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ALS KEY ACCOUNT MANAGERIN GROßKUNDEN BETREUEN UND MARKETINGSTRATEGIEN WEITERENTWICKELN

Wie Mathe und Statistik India auch heute noch begleiten

Vor sechs Jahren hat India den Studiengang International Business Studies (IBS) mit dem Bachelor beendet, bevor sie International Economics and Management (IEM) mit dem Master abschloss. Ihr Studium hat ihr stets genug Zeit gelassen, um nebenbei praktische Erfahrungen zu sammeln und Berufsmöglichkeiten und -anforderungen zu entdecken. Die Mathematik war dabei eine ständige Begleiterin.

India ist sich sicher, dass sie in den vergangenen Jahren unheimlich viele Dinge zwischen Hörsaal und Bibliothek gelernt hat – aber auch durch Praktika und Werkstudententätigkeiten. Die Paderbornerin hat sich aufgrund der Vielseitigkeit für ihren Bachelorstudiengang IBS entschieden und schwärmt noch heute von den vielen Fähigkeiten, die ihr in dieser Zeit vermittelt wurden: „Ich musste verschiedene Themen vereinen, um dieses Studium zu meistern: Fremdsprachen, Statistik, Marketing, Zahlen und ökonomische Aspekte.“

Kleinstadtflair, Lerngruppen und Matheprüfungen

Die Paderbornerin denkt gerne an ihre Studienzeit zurück und bereut es keinesfalls, ihrer Heimat stets treu geblieben zu sein und nicht wie viele ihrer Freund*innen in eine andere Stadt oder ins Auslandssemester gegangen zu sein. Die Universität Paderborn strahle ein ständig spürbares Gemeinschaftsgefühl aus, das durch den Kleinstadtflair sowie die zentrale Lage aller Uni-Gebäude entstehe, so die 30-Jährige. Das machte es der heutigen KeyAccount-Managerin leicht, Kontakte zu knüpfen oder Lerngruppen zu finden.

Besonders für die Matheprüfungen waren Lerngruppen goldwert. Viele Studienanfänger*innen unterschätzen den Matheanteil im Wirtschaftsstudium. Auch für India gab es die Momente, „wenn es mal wieder irgendwo haperte“. Sie hat deshalb während ihrer ersten Semester häufig die Unterstützung des Mathe-Mentoring-Büros in Anspruch genommen. Die vielen Stunden hätten sich nicht nur in den Bachelorklausuren, sondern auch im weiteren Masterstudium positiv ausgezahlt, blickt India heute zurück. An Prof. Dr. Dietz und den Nervenkitzel vor den Matheprüfungen erinnert sie sich besonders gut: „Alle haben immer gesagt, dass die Prüfungen superschwierig seien“, sodass sich die 30- Jährige spontan zu einem „1 zu 1 Check“ mit dem Professor entschloss, um ihr Wissen auf den Prüfstand zu stellen. Diese Situation ist India bis heute als besonderes Ereignis in Erinnerung geblieben: „Ich habe einmal das Handwerkzeug knallhart erlernt und konnte es anschließend in komplexen Modulen anwenden.“

Und auch heute, im Berufsalltag als Key-Account-Managerin, begegnen ihr noch zahlreiche Aufgaben, die ein gutes mathematisches Verständnis und analytisches Denken erfordern. „Ich arbeite tatsächlich jeden Tag sehr intensiv mit Zahlen“, erzählt India von der Erstellung von Zielgruppen auf Basis von Kundendaten im Rahmen mehrdimensionaler Analysen, die vor allem Statistik- und Mathe-Kenntnisse erfordern. Darüber hinaus profifiert India von dem „mathematischen Handwerkszeug“ aus Studienzeiten bei der Kalkulation von Angeboten und Budgetverhandlungen sowie bei der Erfolgsmessung von Kampagnen.

Erfahrungen abseits des Hörsaals sammeln

„Meine Studiengänge IBS und IEM haben eine gute Möglichkeit geboten, mich nebenberuflich auszuprobieren und meine eigenen Stärken und Schwächen kennenzulernen“. Und India nutze die Zeit neben ihrem Studium:

  • zwei Jahre in einem mittelständischen Unternehmen
  • zwei Jahre im Projektmanagement bei Diebold Nixdorf
  • zwei Jahre als Werkstudentin im Marketing bei Siemens

Die sechs Jahre als Werkstudentin sowie zahlreiche Praktika neben ihrem Studium verhalfen India zu fachlichen Kenntnissen sowie vielen Softskills wie eine verbesserte Auffassungsgabe bei neuen Aufgaben oder das verstärkte Kommunizieren mit Kund*innen und Kolleg*innen. Diesen Input beschreibt die Paderbornerin als „tolle Ergänzung“ zu den theoretischen Inhalten des Studiums. Sie erhielt Einblicke in viele Unternehmensbereiche und konnte so ihre persönlichen Stärken entdecken, sodass India schnell bemerkte, dass ihr Herz für den Vertrieb schlägt: „Ich habe damals gemerkt, dass ich mit Kund*innen arbeiten möchte, weil mir Consulting und Kommunikation sehr liegen“, erklärt die ehemalige Studentin ihren Weg zu ihrem heutigen Job bei Bertelsmann.

100 Prozent im beruflichen Alltag geben

In ihrem beruflichen Alltag möchte India jeden Tag 100 Prozent geben und die Methoden und ihre Affinität für Zahlen aus dem Studium anwenden. Sie berät Kund*innen und hilft ihnen bei der Lösung ihrer Probleme, indem sie passende Services anbietet. Zudem setzt India Cross-Channel Kampagnen für individuelle Zielgruppen in der Neukundengewinnung um. „Dazu bedarf es sehr fundierter Targeting-Daten sowie einer umfangreichen Reichweite im jeweiligen Kanal“, sodass die Key-Account-Managerin täglich mit einem Analyse-Team in Kontakt steht, um für die Kund*innen die beste Selektion zu definieren. India betreut also täglich eine Hand voll Großkunden und hilft ihnen, sich mit Services des Online- und OfflineMarketings weiterzuentwickeln und Cross- und Up-Selling-Prozesse zu gestalten.

Ihren Berufseinstieg nimmt sie rückblickend als „positiv herausfordernd“ wahr. Denn im Gegensatz zu ihrer Werkstudententätigkeit ging es nicht mehr ausschließlich darum, unterstützende Tätigkeiten durchführen zu dürfen. Inzwischen ist sie es gewohnt sich selbst und ihre Erfahrungen in Konzepte und Ideen einfließen zu lassen und Verantwortung zu übernehmen. Zudem gefallen der Key-Account-Managerin an ihrem Beruf die Geschäftsreisen nach Berlin sowie die zahlreichen Messebesuche: „Ich mag diesen persönlichen Kontakt zu Menschen und die Kommunikation mit unterschiedlichen Charakteren.“ India hat ihre Studienzeit genutzt, um sich auszuprobieren und durch Module, Schwerpunkte und Werkstudententätigkeiten zu spezialisieren – das rät sie auch heute noch Studierenden. Darüber hinaus empfiehlt sie, sich einen Ausgleich zu schaffen und das „wahre Leben neben Bibliothek und Hörsaal“ nicht zu vernachlässigen. „Die Energie aus Reisen, Sport und Party kann anschließend ins Studium investiert werden“, appelliert sie.

Indias 6 wichtigsten Tipps:

  • Fang frühzeitig mit dem Lernen an!
  • Setze dir auch während des Semesters kleine Lernziele!
  • Verlier den Spaß am Lernen nicht!
  • Vertraue dir und deinen Fähigkeiten!
  • Lass dich nicht von Rückschlägen entmutigen, sondern sieh sie als Ansporn!
  • Nicht nur im Hörsaal können Erfahrungen gesammelt werden!

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Das ist die Vision von Felix, Thorben und Lindsey. Gemeinsam gründeten Sie UFUNDI und sind damit auf dem besten Weg zur Verwirklichung ihrer Vision. Alle drei studieren an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. UFUNDI importiert handgemalte Gemälde aus Tansania nach Deutschland, um den Künstler*innen auf dem europäischen Markt eine Bühne zu bieten.

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