Abschlussarbeiten

Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Hinweise zur Anfertigung von Abschlussarbeiten an unserem Lehrstuhl sowie aktuelle Themenvorschläge. Grundsätzlich können Sie eigene Themenvorschläge einreichen oder ein aktuell angebotenes Thema wählen.

Tipps für Ab­schluss­a­r­bei­ten

Durch das Verfassen einer wissenschaftlichen (Abschluss-)Arbeit sollen Sie als Studierende(r) zeigen, dass sie eigenständig dazu in der Lage sind, eine relevante Fragestellung mithilfe wissenschaftlicher Methoden zu beantworten. Am Lehrstuhl Social Computing steht hierbei der Gewinn genereller Erkenntnisse aus der Analyse empirischer Daten, wie z.B. Interviewdaten, Umfragen, kleineren Experimenten oder Social Media Logdaten.

Dabei gilt es dabei auch, einige formale Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens gut umzusetzen. Um die Arbeit entsprechend dieser Anforderungen zu gestalten, sind ein wissenschaftliches Vorgehen, eine sinnvolle Argumentationslinie (mit Gliederung), aber auch die Kenntlichmachung übernommener Quellen und Inhalte besonders wichtig. Selbstverständlich gehört auch eine korrekte Orthografie und eine ansprechende optische Gestaltung zur Anfertigung einer (guten) wissenschaftlichen Ausarbeitung.

Bevor Sie die Arbeit anfangen können, ist etwas Vorbereitung nötig. Insbesondere müssen Sie mit uns gemeinsam das Thema festlegen und es etwas vorabrecherchieren, damit wir sicherstellen, dass nach der Anmeldung das Thema auch sofort und vollständig bearbeitbar ist.

Startzeitpunkt. Abschlussarbeiten am Lehrstuhl Social Computing müssen aktuell NICHT zu bestimmten Deadlines gestartet werden. Sie können somit jederzeit auf uns zugehen, um eine Abschlussarbeit bei uns anzubahnen. Beachten Sie, dass wir nach Ihrer Abgabe etwa 6 Wochen benötigen, um die Arbeit zu bewerten. Falls Sie eine Note bzw. den Abschluss zu einem bestimmten Datum haben müssen, dann rechnen Sie rückwärts von diesem Termin, wann Sie starten müssen. Beispielsweise: Note am letzten Tag des Februars → Abgabe Mitte Januar → Start Mitte Oktober (bei Bachelor) → Vorbereitung spätestens ca. 1 Monat vorher, also Mitte September (gern weiter im Voraus).

Thema und Sprache. Thematisch haben wir immer eine Liste aktueller offener Themen, die Sie auf Mail-Anfrage vom Sekretariat erhalten können. Darüber hinaus können Sie gern eigene Themen vorschlagen, die jedoch mit unseren Forschungsschwerpunkten korrespondieren müssen. Schauen Sie sich hierzu unser Lehre- und Forschungsportfolio an, gehen mit unseren Mitarbeitern ins Gespräch (z.B. nach einer Lehrveranstaltung) oder recherchieren die Themen unserer aktuellen Veröffentlichungen in scholar.google.com. Oft gibt es in der letzten Vorlesung einer Veranstaltung oder in der Studienarbeitsveranstaltung weitere Inspiration für offene Themen. 
Die Abschlussarbeiten können in deutscher oder englischer Sprache angefertigt werden, wobei wir aus wissenschaftlicher Sicht die englische Sprache bevorzugen würden (aber Sie haben die Wahl). 

Exposé. Zu 1-2 ausgewählten Themen sollten Sie zu Ihrer eigenen Planung und Sicherheit ein Exposé anlegen. Das ist eine 1-2 seitige Vorschau (Proposal) auf ein geplantes Thema, welches bereits die späteren Kapitel enthält und erste Informationen bündelt über die Motivation, theoretische Anknüpfungspunkte, geplante Methoden und avisierte Ergebnisse. Sie können das Expose voraberstellen, aber auch zunächst unsere offenen Themen im Sekretariat anfragen oder kurz. 

Im praktischen Ablauf der Anbahnung können Sie das Exposé (mit geplantem Titel!) bereits vorab für ein eigenes Thema erstellen, um Ihre Themenidee besser bei der Kontaktaufnahmemail erklären zu können. Oder Sie fragen erstmal über das Sekretariat per Mail nach unseren offenen Themen und stellen dabei optional ganz kurz erste eigene Themenvorschläge in 3-4 Zeilen vor (mit den unten gelisteten Elementen des Exposés). Dann senden wir Ihnen eine unsere Themenliste und kommentieren Ihre Vorschläge. In diesem Fall haben Sie dann einen Überblick, auf welche Themen wir uns einlassen können und bearbeiten das Exposé ihrer 1-2 favorisierten Themen anschließend, um es uns in einer zweiten Mail zuzusenden.

Im Einzelnen enthält das Exposé und später auch Ihre Abschlussarbeit die folgenden Kernaspekte:

  1. TITEL. Geplanter Titel der Arbeit (dieser kann nach Anmeldung nicht mehr verändert werden und MUSS vorgeschlagen werden)
  2. MOTIVATION. Motivation des allgemeinen Themas und Aufstellen der Forschungsfrage (kann später auch nochmal leicht angepasst werden)
  3. THEORIE. mögliche Startliteratur für den Theorieteil sowie ggf. 1-3 relevante Studien (empirische Analysen von Einflüssen und anderen Zusammenhängen, findet man z.B. auf scholar.google.com)
  4. METHODIK. Auswahl bzw. Gestaltung der zur Beantwortung der Forschungsfrage geeigneten Forschungsmethode (z.B. Interviews, Netzwerkanalyse, Umfragen, Design von Methoden/Softwareprototypen, Logfile Analyse, etc.)
  5. DATEN. Gibt es bereits eine Idee, welche Daten untersucht werden können - gibt es beispielsweise ein Unternehmen, dass in der Arbeit untersucht werden kann/soll (optional)? Besteht bereits Kontakt?

Anfrage per E-Mail. Bevor es losgeht, müssen wir ein Thema festlegen. Dazu ist ein kurzer Abstimmungsprozess vorgesehen, den Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt (ohne Deadline) mit einer E-Mail an unser Sekretariat oder direkt an Prof. Trier starten können.

Wir benötigen hierbei die folgenden Informationen:

  • Mailtitel: Anfrage-Abschlussarbeit Nachname (…evtl. weiterer Text nach Belieben).
  • Themenideen: Kurzes Anschreiben mit ersten Hinweisen auf Ihre geplanten Themen/Forschungsfragen bzw. die Anfrage nach unserer Themenliste - haben Sie hierzu Vorerfahrungen oder Kurse besucht?
  • Datenquellen: Gibt es Ideen, woher die Daten für die Analyse kommen könnten? Gibt es evtl. ein Unternehmen, dass in der Arbeit untersucht werden kann/soll (optional)? Besteht bereits Kontakt?
  • Methoden: Gibt es präferierte Methoden, z.B. qualitativ (Interviews, Contentanalyse), quantitativ (Surveys, Logdaten, Experimente) oder Design von Softwareprototypen bzw. Methoden) - reine Literaturzusammenstellungen (Recherchen) sind hierbei nicht erwünscht
  • Zeitplan: Was ist der grobe Zeitplan?
  • Sprache: Soll in Englisch oder Deutsch geschrieben werden? Ist das flexibel oder gibt es Präferenzen?
  • Studiengang: Angabe des Studiengangs (Winfo, WiWi, IBS, Info, Wing) sowie des Abschlusses (Bachelor, Master)
  • Notenschnitt: Kurzer Notenüberblick (als Anhang)
  • Exposè: (optional, ggf. zunächst erst Anfrage nach offenen Themen oder Kurzvorschläge analog zu den Exposé-Punkten)

Vorabmeeting (Ausnahme). Ein Vorabmeeting (20-30min Max) stellt eher eine Ausnahme dar, wenn im Anbahnungsprozess oder der Konzeption der Arbeit Unklarheiten verbleiben und nur bei konkreter Anmeldeabsicht der Abschlussarbeit bei uns. Dieses Treffen sollte auch erst sehr kurz vor Anmeldung stattfinden (ca. 2 Wochen)  Nach der Anmeldung können wir wiederkehrende Treffen nach Bedarf vereinbaren, ggf. zeitgleich mit anderen Studenten im vergleichbaren Themenbereich.

Beantragung in PAUL und später per Mail. Die Abschlussarbeit wird in PAUL beantragt. Hierbei ist der Titel final anzugeben, der während der Vorbereitung gemeinsam besprochen und festgelegt wird. Weiterhin ist ein Zweitprüfer anzugeben. Für den Lehrstuhl Social Computing hat sich Prof. Oliver Müller freundlicherweise bereiterklärt, generell und auch ohne gesonderte Absprache als Zweitprüfer zu fungieren. Falls Sie einen anderen Prüfer möchten, sprechen Sie bitte den von Ihnen gewünschten Zweitprüfer rechtzeitig an. Die Angabe des Zweitprüfers ist bei der Anmeldung der Abschlussarbeit verpflichtend.

Sie bekommen das Antragsformular dann etwas später als PDF in PAUL angezeigt zum Download. Dann können Sie es unterschreiben. Dann senden Sie direkt an Prof. Trier das Anmeldeformular als PDF. Bitte schreiben Sie in diese Mail in den normalen Mailtext, welches Startdatum sie vorschlagen würden. Prof. Trier prüft dann den Antrag nochmal, setzt ein Startdatum ein und über das Sekretariat geht es in die Verwaltung. Sie prüfen später, ob die Arbeit gestartet hat und erhalten vorauss. auch gesondert eine E-Mail.

Abgabe. Informationen zur Abgabe finden Sie weiter unten (Abgabe über PAUL, Termin nicht einhalten führt zu einem Nichtbestehen!)

Nachdem die Arbeit mit einem Exposé vorbereitet, die Kooperation vom Lehrstuhl zugesagt und die Arbeit erfolgreich beantragt wurde, kann es endlich losgehen. Hier finden Sie erste Hinweise zum Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit und zu einem vom Lehrstuhl zur Verfügung gestellten Musterdokument mit Formatvorlage (dieses enthält auch weitere Informationen zum Aufbau der Arbeit und bietet einen guten Startpunkt).

TITEL. Eine gute wissenschaftliche Arbeit erkennt man zunächst an einem passenden Titel, der die Problemstellung in wenigen Worten auf den Punkt bringt. Dieser Titel wird bereits in der Vorbereitungsphase festgelegt und kann später nicht verändert werden. In dem Titel verwendete Substantive sind Schlüsselwörter, die den Rahmen der Arbeit definieren und sich auch später in der Gliederung wiederfinden lassen sollen. Neben dem Handlungsfeld und Gegenstand der Arbeit sollte auch ein Hinweis auf die verwendete Forschungsmethode im Titel enthalten sein. Um die Titel nicht zu lang werden zu lassen, kann eine Zweiteilung nach dem folgenden Muster hilfreich sein: "Handlungsfeld der Arbeit - Ziel und Forschungsmethode der Arbeit". Tip: Bei der Beantragung empfiehlt es sich nur den allgemeinen Teil des Titels anzugeben und nicht den Untertitel nach dem “-”), um die Handlungsoptionen möglichst flexibel zu halten, wenn Schwierigkeiten auftauchen und beispielsweise die Methodik nochmal geändert oder ergänzt werden muss.

ABSTRAKT. Die Abschlussarbeit soll in einem Abstrakt zusammengefasst werden. Darin enthalten sind eine Anmotivation der Relevanz des Themas, die wesentlichen untersuchten Faktoren, genutzte Theorien, die Methodik. Auch wesentliche Ergebnisse werden hier bereits wiedergegeben. Die Länge eines Abstrakts ist 0,5 -0,75 Seiten.

MOTIVATION FORSCHUNGSFRAGE. Eine wissenschaftliche Arbeit beginnt immer mit einer Motivation, welche das Thema als relevant darstellt, aber auch eine Lücke aufzeigt. Danach wird eine Leitfrage/Forschungsfrage explizit formuliert (z.B. “Wie wirkt sich Faktor X in Kontext Y auf Faktor Z aus?” oder “Was sind die wesentlichen Kategorien von/Einflüsse auf Konzept X”, etc.). 

Allgemein soll die Frage mit den Schwerpunkten des Lehrstuhls korrespondieren. Aus den Lehrethemen bzw. Forschungsthemen ergibt sich der grobe Bereich, in dem wir an Forschungsarbeiten zusammenarbeiten können. Überlegen Sie sich, ob aus diesem Umfeld etwas besonders interessiert (z.B. Management Perspektive, Technische Aspekte, Untersuchung von Verhalten in sozialen Medien, generelle sozial-psychologische Faktoren wie Motivation, Online-Identität, Privacy, Trust, Auswirkungen neuer Technologien, Muster in Onlinedatensets, etc).

KONKRETE STRUKTUR DER ARBEIT. Diese Vorüberlegungen fließen dann in die konkrete Struktur der akademischen Arbeit ein, die immer sehr ähnlich nach dem folgenden Muster aufgebaut ist. Bei der Untergliederung der Kapitel ist darauf zu achten, dass auf einen Unterpunkt (z.B. 1.1) ein weiterer Unterpunkt (z.B. 1.2) folgen muss. Ein Grundgerüst, das entsprechend des gewählten Handlungsfelds und der gewählten Forschungsmethode angepasst werden kann, lässt sich wie folgt gliedern:

Kapitel 1: Einleitung (als Weiterentwicklung des Exposés)

  • Benennt den Gegenstandsbereich der Arbeit
  • Beleuchtet dessen Wichtigkeit anhand von empirischen Daten
  • Beschreibt den Forschungsbedarf bzw. die Forschungslücke in der Literatur
  • Benennt die Forschungsfrage/das Gestaltungsziel expressis verbis.
  • Zeigt die Struktur der Arbeit zur Beantwortung der Forschungsfrage bzw. zur Erreichung des Gestaltungsziels auf

Kapitel 2: Stand der Forschung

  • Verweist auf maßgebliche Vorarbeiten und diskutiert ihre Relevanz für die eigene Arbeit aktiv bzw. kritisch hinterfragend. Insb. soll der Stand der Forschung in den gewählten Schwerpunktbereichen der Arbeit ermittelt und zusammengefasst werden. Dies ist u. a. erforderlich, um den eigenen Beitrag der Arbeit herauszustellen.
  • Stellt eine fachliche und terminologische Grundlage für die nachfolgenden Kapitel der Arbeit bereit. Die eingeführten Begriffe sind daher konsistent zu verwenden.
  • Der Stand der Forschung wird so spezifisch wie möglich reflektiert, so dass genau die Konzepte vorgestellt und diskutiert werden, die für die weitere Argumentation der Arbeit relevant sind.

Kapitel 3: Forschungsmethode

  • Stellt den Erkenntnis-/Gestaltungsprozess, der zur Beantwortung der Forschungsfrage/zur Erreichung des Forschungsziels dient, genau dar.
  • Stellt die gewählte Forschungsmethode in den Kontext der maßgeblichen Literatur zur gewählten Forschungsmethode, so dass deutlich wird, inwiefern das gewählte Vorgehen valide ist.

Kapitel 4: [Eigene Resultate]

  • Darstellung der relevanten eigenen Ergebnisse der Arbeit
  • Stellt den Hauptteil der Arbeit dar

Kapitel 5: Fazit und Ausblick

  • Reflektiert die Arbeit und ihren Beitrag (Inhalt und Umfang) zur Beantwortung der in Kapitel 1 benannten Forschungsfrage bzw. des Gestaltungsziels
  • Stellt die Limitationen der Arbeit heraus, so dass der tatsächliche Beitrag klar umrissen werden kann. Limitationen sind daher hilfreich, um den eigenen Beitrag genau herausstellen zu können und sind keine "Unzulänglichkeiten" der Arbeit.
  • Motiviert den weiteren Forschungsbedarf auf der Grundlage der durch die Arbeit beigetragenen Ergebnisse sowie ihrer Limitationen.

Ein Kernaspekt des wissenschaftlichen Arbeitens ist der korrekte Umgang mit den verwendeten Quellen. Insbesondere soll so dargestellt werden, welche Ergebnisse in der Arbeit selbst erzielt worden sind und welche Erkenntnisse aus Vorarbeiten anderer Personen übernommen worden sind. Jeglicher Inhalt, der nicht auf die eigene Arbeit zurückzuführen ist, ist daher entsprechend der geltenden Zitationsregeln kenntlich zu machen. Dies umfasst sowohl das wörtliche Zitieren als auch die sinngemäße Übernahme von Aussagen. Ein aktiver Umgang mit der verfügbaren Literatur zeigt sowohl eine gute Einbettung der Ergebnisse in die Literatur, als auch einen substanziellen eigenen Beitrag auf.

Wir verwenden am Lehrstuhl den Zitationsstandard APA. Hierzu gibt es online zahlreiche Guides. In unserer Formatvorlage (weiter unten) wird das Thema Zitation mit APA anhand von Beispielen erläutert.

Das Template für schriftliche Arbeiten kann nach Abgabe des Exposés sowie Anmeldung der Abschlussarbeit per Mail bei birgit.petermeier(at)uni.paderborn(dot)de angefordert werden.

Bearbeitungszeit. Die Bearbeitungszeit beträgt bei Masterarbeiten sechs Monate und bei Bachelorarbeiten drei Monate. Masterarbeiten sollen i.d.R. ca. 60-70 Seiten lang sein, Bachelorarbeiten umfassen ca. 35-40 Seiten, Seminar- und Studienarbeiten umfassen ca. 15 Seiten (jeweils ohne Gliederung, Referenzen und Anhänge). Wenn nicht anders besprochen, gilt eine Toleranz von +/- 10 Prozent.

Abgabe. Beachten Sie unbedingt den Abgabetermin! Laden Sie die Arbeit auch nicht in den letzten Stunden oder Minuten hoch. Hier gab es bereits oft Komplikationen auf den Rechnern der Studierenden und das Prüfungssekretariat konnte nicht mehr kontaktiert werden. Zur formalen Abgabe der Abschlussarbeit beachten Sie unbedingt die aktuellen Hinweise des Prüfungssekretariats. Dieses regelt selbst, wie man abgeben muss und die Regelungen sind ausnahmslos und rechtlich bindend. Aktuell ist voraussichtlich der Upload per PAUL vorgesehen, aber prüfen Sie das nochmal nach. Achten Sie auf die Angaben zur Eigenständigkeitserklärung (am Ende des Dokuments).

Zusätzlich zur offiziellen Abgabe beim Prüfungssekretariat freuen wir uns über Ihre Zusendung der Abschlussarbeiten an unserem Lehrstuhl digital per Mail als PDF mit weiteren Anhängen oder Weblinks auf Ressourcen (alternativ auch auf Datenträgern, vorzugsweise USB-Sticks).

Es gibt eine Reihe von Softwaretools, die die Literaturverwaltung, Zeitmanagement oder Strukturierung des Forschungsprozesses unterstützen. Die Verwendung von Tools hängt von Ihrer persönlichen Arbeitsweise ab. Bitte entscheiden Sie selbst, welche Werkzeuge für Sie am besten geeignet sind.

Literaturverwaltung: Es stehen Tools zur Verfügung, um die Arbeit mit den verwendeten Quellen zu unterstützen und zu organisieren. Einige der Tools beinhalten zudem Funktionalitäten zur Literatursuche und für das Projektmanagement.

Transkription von Interviews. Hier gibt es inzwischen verschiedene KI-basierte Tools wie "Whisper"

Auswertung von Daten. Nutzen Sie hierzu Tools wie Excel, aber besser noch: “R” (Statistik), “SPSS” (Statistik), MaxQDA (Textanalyse), Gephi (Netzwerkanalyse)

Strukturierung des Forschungsprozesses: Mindmaps können sich zur Strukturierung des Forschungsprozesses eignen. Es existieren neben kommerziellen auch frei verfügbare Tools.

Zeitmanagement: Tools zur Projektplanung können sich dazu eignen, um den Meilenstein und den Fortschritt bis zur Abgabe zu planen, zu steuern und zu überwachen.