markt hat in den vergangenen Jahren erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesellschaft gehabt. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Ride-Sharing-Plattformen wie Uber oder Lyft sowie Freelancer-Plattformen wie Fiverr und Upwork sowohl beabsichtigte als auch unbeabsichtigte Folgen mit sich bringen. Die Auswirkungen auf Trunkenheit am Steuer, Verkehrsstaus und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch den Markteintritt von Uber verdeutlichen beispielsweise die vielschichtigen Konsequenzen solcher Plattformen. Während bereits zahlreiche Plattformen erfolgreich in den Markt eingetreten sind, zeichnet sich in verschiedenen Bereichen derzeit ein vermehrtes Aufkommen neuer Plattformen ab, wie beispielsweise im Bereich der Lebensmittelverschwendung-Apps. Dadurch wird die anhaltende Bedeutung deutlich und die Relevanz, (un)beabsichtigte Folgen zu untersuchen und im Blick zu behalten.

Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, eine systematische Literaturrecherche zu den beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen von Markteintritten von digitalen Plattformen durchzuführen. Die Arbeit soll sich darauf konzentrieren, Forschungsarbeiten zu identifizieren und zu analysieren, die die (un)vorhersehbaren Folgen von Markteintritten von digitalen Plattformen auf die Gesellschaft in verschiedenen Kontexten durchleuchtet. Die relevanten Publikationen sollen systematisch recherchiert und identifiziert werden, und die Forschungsstrategie verständlich dargestellt werden. Darüber hinaus sollen die grundlegenden Begriffe in diesem Forschungsbereich bestimmt und voneinander abgegrenzt werden. Darauf aufbauend sollen die identifizierten Forschungsbeiträge sowie deren zentrale Aspekte durch eine geeignete Kategorisierung systematisch dargestellt werden. Außerdem sollen mögliche Schwerpunkte der bereits vorhandenen Literatur vorgestellt und mögliche Forschungslücken aufgezeigt werden

Literatur:

Laitenberger, U., Viete, S., Slivko, O., Kummer, M., Borchert, K., and Hirth, M.. (2023). “Unemployment and online labor: Evidence from microtasking,” MIS Quarterly 47 (2), 771-802.

Burtch, G., Carnahan, S., and Greenwood, B. N. (2018) “Can you gig it? An empirical examination of the gig economy and entrepreneurial activity,” Management Science 64 (12), 5497-5520.

Babar, Y. and Burtch G. (2020). “Examining the heterogeneous impact of ride-hailing services on public transit use,” Information Systems Research 31 (3), 820-834.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse
Thema 3:Geschäftsmodell-Taxonomien in der IS-Forschung: Ein systematischer Vergleich
Inhalt:

In der IS-Forschung existieren mittlerweile zahlreiche Geschäftsmodell-Taxonomien, die eine Strukturierung und Klassifizierung unterschiedlicher Geschäftsmodelle ermöglichen. Viele dieser Taxonomien wurden speziell für bestimmte Branchen oder Anwendungsbereiche entwickelt, was jedoch häufig zu Überschneidungen in den Dimensionen und Charakteristika führt.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, eine umfassende Übersicht bestehender Geschäftsmodell-Taxonomien zu erstellen, diese auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin zu analysieren und potenzielle Überschneidungen in den verwendeten Dimensionen und Charakteristika zu identifizieren. Auf diese Weise soll eine Grundlage geschaffen werden, die dabei hilft, eine bessere Vergleichbarkeit und Verständlichkeit der verschiedenen Taxonomien zu erreichen und ggf. Potenziale für eine Harmonisierung aufzuzeigen.

Literatur:

Sterk, F., Stocker, A., Heinz, D., & Weinhardt, C. (2024). Unlocking the value from car data: A taxonomy and archetypes of connected car business models. Electronic Markets, 34(1), 13.

Böttcher, T. P., Empelmann, S., Weking, J., Hein, A., & Krcmar, H. (2024). Digital sustainable business models: Using digital technology to integrate ecological sustainability into the core of business models. Information Systems Journal, 34(3), 736-761.

Schoormann, T., Schweihoff, J., Jussen, I., & Möller, F. (2023). Classification tools for business models: Status quo, comparison, and agenda. Electronic Markets, 33(1), 7.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse, Besuch vom Modul „Methoden der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle“ von Vorteil
Thema 4:

Der AI Act der Europäischen Union und seine Anforderungen an Erklärbare Künstliche Intelligenz (XAI)

Inhalt:

Mit dem im letzten Jahr verabschiedeten AI Act der Europäischen Union (EU) wird weltweit erstmals ein umfassender Rechtsrahmen für den Einsatz von KI-Systemen geschaffen. Die KI-Verordnung verfolgt dabei einen risikobasierten Ansatz. Demnach müssen insbesondere hochriskante KI-Systeme strenge Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Erklärbarkeit erfüllen, um für den EU-Markt zugelassen zu werden. Für Anwendungen mit geringerem Risiko gelten geringere Transparenz- und Informationspflichten. Die Fähigkeit eines KI-Systems, Entscheidungen nachvollziehbar zu erklären, stellt mit diesem Regelwerk nicht mehr nur einen technischen oder ethischen Anspruch dar, sondern wird zu einer rechtlichen Anforderung. Entwickler und Anbieter von KI-Systemen müssen sich somit darauf einstellen, ihre Systeme nicht nur performant, sondern auch gesetzeskonform zu gestalten. 

Erklärbare Künstliche Intelligenz (XAI) gewinnt im Rahmen dieser Entwicklungen zunehmend an Bedeutung. XAI umfasst eine Reihe von Methoden und Techniken, die darauf abzielen, das Verhalten und die Entscheidungen von Modellen des maschinellen Lernens für den Menschen nachvollziehbar zu machen. Der Einsatz dieser Methoden und Techniken kann teilweise zur Einhaltung der rechtlichen Anforderungen im Sinne des AI Acts beitragen. Allerdings unterscheidet sich die Definition von Transparenz in der XAI-Forschung von der des AI Acts. Während die XAI-Forschung Transparenz als Verständlichkeit und Zugänglichkeit der Funktionsweise eines Algorithmus beschreibt, versteht der EU AI Act Transparenz als Mittel zum Erreichen weiter gefasster Ziele, wie beispielsweise einer Rechenschaftspflicht, wenn sich das Ergebnis einer KI als falsch herausstellt. Damit geht die gesetzliche Perspektive über die technische Interpretation hinaus und stellt neue Anforderungen an die Gestaltung erklärbarer KI-Systeme.

Die Bachelorarbeit soll daher untersuchen, welche Anforderungen der EU AI Act an XAI stellt und inwiefern aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich XAI diesen Anforderungen gerecht werden. Ausgangspunkt ist eine konzeptionelle Analyse des EU AI Acts, ergänzt durch eine systematische Literaturrecherche zu bestehenden XAI-Ansätzen. Im ersten Schritt sollen dafür grundlegende Begrifflichkeiten und Konzepte des EU AI Acts sowie im Bereich XAI identifiziert, definiert und voneinander abgegrenzt werden. In einem zweiten Schritt soll dann das Vorgehen der systematischen Literaturrecherche sowie die daraus gewonnenen Ergebnisse dokumentiert und präsentiert werden. Dabei sollen die identifizierten Forschungsbeiträge durch eine geeignete Kategorisierung voneinander abgegrenzt werden. Basierend auf dieser Kategorisierung soll abgeleitet werden, in welchen Bereichen die bestehende XAI-Forschung den Vorgaben bereits entspricht und wo Entwicklungspotenzial hinsichtlich der Anforderungen des AI Acts besteht. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es folglich, auf Basis des aktuellen Gesetzgebungsstands und der XAI-Forschung systematisch herauszuarbeiten, wie der EU AI Act Anforderungen an XAI stellt und in welchen Bereichen bestehende XAI-Ansätze diesen Anforderungen noch nicht vollständig entsprechen bzw. weiteres Entwicklungspotenzial besteht.

Literatur:

Brasse, J., Broder, H. R., Förster, M., Klier, M., & Sigler, I. (2023). Explainable artificial intelligence in information systems: A review of the status quo and future research directions. Electronic Markets, 33(1), p. 26.

Gyevnar, B., Ferguson, N., & Schafer, B. (2023). Bridging the Transparency Gap: What Can Explainable AI Learn from the AI Act? ECAI 2023, pp. 964-971. 

Panigutti, C., Hamon, R., Hupont, I., Fernandez Llorca, D., Fano Yela, D., Junklewitz, H., Scalzo, S., Mazzini, G., Sanchez, I., Garrido, J. S., & Gomez, E. (2023). The role of explainable AI in the context of the AI Act. Proceedings of the 2023 ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency, pp. 1139-1150.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse
Thema 5:

Erklärbare Künstliche Intelligenz als Instrument zur Förderung von AI Literacy

Inhalt:

Mit der zunehmenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Alltag und in der Arbeitswelt wächst auch die gesellschaftliche Notwendigkeit, grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit KI, die sogenannte AI Literacy, zu fördern. AI Literacy umfasst unter anderem die Fähigkeit mit KI-Systemen zu kommunizieren, effektiv zu interagieren und deren Entscheidungen kritisch zu hinterfragen. 

Besonders im Kontext erklärbarer künstlicher Intelligenz (XAI) eröffnen sich neue Potenziale zur Vermittlung dieser Kompetenzen, da XAI darauf abzielt, Entscheidungen von KI-Systemen sowie deren Funktionsweise für den Menschen nachvollziehbar zu gestalten. Durch geeignete Erklärungen in visueller, textueller oder interaktiver Form kann XAI helfen, komplexe Entscheidungsprozesse verständlicher und zugänglicher zu gestalten und somit auch das technische Verständnis von Nutzern zu fördern. Aus diesem Grund empfehlen bestehende Forschungsarbeiten den Einsatz von XAI bei der Gestaltung von lernfördernden Maßnahmen im Umgang mit KI-Systemen. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, welche und wie viele Komponenten der KI erklärt werden sollen, da die Erklärung zu vieler Komponenten die Nutzer überfordern kann, während die Erklärung zu weniger Komponenten die Lernwirksamkeit beeinträchtigen kann. Der Einfluss der Erklärungen auf den Lernerfolg kann sich auch über Nutzergruppen mit verschiedenen demographischen Eigenschaften hinweg unterschiedlich auswirken. In der XAI-Forschung gibt es bereits einige Studien, die sich mit diesen Zusammenhängen beschäftigen. Da sich die Forschung zur AI Literacy in diesem Kontext allerdings noch im Anfangsstadium befindet, ist bislang wenig darüber bekannt, unter welchen Bedingungen XAI tatsächlich zum Kompetenzaufbau beiträgt. An dieser Schnittstelle ergibt sich die Fragestellung, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit XAI effektiv zur Förderung von AI Literacy beitragen kann.

Die Bachelorarbeit soll daher systematisch untersuchen, inwiefern XAI als Mittel zur Verbesserung von AI Literacy dienen kann. Dazu soll ein fundierter Überblick über bestehende Forschung im Bereich XAI sowie AI Literacy erarbeitet werden. Im Fokus stehen insbesondere Arbeiten, die untersuchen, wie Erklärungen das Verständnis und die Kompetenz von Nutzern rund um den Umgang mit KI-Anwendungen beeinflussen. Zunächst sollen zentrale Begriffe und Konzepte zum Thema XAI sowie AI Literacy herausgearbeitet, definiert und voneinander abgegrenzt werden. Anschließend erfolgt eine systematische Literaturrecherche, deren methodisches Vorgehen sowie die erzielten Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert und dargestellt werden. Die identifizierten Forschungsbeiträge sollen dabei durch eine geeignete Kategorisierung im Rahmen einer Konzeptmatrix strukturiert werden. Basierend auf dieser Systematisierung soll herausgearbeitet werden, wie XAI zur Förderung von AI Literacy beitragen kann und welche Implikationen daraus für Forschung und Praxis im Bereich digitaler Bildung sowie XAI abgeleitet werden können. 

Literatur:

Long, D., & Magerko, B. (2020). What is AI literacy? Competencies and design considerations. Proceedings of the 2020 CHI conference on human factors in computing systems, pp. 1-16.

Miller, T. (2019). Explanation in artificial intelligence: Insights from the social sciences. Artificial intelligence, 267, pp. 1–38.

Ng, D. T. K., Leung, J. K. L., Chu, S. K. W., & Qiao, M. S. (2021). Conceptualizing AI literacy: An exploratory review. Computers and Education: Artificial Intelligence, 2.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse
Thema 6:

Ein Jahr EU-AI Act: Inwieweit schulen Unternehmen ihre Mitarbeitenden hinsichtlich Künstlicher Intelligenz?

Inhalt:

Artikel 4 des EU AI-Acts verlangt von Unternehmen, dass alle Mitarbeitenden, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) in Berührung kommen, über ein hinreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. KI-Tools sind mittlerweile zentraler Bestandteil vieler Standardsoftware (z.B. Microsoft Copilot). Hierdurch kommen viele Angestellte automatisch in Kontakt mit KI. Ein Jahr nach in Kraft treten des Artikels 4 im EU AI-Act stellt sich daher die Frage, inwieweit Unternehmen dieser Pflicht nachgekommen sind und ihre Mitarbeitenden hinsichtlich KI schulen.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, mit Unternehmensvertretern in Kontakt zu treten (z.B. über den SICP) und mittels Interviews oder Umfragen zu erfassen, inwieweit die Unternehmen ihre Mitarbeiter bereits hinsichtlich KI schulen. Da KI-Kompetenzen (”AI-Literacy”) nicht eindeutig definiert sind und sich das Verständnis je nach Kontext unterscheidet, soll nicht nur der aktuelle Stand von Schulungen (nicht geplant/ geplant/ andauernd/ abgeschlossen) erfasst werden, sondern insbesondere auch Charakteristika der Schulungen (z.B. welche Mitarbeitenden geschult werden und worin).

Literatur:

European Union. (2024). Regulation (EU) 2024/1689 of the European Parliament and of the Council. Article 4. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj.

Long, D., & Magerko, B. (2020). What is AI literacy? Competencies and design considerations. In Proceedings of the 2020 CHI conference on human factors in computing systems, New York, USA, 1–16. https://doi.org/10.1145/3313831.3376727.

Ng, D. T. K., Leung, J. K. L., Chu, S. K. W., & Qiao, M. S. (2021). Conceptualizing AI literacy: An exploratory review. Computers and Education: Artificial Intelligence, 2(100041), 1–11. https://doi.org/10.1016/j.caeai.2021.100041.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse
Thema 7:

Inwieweit fühlen sich Lehrende fit für Künstliche Intelligenz?

Inhalt:

Ein kompetenter Umgang mit KI (”AI Literacy”) ist eines der zentralen Zukunftsthemen in Bildungsinitiativen wie der Agenda “Education 2030” der UNESCO. Doch was tun, wenn Technologien sowohl für Schüler als auch Lehrende gleich neuartig sind? Die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz stellt insbesondere Lehrende vor die Herausforderung, eigene KI-Kompetenzen zu erwerben, um KI sachgerecht anzuwenden und bei der Entwicklung von Kompetenzen zu unterstützen. Das KI-Kompetenzen Rahmenwerk für Lehrende der UNESCO liefert eine theoretische Grundlage, über welche Kompetenzen Lehrende verfügen sollten. Doch wie sieht deren Umsetzung in der Praxis aus?

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, mit Lehrenden aus verschiedenen Bereichen des Bildungssektors (z.B. Hochschullehrer, Lehrer, Kursleiter) in Kontakt zu treten und mittels Interviews oder Umfragen zu erfassen, inwieweit sie ihre KI-Kompetenzen hinsichtlich des KI-Kompetenz Rahmenwerks für Lehrende einschätzen. Außerdem soll erfasst werden welche Unterstützungsbedarfe bei Lehrenden ausstehen bzw. durch welche Unterstützungsangebote Kompetenzen erfolgreich erworben wurden.

Literatur:

UNESCO. (2024). AI competency framework for teachers. 1-52. https://doi.org/10.54675/ZJTE2084.

Long, D., & Magerko, B. (2020). What is AI literacy? Competencies and design considerations. In Proceedings of the 2020 CHI conference on human factors in computing systems, New York, USA, 1–16. https://doi.org/10.1145/3313831.3376727.

Ng, D. T. K., Leung, J. K. L., Chu, S. K. W., & Qiao, M. S. (2021). Conceptualizing AI literacy: An exploratory review. Computers and Education: Artificial Intelligence, 2(100041), 1–11. https://doi.org/10.1016/j.caeai.2021.100041.

Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse

Please apply for a maximum of 5 of the advertised topics. You are also welcome to apply with your own topic. However, please make sure that it fits in with the research topics represented at the chair and with the methods we teach. Your electronic application consists of the completed application form, a current CV and a current certificate of passed examinations (or a self-printout from the PAUL transcript of records). If you would like to apply with your own topic, please also attach an exposé (approx. half to full page) in which you briefly describe your proposed topic. Please enrol in Panda in the course Z.EXT.00147 Theses on Digital Markets in order to participate in the award procedure. The documents can then be uploaded under "Document submission - Bachelor theses". Please note that only PDFs can be uploaded. If you have any questions, please send them to Maike Althaus.

If there are several applications for one topic, the allocation will be based on the previous achievements in the degree programme and possible further topic-related previous knowledge.
Specifying several topics increases your chances of being allocated a topic.

 

Registering your Bachelor's thesis

Once you have been successfully allocated a Bachelor's thesis in the allocation procedure and in consultation with your supervisor, you must officially register for your Bachelor's thesis. This is done in the course of a web-based application procedure in PAUL. Please refer to the instructions for students - registration of theses.

We recommend the following books for preparing a thesis at our chair:

  • Bergener, Katrin; Clever, Nico; Stein, Armin (2019): Scientific work in business informatics studies. Guide for the successful thesis. Springer Berlin Heidelberg.
  • Kornmeier, M. (2018): Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation. UTB.

Both books are available digitally from the university network (VPN) via the university library.

We also recommend that you take part in a workshop on writing a thesis offered by the Competence Centre for Writing.

 

Please use the template provided as a guide when designing your Bachelor's thesis (layout and citation style).


You can find the Examination Office's guidelines for submitting your Bachelor's thesis in the information on submitting theses.

 

Plagiarism

It is hereby expressly pointed out that when writing theses, it is essential to ensure that source details are included in the examination papers if content is taken from other theses. If content is subsequently identified without stating the source, it will be regarded as plagiarism. Any plagiarism discovered will be severely penalised by the examination board.

Mas­ter theses

Hallo KI :) – Eine explorative Studie wie Nutzende ihre Interaktionen mit Chatbots starten
Betreuerin:Alexander Rinkowski
Inhalt:

Erste Eindrücke spielen eine zentrale Rolle in zwischenmenschlichen Interaktionen, da sie maßgeblich den weiteren Verlauf einer Begegnung prägen. Ähnlich gilt dies zunehmend auch für die Interaktion zwischen Menschen und Chatbots. Die erste Nutzereingabe beeinflusst den Verlauf einer Konversation mit einem Chatbot maßgeblich. Dieses Prinzip bildet unter anderem die Grundlage des Prompt Engineerings, das darauf abzielt, Dialoge mit Chatbots gezielt zu lenken. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass viele Nutzende über kein ausgeprägtes intuitives Verständnis darüber verfügen, wie sie eine Interaktion mit Chatbots initiieren sollten. Beispielsweise könnten unterschiedliche Vorstellungen von Künstlicher Intelligenz (z.B. AI Literacy) zu erheblichen Unterschieden im Umgang mit solchen Systemen führen.

Ziel dieser Masterarbeit ist es daher, explorativ zu untersuchen, wie Nutzende ihre Konversationen mit Chatbots initialisieren sowie erste Erklärungsansätze zu identifizieren. Zur Beantwortung dieser Fragestellung verfolgt die Arbeit einen Multi-Methoden Ansatz. Zum einen werden mithilfe von natural language processing Muster in öffentlich verfügbaren Datensätzen zu Mensch-KI-Dialogen identifiziert. Zum anderen werden eigene Daten mit initialen Nutzereingaben und Daten für mögliche Erklärungsansätze erhoben. Mittels dieser Daten sollen informative Interaktionsmuster identifiziert, wie: Initiieren Nutzende eine Chatbot Interaktion strategisch?, Lässt sich parasoziales erkennen?

Benötigte Vorkenntnisse:Gute Englischkenntnisse sowie Programmierkenntnisse
Startliteratur:

Zhao, W., Ren, X., Hessel, J., Cardie, C., Choi, Y., & Deng, Y. (2024). Wildchat: 1m chatgpt interaction logs in the wild. arXiv preprint arXiv:2405.01470, 1-16. https://doi.org/10.48550/arXiv.2405.01470.

Long, D., & Magerko, B. (2020). What is AI literacy? Competencies and design considerations. In Proceedings of the 2020 CHI conference on human factors in computing systems, New York, USA, 1–16. https://doi.org/10.1145/3313831.3376727.

Ng, D. T. K., Leung, J. K. L., Chu, S. K. W., & Qiao, M. S. (2021). Conceptualizing AI literacy: An exploratory review. Computers and Education: Artificial Intelligence, 2(100041), 1–11. https://doi.org/10.1016/j.caeai.2021.100041.

Typ:Masterarbeit
Status:nicht vergeben
Application of improved cluster analysis methods for replication of taxonomies in IS research
Supervisor:Maike Althaus
Content:

Current research in the field of information systems (IS) criticises that existing taxonomies often do not use optimal cluster analysis methods. Heumann et al. (2024) emphasises this problem and argues that the choice of unsuitable methods impairs the validity and informative value of taxonomies. In order to increase the quality and accuracy of classifications in IS research, it is therefore essential to apply the proposed improved methods of cluster analysis and to investigate their effects.

The aim of this master's thesis is to replicate two existing studies (1. taxonomy on museum admission prices and 2. taxonomy on business models of cultural event platforms). In each case, the cluster analysis is to be carried out using the methodology proposed in the critical paper. The replication and comparison with the original results will analyse the extent to which the improved cluster analysis leads to more precise and meaningful taxonomies. This helps to fill methodological gaps in IS research and provides valuable insights for future studies in the field.

Prior knowledge required:

Good command of English

Knowledge of statistical analysis techniques and Python an advantage

Starting literature:

Heumann, M., Kraschewski, T., Werth, O., & Breitner, M. H. (2024). Reassessing taxonomy-based data clustering: Unveiling insights and guidelines for application. Decision Support Systems, 114344.

Althaus, M., Mueller, S. J., & Kundisch, D. (2024). What price culture?-a taxonomy of the admission pricing policy at museums. International Journal of Cultural Policy, 30(3), 392-407.

Type:Master thesis
Status:awarded
Networking of start-ups and established SMEs using the example of the OWL region - a requirements analysis for the design of a matching platform

Supervisor:

Dennis Kundisch

Content:

East Westphalia-Lippe (OWL) is considered a region with a pronounced SME sector, in particular due to the existence of companies with relevant future competences in mechanical engineering, automation and Electrical Engineering as well as computer science. At the same time, start-ups have become a visible part of the economic ecosystem in OWL in recent years thanks to a wide range of initiatives by various start-up centres and offers for founders.

According to the German StartUp Monitor 2021, two thirds of start-ups already cooperate with established companies and 42.5% of start-ups would like strategic investments from companies or family offices. On the other hand, established companies can benefit from early access to product and process innovations and generate ideas for new business models. Networking and cooperation between start-ups and established SMEs for the benefit of both sides is therefore of particular importance. At the same time, anecdotal evidence suggests that untapped potential could be realised - also in OWL.

Based on a well-founded synthesis of the literature, this study aims to qualitatively and empirically analyse which criteria start-ups and established SMEs use to consider a potential cooperation, which cooperation models are (or could be) used and which criteria potentially determine the success of a cooperation. The results obtained from the literature research and expert interviews will then be used as a basis for the design and prototypical implementation of a matching platform for start-ups and established SMEs in OWL.

The work will be carried out in cooperation with the heder:Lab in Salzkotten.

Previous knowledge required:

Basic knowledge of qualitative research
Programming skills

Start-up literature:

Federal Association of German StartUps e.V.(ed.). 2021. 2021 German StartUp Monitor
Becker, W., et al., 2018, Cooperation between SMEs and start-ups
Pahnke, A., Welter, F. The German Mittelstand: antithesis to Silicon Valley entrepreneurship? Small Bus Econ 52, 345-358 (2019).

Type:

Master thesis

Status:

assigned

Your culture, your platform - A user-centred design of digital cultural platforms based on market research techniques

Supervisor:

Maike Althaus, Christian Vorbohle

Content:

The culture and events industry is the sixth largest economic sector in Germany. A total of 6.5 billion euros is generated annually in the field of cultural events (excluding public cultural organisations). However, it can sometimes be difficult for those interested in culture to find suitable events from a diverse cultural programme. Digital platforms in the cultural and event industry offer those interested in culture the opportunity to find out more about events that they are already familiar with (e.g. admission price, venue, duration of event), but also to discover interesting, previously unknown events. On the one hand, people interested in culture can therefore benefit from the fact that they can interact with a larger number of cultural professionals via a digital cultural platform. On the other hand, cultural professionals can benefit from the fact that they can present and make their events accessible to a potentially larger customer group via such a digital cultural platform.

For those interested in culture who are looking for interesting events, cultural platforms can create additional benefits through possible additional value-added services, such as data-based recommendations, ticket systems or the integration of external services. However, it is not obvious to the operators of cultural platforms what preferences and willingness to pay those interested in culture have for the additional value-added services. Conjoint analysis, which originates from market research, enables a better understanding of user preferences through a simultaneous comparison of different attributes. This allows the preferences of users with regard to different attributes of cultural platforms to be researched. In addition, conjoint analysis is also suitable for supporting the development of business models by incorporating economic attributes and willingness to pay, and can therefore better predict purchasing behaviour.

The aim of the master's thesis is therefore to carry out a conjoint analysis of user preferences for attributes on digital culture platforms. In a first step, the relevant terminology and (theoretical) foundations are to be developed. In a second step, a conjoint analysis will then be carried out. Firstly, the attributes and attribute levels must be defined and attribute profiles derived from them. Secondly, the attribute profiles must be evaluated by potential users in a survey and then analysed. In a third step, the results of the conjoint analysis should then be prepared and clearly presented in order to provide an overview of user preferences on digital cultural platforms. In a fourth step, the results will be critically discussed and recommendations for the design of cultural platforms will be developed.

Previous knowledge required:

Good knowledge of English

Knowledge of marketing methods is an advantage, but not essential

Starting literature:

Naous, D., & Legner, C. (2021). Leveraging market research techniques in IS: a review and framework of conjoint analysis studies in the IS discipline. Communications of the Association for Information Systems, 49(1), 10.

Giessmann, A., & Stanoevska, K. (2012). Platform as a Service-A conjoint study on consumers' preferences. ICIS 2012 Proceedings.

Nikou, S., Bouwman, H., & de Reuver, M. (2014). A consumer perspective on mobile service platforms: A conjoint analysis approach. Communications of the Association for Information Systems, 34(1), 82.

Giessmann, A., Naous, D., & Legner, C. (2016, June). User-Oriented Cloud Service Design based on Market Research Techniques. ECIS 2016 Proceedings.

Rao, V. R. (2014). Applied conjoint analysis. Springer Science & Business Media.

Type:

Master thesis

Status:

assigned

You can apply for a topic for a Master's thesis at any time. If you are interested in one of the above-mentioned topics or have developed a topic proposal yourself, please make an appointment by e-mail with the relevant or potential supervisor. Please send the supervisor a news CV, an overview of your academic achievements to date and your preferred topic by email. This information will enable us to provide you with targeted advice with regard to your thesis. Ideally, you have already attended lectures and a seminar at our department and/or other courses at other departments that match your preferred topic. Please only write to one person at the chair and not several at the same time.

Important note: With your application, you confirm that you have dealt extensively with the preparation of a scientific paper.

 

We recommend the following books for preparing a thesis at our chair:

  • Bergener, Katrin; Clever, Nico; Stein, Armin (2019): Scientific work in business informatics studies. Guide for the successful thesis. Springer Berlin Heidelberg.
  • Kornmeier, M. (2018): Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation. UTB.

Both books are available digitally from the university network (VPN) via the university library.

We also recommend that you take part in a workshop on writing a thesis offered by the Competence Centre for Writing.


After an initial discussion with the potential supervisor of your thesis, prepare a two to three-page document with the following content:

  • Research question and motivation for the thesis
  • Methodology that you want to use in your thesis
  • Planned approach including timetable
  • Relevant literature for your topic
  • Expected results, if applicable

On the one hand, this document should help you to recognise whether you want to deal with your favoured topic over a period of four to six months. Secondly, it will help you to structure your potential topic and draw up a realistic work plan. At the same time, this document also forms a basis for us to decide on the final supervision of the topic.

 

Are you in contact with a company where you would like to write your Master's thesis?

In principle, we also supervise topics that you want to write in co-operation with or for companies you have identified. However, in the case of such topics, it must always be checked on a case-by-case basis whether the topic of your practice partner also fulfils scientific requirements and whether a sensible mode of cooperation can be found between the student, company and department. If you are planning such a thesis, please also contact a potential supervisor from the department with the relevant documents.

 

Notes on the design of Master's theses

Please use the template provided as a guide when designing your Master's thesis (layout and citation style).

The guidelines of the Examinations Office for submitting your Master's thesis can be found in the information on submitting theses.

 

Plagiarism

It is hereby expressly pointed out that when writing theses, it is essential to ensure that source details are included in the examination papers if content is taken from other works. If content is subsequently identified without stating the source, it will be regarded as plagiarism. Any plagiarism discovered will be severely penalised by the examination board.