Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen

Foto: Adelheid Rutenburges

Foto: Adelheid Rutenburges

Foto: Adelheid Rutenburges

Foto: Adelheid Rutenburges

Insight Praxis

Insight Praxis ist eine praxisbezogene Veranstaltungsreihe für Studierenden der Fakultät. Hierfür kehren Alumni an die Fakultät zurück und bieten für wirtschaftswissenschaftliche Studierende Workshops an. Im Rahmen dieser Workshops werden relevante fachliche Inhalte und Situationen aus der Praxis exemplarisch vertieft. Studierende erhalten die Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln, indem sie sich bezüglich praxisrelevanter Aspekte einbringen können.

Impressionen

Wintersemester 2013/14

Als Referenten konnten im Wintersemester 2013/14 Herr Dr. Ingo Erdmann (Seniorberater der myconsult GmbH) und Frau Astrid Wiemann (Spezialistin Rechnungswesen, Wincor Nixdorf International GmbH) gewonnen werden. Sie haben Workshops zu verschiedenen Aspekten des Managements angeboten:

  • 22. November 2013 (13-15 Uhr, Q 2.113): "IT-Beratung: Auswahl komplexer Standardsoftware in der Unternehmenspraxis", Referent: Herr Dr. Ingo Erdmann, Seniorberater, myconsult GmbH mehr
  • 29. November 2013 (13-15 Uhr, Q 2.113): "Planung und Erstellung eines IFRS Konzernabschlusses", Referentin: Frau Astrid Wiemann, Spezialistin Rechnungswesen, Wincor Nixdorf International GmbH mehr
Wintersemester 2012/13

Workshop 1: Projektmanagement in der Praxis, Referent: Dr. Markus Toschläger, Geschäftsführender Gesellschafter der myxonsult GmbH

Dozent: Dr. Markus Toschläger, Geschäftsführender Gesellschafter myconsult GmbH (Abschluss Dr. rer. pol. 2003, PHK-Mitglied seit 2003); Uhrzeit: 13 Uhr s. t. (max. 2 Std.), Raum: N4.319

Projekte haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur zur beherrschenden Organisationsform für die Abwicklung betrieblicher Vorhaben entwickelt, sondern sind auch im privaten wie gesellschaftlichen Bereich zum Inbegriff für die dynamische und moderne Abarbeitung von Aufgaben geworden. Der Begriff des Projekts scheint heute quasi ein anerkanntes und wohl beherrschtes "Allgemeingut" zu sein.

Betrachtet man jedoch gerade im wirtschaftlichen Bereich die Erfolgsquote von Projekten, so ist diese eher ernüchternd. Aus Sicht des Dozenten hat dies aber viele durchaus erklärbare Gründe. So ist das Projektmanagement eine sehr komplexe Ingenieurwissenschaft, die man nicht "mal eben nebenbei" erlernt. Und selbst für professionell ausgebildete und erfahrene ProjektmanagerInnen lauern in jedem neuen Projekt wieder Risiken, die systematisch zu analysieren sind und denen man adäquat begegnen muss. 

Im Rahmen des Workshops wird der Dozent vor dem Hintergrund von mehr als 15 Jahren Praxiserfahrung daher folgende Schwerpunkte adressieren:

  • Was genau ist eigentlich ein Projekt und wie grenze ich es ab?
  • Projektmanagement: Zwischen "Do-it-yourself" und professioneller Ingenieurwissenschaft
  • Fallstricke und Lösungsmöglichkeiten in der Projektpraxis

Workshop 2: Human Resources & Compensation Management bei einer Post-Merger-Integration, Referentin: Frauke Wilhelm, Commerzbank AG

Dozentin: Frauke Wilhelm, Head of Compensation; Policies & Rewards, Compensation & Benefits Commerzbank AG (Abschluss 1994, PHK-Mitglied seit 1995; Uhrzeit: 13 Uhr s. t. (max. 2 Std.), Raum: L2.201

Bei einer fusionsbedingten Integration von zwei Unternehmen erfolgt nicht nur eine rechtliche Zusammenlegung, sondern auch eine organisatorische und kulturelle Anpassung mindestens eines der beiden Unternehmen. Für den Personalbereich bedeutet das, nicht nur die finanziellen und rechtlichen Anforderungen umzusetzen, sondern auch eine Annäherung der Mitarbeiter zu unterstützen. Die Annäherung der Mitarbeiter mit verschiedenen Unternehmenskulturen, die sich nicht zuletzt auch in unterschiedlichen Vergütungssystemen niederschlägt, stellt insbesondere in Finanzinstituten eine zentrale Herausforderung dar.

Im Rahmen des Workshops soll das Vorgehen zur Integration der Vergütungssysteme von zwei Unternehmen vorgestellt werden. Am Beispiel der Integration von Dresdner Bank und Commerzbank in den Jahren 2008/2009 werden die besonderen Herausforderungen diskutiert, mit denen HR im Spannungsfeld von Mitarbeitern, Arbeitnehmergremien, ökonomischen Zwängen und regulatorischen Anforderungen im Kontext der Integration bis heute konfrontiert wird.

Folgende Themenschwerpunkte werden im Rahmen des Workshops behandelt:

  • Herausforderungen bei der Harmonisierung von Vergütungssystemen
  • Anwendung und Herausforderungen in einem konkreten Umsetzungsprojekt
  • Sensibilisierung für Herausforderungen und adäquate Handlungsstrategien

Hierdurch sollen die Studierenden einen Einblick erhalten, wie Theorien in der Praxis angewendet werden, welche Herausforderungen entstehen können und was geeignete Handlungsmöglichkeiten sind.

Workshop 3: Finanzielle Führung, Referent: Dr. Dietmar Scheja, CFO Cofresco GmbH & Co. KG

Dozent: Dr. Dietmar Scheja, CFO Cofresco Frischhalteprodukte GmbH & Co. KG, Standort Minden (JV Melitta/SC Johnson) (Abschluss 1991, 1998, PHK-Mitglied seit 1993), Uhrzeit: 13 Uhr s. t. (max. 2 Std.), Raum: W4.208

Die BWL sieht die finanzielle Bewertung komplexer Entscheidungsalternativen primär als technische Frage: Welche Entscheidungslogik ist unter welchen Bedingungen (z.B. gespaltener Kapitalmarkt-Zins) am besten geeignet, unter verfügbaren Alternativen die richtige (z.B. vermögensendwertmaximale) auszuwählen? Das Augenmerk dieser Denkrichtung liegt darauf, geeignete Entscheidungslogiken zu empfehlen und ggfs. bessere zu entwickeln.

Klar ist: je größer der Anteil der Entscheidungen, die einer finanziellen Kritik mit der richtigen Rechentechnik unterzogen werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bessere Alternativen bevorzugt werden und die finanzielle Wohlfahrt des Unternehmens steigt. 

Neben der Auswahl einer geeigneten Technik tritt daher in der Praxis die Frage auf, wie man die Reichweite der finanziellen Kritik im Unternehmen erhöht, wie man immer tiefere Entscheidungsschichten mit der finanziellen Kritik durchdringt, wie man schließlich die Ergebnisse der finanziellen Bewertung zu einem unumgänglichen Bestandteil der Entscheidungsfindung macht. Hier wird aus der mechanischen Tätigkeit der finanziellen Bewertung eine Führungsaufgabe, und ich behaupte, dass in der Praxis die Bewältigung die Finanzielle Führung mindestens so wichtig und folgeträchtig ist wie die technisch einwandfreie Finanzielle Bewertung.

Der Finanziellen Führung ist der Workshop gewidmet. Im Einzelnen geht es um die folgenden Punkte:

  1. Finanzielle Entscheidungstechnik und Finanzielle Führung.
  2. Wie beseitigt man Entscheidungsstörungen? (z.B. Entscheidungen unter Umgehung der offiziellen Wege.) Wie schafft bzw. fördert man eine Kultur finanziell fundierter Entscheidungen?
  3. Was die finanzielle Führung hinsichtlich Persönlichkeit und Qualifikation von uns verlangt, und wie sie uns vom bloßen Entscheidungstechniker unterscheidet.
  4. Schwierige Entscheidungen: Warum die Finanzielle Führung viel Arbeit, aber nicht immer Spaß macht. Warum sie gerade deshalb notwendig ist.
  5. Die Pflichten als Rahmen der Finanziellen Führung.
Ansprechpartner: Fachschaft Wiwi

Homepage
Montag bis Donnerstag zur
Sprechstunde in Q0.401
von 13 Uhr bis 14 Uhr
(innerhalb der Vorlesungszeit)

Telefon: +49 (0)5251/60-3806
E-Mail: fachschaftsrat(at)wiwi.upb(dot)de

Ansprechpartner

Franziska Schwabl

Wirtschafts- und Sozialpädagogik

Franziska Schwabl
Telefon:
+49 5251 60-2373
Fax:
+49 5251 60-3419
Büro:
Q1.310

Sprechzeiten:
Do 16-17 Uhr (bitte Anmeldung per E-Mail vorab)
Unterstützer

Mit freundlicher Unterstützung vom Paderborner Hochschulkreis e. V.

Die Universität der Informationsgesellschaft