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Foto: Adelheid Rutenburges

Geschäftsmodelle

Wie schafft es Nespresso, seinen Kaffee im Vergleich zu Wettbewerbern für den 10-fachen Preis zu verkaufen? Warum werden Airbnb und Uber von Hotel- bzw. Taxibesitzern so gefürchtet? Was hat dazu geführt, dass Netflix zu einem der weltweit führenden Videostreaming-Anbieter wurde?

Zentral für den Erfolg dieser Unternehmen sind ihre innovativen Geschäftsmodelle. Ein Geschäftsmodell beschreibt dabei die Grundlogik eines Unternehmens und definiert, wie ein Unternehmen seine Leistungen erstellt, an Kunden vermarktet und dadurch Gewinn erzielt. Zielgerichtete, substanzielle Änderungen am vorherrschenden Geschäftsmodell (sogenannte Geschäftsmodellinnovationen) sind im Zeitalter der Digitalisierung für Unternehmen aller Branchen und Größen ebenso erfolgskritisch wie Produkt- und Dienstleistungsinnovationen.

Das Ziel unserer Forschung ist es, Gründer und bestehende Unternehmen dabei zu unterstützen, die Effektivität und Effizienz ihres Vorgehens zur Innovation von Geschäftsmodellen zu verbessern. Dafür erforschen wir IT-basierte Werkzeuge und Methoden, die wir Theorie-geleitet (weiter) entwickeln und deren Wirksamkeit wir in Experimenten quantitativ-empirisch evaluieren. Dabei basiert unsere Forschung auf unseren Kompetenzen an der Schnittstelle von Geschäftsmodellinnovationen, Kreativitätsforschung und Softwareentwicklung.

Beispielhafte Forschungsfragen:

  • Welche Theorien können dabei helfen, Werkzeuge/Methoden zur Generierung von Geschäftsmodellideen zu verbessern?
  • Wie lassen sich Werkzeuge/Methoden zur Generierung von Geschäftsmodellideen empirisch evaluieren?
  • (Wie) Kann Crowdsourcing helfen, zu innovativen Geschäftsmodellideen zu gelangen?
  • Hilft das Business Model Canvas tatsächlich bei der Generierung von innovativen Geschäftsmodellideen?

Ausgewählte Publikationen:

  • Szopinski, D., Schoormann, T., John, T., Knackstedt, R., Kundisch, D. 2017. How Software Can Support Innovating Business Models: A Taxonomy of Functions of Business Model Development Tools, in: Proceedings of the Twenty-Third Americas Conference on Information Systems (AMCIS), Boston, USA.
  • John, T. 2016. Supporting Business Model Idea Generation Through Machine-generated Ideas: A Design Theory, in: Proceedings of the Thirty Seventh International Conference on Information Systems (ICIS), Dublin, Ireland.
  • John, T., Kundisch, D. 2015. Why Fit Leads to Surprise: An Extension of Cognitive Fit Theory to Creative Problems, in: Proceedings of the International Conference on Information Systems (ICIS), Fort Worth, USA.

Ausgewählte Partner & Projekte:

  • SMART EM – Domänenübergreifende Simulation von Marktmodellen für eine effektive Elektromobilitätsinfrastruktur (Ziel2.NRW-gefördert)
  • Pfleg!E-mobil – Teilprojekt: Innovative Geschäftsmodelle für den Einsatz von Elektrofahrzeugen in gewerblichen Flotten (Ziel2.NRW-gefördert)
  • SFB 901 – On-The-Fly Computing – Teilprojekt C5: Architekturmanagement von On-The-Fly Computing-Märkten

Die Universität der Informationsgesellschaft