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FÜR DEN MASTER VON JAPAN ZURÜCK NACH PADERBORN

Was Paderborn für Auslandsstudierende besonders macht

Im September 2013 ist Kosuke Suto das erste Mal als Studierender für elf Monate im Rahmen eines Auslandssemesters an die Universität Paderborn gekommen. Zurück an der Tohoku University in Japan bemerkte er jedoch, dass er während seines Aufenthaltes in Paderborn nicht so tief in die deutsche Sprache und Kultur eintauchen konnte, wie er es sich ursprünglich erhofft hatte. Kurzerhand beschloss Kosuke nach seinem Bachelor nach Paderborn zurückzukehren, um seinen Master in Deutschland zu absolvieren, sodass er von 2016 bis 2018 in Paderborn lebte und International Economics and Management (IEM) studierte.

Im Studiengang IEM wird Internationalisierung großgeschrieben: Zahlreiche Studieninhalte über globale Märkte, multinational agierende Unternehmen und mit Studierenden und Gastdozierenden aus der ganzen Welt. Mehr als ein Drittel der Studierenden kommen – wie auch Kosuke vor einigen Jahren – aus dem Ausland. In einem studienbegleitenden Forum wird der Austausch der Kulturen untereinander durch regelmäßige Events und spannende Vorträge gefördert.

Ein Masterstudium fernab der Heimat

Auch Kosuke hat sich diese Chance nicht entgehen lassen und sich für einen Master fernab seiner Heimat entschieden. Neben der Verbesserung seiner Sprachfertigkeiten und dem Kennenlernen einer völlig neuen Kultur kann der Japaner noch von weiteren Vorteilen berichten: Im Vergleich zu einem Studium in Japan biete ein Studium an der Universität Paderborn sehr vielfältige Optionen und Gestaltungsfreiheit bei z.B. der Wahl unterschiedlicher Kurse und Projekte. Außerdem sei ein Studium in Deutschland nicht so kostenintensiv wie in seiner Heimat. Besonders gut habe ihm am Masterstudiengang International Economics and Management gefallen, dass dieser viele unterschiedliche Bereiche beinhalte und nicht – wie er es von anderen Universitäten kenne – ausschließlich auf einen bestimmten Schwerpunkt spezialisiert sei. "In Paderborn I was able to broaden my horizons", berichtet Kosuke begeistert von den Möglichkeiten an der Universität Paderborn.

Neben den sprachlichen und kulturellen Aspekten kehrte Kosuke aus einem ganz bestimmten weiteren Grund zurück nach Paderborn: Die Kompetenz der Lehrenden und die Integration in das Team von Prof. Dr. Jungblut, wo er neben seinem Studium als studentische Hilfskraft arbeitete, seien ihm nach seinem ersten Aufenthalt besonders positiv in Erinnerung geblieben. Zudem habe ihm die große Vielfalt an weiteren Studierenden aus anderen Ländern sehr gefallen sowie die Möglichkeit von festen Ansprechpartnern bei Fragen und Problemen. “The other students were very valuable in strengthening my intercultural communication”, resümiert der Japaner. Dies zahle sich auch heute in seinem Berufsalltag aus, da sich die Wirtschaft weiter globalisiere.

Studieren in Japan und Deutschland: Hier liegen die Unterschiede

Der größte Unterschied zwischen einem Studium in Japan und einem Studium in Deutschland liege in der Struktur. Zwar gebe es in seiner Heimat strenge Zulassungsprüfungen und -verfahren, jedoch sei das Studieren anschließend deutlich einfacher als an einer deutschen Universität. "In Paderborn I had to give everything in every course." Insbesondere das Modul Business Analysis and Valuation ist Kosuke positiv in Erinnerung geblieben: Dieses hat sich für seinen jetzigen Arbeitsalltag als sehr hilfreich erwiesen und das Fundament für viele Dinge geschaffen, die ihm heute alltäglich begegnen. Kosuke arbeitet inzwischen als Business Consultant in Japan.

Allerdings konnte der Japaner für sich das Fazit ziehen, dass ihm der Anteil an betriebswirtschaftlichen Kursen etwas zu kurz gekommen ist. An dieser Stelle wäre ihm persönlich eine andere Aufteilung der Credits lieber gewesen. Aber dennoch zieht Kosuke ein eindeutiges Urteil: "Studying in Paderborn was great with many different areas and opportunities."

Kneipen, Bars und Co.: Kosukes Leben außerhalb der Uni

Jedoch spielt sich der Alltag eines internationalen Studierenden, wie es auch bei lokalen Studierenden der Fall ist, nicht nur in der Universität und am Schreibtisch ab, sodass auch Kosuke von zahlreichen Erlebnissen mit Freunden berichten kann. Insbesondere im Rahmen des Tandemprogramms des Zentrums für Sprachlehre habe er viele Kontakte geknüpft und  mit diesen zahlreiche Kneipen und Bars in Paderborn unsicher gemacht. Sein ganz persönliches Highlight sei aber der Besuch des „Japan-Tags“ in Düsseldorf gewesen. An diesem Besuch habe ihn besonders gefreut, dass auch in Deutschland die japanische Kultur Einzug finde. Zwar sei Paderborn im Vergleich zu seiner Heimat manchmal etwas langweilig gewesen, jedoch habe er sich so viel besser auf sein Studium konzentrieren können. Aufgrund der zwei Jahre in Paderborn fiel es Kosuke gar nicht schwer die deutsche Kultur in wenigen Schlagworten zu beschreiben: “Similar, organized and punctual, but also stubborn.“

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