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Hinweise zur neuen Prüfungsordnung - Anrechnung und Modulorganisation

Zum Wintersemester 2018/19 gelten für die wirtschaftwissenschaftlichen Studiengänge neue Prüfungsordnungen. In der Folge kommt es u.a. zu Umstrukturierungen in Modulen.

Nachfolgende Ausführungen sind auf Grundlage der neuen PO bzw. Änderungssatzung erstellt worden. Rechtsverbindlich sind immer nur die Ausführungen in den Dokumenten auf der Seite der Prüfungsordnung. Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an das Studienbüro für Wirtschaftswissenschaften.

Allgemeine Fragen

Was passiert mit der alten Prüfungsordnung?

Die alte Prüfungsordnung (sowohl Bachelor als auch Master) gilt auch nach dem SoSe 2018 weiter. Sie haben noch mehrere Semester Zeit, Ihr Studium nach den für Sie geltenden Regeln abzuschließen.

Einige Punkte aus der neuen Prüfungsordnung werden auch für die alte Prüfungsordnung übernommen. 

Diese sind im Bachelor:

  • die Aussetzung der 20/30-Regel.
  • die Möglichkeit, mit einem "Joker" nach zweimaligem Nichtbestehen ein Wahlmodul abzuwählen: Sie müssen dann in einem Wahlmodul nicht mehr automatisch Drittversuch gehen.
  • die Einschränkung der Anerkennung von Modulen: nach einem Fehlversuch in einem Modul können Sie das gleiche Modul nicht durch Bestehen in einem anderen Studiengang anerkennen lassen.

Diese sind im Master:

  • die Möglichkeit, mit einem "Joker" nach zweimaligem Nichtbestehen ein Pflichtmodul in einen Drittversuch zu gehen.
  • die Einschränkung der Anerkennung von Modulen: nach einem Fehlversuch in einem Modul können Sie das gleiche Modul nicht durch Bestehen in einem anderen Studiengang anerkennen lassen.

 

 

Darf ich auf die neue Prüfungsordnung wechseln?

Ein Wechsel auf die neue Studienstruktur ist nicht vorgesehen. Zentrale Änderungen in der Studienorganisation wurden bereits für alle Studierenden über die Prüfungsordnungsänderung übernommen (siehe oben).

Ausnahme: Für B.Sc. Wirtschaftsinformatik ist ein Wechsel auf Antrag im kommenden Semester möglich. Das Antragsformular wird ab August auf der Homepage zur Vergügung gestellt und muss um einen Wechsel zu beantragen, ausgefüllt im Prüfungssekretariat eingereicht werden.

Was passiert, wenn ich noch Module aus der alten Assessmentphase bestehen muss?

Für Sie gilt: Sie belegen die gleichen Modulnummern wie zuvor, nur der Fokus ändert sich etwas.

Aktuell besteht für alle Module die Möglichkeit, die Prüfungen noch ein- bis zwei Mal mit dem alten Inhalt zu absolvieren. Wir empfehlen daher stark, diese Prüfungen im Sommersemester 18 und Wintersemester 18/19 als (Nachschreib-) Klausuren abzulegen.

Mit dem Start der neuen Prüfungsordnung ändern sich die Inhalte einiger Modulen wie folgt:

Modul Enthält Inhalte von
M.184.1301 Grundzüge der WinfoM.184.1302 Grundzüge der Winfo +
betreute Selbstlernphase
M.184.1101 Grundzüge der BWL A M.184.1102 Management +
M.184.1103 Einführung in die WiWi
M.184.1201 Grundzüge der BWL B M.184.1202 Taxation, Accounting & Finance

Im Wintersemester 2018/19 wird die BWL A bereits mit den neuen Inhalten (Management + Einführung in die WiWi) geprüft. Es findet wie gewohnt eine Abschlussprüfung in der vorlesungsfreien Zeit statt.

Die BWL B wird ohne Vorlesungen letztmalig mit den alten Inhalten (inkl. Wirtschaftsprivatrecht) geprüft. Ab dem Sommersemester 2019 wird das Modul BWL B mit den neuen Inhalten von "Taxation, Accounting & Finance" geprüft.

 

Die weiteren Module der WiWi- und IBS-Assessmentphase bleiben unverändert.

 

Ich möchte ab dem WiSe 18/19 in den Master wechseln. Was hat sich geändert?

Die Zugangsnoten und Voraussetzungen für die meisten Masterstudiengänge sind unverändert.

Einzige Ausnahme sind die Masterstudiengänge Management Information Systems und Wirtschaftsinformatik: beim M.Sc. MIS wurde die Bachelorarbeit als Kriterium mit aufgenommen, beim M.Sc. Wirtschaftsinformatik wurden die Zugangsvoraussetzungen abgesenkt. Für Studierende mit einem Bachelorstudiengang an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ändert das zumeist nichts, da sie die Kriterien ohnehin erfüllen. Beim Master IBS wird nun nicht mehr auf erreichte ECTS-Punkte, sondern auf das nachgewiesene Sprachniveau geprüft.

Es gibt Änderungen in den einzelnen Studienprogrammen, vornehmlich in der Ausgestaltung und Gewichtung der Masterarbeit. Bitte beachten Sie die Studienpläne.

Fragen zur Anrechnung und Modulorganisation

Ich wechsele meinen Bachelorstudiengang (z.B. von IBS auf WiWi) zum WiSe und habe bereits einige Leistungen in der alten Prüfungsordnung erbracht. Was passiert damit?

Für die Module der bisherigen Assessmentphase kann die folgende Anerkennung vorgenommen werden: 

Modul alt Anerkannt für 
M.184.1301 Grundzüge der Winfo M.184.1302 Grundzüge der Winfo +
5 ECTS Spezialgebiete Winfo
M.184.1101 Grundzüge der BWL A M.184.1102 Management +
5 ECTS Spezialgebiete TAF
M.184.1201 Grundzüge der BWL B M.184.1601 Wirtschaftsprivatrecht +
5 ECTS Spezialgebiete TAF
M.184.1101 Grundzüge der BWL A  und
M.184.1201 Grundzüge der BWL B
M.184.1601 Wirtschaftsprivatrecht
M.184.1102 Management
M.184.1202 Taxation, Accounting & Finance

Die neue Assessmentphase Wiwi und IBS beinhaltet das Modul M.184.1103 Einführung in die Wirtschaftswissenschaften, das in der alten Assessmentphase nicht enthalten ist. Es ist somit kein Wechsel in eine abgeschlossene neue Assessmentphase möglich.

Die Assessmentphase Winfo beinhaltet Module der Wirtschaftsinformatik, die bisher nicht angeboten wurden. Hier kann das neue Module Grundlagen von Managementinformationssystemen nicht durch bestehende Module anerkannt werden.

Die Wiwi-Module der Profilierungsphase können i.d.R. problemlos anerkannt und eingebracht werden. Es kann ein Verlust von ECTS-Punkten bei einem Wechsel in mehrere Majors oder bei einem fehlenden Major für die Majortiefe auftreten.

Ich wechsele meinen Masterstudiengang zum WiSe (z.B. von BWL zu IEM) und habe bereits einige Leistungen in der alten Prüfungsordnung erbracht. Was passiert damit?

Die Module der Masterphase können i.d.R. problemlos anerkannt und eingebracht werden, sofern diese auch in der neuen Studienstruktur vorgesehen sind.

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