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Aktuelle Forschungsprojekte des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik

Qualitätspakt Lehre II

Das Projekt „Erfolgreich Studieren: Individualisierung der Studieneingangsphase und ganzheitliche Kompetenzentwicklung der Studierenden“ ist ein vom BMBF gefördertes Teilprojekt im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. Das QPL-Gesamtprojekt "Heterogenität als Chance" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter den Förderkennzeichen FKZ 01PL11071 (10/2011-09/2016) und FKZ 01PL16071 (10/2016-09/2020).

Die in der ersten Förderphase („Professionalisierung der Studieneingangsphase“) entwickelten Maßnahmen und Angebote werden weitergeführt, noch enger verzahnt resp. zusammengeführt und in der Studiengangentwicklung nachhaltig verankert.

Die bereits eingeführten Maßnahmen der Studieneingangsphase (Peer Mentoring und Coaching) werden verstetigt und über das neu eingeführte Studiengangsmanagement enger verzahnt.  Außerdem sollen die Angebote zur Profilierung während des Studiums ausgebaut und erweitert werden.

Insgesamt werden vier Maßnahmenbereiche definiert:

  1. Übergreifend: Studiengangsmanagement
  2. Curriculare Maßnahmen zur Studienorientierung und Studieneingangsphase
  3. Qualifizierungsformate studentischer Lehrender
  4. Individuelle Profilierung und Übergang Bachelor – Master

Zu 1) Dem Studiengangsmanagement kommen operative und strategische Aufgaben zu. Hier werden auch Formate angeboten, um Studierende aktiver in die Gestaltung der Studiengänge einzubeziehen.

Zu 2) In diesen Bereich fallen Angebote zur Studienorientierung, Studienwahl/- entscheidung sowie zur curricularen Gestaltung der Studieneingangsphase. Hierunter fallen insbesondere die schon entwickelten und im weiteren Projektkontext stetig anzupassenden Mentoring-, Coaching- und Tutoring-Angebote.

Zu 3) Hier werden die bereits eingeführten Angebote zur Qualifizierung studentischer Lehrender (ins. Peer Mentoring und Coaching) weiter geführt und stetig angepasst.

Zu 4) Studierenden soll es ermöglicht werden eine individuelle Profilierung vorzunehmen; hier ist das Exzellenzprogramm Fakultät genauso eingebettet wie die Qualifizierungsformate studentischer Lehrender. Außerdem soll eine bessere Unterstützung beim Übergang nach dem Bachelor geschaffen werden.

Sie finden unsere Angebote gebündelt unter der Seite „erfolgreich studieren“ [https://wiwi.uni-paderborn.de/studium/erfolgreich-studieren/erfolgreich-studieren/].

Informationen 

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
ProjektkoordinationHannah Sloane
StudiengangsmanagementEileen Mauer
Peer MentoringHannah Sloane, Dr. Peter Becker, Sarah Forstinger, Hedda LüttenbergChristopher Pietsch, Nina Stephan, Dirk van Straaten 
TutoringDr. Juliane Fuge
Wiwi-CoachingHannah Sloane, Marie-Louisa Schall
ExzellenzprogrammPeter Rüsing 
Ehemalige MitarbeitendeThomas Kranert, Daniel MüllerDr. Christian Peitz
LaufzeitOktober 2016 – September 2020
Multiprofessionelle Teamarbeit am Berufskolleg vor dem Hintergrund inklusiver Bildung

Multiprofessionelle Teamarbeit (mpT) wird immer wieder und von unterschiedlichen Seiten ale eine zentrale Antwort auf die Herausforderungen einer inklusiven Bildungsgangarbeit in der beruflichen Bildung angeführt. Bei näherer Betrachtung bleibt dabei letztlich jedoch weitgehend unscharf, was unter dem Begriff überhaupt gefasst werden kann resp. wird wund in welcher Form eine Zusammenarbeit zwischen den Akteuren unterschiedlicher Professionen somit erfolgt. Auch auf theoretischer Basis fehlen geeignete Referenzsysteme, die ggf. geeignete kooperations- und professionstheoretische Perspektiven nicht nur aufnehmen, sondern diese darüber hinaus vor dem Hintergrund einer inklusiven Berufsbildung in einen konkreten Zusammenhang bringen und so letztlich vertiefende Einblicke in das Phänomen 'mpT' ermöglichen, dieses hinterfragen und einordnen. Das vorliegende Dissertationsprojekt zielt darauf ab, diese Forschungslücke zu schließen.

Im Sinne einer qualitativen Mehrebenenanalyse werden hierbei Herausforderungen im Spannungsfeld von Individual- und Kollektivebene resp. Handlungs- und Strukturebene herausgearbeitet. Vor diesem Hintergrund wurden bereits umfangreiche theoretische sowie empirische Explorationen abgeschlossen. Auf Individualebene wurden dazu biografisch-narrative Interviews durchgeführt sowie auf Kollektivebene Teamsitzungen im Bildungsgang der Ausbildungsvorbereitung aufgenommen, um die jeweils vorliegenden individuellen bzw. kollektiven professionellen Orientirungen der Teammitglieder bzw. der Teams zu rekonstruieren. Die Datenauswertung erfolgt in Anlehnung an Bohnsack mit Hilfe der dokumentarischen Methode. Die ebenenspezifischen Ergebnisse werden dann bezüglich ihrer jeweiligen Passungsverhältnisse hin analysiert und eingeordnet, um so vertiefende sowie ebenenübergreifende Einblicke in Bezug auf die Professionalität in diesem Bereich zu ermöglichen.

 

Informationen

Nachhaltige Gestaltung der digitalen Transformation in Berufsschulen

Die digitale Transformation ist in vollem Gange und verändert unsere Gesellschaft fundamental. Industrie 4.0 heißt das große Stichwort, welches das produzierende Gewerbe in Deutschland in der Spitzenposition halten soll. Aber reichen diese Bemühungen aus, um Deutschland für das digitale Zeitalter sattelfest zu machen? Nicht wenige Stimmen behaupten, dass dies nicht der Fall ist und unser Land den Anschluss an die großen Player auf den Weltmärkten zu verlieren droht. Zu wenig innovative Ideen und Geschäftsmodelle werden entwickelt, das Internet ist nicht nur für die Kanzlerin tatsächlich noch Neuland und auch die digitale Infrastruktur ist im internationalen Vergleich noch konkurrenzfähig. Dazu fürchten sich viele Unternehmen eher vor den Auswirkungen der digitalen Transformation, anstatt die sich bietenden Chancen zu nutzen und so ihre Zukunft aktiv zu gestalten. 

Die anstehenden (disruptiven) Veränderungen bieten also die Gelegenheit, unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Corporate Social Responsibility und Corporate Sustainability sind mittlerweile vielen mittelständischen Unternehmen ein Begriff. Viel zu oft dienen diese aber nur als Werkzeug einer "sauberen" Außendarstellung. Was fehlt ist ein wirkliches Umdenken, um nicht nur unseren Planeten sondern auch unseren Umgang miteinander bewusster und somit nachhaltiger zu gestalten. Die digitale Transformation bietet dafür die ideale Gelegenheit. Was liegt da näher, als an den Berufsschulen anzusetzen und so eine veränderte digitale und nachhaltige Denkweise über die Schüler in die Unternehmen zu tragen?

 

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Studienzweifel und -abbruch in der Studieneingangsphase: Konzeption eines Beratungs- und Begleitkonzepts

Im Zuge der bildungspolitischen Diskussionen stellt die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung ein aktuelles Handlungsfeld dar. Die Aktualität des Themas zeigt sich an den vielfältigen bundesweit bestehenden Projekten zur Unterstützung von StudienabbrecherInnen beim Übergang von der Hochschule in die berufliche Bildung. Wenngleich Fragen der Anerkennung von bisher erbrachten Leistungen insbesondere bei Abbrüchen in höheren Fachsemestern eine bedeutende Rolle spielen, erschließen sich im Kontext des Übergangs von Schule zur Hochschule andere Fragen. Sofern Studienabbrüche in der Studieneingangsphase betrachtet werden, stehen neue Fragen im Vordergrund: Welche individuellen Problemlagen können zu Studienzweifeln führen? Welche Gründe für einen möglichen Studienabbruch liegen vor und welche beruflichen Perspektiven kann und soll Hochschule adressieren? Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden Problemfelder von Studierenden in der Studieneingangsphase identifiziert und mögliche Lösungsansätze zur Gestaltung eines Beratungskonzepts erarbeitet. Hierbei sollen Studierende bei bestehenden Zweifeln am Studium zielgerichtet erreicht und beraten werden können. Das Beratungskonzept fokussiert die Auseinandersetzung mit individuellen Problemlagen und Herausforderungen in der Studieneingangsphase wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge der Universität Paderborn. 

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Fachschule 4.0

Das Projekt Fachschule 4.0 verfolgt das Ziel, Handlungsfelder im Bildungsgang der Fachschule im Zuge Digitaler Transformation aufzudecken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Lehrkräften. Dazu werden fachbereichsübergreifenden Perspektiven verschiedener Standorte zusammengeführt. In einer ersten Phase werden Gestaltungsfelder aufgedeckt und daran anschließend in einer Zukunftswerkstatt standortspezifische Teilprojekte entwickelt, welche vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Berufspädagogik der Universität Paderborn wissenschaftlich begleitet werden. Darüber hinaus werden in verschiedenen Diskussionsrunden und -formaten zuvor ermittelte Handlungsfelder diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich zu entsprechenden Handlungsempfehlungen u. a. für die Nutzung der Selbstlernphasen in der Fachschule weiterentwickelt werden.

Das Projekt Fachschule 4.0 widmet sich den mit der Digitalen Transformation einhergehenden Veränderungsprozessen. Diese Prozesse betreffen alle Bereiche der Gesellschaft und haben tiefgreifende Auswirkungen insbesondere auf Arbeitsprozesse und deren Gestaltung. Sie führen zu einer Neuorganisation von Arbeit und allen damit verbundenen Zweigen wie Tätigkeiten, Arbeitsplätzen, Qualifikationsanforderungen oder Kompetenzen. Durch die Vernetzung von Mensch, Produkt und Maschine verändern sich ganze Geschäftsprozesse im Sinne von Industrie 4.0. Technische Innovationen und neue Geschäftsmodelle entstehen in immer kürzeren Zyklen und sorgen so für einen stetigen Wandel, der unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt (vgl. Jenewein 2017, S. 30). Die Berufliche Bildung ist von den Entwicklungen der Digitalen Transformation besonders betroffen. Wenn man den bisherigen Diskurs dazu betrachtet, wird die Perspektive der Lehrenden aber nur bedingt aufgenommen. Das Projekt Fachschule 4.0 versucht eben diese Perspektive aufzudecken und Handlungsfelder aus Sicht der Lehrenden am Berufskolleg aufzunehmen. Die Fachschule in NRW bietet dafür ideale Voraussetzungen. Die spezielle Zielgruppe angehender Führungskräfte und Unternehmensgründer sowie recht offen formulierte Curricula schaffen einen passenden Rahmen. Selbstlernphasen sind bereits curricular verankert und bieten Raum zur Gestaltung. Die Potenziale dieser Selbstlernphasen werden nach ersten Erkenntnissen von den Fachschulen bisher nur unzureichend genutzt und stehen daher im Zentrum des Erkenntnisinteresses.

Informationen

Kontakt Peter Rüsing
Laufzeit November 2017 – Dezember 2020
Kooperationspartner Verschiedene Fachschulen aus den Regierungsbezirken Köln und DetmoldVerschiedene Fachschulen aus den Regierungsbezirken Köln und Detmold

Die Universität der Informationsgesellschaft