Nachrichten - Fakultät WiWi (Uni Paderborn) http://wiwi.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen der Fakultät WiWi (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Tue, 21 May 2019 00:03:12 +0200 Tue, 21 May 2019 00:03:12 +0200 Uni Paderborn news-34203 Fri, 17 May 2019 13:24:28 +0200 Paderborner Studierende diskutieren mit CIO der BENTELER Gruppe über das Thema Digitalisierung https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/paderborner-studierende-diskutieren-mit-cio-der-benteler-gruppe-ueber-das-thema-digitalisierung/ Wie bewältigt BENTELER die Herausforderungen der Digitalisierung?

Diese Frage diskutierten 26 Studierende der Universität Paderborn jüngst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kaminabend zum Thema Digitalisierung“ mit dem Chief Information Officer (CIO) der BENTELER Gruppe, Dr. Stefan Melchior. In einem ungezwungenen Austausch konnten die Studierenden aus den unterschiedlichen Studiengängen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Einblicke in aktuelle Digitalisierungsprojekte bei BENTELER erhalten und eigene Impulse aus ihrem Studium liefern. Ziele der Veranstaltungsreihe sind unter anderem die engere Vernetzung zwischen Studierenden und regionalen Unternehmen in lockerer Atmosphäre, der Austausch zu aktuellen Themen der Digitalisierung sowie die bessere Orientierung für Schwerpunktsetzungen im Studium.

Nach einer Führung durch die BENTELER Welt im Aus- und Weiterbildungszentrum der Unternehmensgruppe eröffnete Melchior die Diskussionsrunde des Kaminabends. Zu aktuellen Begriffen wie „Predictive Maintenance“, „Big Data“ oder „Vernetzte Produktion“ kamen er und seine Mitarbeiter, Dr. Christian Meier und Dr. Darius Schlangenotto, beide Alumni der Universität Paderborn, schnell in einen anregenden Austausch über aktuelle Initiativen und Projekte mit den Studierenden sowie den Wirtschaftsinformatik-Professoren der Universität Paderborn. „Wir treiben den digitalen Wandel innerhalb unseres Unternehmens aktiv voran und nutzen etwa digitale Technologien in der Produktion, um schnell und effizient auf Kundenwünsche reagieren zu können“, so Melchior. Im Anschluss an die Diskussion ließen alle Beteiligten den Abend in lockererer Runde ausklingen. Melchior zeigte sich mit dem Abend sehr zufrieden: „Ich freue mich über das große Interesse der Studierenden für unsere Themen und unser Unternehmen. Als Fach- und Führungskräfte von morgen werden sie die Digitalisierung in Unternehmen entscheidend mitgestalten.“

Die Veranstaltungsreihe „Kaminabend zum Thema Digitalisierung“ wird vom Department für Wirtschaftsinformatik der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in regelmäßigen Abständen in Kooperation mit einem regionalen Unternehmen weitergeführt. Neben BENTELER waren in der Vergangenheit bereits die Verbundvolksbank OWL, die Unity AG und die Voltabox AG Ausrichter eines Kamin-abends.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe unter:

https://go.upb.de/kaminabend

 

BENTELER ist ein weltweit agierendes Familienunternehmen für Kunden aus den Bereichen Automobiltechnik, Energie und Maschinenbau. Als strategisch innovativer Partner entwickelt, produzieret und vertreibt das Unternehmen sicherheitsrelevante Produkte, Systeme und Dienstleistungen. Das Portfolio umfasst Komponenten und Module für die Automobilindustrie in den Bereichen Fahrwerk, Karosserie, Motor- und Abgassysteme sowie Systemlösungen für Elektrofahrzeuge. BENTELER erarbeitet technische Anlagen für führende Automobilzulieferer sowie die glasverarbeitende Industrie. Zudem entwickelt das Unternehmen mit mehr als 140 Jahren Erfahrung Stahl, nahtlose und geschweißte Qualitätsstahlrohre – und das von der Werkstoffentwicklung über die Rohranwendung bis hin zum weltweiten Handel mit Rohren und den damit verbundenen Services. Unter der Führung der strategischen Managementholding BENTELER International AG mit Sitz in Salzburg, Österreich, bieten die rund 30.000 Mitarbeiter an 141 Standorten in 38 Ländern erstklassige Herstellungs- und Vertriebskompetenz – leidenschaftlich und nah am Kunden. Im Geschäftsjahr 2018 betrug der Umsatz 8,072 Milliarden Euro.

Weitere Informationen unter: www.benteler.com

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Pressemitteilungen Wirtschaft Standort
news-34193 Thu, 16 May 2019 10:53:28 +0200 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar/ Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet. Wie aber steht es heute – 70 Jahre später – um die im Grundgesetz verankerten Werte? Im Interview sprechen Uni-Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf und Prof. Dr. Dieter Krimphove, Experte für Europäisches Wirtschaftsrecht, über Gleichberechtigung, Glaubensfreiheit und das Verhältnis zwischen deutscher und europäischer Rechtsprechung.

Gleichberechtigung sollte heutzutage längst gelebte Realität sein. Nach wie vor variieren aber die Gehälter von Männern und Frauen und auch bei Führungspositionen gibt es teilweise eklatante Unterschiede. Wo stehen wir heute in Sachen Gleichberechtigung und was sagt das über Artikel 3 aus?

Prof. Birgitt Riegraf: Der Artikel 3 des Grundgesetzes gehört zu den elementaren Verfassungsprinzipien. Der Artikel sagt schlicht und einfach, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und niemand aufgrund seiner sozialen Herkunft, seiner Religionszugehörigkeit etc. benachteiligt werden darf. Der Artikel sagt auch, dass sich jeder deutsche Staatsbürger und jede deutsche Staatsbürgerin auf politische Ämter bewerben kann. Der ursprüngliche Wortlaut des Absatz 2 des Artikels 3 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wurde am 27. Oktober 1994 um den Satz ergänzt „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. In dem Artikel bekennt sich das Grundgesetz zur aktiven Herstellung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und übernimmt zugleich die Verantwortung für die Geschichte der Verfolgung und Ermordung von Minderheiten in der Vergangenheit.

Vieles an Gleichberechtigung konnte in den letzten 70 Jahren auf Grundlage des Artikels 3 erreicht werden! Sehen wir uns einmal die Entwicklungen in den Geschlechterbeziehungen genauer an: Bis 1977 brauchten Ehefrauen die Erlaubnis ihrer Ehemänner, wenn sie einer Erwerbsarbeit nachgehen wollten. Der Ehemann konnte die Arbeitsstelle seiner Frau ohne ihre Zustimmung einfach aufkündigen, wenn sie seiner Ansicht nach die „Führung des Haushalts“ vernachlässigte. Und erst seit 1997 ist Vergewaltigung in der Ehe strafbar. Also erst seit 1997 fanden Ehefrauen vor den Übergriffen von Ehemännern rechtlichen Schutz: Ihre Rechte als Staatsbürgerinnen, ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unversehrtheit haben sie bis dahin mit dem Eintritt in die Ehe faktisch abgegeben. Diese aus heutiger Sicht unglaubliche Situation ist erst 22 Jahre her. Den jüngeren Generationen sind diese Formen der Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern unvorstellbar, sie sind zum Glück mit einem ganz anderen Selbstverständnis aufgewachsen. Der Auftrag des Grundgesetzes in Fragen der Gleichberechtigung konnte in den letzten Jahrzehnten also teilweise umgesetzt werden. Wir sollten uns aber im Klaren darüber sein, dass der Auftrag keinesfalls selbstverständlich umgesetzt wurde, sondern die politischen Auseinandersetzungen darum mühselig waren und die Grundrechte gegen eine Reihe von Widerständigkeiten durchgesetzt werden mussten.

Ungeachtet all dieser Fortschritte in der Gleichberechtigung, gibt es aber immer noch einen eklatanten Widerspruch zwischen formaler Gleichberechtigung und ihrer vollständigen Umsetzung: Am deutlichsten zeigt sich dies gegenwärtig an den Entgeldungleichheiten zwischen den Geschlechtern und der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen. Trotz besserer Schulabschlüsse liegt der Gender Pay Gap in Deutschland bei 21%, d. h. der Bruttostundenlohn von Frauen liegt um diesen Prozentsatz unter dem der Männer. Der Gender Pay Gap in Deutschland ist einer der höchsten unter den Industrieländern. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft den Auftrag des Grundgesetzes für Gleichberechtigung ernst nehmen und für die Umsetzung dieses Rechtes in der Gesellschaft einstehen werden. In wenigen Jahren werden wir vermutlich kopfschüttelnd und ungläubig auf die jetzige ungleiche Situation zurückblicken.

Was sind die Gefahren und wo sind die Grenzen der Verfassungsgrundsätze von Glaubensfreiheit und Meinungsäußerung?

Prof. Birgitt Riegraf: Im Grundgesetz werden die Formen des alltäglichen Umgangs der Gesellschaftsmitglieder miteinander geregelt, diese Regeln haben wir uns selbst gegeben. Meinungs- und Glaubensfreiheit sind dabei ein hohes Gut in unserer Gesellschaft, das es gerade dann zu verteidigen gilt, wenn uns die vertretenen Ansichten nicht gefallen. Neben der Gleichberechtigung ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Unantastbarkeit der Würde des Menschen eines der grundlegenden Verfassungsprinzipien. Formen der Verletzungen dieser Prinzipien sind nicht durch die Prinzipien der Glaubensfreiheit und Meinungsäußerung gedeckt. Dabei sind die Grenzen der Meinungsfreiheit nicht einfach zu bestimmen. Denn es sind gerade die provokanten und zugespitzten, die kontroversen und unbequemen Positionen, die über das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt werden müssen. Die Grenzen des Rechts auf Meinungsfreiheit sind aber in solchen Fällen eindeutig überschritten, wenn einzelne Personen und ganze Gesellschaftsgruppen angegriffen und herabgewürdigt werden, wenn menschenverachtende und gewaltverherrlichende Positionen vertreten werden. Ein Aufruf zu Mord oder die Verherrlichung jeder Form der Gewaltanwendung gegenüber Personen und ganzen gesellschaftlichen Gruppen überschreiten die Grenzen des Rechts auf Meinungsfreiheit, da die Grundlagen der Verfassung eindeutig verletzt werden. Das Recht auf Glaubensfreiheit stößt dann an seine Grenzen, wenn die Glaubensgrundsätze die Freiheit der anderen Gesellschaftsmitglieder, diesem Recht nachzugehen oder das Recht keiner Glaubensgemeinschaften anzugehören, einschränken will.

Radikalisierung und Terror: Wie können Menschen, die sich von den Grundpfeilern der Demokratie entfernet haben, wieder für das Teilen gemeinsamer Werte zurückgewonnen werden?

Prof. Birgitt Riegraf: Tatsächlich beobachten Soziologen und Soziologinnen derzeit mit großer Sorge einen zunehmenden Verlust der Bereitschaft, sich mit anderen Lebensentwürfen und Positionen auseinanderzusetzen und diese auszuhalten. Erodiert diese Bereitschaft, dann sind wichtige Grundlagen der Demokratie bedroht und die Gefahr der Radikalisierung wächst. Das Internet befördert die Tendenz der Radikalisierung: Das Netz erleichtert es, sich in „Echokammern“ zurückzuziehen, sich also lediglich mit den Gleichgesinnten zu vernetzen, die einen immer wieder in den eigenen Positionen bestärken. Infragestellungen der eigenen Positionen finden dann kaum noch statt und dies befördert Radikalisierungen. Als Gesellschaft müssen wir hier hoch sensibel sein und erst Umgangsregeln damit entwickeln und deutliche Grenzen ziehen. Gerade die Universitäten haben die Aufgabe, Radikalisierungen durch Aufklärung vorzubeugen, ihnen in ihrer Arbeit in Forschung, Studium und Lehre sowie beim Wissenstransfer eindeutig entgegenzutreten.

Herr Krimphove, Artikel 23 zielt auf ein vereintes Europa ab. Die Rechtsordnung der EU gilt auch in deren Mitgliedsstaaten und hat Vorrang gegenüber nationalem Recht. Steht EU-Recht damit über dem Grundgesetz?

Prof. Dieter Krimphove: Das Europarecht steht in der Tat – wie Sie sagen – über dem Grundgesetz und damit auch über seinen Grundrechten und -werten. Diese politisch wie rechtlich bedeutende Aussage hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in seiner umfangreichen „Solange“-Rechtsprechung eingesehen. „Solange" heißen die Entscheidungen, weil in ihnen das BVerfG festgestellt hat, dass die deutschen Grundrechte „solange“, trotz des Vorranges des Europäischen Rechts, gelten, bis die Europäische Union eine eigene Verfassung mit eigenen Grundrechten hat. Zu einer Europäischen Verfassung ist es nicht gekommen, dennoch verfügt die Europäische Union seit dem 12.12.2007 über eine eigene Grundrechtsordnung, nämlich der Charta der Grundrechte der Europäischen Union. Deren Grundrechtekatalog hat große Ähnlichkeit mit dem des deutschen Grundgesetzes. Allerdings sind die Normen der EU Grundrechtscharta ähnlich weit und offen formuliert wie die deutschen Grundrechte. Gleich zwei europäische Gerichte, der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg und seit dem Lissabonner Vertrag auch der EuGH in Luxemburg, legen die europäischen Grundrechte aus. Dabei kommt es zu geringfügigen inhaltlichen Unterschieden zu den deutschen Grundrechten. Dies wird im Rahmen des Rechts der Gleichbehandlung von Frauen und Männern gelegentlich besonders deutlich.

Inwiefern spielt Globalisierung eine Rolle für das Grundgesetz?

Prof. Dieter Krimphove: Dies ist eine wunderbare rechtsphilosophische Frage. Natürlich ist der Gedanke der Globalisierung – mehr oder weniger deutlich – seit der Neuzeit bekannt. In anderen Verfassungen – insbesondere in jenen, die intensiven Kolonialismus betrieben haben – gibt es greifbare Ansätze der Globalisierung. Die Väter des Grundgesetzes haben allerdings bei seiner Schaffung andere Sorgen und Fragestellungen bearbeitet als die der Globalisierung. Ihnen ging es insbesondere darum – in Abkehr von einem totalitaristischen Zentralstaat – ein Machtgleichgewicht zwischen dem Bund und den Bundesländern zu schaffen. An eine Globalisierung – und schon gar nicht in der Weise wie wir sie heute verstehen – wurde dabei wirklich nicht gedacht. Dennoch enthält unser Grundgesetz vereinzelt Normen, die sich etwa mit der Außenvertretung Deutschlands und seiner Mitgliedschaft in internationalen Organisationen befassen. Diese lassen sich, wenn Sie so wollen, als ein bescheidener Globalisierungsansatz unseres Grundgesetzes interpretieren. Globalisierung, wenn ich so sagen darf, erfolgt also nicht durch das Grundgesetz selbst, sondern durch das Engagement Deutschlands in internationalen Organisationen wie etwa EU oder UNO, was dieses Grundgesetz zulässt.

Die Fragen stellte Nina Reckendorf von der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Universität.

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Pressemitteilungen Standort
news-34183 Wed, 15 May 2019 18:08:15 +0200 Unternehmergeist gefragt: Studierende der Universität stellen sich Wettbewerb in Montreal – Bewerbungsfrist 12. Juli https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/unternehmergeist-gefragt-studierende-der-universitaet-stellen-sich-wettbewerb-in-montreal-bewerbun/ Seit mehr als 20 Jahren nehmen Studierende der Universität Paderborn am internationalen John Molson Fallstudienwettbewerb teil.

Auch in diesem Jahr werden wieder Talente gesucht und gefördert, um sich im Januar 2020 mit den besten Köpfen anderer Universitäten zu messen. Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Bewerbungen können bis zum 12. Juli per E-Mail an Jun.-Prof. Dr. Matthias Pelster gesendet werden: matthias.pelster(at)upb(dot)de

Für interessierte Studierende wird es am Freitag, 5. Juli, um 12 Uhr eine Infoveranstaltung an der Universität Paderborn geben. Hierbei wird z. B. das diesjährige Team von seinen Erfahrungen berichten. Die Veranstaltung findet im Raum Q5.245 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die John Molson International MBA Case Competition ist der älteste und traditionsreichste Wettbewerb seiner Art, in dem Lösungen zu realen Unternehmenssituationen entwickelt werden. Die Themen sind vielfältig und beschäftigten sich in der Vergangenheit beispielsweise mit der Expansionsstrategie einer Airline, der Entscheidung über den Markteintritt einer Bank oder dem Turnaround-Management eines Pharmaunternehmens. Die Competition wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, sodass die Woche in Montreal ein besonderes Erlebnis sein wird.

Zum 39. Mal werden Teams aus aller Welt in Montreal Fallstudien bearbeiten und ihre Lösungen vor Führungskräften namhafter internationaler Unternehmen präsentieren. Beim Kampf um das Preisgeld von 10.000 kanadischen Dollar steht das Team aus fünf Studierenden der Universität Paderborn in direkter Konkurrenz zu Teams renommierter Business Schools wie der Northwest University.

Es lockt nicht nur ein spannender Wettbewerb, sondern als Vorbereitung auch intensives Training in Rede- und Präsentationstechnik, Finance, Controlling, Marketing und strategischem Management. Hierzu ist die Anmeldung zum Masterseminar „Advanced Management Consulting“ (W4216) vorgesehen, das von Jun.-Prof. Dr. Pelster geleitet wird. Insgesamt soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, denn auf Freude bei der Arbeit wird großer Wert gelegt.

Weitere Informationen: https://wiwi.uni-paderborn.de/international/international-campus/internationalization-at-home/john-molson-case-competition/

www.mbacasecomp.com

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Pressemitteilungen Internationales Internationales Projekte Lehre
news-33842 Thu, 25 Apr 2019 11:34:46 +0200 Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Tobias Jenert am 8. Mai – Thema: Der Stellenwert pädagogischer Hochschulentwicklung in der Wirtschaftspädagogik https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/antrittsvorlesung-von-prof-dr-tobias-jenert-am-8-mai-thema-der-stellenwert-paedagogischer-hochs/ Am Mittwoch, 8. Mai, hält Prof. Dr. Tobias Jenert von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „Zwischen den Stühlen?! Zum Stellenwert der pädagogischen Hochschulentwicklung in der Wirtschaftspädagogik“.
Die Antrittsvorlesung beginnt um 16 Uhr im Raum Q0.101. Zum Vortrag und anschließenden Empfang sind Hochschulangehörige und weitere Interessierte herzlich eingeladen.
Anmeldungen sind bis 29. April telefonisch unter 05251 60-2372 möglich.

Tobias Jenert ist seit April 2018 Inhaber der Professur für Wirtschaftspädagogik, insbesondere Hochschuldidaktik und -entwicklung, an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf der Gestaltung von Übergängen und Enkulturationsprozessen im Studienverlauf, der Entwicklung von Studienangeboten sowie der Erforschung lehrbezogener Innovations- und Entwicklungsprozessen an Hochschulen. Daneben befasst sich Jenert mit methodologischen Fragen der Transfer- und Hochschulbildungsforschung.

Weitere Informationen zu Tobias Jenert

Nach dem Masterstudium an der Universität Augsburg promovierte Jenert von 2008 bis 2012 an der Universität St. Gallen/Schweiz. Er war Teil des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Graduiertenprogramms „Rethinking Education in the Knowledge Society“. Anschließend arbeitete er als Projekt- und Bereichsleiter am Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen. Er war Gründungsmitglied und später Leiter des „Centre for Educational Development and Research in Higher Education“. 2017 wurde Jenert zum Assistenzprofessor an der Universität St. Gallen gewählt. Seit Juni 2018 ist er Sprecher des Departments Wirtschaftspädagogik der Universität Paderborn.

Ein ausführliches Forschungsportrait zu Tobias Jenert gibt es hier.

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Pressemitteilungen Standort Veranstaltungen
news-33806 Wed, 17 Apr 2019 13:56:36 +0200 „International Spring Program“ mit der japanischen Universität Tohoku regt zum interkulturellen Austausch und zur Kooperationspartnerschaft an https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/international-spring-program-mit-der-japanischen-universitaet-tohoku-regt-zum-interkulturellen-aust/ Aufgrund der Erfolge in den letzten zwei Jahren wurde auch in diesem Jahr das „International Spring Program“ (ISP) an der Universität Paderborn angeboten.

Über zwei Wochen hinweg arbeiteten im März japanische und lokale Studierende an verschiedenen Projekten zum Thema „Migration und Integration“ und beleuchteten dabei unterschiedliche Fragestellungen, sowohl unter fachlichen Gesichtspunkten als auch im Hinblick auf unterschiedliche kulturelle und persönliche Hintergründe. Am ISP 2019 nahmen neben Bachelorstudierenden der japanischen Universität Tohoku aus Sendai und Paderborner Studierenden der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften auch ein Austauschstudent der Illinois State University, einer der Partneruniversitäten in den USA, und eine zukünftige internationale Masterstudentin aus China teil.

Bereits vor dem Zusammentreffen an der Universität kamen die Studierenden über eine interaktive Online-Lernplattform zusammen und lernten sich in einer Videokonferenz kennen, um schon vorab mit ihren Projekten zu beginnen. So konnten früh erste interkulturelle Barrieren überwunden werden.

Das anschließende zweiwöchige Programm in Deutschland begann mit Vorlesungen über die deutsche Wirtschaft und Geschichte sowie den damit verbundenen Migrationsströmen. Ein innovativer Sprachkurs, in dem sowohl Japanisch als auch Deutsch gelehrt wurde, trug maßgeblich zum Gruppenzusammenhalt bei. Das Rahmenprogramm mit interkulturellen Aktivitäten untermauerte den Fokus des Austausches. Vertreterinnen und Vertreter der Caritas, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und einer Paderborner Grundschule beteiligten sich in Form von Interviews am ISP, in denen sie persönliche Eindrücke und Erfahrungen zur Integration am Arbeitsmarkt und an Schulen teilten. In den Gesprächen wurde die Notwendigkeit der Zuwanderung, besonders in Hinblick auf den demografischen Wandel betont. Hierbei konnten Parallelen zur japanischen Gesellschaft gezogen werden.

Die Theorie der ersten Tage wurde mit Exkursionen zu der Merkez Moschee in Duisburg sowie nach Göttingen, Köln und Berlin bereichert. Zum Abschluss der Projektwochen gab es einen von den Studierenden organisierten „Interkulturellen Abend“. Neben dem Buffet mit selbstgemachten japanischen und deutschen Speisen führten die Studierenden mit Tanz, Gesang, einer Demonstration einer japanischen Kampfsportart und Theater kurzweilig durch den Abend.

Über das „International Spring Program“ und die Kooperation mit der Universität Tohoku

Das ISP wird vom Internationalisierungsbeauftragten Prof. Dr. Stefan Jungblut in Zusammenarbeit mit dem Internationalisierungsbüro der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften koordiniert und durchgeführt. Kurzzeitprogramme bilden mittlerweile einen wichtigen Bestandteil der engen Kooperation mit der Universität Tohoku. Sie ermöglichen einen intensiven Studierendenaustausch auf hohem Niveau, stärken die Kooperationspartnerschaft und die internationale Relevanz der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Die Kooperationspartnerschaft mit der Universität Tohoku besteht seit 2011. Zusätzlich zu Kurzzeitprogrammen haben Studierende die Möglichkeit, an einem regulären Austauschstudium, dem Programm „Asian Studies in Business and Economics“ (ASBE) und einem Doppelmasterprogramm mit der Universität Tohoku teilzunehmen.

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Pressemitteilungen Internationales Internationales
news-33788 Mon, 15 Apr 2019 13:41:54 +0200 Tag der Exzellenz 2019 – Fakultät für Wirtschaftswissenschaften würdigt besondere Erfolge von Forschungs- und Studienarbeiten https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/tag-der-exzellenz-2019-fakultaet-fuer-wirtschaftswissenschaften-wuerdigt-besondere-erfolge-von-forsch/ Am 3. April veranstaltete die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn ihren „Tag der Exzellenz“.

„Das Exzellenzprogramm ist ein besonderes Angebot für Studierende der Fakultät, die bereits früh im Studium überdurchschnittliche Leistungen zeigen. Begleitet von einem individuellen Betreuungsangebot, erhalten die Studierenden im Exzellenzprogramm die Möglichkeit, ihr Studium zu profilieren und im Austausch mit anderen Studierenden eine erste eigene Forschungsarbeit zu verfassen“, erläutert Studiendekan Prof. Dr. H.-Hugo Kremer das Exzellenzprogramm seiner Fakultät. Der „Tag der Exzellenz“ ist sowohl Start- also auch Zielpunkt des Exzellenzprogramms und richtet sich an die Studierenden aller Jahrgänge in diesem Programm. Er bietet ihnen die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer Arbeiten einem interessierten Publikum aus Fakultätsangehörigen und externen Partnern in Form einer Posterpräsentation vorzustellen. Am „Tag der Exzellenz“ werden die teilnehmenden Studierenden  des Exzellenzprogramms aus dem Vorjahr für ihre Leistungen im Modul mit einem Zertifikat geehrt. Die Auszeichnung erhielten in diesem Jahr 13 Studierende aus den Bachelorstudiengängen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Am „Tag der Exzellenz“ präsentierten sie ihre Forschungsleistungen anhand eines individuellen Posters.

Zum ersten Mal wurden an diesem Tag auch die Urkunden für den neuen Forschungspreis „Dean’s Young Scholar Research Award“ der Fakultät von der Dekanin überreicht. Hiermit wurden Dr. Vanessa Flagmeier, Dominik Gutt und Dr. Britta Hoyer für ihre im vergangenen Jahr veröffentlichten Forschungsbeiträge in international renommierten Fachzeitschriften ausgezeichnet (die Fakultät berichtete).

Darüber hinaus wurde von der Unternehmergruppe OWL (UGO) der UGO-Preis für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Neben einer Urkunde erhalten die Ausgezeichneten ein Preisgeld von 500 Euro für eine Bachelorarbeit und 750 Euro für eine Masterarbeit. Thomas Koch, Vorsitzender der Unternehmergruppe OWL, übernahm die Preisverleihung: „Beim Schreiben von Abschlussarbeiten wird zweifellos auch Talent benötigt, aber – ähnlich wie beim Fußball – ohne Fleiß und Spaß an der Arbeit entstehen keine exzellenten Leistungen! Uns macht es Spaß, solche Leistungen zu würdigen und hierfür Preise zu verleihen.“ Die UGO-Preise gingen in diesem Jahr an drei Studierende. Michelle Müller erhielt den Preis für ihre Bachelorarbeit „Herz über Kopf? Wie emotionale und neutrale Schreibstile darüber entscheiden, ob eine Online-Bewertung hilfreich ist“. Nora Grewe wurde für ihre Masterarbeit „The Impact of Flexible Work Arrangements on Job Satisfaction: An Econometric Analysis” mit dem UGO-Preis ausgezeichnet. Markus Tim Weißphal erhielt den UGO-Preis für seine Masterarbeit „Externalisierende Personalpolitik und Einkommensungleichheit: Ein Ländervergleich“.

Als Experte aus der Praxis war Stefan Hoenen, Leiter Risk Management Solutions Nord bei der Deutschen Bank, eingeladen. Er referierte in seinem Vortrag mit dem Titel „Brexit, Trade War, New Silk Road – Währungsmärkte als Treiber oder Getriebene globaler Entwicklungen?“ über das Verhalten an Devisenmärkten und die Unsicherheit der Währungsmärkte.

Dekanin Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei der Unternehmergruppe OWL, die den „Tag der Exzellenz“ bereits seit einigen Jahren unterstützt. Die Dekanin betonte zudem den Stellenwert der Veranstaltung: „Der Tag der Exzellenz dient an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften seit nunmehr fünf Jahren dazu, dem Sichtbarkeit zu verleihen, wofür wir stehen.“

Weitere Informationen:

Am „Tag der Exzellenz 2019“ wurden die teilnehmenden Studierenden aus dem Exzellenzprogramm 2018 für ihre Leistungen im Modul mit einem Zertifikat geehrt:

• Maike Althaus: Wie ein Anker die empfundene Sicherheit bei Ideenevaluierungen auf Crowdsourcing-Plattformen beeinflusst

• Ann Cathrin Bockrath: Inwiefern verbessern Technologien das Einkaufserlebnis der Kunden im stationären Handel?

• Berire Cakir: Führt ein Migrationshintergrund zu schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

• Lisa-Marie Duletzki: Strategien und Timing der Bereinigung der EZB Bilanzpositionen während des Ausstiegs aus der unkonventionellen Geldpolitik

• Jonas Grella: Aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr und mögliche Auswirkungen für den Fortbestand des Bargeldes in Deutschland

• Franziska Kersting: Does communication influence the maintenance of norms in society?

• Marita Kuhlmann: Berechnung des Value at Risk und Expected Shortfall unter Anwendung verschiedener GARCH-Modelle

• Fabian Peitz: Zusammenhang zwischen steuerlichem und firmenspezifischem Risiko bei Unternehmen in Europa

• Carlo Raederscheidt: Untersuchung der nichtfinanziellen Berichterstattung von börsennotierten Unternehmen in Deutschland

• Romy Schiffmann: Die ökonomische Wirkung der Zinsschranke in Deutschland im Vergleich zu Zinsabzugsbeschränkungen in anderen Ländern

• Marina Stockhausen: Der Einfluss des sozialen Umfeldes auf menschliches Entscheidungsverhalten

• Christina Voigt: Analyse potenzieller wahrgenommener Kundendiskriminierung

• Alexander Wunder: Die Vorteilhaftigkeit begrenzter Kundenrationalität aus der Perspektive von Dienstleistungsunternehmen

Text: Peter Rüsing, Camilla Feldmann

Foto (Universität Paderborn, Benedikt Rengshausen): Auszeichnung für exzellente Abschlussarbeiten durch die Unternehmergruppe OWL (UGO); v. l.: Gabriele Schäfers, Thomas Koch (beide UGO), Michelle Müller (Preis für Bachelorarbeit), Markus Tim Weißphal (Preis für Masterarbeit), Nora Grewe (Preis für Masterarbeit) und Dietmar Kellerhoff (UGO).

Foto (Universität Paderborn, Benedikt Rengshausen): Absolventinnen und Absolventen des Exzellenzseminars 2018 mit Modulverantwortlichem Prof. Dr. H.-Hugo Kremer (links) und Modulorganisator Peter Rüsing (rechts): Maike Althaus, Ann Cathrin Bockrath, Berire Cakir, Lisa-Marie Duletzki, Jonas Grella, Franziska Kersting, Marita Kuhlmann, Fabian Peitz, Carlo Raederscheidt, Romy Schiffmann, Marina Stockhausen, Christina Voigt, Julia Völker und Alexander Wunder (in alphabetischer Reihenfolge).

Foto (Universität Paderborn, Benedikt Rengshausen): Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften veranstaltete am 3. April ihren „Tag_der_Exzellenz 2019“, hier: Posterbegehung und Austausch zum Exzellenzprogramm.

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Pressemitteilungen Auszeichnungen und Ehrungen Projekte Forschung Forschungspreise
news-33776 Fri, 12 Apr 2019 13:23:18 +0200 Workshop „Quantitative Economics Days“: Quantitative Methoden fördern produktive Forschungsumgebung in den Wirtschaftswissenschaften https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/workshop-quantitative-economics-days-quantitative-methoden-foerdern-produktive-forschungsumgebung/ Zum dritten Mal in Folge fand Ende März der zweitägige Forschungsworkshop zur quantitativen Wirtschaftsforschung „Quantitative Economics Days (QED)“ statt.

Wie in den Jahren zuvor boten die QEDs Raum für den intensiven Austausch von Forschungsideen und -ergebnissen und förderten so die produktive Forschungsumgebung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn. In diesem Jahr tagten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Höxter. Insgesamt waren durch die 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops neun Professuren aus den Departments „Management“, „Economics“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Taxation, Accounting and Finance“ der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften vertreten. Zusätzlich nahm vom „Düsseldorf Institute for Competition Economics“ (DICE) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Dr. Daniel Kamhöfer teil.

In Einzelgesprächen und Gruppendiskussionen konnten sich Professoren, Postdocs sowie Doktoranden und Doktorandinnen über bestehende oder geplante Forschungsvorhaben austauschen und Anregungen sowie Verbesserungsvorschläge sammeln. Neben dem Austausch zur Forschung bot je eine methodenorientierte Session zur ökonometrischen, theoretischen und experimentellen Wirtschaftsforschung die Möglichkeit, sich auch methodisch intensiv weiterzubilden. Ein disziplinenübergreifender Erfahrungsaustausch zum Thema „Staying in Academia“ rundete den Workshop fachlich ab.

Zwischen den Programmpunkten boten ein Spaziergang zum Weltkulturerbe Schloss Corvey mit anschließender Besichtigung und ein abendlicher Restaurantbesuch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich nicht nur fachlich, sondern auch in ungezwungener Atmosphäre persönlich besser kennenzulernen und auszutauschen.

Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp, Amtsinhaber der Professur für Institutionenökonomik und Wirtschaftspolitik, organisierte in diesem Jahr den QED-Workshop für die Fakultät und freute sich über die rege Beteiligung: „Unser jährlicher Austausch zu quantitativen Methoden in der Wirtschaftsforschung trägt auf vielfältige Weise zum Gelingen unserer Forschungsvorhaben bei. Dies ist insbesondere für unsere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sehr wichtig. Außerdem macht es Spaß, konstruktiv zu einer produktiven Forschungsumgebung an der Universität Paderborn beizutragen.

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news-33762 Thu, 11 Apr 2019 10:43:55 +0200 Dr. Helene Albuquerque Rebelo erhält Postdoc-Stipendium der Universität Paderborn https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/dr-helene-albuquerque-rebelo-erhaelt-postdoc-stipendium-der-universitaet-paderborn/ Dr. Helene Albuquerque Rebelo von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften wurde mit dem Postdoc-Stipendium der Universität Paderborn ausgezeichnet.
Mit dem Stipendium, das jährlich zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses ausgeschrieben wird, erhält Rebelo eine monatliche Förderung von 2.400 Euro für die Dauer von 18 Monaten.

Rebelo arbeitet in Paderborn am Forschungsthema „Demand-Constrained Growth: Theoretical Modeling and Empirical Evidence“. Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, überreichte die Urkunde und gratulierte gemeinsam mit Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf. Ziel des Postdoc-Stipendiums ist es, begabten Nachwuchswissenschaftlerinnen nach der Promotion eine erfolgreiche berufliche Laufbahn in Forschung und Lehre zu ermöglichen.

Rebelo studierte in Brasilien und besuchte bereits 2007 im Rahmen einer „Summer School“ die Universität Paderborn, wobei sie nähere Einblicke in die Forschungsarbeit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bekam. Nach Ihrer Promotion in Brasilien ist sie seit Januar wieder in Paderborn, um ihr Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Makroökonomik, Schwerpunkt Internationale Wachstums- und Konjunkturtheorie, von Prof. Dr. Thomas Gries durchzuführen.

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news-33756 Wed, 10 Apr 2019 17:21:47 +0200 Dienstleistungstagung der Universität Paderborn: Der Mensch im Mittelpunkt digitaler Transformation https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/dienstleistungstagung-der-universitaet-paderborn-der-mensch-im-mittelpunkt-digitaler-transformation/ Was können Dienstleistungen künftig zur digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen?
Damit beschäftigten sich über 300 Teilnehmer bei der Dienstleistungstagung 2019 „Service Systems Innovation“ am 8. und 9. April im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn. „Laut des Statistischen Bundesamtes waren im vergangenen Jahr etwa Dreiviertel aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Dienstleistungssektor tätig. Die Dienstleistung ist eine Kerndisziplin der digitalen Transformation“, betonte Prof. Dr. Daniel Beverungen, Wirtschaftsinformatiker an der Universität Paderborn, bei der Eröffnung. Wie wichtig eine solche Tagung auch für die Forschung in den Bereichen Dienstleistungen und Smart Services sei, hob Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Paderborner Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, hervor: „Innerhalb der Fakultät haben wir uns in allen Bereichen der Interdisziplinarität verschrieben. Unsere Studiengänge sind zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis angelegt und erlauben es den Studierenden, sich in Smart Services zu spezialisieren, was bei uns eine große Rolle spielt. Spitzenforschung können wir aber nur leisten, wenn wir Tagungen wie diese anbieten.“

Mensch und Maschine im digitalen Zeitalter

Dass es in Deutschland grundsätzlich ein großes Potential für Innovationen gebe, griff Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in seinem Grußwort auf: „Wenn es um Innovationsfähigkeit geht, ist Deutschland im weltweiten Vergleich immer unter den Ersten. Die zweite Wahrheit aber ist, dass wir im Bereich der Umsatzsteigerung zukünftig noch mehr Dynamik reinbringen müssen. Genau diese Dynamik werden wir bei der Wertschöpfung in der Dienstleistung brauchen. Es kommt aber vor allem darauf an, welchen Vorteil die Menschen in Deutschland daraus ziehen können.“

Mit Blick auf Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stellte Andrea Martin, Chief Technology Officer bei IBM Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Rolle des Menschen bei ihrer Keynote in den Mittelpunkt: „Wir bei IBM suchen nach KI-Lösungen, um das menschliche Gehirn zu erweitern. Für uns ist es sehr wichtig, dass der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht. Deswegen sprechen wir lieber von Augmented Intelligence als von Artificial Intelligence.“ An diesen Gedanken schloss Christoph Schmitz, Sekretär des ver.di-Bundesvorstands und Leiter der Grundsatzabteilung der Gewerkschaft, an, indem er den Wert menschlicher Interaktion hervorhob: „Die Qualität von Dienstleistungen entsteht im direkten Kontakt mit Menschen. Es darf keine Selbstverständlichkeit werden, dass Arbeit mit Maschinen besser bezahlt wird als Arbeit mit Menschen. Wir müssen soziale und emotionale Aspekte in der Interaktionsarbeit berücksichtigen.“

In einer gemeinsamen Keynote mit Christoph Bornschein, Gründer und Geschäftsführer der Agentur für Digital Business TLGG, stellte Prof. Dr. Andreas Boes, Vorstandsmitglied am Münchner Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, klar: „In der Informationsökonomie wächst zusammen, was zusammengehört. Industrie und Dienstleistungen müssen sich neu erfinden. Wir fragen nach den Herausforderungen und Erfolgsbedingungen für Unternehmen und Gesellschaft und wie sich die Entwicklung im Sinne der Menschen gestalten lässt.“ Dabei müssten europäische Unternehmen ihren eigenen Weg finden und gehen, so Bornschein.  „Ein Wunsch wäre, die europäische Idee in Produkte und Dienstleistungen zu integrieren. Das bedeutet, eine wertebasierte Wettbewerbssituation zu schaffen.“

Die anschließenden Impulsvorträge, interaktiven Diskussionsrunden und Pitches nutzten die Tagungsteilnehmer, um Themen wie Smart Service Engineering, Digitalisierung sowie Chancen und Herausforderungen in der Dienstleistungsbranche weiter zu vertiefen. Darüber hinaus stellten Forscher Projektergebnisse sowie entwickelte Dienstleistungen auf einer Ausstellungsfläche vor.

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Pressemitteilungen Wirtschaft Veranstaltungen
news-33708 Thu, 04 Apr 2019 10:15:31 +0200 Ringvorlesung zu Sportökonomie und -management ab 10. April u. a. mit Experten vom Kicker, FC St. Pauli, SC Paderborn und Ironman Germany https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/ringvorlesung-zu-sportoekonomie-und-management-ab-10-april-u-a-mit-experten-vom-kicker-fc-st-pa/ Einblicke in verschiedene Aspekte der Sportökonomie und des Sportmanagements gibt ab Mittwoch, 10. April, eine Ringvorlesung, geleitet von Prof. Dr. Bernd Frick von der Universität Paderborn.

Experten aus dem Profi- und Amateursport berichten aus ihrem Berufsalltag und zeigen auf, wo Sportökonomen und Sportwissenschaftler arbeiten können. Im Anschluss an die jeweils 45-minütigen Vorträge kann mit den Referenten diskutiert werden. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Zum Auftakt der Ringvorlesung spricht am 10. April Jörg Jakob, Leiter der Chefredaktion des Kicker-Sportmagazin. Die Vorträge finden jeden Mittwoch um 17 Uhr im Hörsaal O2 statt. Weitere Referenten sind unter anderem Andreas Rettig, Kaufmännischer Geschäftsleiter des FC St. Pauli, Markus Krösche, Geschäftsführer Sport des SC Paderborn, Christoph Müller, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums vom SC Paderborn, und Oliver Schiek, Geschäftsführer der Ironman Germany GmbH.

Die einzelnen Veranstaltungen im Überblick:

10. April, Vortrag und Diskussion mit Jörg Jakob, Leiter der Chefredaktion des Kicker-Sportmagazin

17. April, Vortrag und Diskussion mit Adrian Rathey, Verantwortlicher für den Spielbetrieb der Österreichischen Fußball-Bundesliga

24. April: Vortrag und Diskussion mit Oliver Schiek, Geschäftsführer der Ironman Germany GmbH (voraussichtlich zwischen 16.15 und 17.45 Uhr)

8. Mai: Vortrag und Diskussion mit Matthias Zöll, Geschäftsführer der Deutschen Triathlon Union

15. Mai: Vortrag und Diskussion mit Thomas Kruse, Geschäftsführer der Fitnessstudiokette „Buena Vista“

22. Mai: Vortrag und Diskussion mit Christoph Müller, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums vom SC Paderborn 07

29. Mai: Vortrag und Diskussion mit Stefan Göke, Geschäftsführer der Spielerberaterfirma „GoKixx“

12. Juni: Vortrag und Diskussion mit Markus Krösche, Geschäftsführer Sport des SC Paderborn 07

3. Juli: Vortrag und Diskussion mit Dr. Stefan Rössig, Abteilungsleiter der Helios Grizzlys Giesen

Andreas Rettig, Kaufmännischer Geschäftsleiter des FC St. Pauli, Jörn Elberding, Geschäftsführer des TSV Bayer Leverkusen – Leichtathletik, und Stefan Ludwig, Leiter der Sports Business Gruppe von Deloitte, haben zugesagt. Ihre Vorträge sind noch nicht final terminiert. Zur Auswahl stehen der 5., 19. und 26. Juni sowie der 10. Juli. Die genauen Termine werden in Kürze im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Universität Paderborn bekanntgegeben: www.upb.de.

Prof. Dr. Bernd Frick hat an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn die Professur für Organisations-, Medien- und Sportökonomie inne. Weitere Informationen zu seiner Forschung unter: https://wiwi.uni-paderborn.de/dep1/frick/forschung/forschungsprofil

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Pressemitteilungen Wirtschaft Veranstaltungen
news-33601 Thu, 14 Mar 2019 15:26:56 +0100 Expertise zu ökonomischen Auswirkungen der Digitalisierung: Prof. Dr. Dennis Kundisch übernimmt Department in Wirtschaftsinformatik-Fachzeitschrift https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/expertise-zu-oekonomischen-auswirkungen-der-digitalisierung-prof-dr-dennis-kundisch-uebernimmt-depa/ In der letzten Sitzung des Editorial Boards der Fachzeitschrift „Business & Information Systems Engineering“ (BISE) wurde Prof. Dr. Dennis Kundisch von der Universität Paderborn zum Editor des Departments „Economics of Information Systems“ bestimmt.

Hier werden Forschungsbeiträge begutachtet und veröffentlicht, in denen die Auswirkungen der Digitalisierung auf ökonomisch relevante Zielgrößen, wie Preise, Umsätze oder Gewinne, analysiert werden.

BISE ist in sieben Departments gegliedert, die jeweils von zwei Department-Editoren verantwortet werden. Kundisch, der die Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Digitale Märkte, an der Universität Paderborn, innehat, wird das Department „Economics of Information Systems“ mit Prof. Dr. Kai Lung Hui von der Hong Kong University of Science and Technology leiten.

Die im Wissenschaftsverlag Springer erscheinende englischsprachige Zeitschrift BISE feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen und ist eine der wenigen international etablierten wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften, die von Deutschland aus verantwortet werden. BISE gehört zu den international führenden Wirtschaftsinformatikzeitschriften.

Als Associate Editor ist Kundisch bereits seit 2012 bei BISE im Department „Economics of Information Systems“ engagiert. Neben Kundisch arbeiten bei BISE weitere Paderborner Professoren der Wirtschaftsinformatik mit. So sind Prof. Dr. Daniel Beverungen im Department „Business Process Management“, Prof. Dr. Guido Schryen im Department „Decision Analytics and Data Science” und Prof. Dr. Oliver Müller im Department „Economics of Information Systems“ als Associate Editoren tätig.

Weitere Informationen zur Forschung von Dennis Kundisch: https://wiwi.uni-paderborn.de/dep3/winfo2

Weitere Informationen zu BISE: http://www.bise-journal.com

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news-33599 Thu, 14 Mar 2019 13:50:54 +0100 Dr. Britta Hoyer erhält für ihre Forschungsbeiträge zur Netzwerkökonomik den Preis der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/dr-britta-hoyer-erhaelt-fuer-ihre-forschungsbeitraege-zur-netzwerkoekonomik-den-preis-der-fakultaet-fuer/ Welche Netzwerkstrukturen bilden sich, wenn Netzwerke von außen angegriffen werden und von welchen ökonomischen Größen hängt dies ab? Welche Faktoren beeinflussen den Wettbewerb auf Netzwerken, z. B. in Mobilfunknetzwerken?

Diese Fragen hat Dr. Britta Hoyer von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn untersucht. Ihre Ergebnisse wurden im Jahr 2018 in drei Forschungsbeiträgen veröffentlicht. Für diese Forschungsleistung wurde Britta Hoyer nun von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften mit dem Dean’s Young Scholar Research Award ausgezeichnet.  

In ihrer Forschung befasst sich Britta Hoyer mit unterschiedlichen Fragestellungen in der theoretischen und experimentellen Mikroökonomie. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf der Analyse von der Robustheit von Netzwerken. Zu den prämierten Arbeiten zählen zwei experimentelle Analysen.  Der gemeinsam mit Stephanie Rosenkranz von der Universität Utrecht verfasste Aufsatz „Determinants of Equilibrium Selection in Network Formation - An Experiment” ist in der Fachzeitschrift „Games“ erschienen. Der mit Sonja Recker, Behnud Mir Djawadi und Angelika Endres von der Universität Paderborn erarbeitete Forschungsbeitrag „Network Formation and Disruption - An Experiment: Are equilibrium networks too complex?” wurde zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Journal of Economic Behavior and Organization“ angenommen.

Beide Papiere befassen sich mit der Frage, inwieweit die Möglichkeit, dass ein Netzwerk zu einem späteren Zeitpunkt von außen attackiert werden kann, dazu führt, dass ein strukturell sicheres Netzwerk gebaut wird. Methodisch benutzen beide Papiere ein ökonomisches Experiment als Grundlage, in dem Teilnehmer basierend auf ihren Entscheidungen bezahlt werden. Es wird gezeigt, dass das Wissen über eine drohende Attacke auf das Netzwerk nur bedingt dazu führt, dass strukturell sichere Netzwerke gebaut werden.  Stattdessen, bauen Designer meist Netzwerke, die eine sehr prominente und einfache Form haben, wie z. B. die eines Sternes, in dem ein Knoten in der Mitte des Netzwerkes steht und mit allen anderen Knoten verbunden ist. In Netzwerken, in denen die Teilnehmer selbst über ihre Verbindungen entscheiden, kommt es häufiger dazu, dass die drohende Attacke dazu führt, dass überhaupt keine Verbindungen erstellt werden.

Das dritte 2018 veröffentlichte Papier beschäftigt sich mit der Frage, wie der Wettbewerb auf dem Markt für Prepaid-Handyverträge gestaltet ist und wie er die Entscheidung der Kunden beeinflusst.  Die zugrunde liegende, gemeinsam mit Daniel Kaimann von der Universität Paderborn verfasste Forschungsarbeit „Price competition and the Bertrand model: The paradox of the German mobile discount market” ist in der Fachzeitschrift „Applied Economics Letters” erschienen. Die Studie nutzt Daten über die Anzahl an Klicks pro Tag auf Angebote von verschiedenen Mobilfunkanbietern von einer Preisvergleich-Website.  Hoyer: „Wir zeigen in der Studie, dass es sich hier um einen Markt handelt, bei dem aus Sicht der industrieökonomischen Theorie reiner Preiswettbewerb herrschen sollte – auf dem die Kundenentscheidung also alleine vom Preis abhängig ist und verschiedene Anbieter daher alle den gleichen Preis setzen sollten. Allerdings finden wir, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass die Preise der verschiedenen Anbieter unterschiedlich sind und sich auch nicht über die Zeit einander annähern. Zudem können wir zeigen, dass stattdessen Marken eine Rolle bei der Kundenentscheidung spielen.“

Über die Anerkennung der Forschungsergebnisse in international höchst reputierten Fachzeitschriften freut sich Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp vom Department „Economics“ der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Mentor von Britta Hoyer: „Dies unterstreicht die bedeutende Forschungsleistung von Britta Hoyer und ihren Koautoren. Mit den drei Publikationen im Jahr 2018, aber auch bereits im Vorfeld bei der Anbahnung dieser Publikationen durch zahlreiche internationale Vorträge und Präsentationen, hat Dr. Hoyer in außerordentlichem Maße zur internationalen Sichtbarkeit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften beigetragen. Damit hat sie zugleich ihre kooperativen und koordinativen wissenschaftlichen Fähigkeiten sehr erfolgreich unter Beweis gestellt. Im Kollegium begrüßen wir die Auszeichnung von Dr. Britta Hoyer mit dem Fakultätspreis ‚Dean’s Young Scholar Research Award‘ ausdrücklich.“

Internetlinks zu den Publikationen:

(1)
Determinants of Equilibrium Selection in Network Formation - An Experiment
B. Hoyer, S. Rosenkranz, Games (2018)
https://www.mdpi.com/2073-4336/9/4/89

(2)
Network Formation and Disruption - An Experiment: Are equilibrium networks too complex?
A.E. Endres, S. Recker, B. Mir Djawadi, B. Hoyer, Journal of Economic Behavior and Organization (2018)
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167268118303007?via%3Dihub

(3)
Price competition and the Bertrand model: The paradox of the German mobile discount market
D. Kaimann, B. Hoyer, Applied Economics Letters (2018), pp. 54-57
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13504851.2018.1436141
 

Über den „Dean’s Young Scholar Research Award“

Mit der Auszeichnung sollen die Erfolge des wissenschaftlichen Nachwuchses der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften nach außen noch sichtbarer und exzellente Grundlagenforschung gewürdigt werden. „An unserer Fakultät wird Hervorragendes geleistet und es ist an der Zeit, dies noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Mit den Dean’s Young Scholar Awards haben wir als Fakultät einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen“, sagt Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Das Dekanatsteam der Fakultät sieht in den erreichten Publikationserfolgen von Britta Hoyer in den weltweit renommierten Journals „Games“, „Journal of Economic Behavior and Organization“ und „Applied Economics Letters” eine Verstärkung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn im Bereich der Spitzenforschung. Sureth-Sloane: „Auch die internationale Anbindung der Fakultät an forschungsstarke Universitäten zeigt sich in diesem gemeinsamen Publikationserfolg.“

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news-33587 Fri, 08 Mar 2019 12:55:40 +0100 Wirtschaftswissenschaftler Dr. Sebastian Vogt zum Honorarprofessor an der FH Bielefeld ernannt https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/wirtschaftswissenschaftler-dr-sebastian-vogt-zum-honorarprofessor-an-der-fh-bielefeld-ernannt/ Am Dienstag, 26. Februar, wurde Dr. Sebastian Vogt, Wirtschaftswissenschaftler der Universität Paderborn, an der FH Bielefeld zum Honorarprofessor ernannt.

Dort lehrt er seit dem Wintersemester im Bereich „Entrepreneurship“. Als Experte auf diesem Gebiet ist er an der Universität Paderborn seit 2016 Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers (TecUP). Angegliedert an das TecUP ist auch die „garage33“, in der Start-ups und Unternehmen gemeinsam unter einem Dach innovative Geschäftsmodelle entwickeln. Bei der Urkundenübergabe betonte FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, dass das Thema durch Sebastian Vogt an ihrer Hochschule nun weiter vorangetrieben werde: „Durch seine Vita und bisherigen Erfahrungen weist Dr. Sebastian Vogt ein hohes Maß an Expertise im Bereich Entrepreneurship auf.“

Gebündelte Expertise: Innovationslabor OWL profitiert von der Professur

Auch dem Projekt „Innovationslabor OWL“ kommt zugute, dass mit der Honorarprofessur für Sebastian Vogt Expertise auf dem Gebiet Entrepreneurship gebündelt wird. Im Innovationslabor haben sich die Universitäten Paderborn und Bielefeld, die FH Bielefeld und die Hochschule OWL zusammengeschlossen. Hier wird die Gründung von technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründungen in OWL unterstützt und begleitet. Sebastian Vogt: „Gerade im Bereich der hochschulgetriebenen Gründungsunterstützung gibt es bereits heute sehr gute Kooperationen zwischen den ostwestfälischen Hochschulen. Wenn wir diese über die Grenzen OWLs sichtbar machen wollen, ist es sinnvoll, dass die Hochschulen zukünftig noch enger zusammenarbeiten, um auf der internationalen Landkarte aufzutauchen.“

Vogt blickt der Zusammenarbeit freudig entgegen: „Es macht wahnsinnig viel Spaß, mit interdisziplinären Start-up-Unternehmen zu arbeiten und zu erleben, wie gemeinsame Projekte von Studierenden und Wissenschaft in die Wirtschaft getragen werden.“

Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn, freut sich über die Ernennung ihres Fakultätsmitglieds zum Honorarprofessor: „Die Verleihung der Honorarprofessur an unseren Wissenschaftler Sebastian Vogt verdeutlicht einmal mehr, welchen Stellenwert die Arbeit von Herrn Vogt und der von ihm gelebte Transfer von Wissen und Know-how in den Wirtschaftswissenschaften in der Region insgesamt haben.“

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news-33493 Fri, 01 Mar 2019 15:19:40 +0100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler widmen sich innovativen Problemlösungen für die Berufsbildungspraxis https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-widmen-sich-innovativen-problemloesungen-fuer-die-berufsbildu/ Workshop zu "Design-based Research" an der Universität Paderborn

Lösungen für Probleme in der Bildungspraxis – damit haben sich kürzlich elf Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Berufsbildungsforschung bei einem zweitägigen Workshop an der Universität Paderborn auseinandergesetzt. Konkret ging es hierbei um Lösungsstrategien aus der sogenannten „Design-based Research“ (DBR). Auf diesem Forschungsgebiet beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Design- bzw. Gestaltungsprozessen in Bildungskontexten, wie z. B. an Schulen, Berufsschulen oder Hochschulen, wobei Erfahrungen von Lehrkräften aus dem Bildungsalltag hierbei eine wichtige Rolle einnehmen. Zu den Teilnehmern des Workshops, zu dem Prof. Dr. Peter F. E. Sloane, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialpädagogik, und Prof. Dr. Tobias Jenert eingeladen hatten, gehörten u. a. Prof. Dr. Hubert Ertl, Inhaber des Lehrstuhls für Berufsbildungsforschung und Forschungsdirektor des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Prof. em. Dr. Dieter Euler, Universität St. Gallen, und Prof. Dr. Detlef Buschfeld von der Universität zu Köln.

Die Ziele des Workshops waren die Identifikation zukunftsweisender Herausforderungen der Berufsbildungsforschung sowie die Etablierung der DBR als Forschungsansatz, mit dem sich sowohl innovative Problemlösungen für die Berufsbildungspraxis, als auch wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen lassen. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war die Vorbereitung eines Themenheftes für das internationale Journal „EDeR“, das Prof. Dr. Tobias Jenert, Sprecher des Departments Wirtschaftspädagogik, erst vor kurzem als leitender Verantwortlicher übernommen hat. „EDeR“ greift als wissenschaftliche Publikationsplattform Beiträge aus pädagogischer, psychologischer, wirtschaftlicher und informationstechnischer Perspektive auf und bietet zum Zwecke eines globalen Wissensaustausches einen freien Zugang für die Öffentlichkeit. Darüber hinaus erhalten Wissenschaftler die Möglichkeit, mit ihren Beiträgen ein internationales Publikum anzusprechen, um damit kritische und öffentliche Diskussionen innerhalb der Bildungswissenschaften anzustoßen.

Weitere Informationen zum Journal: https://journals.sub.uni-hamburg.de/EDeR/index

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Pressemitteilungen Internationales Projekte Forschung
news-33491 Fri, 01 Mar 2019 14:35:30 +0100 Dr. Vanessa Flagmeier erhält Preis der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften für internationale Studie über neue Rechnungslegungsstandards https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/dr-vanessa-flagmeier-erhaelt-preis-der-fakultaet-fuer-wirtschaftswissenschaften-fuer-internationale-stu/ Dr. Vanessa Flagmeier, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Universität Paderborn, hat den „Dean’s Young Scholar Research Award“ der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften erhalten.

Der Preis ist eine Auszeichnung für ihre im vergangenen Jahr publizierten Forschungsergebnisse zu Wettbewerbseffekten im Rahmen der Anwendung von neuen internationalen Rechnungslegungsstandards. Die Studie, an der Flagmeier innerhalb eines internationalen Autorenteams arbeitete, ist im Herbst 2018 unter dem Titel „Product market effects of IFRS adoption“ im „Journal of Accounting and Public Policy“, einer der weltweit führenden Fachzeitschriften für Rechnungslegung, erschienen.

In ihrer Forschung widmete sich Flagmeier zusammen mit den US-amerikanischen und kanadischen Wissenschaftlern Jimmy F. Downes und David Godsell den Wettbewerbseffekten im Rahmen der Anwendung der neuen internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS (International Financial Reporting Standards), die in der Europäischen Union seit 2005 für börsenorientierte Unternehmen verpflichtend sind. Während sich die bisherige Literatur insbesondere auf Kapitalmarkteffekte sowie Auswirkungen auf Transparenz und Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen konzentriert, zeigt die Studie, dass die Folgen der IFRS-Einführung viel weitreichender sind. „Da nicht alle Unternehmen in der EU gleichermaßen von den neuen Standards betroffen sind, kommt es zu Verschiebungen von Marktanteilen. Insbesondere für nicht börsennotierte Unternehmen, die nicht verpflichtet sind, die Standards anzuwenden, kann es dadurch zu einer nachteiligen Wettbewerbssituation kommen.“, erläutert Flagmeier. Diese von der Literatur bisher weitgehend unberücksichtigten Auswirkungen zeigen eine „Nebenwirkung“ der Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungsstandards auf. Die Forschungsergebnisse sind zum einen für die betroffenen Unternehmen relevant, zum anderen aber auch für die zukünftige Entwicklung von Rechnungslegungsstandards.

Prof. Dr. Jens Müller vom Department „Taxation, Accounting and Finance“ der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Doktorvater von Flagmeier freut sich über die Anerkennung der Forschungsergebnisse in der Fachzeitschrift „Journal of Accounting and Public Policy“: „Der Forschungsbeitrag weist auf neue Erkenntnisse von gesamtwirtschaftlichen Folgen hin, die bei der zukünftigen Einführung oder Überarbeitung von Standards Berücksichtigung finden sollten.“

Link zum Abstract: 
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278425418301868
 

Über den „Dean’s Young Scholar Research Award“

Mit der Auszeichnung sollen die Erfolge des wissenschaftlichen Nachwuchses der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften noch sichtbarer und exzellente Grundlagenforschung gewürdigt werden. „An unserer Fakultät wird Hervorragendes geleistet und es ist an der Zeit, dies noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Mit der Einführung der Dean’s Young Scholar Awards haben wir als Fakultät einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen“, so Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Die Fakultät sieht in der erreichten Annahme des Artikels von Vanessa Flagmeier im „Journal Accounting and Public Policy“ eine Verstärkung ihrer nationalen und internationalen Sichtbarkeit im Bereich der Spitzenforschung. Hierzu Sureth-Sloane: „Der gemeinsame Publikationserfolg stärkt des Weiteren die internationale Anbindung der Fakultät an forschungsstarke Universitäten der USA, in diesem Fall der University of Nebraska-Lincoln und der University of Illinois at Urbana-Champaign.“

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Pressemitteilungen Dean’s Research Award Internationales Wirtschaft Auszeichnungen und Ehrungen Projekte Forschung Internationales Forschungspreise
news-33471 Tue, 26 Feb 2019 10:00:00 +0100 Geldanlage in turbulenten Märkten: Studierende für erfolgreiche Teilnahme am Planspiel Börse ausgezeichnet https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/geldanlage-in-turbulenten-maerkten-studierende-fuer-erfolgreiche-teilnahme-am-planspiel-boerse-ausgeze/ Im Zeitraum vom 26. September bis 12. Dezember 2018 konnten Schülerinnen und Schüler sowie Studierende in Europa und darüber hinaus am Planspiel Börse der Sparkassen erste Praxiserfahrungen auf den Kapitelmärkten sammeln. Ziel der Sparkassen ist es, mit dem Planspiel Börse spielerisch Grundkenntnisse über die Funktionsweise von Börsen zu vermitteln und junge Menschen zu ermuntern, sich aktiv mit dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen auseinanderzusetzen.

Neben einer Depotgesamtwertung gibt es im Planspiel Börse auch eine Nachhaltigkeitswertung. So werden der verantwortungsvolle Umgang mit Geld und die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Anlageentscheidungen gefördert. Mit dem Ziel, das fiktive Startkapital von jeweils 100.000 Euro zu vermehren, nahmen 96 Studierende der Universität Paderborn in 41 Teams an dem Wettbewerb teil. Die Erfolgreichsten wurden nun in der Universität Paderborn ausgezeichnet.

Schon im fünften Jahr in Folge lobt die Sparkasse Paderborn-Detmold einen Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro für die Studierenden der Universität Paderborn aus. Darüber hinaus waren die Studierenden, insbesondere in der Nachhaltigkeitswertung, auch auf der Verbandsebene der Sparkasse Westfalen-Lippe erfolgreich. Insgesamt konnten sich die sieben Siegerteams der Universität Paderborn über ein Preisgeld in Höhe von über 4.500 Euro freuen.

Hubert Böddeker, Vorstandsmitglied der Sparkasse Paderborn-Detmold, lobte die Gewinnerinnen und Gewinner für das gute Abschneiden in einer herausfordernden Zeit an den Kapitalmärkten. Er hob die Bedeutung einer aktienbasierten Altersvorsorge im aktuellen Niedrigzinsumfeld hervor. Auch 2018 investierten Deutsche nur ca. 10 Prozent ihres Geldvermögens in Aktien und sonstige Anteilsrechte, während der Großteil des Vermögens weiterhin als Bargeld und Einlagen vorgehalten wird. „Praktische Erfahrungen an den Kapitalmärkten zu sammeln und Chancen wie Risiken einschätzen zu können, ist für junge Menschen sehr wichtig“, so Böddeker weiter. Das Planspiel Börse, das die Sparkasse bereits seit vielen Jahren erfolgreich an Universitäten und Schulen durchführe, wolle dazu einen Beitrag leisten. Denn die Verfolgung einer zielgerichteten Anlagestrategie bedürfe der Bestimmung eines Anlagehorizontes sowie der eigenen Risikotragfähigkeit.

An der Universität Paderborn wird der Wettbewerb durch die an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im Department „Taxation, Accounting and Finance“ tätigen Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Bettina Schiller und Prof. Dr. André Uhde, ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter Christian Tewes und Sascha Tobias Wengerek sowie Christoph Schön, Leiter der Stabsstelle Hochschulnetzwerk und Fundraising, betreut. Im Lehrkanon der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ist das Modul „Seminar zum Planspiel Börse“ mittlerweile fester Bestandteil. „Das Planspiel Börse der Sparkasse bietet den Studierenden eine attraktive und motivierende Möglichkeit, theoretisches Wissen aus dem Studium praktisch anzuwenden. Als Lehrstuhlinhaber binden wir dieses Angebot gerne in unsere Lehrveranstaltungen ein“, so Prof. Dr. Bettina Schiller und Prof. Dr. André Uhde.

Ausblick: Planspiel Börse 2019

Die nächste Runde des Planspiels Börse findet vom 25. September bis 11. Dezember statt. Anmeldungen sind ab 11. September möglich.

Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es unter: www.planspiel-boerse.de/toplevel/main/deutsch/index.html.

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Pressemitteilungen Wirtschaft Projekte Lehre
news-33428 Tue, 12 Feb 2019 13:40:51 +0100 Prof. em. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Weber, ehemaliger Dekan der Fakultät und Rektor der Universität, feiert am 17. Februar seinen 80. Geburtstag https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/prof-em-dr-dr-h-c-wolfgang-weber-ehemaliger-dekan-der-fakultaet-und-rektor-der-universitaet-fe/ Prof. em. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Weber, Rektor der Universität Paderborn von 1995 bis 2003, feiert am Sonntag, 17. Februar, seinen 80. Geburtstag. Weber hatte von 1976 bis 1982 in Paderborn eine Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Organisation, inne, forschte anschließend als Professor für Personalwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien und kehrte 1985 an die damalige Universität-Gesamthochschule Paderborn zurück. Dort blieb er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Personalwirtschaft.

Weber war u. a. Sprecher der Mitgliedergruppe Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), HRK-Vizepräsident (2002 bis 2004) sowie Vorsitzender des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (2003/04). 2005/06 war Wolfgang Weber Präsident der „International Federation of Scholarly Associations of Management“ (IFSAM). Er wurde mit Ehrendoktorwürden der Universität Halle-Wittenberg und der Nottingham Trent University ausgezeichnet. Weber war Gründungsdekan der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und ist Ehrenringträger der Stadt Paderborn.

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Pressemitteilungen
news-33424 Tue, 12 Feb 2019 09:55:23 +0100 Tagung der Universität Paderborn zu Innovationen im Dienstleistungssektor – Anmeldungen bis 31. März https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/tagung-der-universitaet-paderborn-zu-innovationen-im-dienstleistungssektor-anmeldungen-bis-31-maerz/ Am Montag und Dienstag, 8. und 9. April, findet im Heinz Nixdorf MuseumsForum die Dienstleistungstagung 2019 statt. Der diesjährige Titel der Tagung, die vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Betriebliche Informationssysteme der Universität Paderborn ausgerichtet wird, ist „Service Systems Innovation – Impulse für Dienstleistungen von morgen“.  Mit interaktiven Formaten soll ein Austausch zwischen Vertretern aus Wissenschaft und Anwendung gefördert werden, um die digitale Transformation der Wirtschaft mithilfe von Dienstleistungsinnovationen voranzutreiben. Interessierte können sich bis zum 31. März online anmelden: www.digivation.de/ssi

Auf der Dienstleistungstagung treffen sich Experten aus Wirtschaft und Forschung, um das Thema Dienstleistungsinnovationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Die Tagung ist die Abschlussveranstaltung des Projekts „Digivation“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Neben Rednern von Unternehmen wie z. B. IBM oder ZF Friedrichshafen, sowie Forschungseinrichtungen wie dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München, werden auch Experten des BMBF auf der Tagung vertreten sein.

Auf dem Programm steht unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Produzenten zum Serviceanbieter: Wie erfolgreich transformiert sich die deutsche Industrie?“. Außerdem stellen Universitäten, Institute und Unternehmen Forschungsprojekte sowie entwickelte Dienstleistungen auf einer Ausstellungsfläche vor. Darüber hinaus gewährt das Programm Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse aus Projekten im Bereich der Dienstleistungsforschung, die vom BMBF gefördert werden, und bietet Raum für Diskussionen in interaktiven Themenforen.

Das komplette Programm gibt es als PDF und unter: www.digivation.de/ssi/programm

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news-33406 Fri, 01 Feb 2019 17:48:00 +0100 Motive für das Spenden und Fördern: Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement stellt Ergebnisse aus Forschungsprojekt vor https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/motive-fuer-das-spenden-und-foerdern-lehrstuhl-fuer-dienstleistungsmanagement-stellt-ergebnisse-aus-fo/ Gemeinnützige Organisationen sind für jede Spende dankbar. Welche Motive aber bei Förderern für das Spenden und Helfen vorliegen, das hat der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Paderborn in einem Forschungsprojekt in Kooperation mit der DRF Luftrettung e. V., ehemals Deutsche Rettungsflugwacht e. V., und dem UPRESS Verlag untersucht.

Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Studien, an denen 2.900 Personen teilgenommen haben, wurden nun vorgestellt. Prof. Dr. Nancy Wünderlich, Inhaberin des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement, erklärte in Ihrer Präsentation: „Bei den befragten Personen wurde deutlich, dass die Einstellung zum gegenseitigen Helfen die zukünftige Spendenabsicht maßgeblich beeinflusst. Auch die Transparenz über die Verwendung der Spendengelder sowie die sinngemäße Verwendung sind wichtige Aspekte, die das Vertrauen in die Organisation prägen.“

Die DRF Luftrettung ist eine gemeinnützige Organisation, die Rettungshubschrauber betreibt, um bei Notfällen schnelle medizinische Hilfe leisten zu können. Die wissenschaftlichen Vorarbeiten zum Forschungsprojekt starteten bereits im vergangenen Sommer mit zwei Studien. In einer qualitativen Studie wurde zunächst die Wahrnehmung der DRF Luftrettung bei den Spendern und Förderern erfasst. Anschließend wurde eine deutschlandweite quantitative Studie durchgeführt, die u. a. die Einstellung zum Helfen und zur DRF Luftrettung erfasst hat. Für die Zukunft planen alle drei Kooperationspartner nun weitere gemeinsame Forschungsprojekte.

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Pressemitteilungen Wirtschaft Projekte Forschung
news-33396 Thu, 31 Jan 2019 11:47:55 +0100 „Die EU hat die ‚Europäische Idee‘ verspielt“ – Interview mit Prof. Dr. Dieter Krimphove von der Universität Paderborn zum Brexit https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/die-eu-hat-die-europaeische-idee-verspielt-interview-mit-prof-dr-dieter-krimphove-von-der-uni/ Am 29. März tritt Großbritannien (GB) – voraussichtlich – aus der Europäischen Union aus. Bislang gibt es dafür allerdings noch keine konkrete Regelung. Das von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Austrittsabkommen ist vom britischen Parlament mehrheitlich abgelehnt worden. Was bedeutet das für GB und die EU? Prof. Dr. Dieter Krimphove, Experte für Wirtschaftsrecht und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, spricht im Interview über mögliche Konsequenzen des Austritts, eine generell europafeindliche Stimmung und die Lage in Irland.

Herr Krimphove, Theresa May lehnt ein zweites Referendum ab. Sie schließt auch weiterhin nicht aus, dass Großbritannien die EU ganz ohne Abkommen verlässt. Was halten Sie von den Anträgen der Opposition und einiger EU-freundlicher Tories, mit der EU nachzuverhandeln und eine Fristverlängerung für den Austritt zu erreichen? Macht aus Ihrer Sicht ein neues Referendum überhaupt Sinn und was denken Sie, wie das ausgehen würde?

Krimphove: Man muss akzeptieren, dass für Nachverhandlungen kein Raum mehr ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Austrittsverhandlungen gemäß dem AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union) bislang bereits zwei Jahre gedauert haben. Innerhalb dieses Verfahrens waren sicherlich sowohl seitens der Europäischen Kommission als auch Großbritanniens taktische Verzögerungen zu verzeichnen. Ich erinnere nur an die Frage, ob ein „gemeinsames Zollabkommen" gleichzeitig oder erst nach dem Austrittsvertrag verhandelt werden soll. Die Verhandlungen, die Michel Barnier sehr umsichtig und sorgfältig geleitet hat, spiegeln den derzeitigen Stand der Vermittlung europäischer wie britischer Interessen wider. Auch hier besteht meines Erachtens kein weiterer Verhandlungsspielraum. Nicht unterschätzt werden darf, dass Frau May offensichtlich über keinerlei demokratische Mehrheit in Großbritannien verfügt. Hier fragt sich die Europäische Union zu Recht, mit welchem politischen Mandat Frau May heute noch auftritt.

Aktuell pumpen viele Unternehmen ihre Lager in GB bis unter die Decke mit Waren voll. Wie beurteilen Sie das?

Krimphove: Ich möchte an erster Stelle – entgegen der Pressemeldungen der vergangenen Tage und Wochen – meine Vermutung ausdrücken, dass durch den BREXIT die Welt nicht untergeht. Auch nicht die Europäische Wirtschaft. Man darf nicht vergessen, dass Großbritannien bereits vor dem Wechsel zahlreiche europäische Normen, insbesondere Richtlinien, entgegen seiner europäischen Verpflichtungen, nicht in britisches Recht umgesetzt hat. Die politische Stimmung in Großbritannien ist nicht erst seit zwei Jahren, sondern meines Erachtens bereits seit 17 Jahren überaus europafeindlich.

Wenn wir ehrlich sind, entspricht der britische Austritt aus der Europäischen Union einem demokratischen Akt. Es ist daher nicht zu verstehen, warum einige politische Vertreter  – insbesondere des europäischen Parlaments und der Kommission – diesen Akt als „Fehler" brandmarken. Wenn ein Mitgliedstaat der Überzeugung ist, nicht mehr in einer supranationalen Gemeinschaft mitzuwirken, muss es sein demokratisches Recht sein, dies zum Ausdruck zu bringen und auszutreten. Es fragt sich allerdings, ob die Vorgehensweise, wie dieser Austritt derzeit vollzogen wird, noch als geordnetes Verfahren bezeichnet werden kann. Meines Erachtens liegt hier ein Demokratiedefizit des britischen Regierungssystems vor.

Interessant ist, dass die Wirtschaft offensichtlich das gegenwärtige Austrittsgeschehen recht gut verkraftet: Die letzten Entwicklungen an der Börse zeigen kaum nennenswerte Reaktionen auf den BREXIT. Im Gegenteil: Viele britische Unternehmen versuchen derzeit, sich mit Tochtergesellschaften und Agenturen in der Europäischen Union selbst niederzulassen, um den Folgen des BREXITS zu entgehen. Hierzu nutzen sie die ihnen durch den AEUV gewährte europäische Niederlassungsfreiheit. Man kann nun dieses Geschehen im Vorfeld eines „harten BREXITS" ebenfalls als wirtschaftliche Stimulanz, nicht der britischen, aber der europäischen Wirtschaft verstehen.

Ich möchte außerdem auf die bislang nicht erörterte Möglichkeit hinweisen, dass Großbritannien durchaus auch in einem „harten BREXIT" aus der Europäischen Union ausscheiden kann. Nach einer Periode, in der Großbritannien sich der Folgen dieses Austritts bewusstgeworden ist, bleibt immer noch die Möglichkeit, einen (Wieder-)Aufnahmeantrag zu stellen. Nicht zu unterschätzen bleibt die von der Europäischen Kommission besonders hoch eingeschätzte Gefahr, dass durch den BREXIT andere Mitgliedstaaten, insbesondere die in der Osterweiterung der EU hinzugekommenen, ebenfalls geneigt sein können, ihren Austritt zu erklären. Offensichtlich hat die Europäische Union die „Europäische Idee" verspielt. Hier bleibt ihr jedenfalls nichts anderes, als ihre politische, kulturelle und rechtliche Attraktivität für alle Mitgliedstaaten konsequent zu erhöhen.

Was bedeutet die Situation für Irland und Nordirland? Gerade hat es wieder einen Bombenanschlag gegeben, der einer Splittergruppe der IRA zugeschrieben wird.

Die Situation Nordirlands bzw. Irlands lässt sich weniger europarechtlich als völkerrechtlich beurteilen. Sie ist unter völkerrechtlichen Gesichtspunkten sehr brisant, da nun – und dies deutet Ihre Frage an – mit dem Ausscheiden Nordirlands aus dem britischen Hoheitsgebiet gespielt wird. Diese Form der völkerrechtlichen „Dismembration" ist insbesondere in einem kulturellen „Gesamtraum" oder einer Staatengemeinschaft, die noch in der Europäischen Union besteht, durchaus selten. Es gibt schon heute den Spruch, dass Nordirland der Preis für den BREXIT sei. Ich teile Ihre Befürchtung, dass das Spiel mit diesem Gedanken separatistische und gewaltbereite Gruppen zu terroristischen Anlässen motiviert. Insofern muss auch hier die Situation sachlich eingeschätzt und die Diskussion fachlich und weniger emotional geführt werden.

Wie wahrscheinlich ist die Vision von einem geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU noch?

Aus meiner Sicht bestehen nur geringe Chancen eines geordneten Ausstiegs Großbritanniens, zumindest in dem vorgesehenen Zeitraum. Europarechtlich möglich bleibt allerdings eine ständige Verschiebung des BREXITS, vor allem um dann die Möglichkeit eines neuen Referendums ins Spiel zu bringen. Ob dies allerdings dem politischen Willen der britischen Regierung und insbesondere dem des britischen Volkes entspricht, wage ich zu bezweifeln.

Was bedeutet der BREXIT für die Wissenschaft und für internationale Studierende?

Auch in diesem Zusammenhang darf man die Konsequenzen nicht überschätzen. Es trifft zu, dass der Austrittsvertrag entsprechende Schutzregeln für Studierende bzw. Studienplatzwechsler vorsah. Kommt es zu einem harten BREXIT, entfallen selbstverständlich diese Schutzanforderungen für studienortwechselnde Studierende. Zu bedenken ist allerdings, dass Studierende, die bislang die Erasmuskontakte nutzen konnten, durchaus aufgefangen werden können von dem ebenfalls existierenden Programm Erasmus Mundus.

Eine andere Frage ist der Studienplatzwechsel außerhalb eines Erasmus-Programms. Hier sind bei einem Brexit die britischen Hochschulen aufgefordert, ihre eigenen (außereuropäischen) Standards zu setzen, um etwa Studierende aus der Europäischen Union an ihren Universitäten zuzulassen. Umgekehrt gilt auch der Fall, dass britische Studierende, die an einer deutschen Hochschule ihr Studium aufnehmen möchten, nun eigens nachweisen müssen, dass sie den europäischen/deutschen Studienanforderungen genügen.

Sicherlich wird sich das gesamte wirtschaftliche, kulturelle, rechtliche und politische Umfeld durch den BREXIT ändern. Für die Hochschullandschaft bedeutet das aber auch, dass sich neue, interessante Forschungsgebiete auftun.

Die Fragen stellte Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation.

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Pressemitteilungen Internationales Wirtschaft Internationales
news-33385 Fri, 25 Jan 2019 12:06:40 +0100 Die Wissenschaftler Kabst und Vogt aus den Wirtschaftswissenschaften werben bis zu 20 Millionen Euro Exzellenz-Förderung ein https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/die-wissenschaftler-kabst-und-vogt-aus-den-wirtschaftswissenschaften-werben-bis-zu-20-millionen-euro/ Am 17. Januar erhielt die Universität Paderborn durch den Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, neben fünf weiteren Universitäten die Exzellenz-Auszeichnung „Exzellenz Start-up Center.NRW“.
Für die Entwicklung eines Exzellenz Start-up Center in OWL bekommt das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) bis zu 20 Millionen Euro Landesmittel in den kommenden fünf Jahren.

Im Rahmen der Prämierungsfeier hob die Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, hervor, dass dank des wissenschaftlichen Leiters Prof. Dr. Rüdiger Kabst insbesondere die Unterstützung von Hochschulausgründungen an der Universität Paderborn seit mehreren Jahren auf höchstem Niveau betrieben werde. TecUP bietet vielfältige Unterstützungen für Existenzgründungen aus der Universität bis hin zu eigenen Arbeitsplätzen in der von TecUP initiierten „garage33“. Kabst hat seit sechs Jahren an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im Department Management die Professur für International Business inne. Er ist Verfechter der unternehmerisch handelnden Personalverantwortlichen: „Das heißt, hier werden Transformationsprozesse gestaltet, eine zukunftsfähige Innovationskultur gefordert und gefördert, Mut aufgebracht, Bestehendes zu hinterfragen, neue Wege zu gehen und diese experimentell zu validieren“, so Kabst.

Mit der finanziellen Unterstützung des NRW-Wirtschaftsministeriums wird vom Land NRW die Strategie gefördert, aus Forschungsexzellenz Gründungsexzellenz zu machen. TecUP-Geschäftsführer Dr. Sebastian Vogt freut sich auf die zukünftigen Vorhaben: „Als Exzellenz Start-up Center OWL werden wir in den kommenden Jahren auf unseren starken Strukturen des TecUP und der garage33 aufbauen und mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft, den benachbarten Hochschulen sowie unseren Technologie- und Netzwerkpartnern die Start-up-Kultur in OWL noch stärker vorantreiben können als bisher.“

Weitere Informationen:

Link zur Pressemitteilung des NRW-Wirtschaftsministeriums vom 18.01.2019:
https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/experten-jury-waehlt-sechs-universitaeten-fuer-die-mit-bis-zu-150-millionen-euro

Link zur Pressemitteilung der Universität Paderborn vom 18.01.2019:
https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88971/

Link TecUP:
http://tecup.de/

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Pressemitteilungen Wirtschaft Auszeichnungen und Ehrungen Standort
news-33379 Thu, 24 Jan 2019 17:15:00 +0100 Wissenschaftliche Exzellenz: Topplatzierung für Prof. Dr. Dennis Kundisch im BWL-Ranking https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/wissenschaftliche-exzellenz-topplatzierung-fuer-prof-dr-dennis-kundisch-im-bwl-ranking/ In einem exklusiven BWLer-Ranking ging die WirtschaftsWoche in ihrer jüngsten Ausgabe der Frage nach, wer im deutschsprachigen Raum in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) am besten forscht.

Prof. Dr. Dennis Kundisch von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn belegt mit seinem Forschungsoutput unter den rund 2.500 im Ranking erfassten Forscherinnen und Forscher Platz 31 und zählt damit zur Forschungselite der BWL im deutschsprachigen Raum. Die Rangliste der TOP 100 Forschenden in der BWL basiert auf einem Fünfjahresranking anhand der Zahl von Veröffentlichungen in renommierten BWL-Fachzeitschriften für den Zeitraum 2014 bis 2018. Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungsinstitut KOF der Eidgenössischen technischen Hochschule (ETH) Zürich in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE).

Kundisch, der die Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Digitale Märkte, innehat, erforscht aktuell beispielsweise im Rahmen des DFG-geförderten Sonderforschungsbereich 901 „On-The-Fly Computing“ dazu, wie Online-Bewertungen in digitalen Märkten entstehen und welche Auswirkungen diese auf die Nachfrage nach und die Preise für Produkte oder Dienstleistungen haben. Im Spitzencluster it’s OWL bringt er sich mit seiner Expertise im Bereich der Geschäftsmodellinnovation im Projekt „DigiBus“ zur Erschließung der Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen ein.

Auch in der weiteren Rankingkategorie „Lebenszeit“, bei welcher der gesamte bisherige Forschungsoutput einer Forscherin oder eines Forschers berücksichtigt wird, finden sich zahlreiche Paderborner Forscherinnen und Forscher. Neben Dennis Kundisch (Platz 111) sind Profesor Dr. Guido Schryen (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Operations Research, Platz 124), Prof. Dr. Rüdiger Kabst (Lehrstuhl für International Business, Platz 129), Professor Dr. Andreas Eggert (Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing, Platz 234) und die zum 30.09.2018 in den Ruhestand verabschiedete Wirtschaftsinformatikerin Professorin Dr. Leena Suhl (Platz 235) in dieser Rankingkategorie gut vertreten. Im Ranking berücksichtigt wurde hier die Forschungsleistung von knapp 3.000 Forscherinnen und Forschern in der BWL.

Schließlich sind in der Rankingkategorie „Junge Wilde unter 40“ die beiden Paderborner Wirtschaftsinformatikprofessoren Daniel Beverungen und Oliver Müller (Platz 55 bzw. Platz 73) vertreten. Im Ranking berücksichtigt wurde hier die Forschungsleistung von knapp 450 Forscherinnen und Forschern in der BWL.

Dekanin Caren Sureth-Sloane freut sich über diese Platzierungen: „Nach dem hervorragenden Abschneiden im BWL-Ranking der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in der letzten Ausgabe der Wirtschaftswoche, freue ich mich auch sehr über die sichtbare Forschungsstärke einzelner Mitglieder unserer Fakultät. Das Abschneiden in diesen Rankings ist ein Beleg der hervorragenden Forschungsleistungen unserer Fakultät sowohl in der Breite als auch in der Spitze, auf die wir zu Recht stolz sein dürfen.“

Weitere Informationen:

Link zur Pressemitteilung der Universität Paderborn vom 24.01.2019:
https://www.uni-paderborn.de/nachricht/89035/

WirtschaftsWoche Online, 18. Januar 2019:

ÖKONOMEN-RANKING: Das sind die besten Forscher in der BWL
von Bert Losse und Jan Guldner
Link zum Premiumatikel:
https://www.wiwo.de/my/erfolg/hochschule/oekonomen-ranking-das-sind-die-besten-forscher-in-der-bwl/23873652.html

DEUTSCHLANDS BESTE BWLER: Die Methodik hinter den BWL-Rankings
von Bert Losse
Link zum Onlineartikel:
https://www.wiwo.de/erfolg/hochschule/deutschlands-beste-bwler-die-methodik-hinter-den-bwl-rankings/23874566.html

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Pressemitteilungen Auszeichnungen und Ehrungen Projekte Forschung Rankings
news-33381 Thu, 24 Jan 2019 15:22:46 +0100 Matthew Caron für herausragende Masterarbeit ausgezeichnet https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/matthew-caron-fuer-herausragende-masterarbeit-ausgezeichnet-1/ Für seine Masterarbeit mit dem Titel „Identifying and Classifying Toxic Comments on Web 2.0 Platforms“ erhielt Matthew Caron am 20. Januar auf dem Neujahrsempfang der Universität Paderborn den Preis der Universitätsgesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten aus dem Jahr 2017/2018.

In seiner englischsprachigen Arbeit verfolgte Caron das Ziel, anstößige und hasserfüllte Kommentare im deutschen Web 2.0 mithilfe moderner Methoden des maschinellen Lernens, insbesondere des Deep Learnings, zu identifizieren und zu klassifizieren.

Caron: „In meiner Arbeit wollte ich die für die deutsche Sprache und das vorliegende Problem optimale Methode identifizieren und auch optimieren.“

Mit seinen Forschungsschwerpunkten beschäftigte er sich insbesondere mit der Erstellung eines eigenen Datensatzes sowie mit der Analyse unterschiedlicher künstlicher neuronaler Netzarchitekturen, unter anderem Convolutional Neural Networks (CNN). Um einen Datensatz zu generieren, der für das heutige Social-Media-Ökosystem repräsentativ ist, hat Caron ca. 50.000 Dokumente aus verschiedenen Plattformen extrahiert, aufbereitet und annotiert. Diese Sammlung stellte zum Zeitpunkt der Abgabe den größten deutschen Datensatz dar.

Basierend auf diesem umfassenden Datensatz hat Caron durch Training und Evaluation von Deep Learning-Modellen auf Zeichen- und Wortebene bewiesen, dass moderne Convolutional Neural Network-Architekturen eine sehr hohe Klassifikationsleistung für benutzergenerierte Inhalte in deutscher Sprache erbringen können. Weitere Ergebnisse seiner Arbeit sind, dass künstliche neuronale Netze eine höhere Genauigkeit gegenüber klassischen Ansätzen des maschinellen Lernens bieten können.

Caron: „Die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit haben gezeigt, dass ein Klassifikationsansatz auf Zeichenebene in Kombination mit dem richtigen CNN-Algorithmus uns ermöglicht, anstößige und hasserfüllte Dokumente präzise zu erkennen und zu klassifizieren. Damit wurde auch bewiesen, dass Plattformbetreiber dieses hoch aktuelle gesellschaftliche Problem mit modernen KI-Verfahren lösen können.“

Link zur Pressemitteilung der Universität Paderborn vom 21.01.2019:
https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88993/

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Pressemitteilungen Internationales Wirtschaft Auszeichnungen und Ehrungen Projekte Forschung Internationales Forschungspreise
news-33343 Tue, 22 Jan 2019 15:13:14 +0100 Studierende der Universität Paderborn sammeln Erfahrungen bei Fallstudienwettbewerb in Montreal https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/studierende-der-universitaet-paderborn-sammeln-erfahrungen-bei-fallstudienwettbewerb-in-montreal/ Anfang Januar konnte ein Team von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn im kanadischen Montreal bei der John Molson MBA International Case Competition (MBA ICC), einem einwöchigen internationalen Fallstudienwettbewerb, wertvolle Erfahrungen für das Studium und den Beruf sammeln.

Der von der Concordia University ausgerichtete Wettbewerb ist der älteste seiner Art. Die Studierenden haben hier die Aufgabe, Lösungen zu realen Unternehmenssituationen zu entwickeln. 2019 wurde der Wettbewerb bereits zum 38. Mal ausgetragen. Zum 23. Mal in Folge nahm ein Team der Universität Paderborn teil.

In diesem Jahr wurde die Universität Paderborn durch die Masterstudierenden Matthias Balkenhol, Julian Bürger, Rico Heuchel, Sarah-Marie Kuhlmann und Jessica Linneweber von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften vertreten.

Um für den Wettbewerb gerüstet zu sein, bereitete sich das Paderborner Team rund vier Monate gezielt vor. Hierbei und in Montreal wurde das Team vom früheren Teilnehmer und jetzigem Coach Lucas Pieper sowie von Jun.-Prof. Dr. Matthias Pelster unterstützt. Pelster: „Zur Vorbereitung lernen die ausgewählten Teammitglieder unter anderem im Rahmen meines englischsprachigen Mastermoduls ‚Advanced Management Consul-ting‘ Methoden und Techniken zur umfassenden Analyse und Lösung von unternehmerischen Problemstellungen. Die Präsentationen ihrer erarbeiteten Konzepte für Fragestellungen von realen Unternehmen erfolgen in englischer Sprache vor einer internationalen Jury in Montreal.“

Im Januar trafen die Paderborner Studierenden in Montreal auf 35 Studierendenteams aus der ganzen Welt. Die Studierenden mussten mindestens fünf verschiedene Fallstudien zum diesjährigen Leitthema „Disrupt or be disrupted“ lösen. Ausgerüstet mit lediglich zwei Laptops ohne Internetverbindung musste innerhalb von drei Stunden ein ausgereiftes Strategiekonzept plus dazugehöriger Umsetzung für eine reale Unternehmenssituation erarbeitet werden. Im Anschluss galt es, eine mit internationalen Topmanagern besetzte Jury während einer 25-minütigen englischsprachigen Präsentation und einer 15-minütigen Fragerunde zu überzeugen.

Halbfinaleinzug knapp verpasst

Gruppengegner des Paderborner Teams waren die Xiamen University/China, die Nyenrode Business Universiteit/Niederlande, die schwedische Lund Universität, die kanadische Asper School of Business und die südafrikanische Universität Kapstadt. Die Paderborner überzeugten und konnten drei der fünf Gruppenduelle für sich entscheiden. Eine Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten, die Lund Universität, verhinderte jedoch den Halbfinaleinzug. Teilnehmer Julian Bürger resümiere dennoch zufrieden: „Die gesammelten Erfahrungen sind mit keinem anderen Modul der Universität Paderborn zu vergleichen“.

Weitere Informationen zum Wettbewerb:

https://wiwi.uni-paderborn.de/international/international-campus/internationalization-at-home/john-molson-case-competition

http://mbacasecomp.com

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Pressemitteilungen Internationales Wirtschaft Internationales Projekte Lehre
news-33321 Tue, 22 Jan 2019 09:59:34 +0100 Prof. Dr. Jenert übernimmt internationales Journal „EDeR“ https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/prof-dr-jenert-uebernimmt-internationales-journal-eder/ Prof. Dr. Tobias Jenert von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn hat als leitender Verantwortlicher das internationale Journal „EDeR“ übernommen, das 2016 als Projekt an der Universität Hamburg an den Start ging.

Das Journal stellt eine Publikationsplattform für wissenschaftliche Beiträge aus dem Bereich „Design-based Research“ dar. Auf diesem Forschungsgebiet beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Design- bzw. Gestaltungsprozessen in Bildungskontexten, wie z. B. an Schulen, Berufsschulen oder Hochschulen. Hierbei werden Erfahrungen von Lehrkräften aus dem Bildungsalltag zum Gegenstand der Forschung, um Lösungen für Probleme in der Bildungspraxis zu erarbeiten. „EDeR“ greift Beiträge aus pädagogischer, psychologischer, wirtschaftlicher und informationstechnischer Perspektive auf und bietet zum Zwecke eines globalen Wissensaustausches einen freien Zugang für die Öffentlichkeit. Darüber hinaus erhalten Wissenschaftler die Möglichkeit, mit ihren Beiträgen ein internationales Publikum anzusprechen, um damit kritische und öffentliche Diskussionen innerhalb der Bildungswissenschaften anzustoßen.

Weitere Informationen zum Journal: https://journals.sub.uni-hamburg.de/EDeR/index

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Pressemitteilungen Internationales Wirtschaft Projekte Forschung Internationales
news-33315 Fri, 18 Jan 2019 10:07:20 +0100 „Best Theory Paper Award“ – Preis für Forschungsbeitrag von Prof. Dr. Guido Schryen auf internationaler Konferenz https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/best-theory-paper-award-preis-fuer-forschungsbeitrag-von-prof-dr-guido-schryen-auf-internationa/ Der Forschungsbeitrag „Information Systems Design Science Research and Cumulative Knowledge Development: An Exploratory Study“ von Prof. Dr. Guido Schryen, Wirtschaftsinformatiker an der Universität Paderborn, wurde mit dem „Best Theory Paper Award“ der International Conference on Information Systems (ICIS) 2018 im Dezember in San Francisco ausgezeichnet.

Das Forschungsteam um den Paderborner Wissenschaftler hat in diesem gemeinsamen Beitrag u. a. für die kumulative Wissensentwicklung, basierend auf Designtheorien in der Informationssystemforschung, fünf Leitlinien herausgearbeitet.

„Mit den entwickelten Leitlinien haben wir das Ziel verfolgt, die zukünftige kumulative Wissensentwicklung auf dem Gebiet der Designtheorien für Informationssysteme international voranzutreiben“, so Schryen.

Weitere Informationen:

Der Forschungsbeitrag „Information Systems Design Science Research and Cumulative Knowledge Development: An Exploratory Study“ von Richard Schuster, Gerit  Wagner und Guido Schryen ist erschienen in: Proceedings of the 2018 International Conference on Information Systems (ICIS 2018), San Francisco, CA, USA, 2018.
Zum Download steht der Artikel unter folgender Adresse zur Verfügung: https://ris.uni-paderborn.de/record/5600

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Pressemitteilungen Internationales Auszeichnungen und Ehrungen Projekte Forschung Internationales Forschungspreise
news-33295 Wed, 16 Jan 2019 10:56:50 +0100 Fernsehbeitrag zum Projekt von Prof. Daniel Beverungen: Online-Shopping in der Innenstadt https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/fernsehbeitrag-zum-projekt-von-prof-daniel-beverungen-online-shopping-in-der-innenstadt/ Für das BMBF-Projekt „SmartMarketSquare“ von Prof. Dr. Daniel Beverungen aus dem Department Wirtschaftsinformatik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn interessierte sich das WDR-Fernsehen.

Zwei Beiträge wurden am 14. Januar in der Lokalzeit OWL gesendet und sind dort als Video bis zum 21. Januar 2019 abrufbar unter den folgenden Links:

(1)
„Mehr Online-Handel in der Innenstadt“
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-mehr-online-handel-in-der-innenstadt-100.html

(2)
„Studiogast: Prof. Daniel Beverungen, Wirtschaftsinformatiker an der Uni Paderborn“
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-studiogast-prof-daniel-beverungen-wirtschaftsinformatiker-an-der-uni-paderborn-100.htm


Weitere Informationen:

Zum Projekt gab es bereits eine Pressemitteilung der Universität Paderborn:
https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88296/

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Pressemitteilungen Wirtschaft Projekte Forschung
news-33285 Wed, 16 Jan 2019 09:17:00 +0100 BWL-Forschungsleistung im Ranking vorne: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn unter den erfolgreichsten Fakultäten https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/bwl-forschungsleistung-im-ranking-vorne-fakultaet-fuer-wirtschaftswissenschaften-der-universitaet-pade/ Für die WirtschaftsWoche wurde im Rahmen einer exklusiven Studie ein Forschungsmonitoring durchgeführt. Dabei wurde der wissenschaftliche Output anhand der Zahl von Veröffentlichungen in renommierten BWL-Fachzeitschriften während der letzten zehn Jahre gemessen. Analysiert wurden etwa 200 Hochschulen im deutschsprachigen Raum.

Von den 14 öffentlich-rechtlichen Universitätsstandorten in NRW nimmt die Universität Paderborn mit ihrer betriebswirtschaftlichen Forschung in diesem Ranking in NRW Platz vier ein. Insgesamt zählt die BWL der Universität Paderborn in diesem länderübergreifenden Ranking von etwa 200 Hochschulen mit Platz 22 zu den forschungsstärksten Hochschulen in der Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum.

Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungsinstitut KOF der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE).
 

Weitere Informationen zum BWL-Ranking:

WirtschaftsWoche Online, 10. Januar 2019: BWL: Diese Unis sind in der Forschung besonders stark
von Bert Losse
Link zum Premiumartikel:
https://www.wiwo.de/my/erfolg/hochschule/bwl-diese-unis-sind-in-der-forschung-besonders-stark/23847706.html
Druckausgabe vom 11. Januar 2019: Die Besten auf dem Markt, S. 22–23

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: Hochschulkarte NRW
https://www.mkw.nrw/studium/informieren/hochschulkarte-nrw/

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Pressemitteilungen Projekte Forschung Standort Forschungspreise Rankings
news-33275 Mon, 14 Jan 2019 14:21:30 +0100 BWL-Professorin Caren Sureth-Sloane von der Universität Paderborn in der WirtschaftsWoche zum aktuellen Entwicklungsprozess der Wirtschaftswissenschaften https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/bwl-professorin-caren-sureth-sloane-von-der-universitaet-paderborn-in-der-wirtschaftswoche-zum-aktuel/ Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn, sieht in der Titelstory der WirtschaftsWoche zum aktuellen Reformprozess in den Wirtschaftswissenschaften, dass der bereits vor etlichen Jahren eingesetzte Bewusstseinswandel, der alle Bereiche der Wirtschaftswissenschaften durchdringt, wahrgenommen wird. Zwar seien „wir immer noch dem Verdacht ausgesetzt, engstirnige Gewinnmaximierer auszubilden“, beschreibt Sureth-Sloane die gegenwärtigen Erfahrungen. Aber moderne Betriebswirte beschäftigten sich nicht nur mit Cashflow und Bilanzierung, sondern auch mit Verhaltenswissenschaft und sozialer Verantwortung, mit ethischen Fragen etwa rund um Steuer­vermeidung und Managervergütung, Cum-Ex-Skandalen und dem Auseinanderfallen von Risiko und Haftung. Sureth-Sloane erklärt das frühere Image damit, dass ein Teil der Kritik durchaus berechtigt war. Eine Zeit lang hat man relevante Themen der Wirtschaft und Gesellschaft vernachlässigt. Ein Grund hierfür sei, dass der lokale und unmittelbare Anwendungsbezug für die Publikation in einem renommierten Fachjournal oft keine Rolle spielte. Sureth-Sloane sieht aber in vielen Bereichen der BWL wieder „ein neues Bewusstsein dafür, dass unsere Forschung auch praktische Probleme lösen kann“, ohne wissenschaftliche Standards aufzugeben. Viele neue Forschungsfragen ergäben sich insbesondere im Rahmen der aktuellen Digitalisierungsentwicklungen im Diskurs mit der Wirtschaft, z. B.: Wie sieht die Besteuerung für ein Unternehmen mit Cloud-Geschäft aus, dessen Nutzer auf der ganzen Welt, aber dessen Personal und Sever nur in bestimmten Ländern aktiv sind? Den durch die fortschreitende Digitalisierung bedingten Wegfall von Routinetätigkeiten verdeutlicht Sureth-Sloane am Beispiel der Wirtschaftsprüfung. Hier habe die Hauptaufgabe früher darin bestanden, Stichproben aus der Buchführung zu nehmen und zu kontrollieren. Die Prüfung der kompletten Buchungen und Bilanzierung kann heute jedoch schon von einer Software übernommen werden. Dies sei aber nicht unbedingt ein Problem für die vielen Betriebswirte, die ihre Karriere gern bei Wirt­schaftsprüfungsgesellschaften starten, da gleichzeitig neue Arbeitsplätze mit deutlich komplexeren Anforderungen entstünden. Caren Sureth-Sloane konstatiert abschließend, dass vor allem der „betriebswirtschaftliche Blick fürs große Ganze“ notwendig sei.

Ihre Einschätzung zur Lage der Wirtschaftswissenschaften ist von der WirtschaftsWoche nicht nur als Professorin für BWL, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, an der Universität Paderborn gefragt, sondern auch in ihrer Funktion als neue Vizepräsidentin der Schmalen­bach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft.


Weitere Informationen zur WirtschaftsWoche:

WirtschaftsWoche Online, 10. Januar 2019: Wirtschaftsstudium auf dem Prüfstand. Sind unsere BWL- und VWL-Studenten gut genug?
von Jan Guldner und Malte Fischer

Link zum Premiumartikel:
https://www.wiwo.de/my/erfolg/hochschule/wirtschaftsstudium-auf-dem-pruefstand-wandel-durch-krise/23847846-2.html

Druckausgabe vom 11. Januar 2019: Hayek wäre stolz auf sie, S. 14–20

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Pressemitteilungen Wirtschaft Standort
news-33253 Thu, 10 Jan 2019 16:04:38 +0100 Digitale Transformation in OWL https://wiwi.uni-paderborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachricht/newsid/digitale-transformation-in-owl/ Paderborner Wirtschaftswissenschaftler legen mit Projektpartnern Handlungsleitfaden für kleine und mittlere Unternehmen vor


Im Rahmen des Projekts „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit Informations- und Kommunikationstechnologie“ haben der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Paderborn, InnoZent OWL e. V. und der Software Innovation Campus Paderborn (SICP) mit einheimischen Unternehmen digitale Strategien erarbeitet.

Die Ergebnisse sind nun als detaillierter Handlungsleitfaden verfügbar, der kleinen sowie mittleren Unternehmen (KMU) konkrete Ansatzpunkte und Werkzeuge für die digitale Transformation liefern soll. Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Der Leitfaden ist auf Basis einer quantitativen Studie mit 246 Unternehmen aus 22 Branchen sowie einer begleitenden qualitativen Interviewstudie entstanden. Daraus ergaben sich die folgenden fünf Fokusfelder mit Digitalisierungsbedarf: digitale Fähigkeiten und Ressourcen, digitale Prozessverbesserung, digitale Lieferantenanbindung, digitales Kundenmanagement und digitaler Kundenkontakt. Unternehmen erhalten auf diese Weise Lösungsempfehlungen als Antwort auf häufige Problembereiche und Unterstützung bei der Ableitung von individuellen Digitalisierungsmaßnahmen. „Ein sehr wichtiger und guter Handlungsplan, eine sehr gute Leitplanke, die wir aus Sicht der Stadt Paderborn eindeutig begrüßen“, betont Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn.

Prof. Dr. Nancy Wünderlich, Inhaberin des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement an der Universität Paderborn, hat den Handlungsleitfaden mitkonzipiert: „Die digitale Transformation stellt Unternehmen in OWL vor die Herausforderung, ihre Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu überdenken. Dabei kommt der Digitalisierung der Kundenschnittstelle eine besondere Bedeutung zu. Viele Konzepte, zum Beispiel zu digitalen Marktplätzen, Kommunikationsplattformen   oder   zur   Datenvernetzung über die Wertschöpfungskette hinweg, sind bereits theoretisch modelliert und warten nun auf ihre praktische Umsetzung. An dieser Stelle setzt der Handlungsleitfaden des Projektes Business 4.0 OWL an, um Wirtschaft und Gesellschaft der Region OWL mit empirisch fundierten Normstrategien zur digitalen Transformation zu unterstützen.“

Der gesamte Kommentar von Bürgermeister Michael Dreier zum Handlungsleitfaden ist als YouTube-Video verfügbar.

Der Handlungsleitfaden kann hier heruntergeladen werden.

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