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Our Research Projects

Smart Service Stadt: Dienstleistungsinnovationen für die Zukunftsstadt

SmartMarket²

Städte sind Orte des Lebens und des Arbeitens zugleich. Das Wechselverhältnis zwischen den beiden Bereichen soll durch Dienstleistung noch besser erschlossen werden. Innovative Dienstleistung für Smart Cities sind ein Mittel zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen in Städten. Auf der Basis integrierender IuK-Technologien werden Chancen für neue Wertschöpfung gefördert. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger wird gezielt einbezogen, um die in Städten erbrachten Dienstleistungen nutzer- und kundengerecht, jederzeit sicher, vertrauenswürdig und in hoher Qualität verfügbar zu machen. Gleichzeitig sollen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sowie die Wettbewerbsfähigkeit der urbanen Wirtschaft nachhaltig erhöht werden. Mit den Handlungsfeldern „Urbane Dienstleistungssysteme integrieren“, „Urbane Ko-Produktion und Ko-Kreation von Dienstleistung“ und „Datenbasierte Dienstleistung und Engineering von Dienstleistung für die Stadt der Zukunft“ bietet der Förderschwerpunkt Raum für Konzepte, Lösungen und Gestaltung vielfältiger Dienstleistungsangebote.

Durch die Digitalisierung der Wertschöpfungsketten im Handel konnten sich neuartige Geschäftsmodelle des Onlinehandels etablieren, welche einen stetig wachsenden Anteil des Einzelhandelsumsatzes auf sich ziehen. Zugleich führte Digitalisierung zur umfassenden Veränderung bestehender Geschäftsmodelle: Kunden im stationären Einzelhandel nutzen mobile Endgeräte als Informationsquelle für Preisvergleiche, Rezensionen und Produktinformationen. Multi-Channel-Konzepte ermöglichen es, im Internet vorab die Verfügbarkeit von Waren im Geschäft zu prüfen, Waren im Internet zu bestellen und im Geschäft abzuholen oder nach Hause gelieferte Waren im Geschäft zurückzugeben. Leistungsfähige Warenwirtschaftssysteme, Prozessoptimierung und die Digitalisierung der Lieferantenanbindung haben die Effizienz und Effektivität in der Logistik auf eine neue Ebene befördert. Dies fordert insbesondere die kleinen und mittelständisch geprägten Einzelhändler in den deutschen Innenstädten heraus. Digitalisierungspotentiale für die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen werden bislang fast ausschließlich durch große Filialisten erschlossen, sodass das Umsatzwachstum im Online-Handel zumeist auf Kosten traditioneller Fachgeschäfte realisiert wird.

SmartMarketSquare überträgt erfolgreiche Strategien des Online-Handels auf den innerstädtischen Handel, um interaktive Einkaufserlebnisse zu schaffen. Ziel ist die Entwicklung von Mehrwertdiensten und Apps für mobile Endgeräte, die das Einkaufserlebnis der Kunden in urbanen Räumen verbessern. Basierend auf dem Standort des Innenstadtbesuchers wird dieser z. B. über aktuelle Händleraktionen und -kampagnen auf seinem mobilen Endgerät informiert. Es wird ein Zugriff auf das Produktsortiment der Innenstadt sowie auf von Kunden für andere Kunden beigesteuerte produktbezogene Informationen hergestellt. Durch die Analyse von hersteller- und kundengestützt erhobenen Informationen werden relevante Produktvorschläge für andere innerstädtische Besucher generiert. 

Digivation: Digitale Prozessinnovationen durch datenbasierte Dienstleistungen

Digivation

Digitization is today’s major driver for growth and innovation. It changes value chains and relations permanently and fast. With regard to this setting, it is a major challenge to design innovative and smart services for economy and society.

The chair of Business Information Systems at Paderborn University examines in the project “Digivation” how process innovation through databased services succeed. “Digivation” is granted by the Federal Ministry of Education and Research (ID: O2K14A22O). The joint research project is an accompanying project of the funding initiative “Service Innovation Through Digitization”, which is supported by the Project Management Agency Karlsruhe (PTKA).

Based on the individual projects that are connected within this research focus, we examine digital transformation of business processes within service systems. Furthermore, we develop sustainable concepts for organizational transformation of service systems, especially actions of human resource policies.

Project partners are the Chair of Business Information Systems of Prof. Dr. Beverungen, Chair of Marketing and Innovation of Prof. Dr. Schumann at Passau University and the Institute for Industrial Management FIR at RWTH Aachen. The time frame for the project is from December 1st, 2016 to November 30th, 2019.

FOKUS:SE: DFG-Wissensnetzwerk: Service Engineering

FOKUS:SE

Services are of high relevance for economy and society. The success and the quality of services on the market are dependend on their concept and design to a particular degree. Systematical development of services by comprehensive, structured and standardized processes is the base for service engineering, which is beeing researched theoretically and practically in several reseach institues in Germany. Currently the network of existing reseach activities is insufficient but challenging. That is where FOKUS:SE , the researchers network for service engineering, comes in to connect researchers in the field of service engineering. It deals with the connection, development, further development and also the transfer of existing research activities of individual research centers in the area of service engineering towards an exchange of topics and tasks across different locations.

RISE_BPM: Propelling Business Process Management by Research and Innovation Staff Exchange

RISE_BPM

The RISE_BPM project is aimed at networking world-leading research institutions and corporate innovators to develop new horizons for Business Process Management (BPM). BPM is a boundary-spanning discipline focused on division and re-integration of day-to-day work in organisations and on analysis of process data for organisational decision-making. Recent breakthrough innovations in Social Media, Smart Devices, Real-Time Computing and Big Data Technology create a strong impetus for propelling BPM into a pervasive corporate topic that enables design of entirely new products and services.

Key objectives of RISE_BPM are (a) to propel BPM research into the era of Social Media, Smart Devices, Real-Time Computing, and Big Data Technology; (b) to enable companies to develop new products and services for designing and analysing business processes; and (c) to supply the involved staff with a unique intellectual environment for accumulating boundary-spanning knowledge and skills that refer to the entire BPM lifecycle. The joint research activities are organised with reference to the design-science paradigm, including analysis of technological enablers and societal impact factors, as well as design of innovative IT artefacts for the BPM lifecycle. Staff secondments and joint events promote a cumulative exchange of knowledge in a think-pair-square-share approach that networks large-scale research capabilities and innovation projects carried out by the involved organisations.

RISE_BPM extends the established administrative structures of the European Research Center for Information Systems (ERCIS) by involving additional BPM research leaders and corporate innovators. All RISE_BPM consortium members possess excellent expertise in distinct aspects of the BPM lifecycle, ranging from Strategy and Modelling to Implementation and Analysis of business processes. RISE_BPM networks this complementary knowledge to create a unique environment for BPM research and innovation.

DIN SPEC 33453: DIN SPEC-Projekt nach dem PAS-Verfahren zum Thema „Entwicklung digitaler Dienstleistungssysteme“

DIN SPEC 33453

Im 21. Jahrhundert stellt die Digitalisierung einen der zentralen Wachstums- und Innovationstreiber der deutschen Wirtschaft dar. Diese verändert neben der Produktion und Fertigung auch den gesamten Dienstleistungssektor, indem neue Ressourcen wie z. B. Prozess- und Betriebsdaten erschlossen und für die effektivere und effizientere Gestaltung von Dienstleistungen angewandt werden können. Besondere Relevanz kommt in diesem Zusammenhang der Dienstleistungsentwicklung und dabei dem Service Engineering zu.

Seit den 90er Jahren hat sich das Service Engineering als systematisches Verfahren zur Entwicklung von Dienstleistungen etabliert. In diesem Zuge wurde auf Vorgehensweisen, Prozessmodelle und Methoden aus den Ingenieurswissenschaften und der innovationsorientierten Betriebswirtschaftslehre zurückgegriffen. Allerdings lässt die eingangs erwähnte zunehmende Digitalisierung Defizite bei der direkten Übertragung der Anwendung der klassischen Methoden des Service Engineerings auf Smart Services erkennen. Daher wird im Rahmen dieses Projektes ein besser anwendbares, aktuelleres und agileres Verfahren für die Entwicklung von digitalen Dienstleistungssystemen im industriellen Kontext entwickelt.

Initiator des Projektes ist die i4.0MC – Industrie 4.0 Maturity Center GmbH, weitere Projektpartner sind aktuell der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Beverungen, der Lehrstuhl für Marketing und Innovation von Prof. Dr. Schumann an der Universität Passau sowie das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen. Ziel ist es, gemeinsam mit weiteren Partnern aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Themenfeld Service Engineering die DIN SPEC 33453 bis Ende Dezember 2018 zu erstellen. Das Projekt wird durch DIN-Connect gefördert.

The University for the Information Society