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Projekt myVETmobility auf der Zielgeraden

Inklusiv auf Reisen

Reisen bildet, belebt, berichtigt und belehrt. Das durfte bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seinen unzähligen Trips durch ferne Länder erfahren. Wer gesund und munter ist, dem steht die Welt offen. Dass nun auch bislang benachteiligte Menschen mit besonderem Förderbedarf durch Reisen ihren Lernhorizont weiten können, dafür steht das Erasmus-Projekt „myVETmobility - mobilities as pathways to `hidden competences‘ “ (Mobilitäten als Pfad zur Entdeckung von 'versteckten Kompetenzen').

An der Entwicklung von myVETmobility sind viele Bildungsexperten beteiligt: Pädagogen von berufsbildenden Einrichtungen aus Finnland, Frankreich, Deutschland, Spanien und der Türkei. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Department Wirtschafts- und Berufspädagogik der Universität Paderborn unter Leitung von Prof. Dr. H.-Hugo Kremer und seinen MitarbeiterInnen Petra Frehe und Peter Rüsing. Die Federführung obliegt der Geschäftsstelle für EU-Projekte und berufliche Qualifizierung der Bezirksregierung Düsseldorf. Die Einbindung von regionalen Ausbildungsbetrieben in das Projekt ermöglicht die Inklusion der Zielgruppe in Lern- und Arbeitsprozesse. Zentrales und verbindendes Element ist eine universale, interaktive App: Der “Students‘ Navigator”.

Dieser praktische Studienbegleiter ist per Smartphone einfach zu handhaben. Auszubildende beteiligter Berufskollegs können damit während ihrer Lernaufenthalte im Ausland ständigen Kontakt zu ihren Betreuern halten. Zudem erlaubt die App, eigene Arbeitsergebnisse zu speichern, sich mit anderen auszutauschen und Erfahrungen zu sammeln. Der Students‘ Navigator ist eine kommunikationsfördernde Plattform für alle, die Betreuung und Unterstützung bei Mobilitätsprojekten im Ausland benötigen. Zudem bietet sie umfangreiche Dokumentations- und Repetitionsfunktionen. Wer die App im Ausland für sich nutzt, fühlt sich nie allein – der ständige Kontakt mit Betreuern, Pädagogen und Mitlernenden gibt Unterstützung und Sicherheit in allen möglichen Situationen.

Die Zusammenarbeit erfolgt nach dem methodischen Ansatz der „Arena of Innovation“ (AoI). Hier kommen Forscher und Praktiker der Berufsbildung zusammen und sichern die Grundlage für qualitativ hochwertige Ergebnisse wie zum Beispiel innovative Instrumente in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung. Im Verlauf des im Dezember 2018 auslaufenden Projekts trafen sich immer wieder Vertreter der verschiedenen mitarbeitenden Institutionen. So auch am 22.11.2018,  wo sich Wissenschaftler der Universität Paderborn mit Lehrern, Trainern und Sozialpädagogen von Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen über die Projektergebnisse und deren Implementationsmöglichkeiten in der beruflichen Ausbildungspraxis austauschten. Dabei hatten sie Gelegenheit, neben dem „Students‘ Navigator” auch weitere lernunterstützende Instrumente wie die “Video-based Self-Presentation” und die “Guidelines for Inclusive Mobilities” kennenzulernen.

Auf der am 28. bis 29.11.2018 folgenden regionalen Multiplikatorenkonferenz bei der GEB Düsseldorf diskutierten Bildungsexperten der Universität Paderborn und der Bezirksregierung Düsseldorf das Potenzial der Instrumente zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung von betrieblichen Praxisphasen im In- und Ausland. Auch hier standen der Students‘ Navigator, die video-unterstützte Selbstpräsentation und die während des Projekts ermittelten Leitlinien und Empfehlungen für inklusive Mobilität im Mittelpunkt des Interesses.

Kontakt

Peter Rüsing

Peter Rüsing

Wirtschafts- und Berufspädagogik

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft