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Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Professur für Wirtschaftspädagogik, insb. Hochschuldidaktik und -entwicklung

Die Wirtschaftspädagogik eignet sich hervorragend, um das Lernen und Lehren an Hochschulen umfassend zu untersuchen: Einerseits adressiert sie mit der pädagogisch-didaktischen Perspektive die Mikro-Ebene von Lehr- und Lernprozessen. Andererseits helfen Modelle der Curriculumforschung, die Meso-Ebene der Hochschulbildung zu verstehen und zu gestalten, also z.B. Studiengänge und Module. Organisationstheoretische Konzepte ermöglichen es schließlich, sich differenziert mit den Rahmenbedingungen von Bildungsprozessen an Hochschulen auseinanderzusetzen. Dazu gehören neben den institutionellen Besonderheiten von Hochschulen natürlich auch die Anschlußsysteme und die Übergänge in die und aus den Hochschulen. 

Lehramtsstudierende sammeln spät im Studium erste praktische Unterrichtserfahrung, und sie reflektieren ihre eigenen subjektiven Vorstellungen von "Wirtschaft" nicht ausreichend. Um diese Herausforderungen zu adressieren, werden in der Lehrinnovation Unterrichtssimulationen von Studierenden auf Video aufgezeichnet und mithilfe eines sozialen Annotationstools nachbereitet.

Die Sommerschule wurde von Prof. Dr. Tobias Jenert in Kooperation mit Prof. Dr. Ingrid Scharlau und Prof. Dr. Carla Bohndick (Universität Hamburg) entwickelt. Das Konzept einer internationalen und interdisziplinären Sommerschule überzeugte die Volkswagen Stiftung, sodass für die Teilnehmenden eine Kostenübernahme möglich wurde. Im Rahmen der Summer School ist es gelungen, neben rund 30 Doktoranden*innen zahlreiche renommierte Forscher*innen zu gewinnen, die im Rahmen von Keynote-Vorträgen, Methoden-Workshops, Schreibwerkstätten und Peer-Feedback-Sessions wertvollen Input lieferten.

In diesem Projekt erforschen wir mittels unterschiedlicher Methoden Netzwerke von Personen, die Lehrinnovationen an Hochschulen vorantreiben und als potenzielle ‚Change Agents‘ fungieren. Ziel ist es dabei einerseits, Netzwerkstrukturen zu analysieren, um u. a. bedeutsame Subgruppen zu identifizieren. Andererseits ist es möglich, zentrale Akteure im Netzwerk näher zu charakterisieren und Merkmale idealtypischer Netzwerker zu beschreiben.

Die Universität der Informationsgesellschaft