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Kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte

Professionalisierung der Studieneingangsphase

Die sich wandelnden berufsbiographischen Voraussetzungen führen zu zunehmend heterogenen individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen und Motivlagen angehender Studierender. 

Die Universität Paderborn sieht diese Heterogenität als Chance und ständige Herausforderung zur nachhaltigen Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre.

Mit einem besonderen Fokus auf die Studieneingangsphase nimmt die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften diese Herausforderungen über vier Kernbereiche auf: (1) Studierfähigkeit in den Wirtschaftswissenschaften, (2) Peer Mentoring, (3) komplexe Lernaufgaben in der Assessmentphase und (4) individuelle Profilierung und Exzellenz. 

Zwecks nachhaltiger Verankerung innerhalb der Fakultät und Abstimmung der Einzelansätze auf die individuelle Kompetenzentwicklung der Studierenden werden diese vier Arbeitsbereiche in einem Wiwi Learning Center zusammengeführt und koordiniert. In einem designbasierten Ansatz werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten konstruktiv aufeinander bezogen.

Unter Koordination des Departments für Wirtschaftspädagogik wird eine fächerübergreifende wirtschaftswissenschaftliche Perspektive aufgenommen, die auf die individuelle Kompetenzentwicklung der einzelnen Studierenden gerichtet ist. Dieses fakultätsweite Projekt ist eingebettet in das Programm „Heterogenität als Chance: Weichen stellen in entscheidenden Phasen des Student-Life-Cycles“, das durch das Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ gefördert wird.

Aus dem Projekt heraus wurden unter anderem konkrete Angebote für Studierende entwickelt, die Eingang in die Fakultätsseite "Erfolgreich studieren" erhalten haben.

Informationen

Förderzeitraum01.10.2011 – 30.09.2016
DrittmittelgeberBMBF (Förderkennzeichen 01PL11071)
Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
Prof. Dr. Martin Schneider
ProjektkoordinationDr. Eva Rüschen
Weitere AnsprechpartnerNatalie Kerbs M. A.
StD Detlef Sandmann
Dr. Andrea Zoyke
Innovieren als Tätigkeitsbereich von Lehrkräften

Innovieren wird als ein zentraler Aufgabenbereich für Lehrkräfte interpretiert. In einer vergleichenden Studie untersuchen wir zurzeit, in welcher Form diese Aufgabenstellung durch Lehrkräfte bewältigt wird.

Informationen

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
InformationenDr. Andrea Zoyke
Studie
Individuelle Förderung zur Kompetenzentwicklung in der beruflichen Bildung

Individuelle Förderung wird momentan im bildungspolitischen Kontext an vielfältigen Stellen prominent diskutiert. Dem stehen jedoch ein eher offenes und ungenaues Begriffsverständnis sowie ein erhebliches Defizit an Theorien und Gestaltungshinweisen gegenüber. Dies gilt insbesondere für den Kontext der beruflichen Bildung, wo eine erhöhte Heterogenität von Lerngruppen die Notwendigkeit einer individuellen Förderung unterstreicht. Unklar bleibt häufig, was genau unter diesem Konzept gefasst wird und welche Konsequenzen dies für die Bildungsarbeit hat. Zudem mangelt es an einer Anbindung des Diskurses an vorangegangene wissenschaftliche Diskurse, bspw. um selbstgesteuertes Lernen, komplexe Lehr-Lernarrangements oder situationsorientierte Didaktikkonzepte. Das Promotionsprojekt geht daher der Frage nach, wie eine individuelle Förderung zur Kompetenzentwicklung in der beruflichen Bildung sowohl hinsichtlich der normativen Zielsetzung als auch der methodischen Umsetzung konkretisiert werden kann. Damit wird eine insbesondere didaktisch gelagerte Frage aus der Sichtweise von Lehrkräften aufgenommen.

Die Studie basiert auf den Annahmen der verstehenden Sozialforschung. Sie ist zudem als eine Forschung in einem Entwicklungskontext zu kennzeichnen, die im Wesentlichen den methodologischen Überlegungen zum Design-Based Research sowie zur Modellversuchsforschung folgt. Ein Reha-Vorbereitungslehrgang für besondere Zielgruppen (RVL-fbZ) in einem Berufsförderungswerk wird zu einer Forschungs- und Entwicklungsarena, in der die Wechselwirkung zwischen Akteuren aus Forschung und Praxis konstruktiv aufgenommen wird. Entwicklung und Erforschung pädagogischer Innovationen sind hier eng miteinander verbunden. Die über den Designprozess geführten Gruppendiskussionen und problemzentrierten Interviews mit Lehrkräften und Lernenden sowie die weiteren Textdokumente (z. B. Protokolle, Prototypen, Projektberichte) bilden die Datenbasis einer qualitativen und rekonstruktiven Dokumenten- bzw. Inhaltsanalyse.

Informationen

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
InformationenDr. Andrea Zoyke
WebLab

Am 01.10.2013 fiel der Startschuss für das Projekt "webLab - Development of competence in a web-based laboratory", gefördert und finanziert durch die Europäische Kommission. Das Projekt wird innerhalb des Programms Leonardo da Vinci - Innovationstransfer durchgeführt und erstreckt sich über eine Laufzeit von zwei Jahren bis Ende September 2015.


Berufliche Erfahrungen im Ausland und eine damit verbundene Möglichkeit zur Entwicklung interkultureller Kompetenz nehmen in der internationalisierten Berufswelt schon längst einen besonderen Stellenwert ein. Das Projekt webLab - Development of competence in a web-based laboratory ermöglicht bereits Jugendlichen während ihrer Berufsausbildung einen solchen Auslandsaufenthalt durch ein Berufspraktikum in einem europäischen Partnerland. Durch webLab soll es darüber hinaus jedoch gelingen, das berufliche Auslandspraktikum in den Prozess zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz zu integrieren und dabei sowohl curriculare wie auch individuelle Lernziele einzubinden. Eine individuelle Betreuung während des Auslandspraktikums wird durch die Einbindung eines Weblogs gewährleistet.

Informationen

Förderzeitraum1.10.2013 bis 30.09.2015
Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
ProjektkoordinationChristoph Harnischmacher
Weitere AnsprechpartnerDr. Petra Frehe
Marie-Ann Kückmann M.Sc
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Die Universität der Informationsgesellschaft