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TRAUMJOB: PERSONALREFERENT BEI DER DEUTSCHEN BAHN

Wirtschaftspädagogik als Weg ins Personalwesen

Erst vor einem Jahr hat Jan Fiebich seinen Master in Wirtschaftspädagogik abgeschlossen und direkt seinen Traumjob als Personalreferent bei der Deutschen Bahn ergattert. Den Grundstein dafür legte er bereits in seinem Masterstudium mit einem Praktikum. Dadurch fiel ihm der Berufseinstieg deutlich leichter als vielen seiner Kommiliton*innen. Heute wendet der 26-Jährige das Wissen aus seinem Studium im täglichen Berufsalltag an.

Ein wirtschaftspädagogisches Studium verbindet Betriebswirtschaftslehre mit Erziehungswissenschaften, wodurch sich spannende Fragen für die Aus- und Weiterbildung ergeben: Wie können Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen geplant und evaluiert werden? Wie kann ein Unternehmen lebenslanges Lernen fördern? Wie können Kompetenzen bei Mitarbeitenden erkannt und ausgebaut werden?  Fragen, die auch im Personalwesen immer wieder auftauchen und die Auseinandersetzung mit Lernprozessen und -bedingungen sowie Fördermöglichkeiten am Arbeitsplatz erfordern.

Sofortiger Berufseinstieg nach dem Studium

Genau das ist der Job von Jan als Personalreferent bei der Deutschen Bahn, einem der größten deutschen Konzerne. Der ehemalige Student arbeitet bereits seit einem Jahr in seinem für ihn perfekten Einstiegsjob. Die Türen dafür hat ihm ein Praktikum im Rahmen seines Studiums geöffnet. Jans Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen zwei Bereiche: Zum einen betreut er Führungskräfte, indem er ihnen unter anderem Auskünfte über mögliche Benefits erteilt oder auch Nachfolgeplanungen und Kompetenzmanagement betreibt. Zum anderen übernimmt Jan Bereiche des Personalcontrollings, also die Erstellung und Auswertung von Statistiken und Kennzahlen rund um die Mitarbeitenden des Unternehmens. In diesem Bereich erhält er einen Einblick in Prozesse, Zahlen und Abläufe. Seine Arbeitswoche strukturiert sich der 26-Jährige in einer Kombination aus Homeoffice und Arbeiten in seinem Büro in Minden – dort befindet sich die Deutsche Bahn Systemtechnik GmbH.

Nachdem Jan seinen Bachelor in Osnabrück abgeschlossen hatte, verschlug es ihn an die Universität Paderborn. „Das Studiengangsprofil wirkte auf mich ziemlich einzigartig im Vergleich zu anderen Unis in NRW oder Niedersachen“, begründet er rückblickend seine Entscheidung. Ebenso haben ihn die Online-Präsenz der Fakultät sowie die modernen Räumlichkeiten des Q-Gebäudes überzeugt. Ein Jahr nach Abschluss seines Studiums ist sich Jan sogar sicher, dass ihm das „Feeling“ in Paderborn noch besser gefallen hat als in Osnabrück, sodass er den Wechsel des Standorts keineswegs bereut. Und auch darüber hinaus schwärmt der Personalreferent von den durchweg positiven Erinnerungen an seine Zeit in Paderborn – auch außerhalb des Campus. Für ihn stellt „das Studentenleben an einem Ort“ sowie die Verzweigung der Gebäude auf dem Campus ein Alleinstellungsmerkmal dar, das er nicht missen möchte.

Lieblingsplätze, Erinnerungen und Leben als Student*in

„Gefühlt ist die UPB aber die einzige Uni, an der es noch Studierendenausweise aus Papier gibt“, denkt der ehemalige Student auch an Details zurück, die er heute als ausbaufähig beschreibt. Am liebsten hat er sich im Frühling in seinen Mittagspausen mit seinen Freunden am Grillcafé verabredet und zum Lernen hielt er sich meistens im obersten Stockwerk der Bibliothek auf. „Ich mochte die Atmosphäre im WiWi-Bereich“, erzählt er mit einem Blick auf seine Lieblingsplätze an der Uni. Jan war zudem einer der Studierenden des ersten Jahrgangs, die nach der Umstrukturierung des Curriculums Wirtschaftspädagogik studierten. Aus seinem Studium hat Jan insbesondere die Fähigkeiten zur Selbstreflexion und das Einarbeiten in komplexe Themen mitgenommen, aber auch zahlreiche Vorlesungsinhalte sind ihm in Erinnerung geblieben. Schon während seines Studiums hat Jan das Personalwesen als Berufsziel ins Auge gefasst, da ihm die Verknüpfung der Faktoren Mensch und Wirtschaft schon seit den ersten Semestern interessiert haben. „Da in der Wirtschaftspädagogik auch der Mensch innerhalb des Wirtschaftens im Fokus steht, eignet sich das Studium daher aus meiner Sicht sehr gut für eine Tätigkeit im Personalwesen.“

Praktikum im Forschungsstudium – Chance für den schnellen Berufseinstieg

Neben seiner Arbeit als studentische Hilfskraft an der Uni fasste der 26-Jährige bereits im Rahmen eines Praktikums Fuß bei seinem heutigen Arbeitgeber. Im Studienverlauf ist im 3. Semester ein Forschungsstudium vorgesehen. Dabei dürfen die Studierenden selbst entscheiden, ob sie in diesem Rahmen ein Betriebspraktikum absolvieren, am Lehrstuhl arbeiten oder ein Semester im Ausland verbringen. Jan hat sich hier für ein Praktikum bei der Deutschen Bahn entschieden. „Das hat mir meinen Berufseinstieg enorm erleichtert“.  Jan würde also allen Studierenden den Tipp geben, sich auch über das Studium hinaus zu vernetzen. Durch das Praktikum hat er Abläufe, Systeme und Mitarbeitende kennengelernt, sodass er sich als Personalreferent ohne große Ängste in seine neuen Aufgaben einarbeiten konnte. Rückblickend hätte sich der ehemalige Student dennoch gewünscht, dass ihm jemand den Tipp gibt, ungezwungen an sein Studium heranzugehen und „auch mal nach links und rechts zu schauen“.

Entweder-oder-Fragen:

  • WG oder 1-Zimmer-Wohnung? Wohnung
  • Mensa oder selbst kochen? Selbstkochen
  • Kaffee oder Energydrink als Wachmacher? Kaffee
  • Pendeln oder die Heimat verlassen? Pendeln
  • Lernen: Last Minute oder mit Struktur und Lernplan? Struktur
  • Früh ins Bett oder aus dem Club direkt in den Hörsaal? Beides

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Mehr Informationen zum M. Sc. Wirtschaftspädagogik.

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Erfahren Sie mehr in unserem Flyer zur Studienkultur im Studienfeld Wirtschaftswissenschaften.

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 „Wir möchten Straßenkünstler*innen aus dem globalen Süden eine Bühne in Europa bieten!“

Das ist die Vision von Felix, Thorben und Lindsey. Gemeinsam gründeten Sie UFUNDI und sind damit auf dem besten Weg zur Verwirklichung ihrer Vision. Alle drei studieren an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. UFUNDI importiert handgemalte Gemälde aus Tansania nach Deutschland, um den Künstler*innen auf dem europäischen Markt eine Bühne zu bieten.

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