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Master- und Projektarbeiten

Master- und Projektarbeiten werden meist im Rahmen von Forschungsprojekten bearbeitet. Dabei werden aktuelle Fragestellungen aus unterschiedlichen Themenbereichen der Wirtschaftsinformatik, bspw. IT Business Value, E-Business, E-Finance, IT Controlling, Wertschöpfungsmanagement und Financial Engineering - sowohl rein theoretischer Natur, als auch solche mit hohem Praxisbezug - vertiefend und umfassend bearbeitet und Lösungen entwickelt. Gerade hier besteht die hervorragende Möglichkeit, Problemlösungsfähigkeiten weiterzuentwickeln und damit eine wichtige Schlüsselqualifikation an der Schnittstelle von Betriebswirtschaftslehre und Informations- und Kommunikationssystemen zu erwerben.

Beispiele für in letzter Zeit bearbeitete Themen:

  • Information disclosure related event studies – An analysis of automatisation opportunities and effects of unscheduled news
  • Integration von qualitativer und quantitativer Analyse von Geschäftsmodellen durch Verknüpfung von Geschäftsmodellrepräsentationen und Simulation
  • Dokumentation von Geschäftsmodelllogik: Ein experimenteller Vergleich textueller und graphischer Repräsentationsansätze
  • Benchmarking Landwirtschaftlicher Lohnunternehmen: Entwicklung und Implementierung eines Artefakts zur strategischen Beratung
  • Profitorientiertes Suchmaschinenmarketing - Der Einfluss der Anzeigenposition auf zentrale Key-Performance-Indikatoren im Search Engine Advertising
  • Sind Geschäftsmodelle „messbar“? Ein Verfahren zur Analyse von Geschäftsmodelländerungen

Aktuelle Themen aus den Forschungsbereichen des Lehrstuhls

Vernetzung von StartUps und etabliertem Mittelstand am Beispiel der Region OWL – Eine Anforderungsanalyse zur Gestaltung einer Matchingplattform

Betreuerin:

Dennis Kundisch

Inhalt:

Ostwestfalen-Lippe (OWL) gilt als Region mit ausgeprägtem Mittelstand, insbesondere auf Grund der Existenz von Unternehmen mit relevanten Zukunftskompetenzen in Maschinenbau, Automatisierungs- und Elektrotechnik sowie der Informatik. Gleichzeitig sind in den letzten Jahren durch unterschiedlichste Initiativen verschiedener Gründungszentren und Angebote für Gründer*innen StartUps ein sichtbarer Teil des wirtschaftlichen Ökosystems in OWL geworden.

Laut Deutschem StartUp Monitor 2021 kooperieren bereits zwei Drittel der StartUps mit etablierten Unternehmen und 42,5% der StartUps wünschen sich strategische Investments aus Unternehmen oder Family Offices. Auf der anderen Seite können etablierte Unternehmen durch den frühen Zugang zu Produkt- und Prozessinnovationen profitieren sowie Ideen für neue Geschäftsmodelle generieren. Der Vernetzung und dem Zusammenwirken von StartUps und etabliertem Mittelstand zum beiderseitigen Nutzen kommen daher eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig legt anekdotische Evidenz nahe, dass – auch in OWL – noch ungenutztes Potenzial gehoben werden könnte. 

Diese Arbeit soll, auf Basis einer fundierten Literatursynthese, qualitativ empirisch analysieren, anhand welcher Kriterien StartUps und etalbierter Mittelstand eine potenzielle Kooperation in Betracht ziehen, welche Kooperationsmodelle Anwendung finden (oder finden könnten) und welche Kriterien potentiell über den Erfolg einer Kooperation entscheiden. Die mit Hilfe der Literaturrecherche und der Expert*inneninterviews erzielten Ergebnisse sollen dann als Grundlage für die Konzeption und prototypische Umsetzung einer Matching-Plattform für StartUps und den etablierten Mittelstand in OWL genutzt werden.

Die Arbeit wird in Kooperation mit dem heder:Lab in Salzkotten durchgeführt.

Benötigte Vorkenntnisse:

Grundkenntnisse qualitative Forschung
Programmierkenntnisse

Startliteratur:

Bundesverband Deutsche StartUps e.V.(Hrsg.). 2021. Deutscher StartUp Monitor 2021
Becker, W., et al., 2018, Kooperationen zwischen Mittelstand und Start-up-Unternehmen
Pahnke, A., Welter, F. The German Mittelstand: antithesis to Silicon Valley entrepreneurship?. Small Bus Econ 52, 345–358 (2019).

Typ:

Masterarbeit

Status:

nicht vergeben

Einmal Pandemie, nie mehr Sharing Economy? - Eine ökonometrische Analyse der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf Sharing Economy Plattformen

Betreuerin:

Michelle Müller

Inhalt:

Im letzten Jahrzehnt sind Sharing Economy Plattformen wie AirBnb oder Uber stetig gewachsen und erfreuen sich mittlerweile an großer Beliebtheit in der Gesellschaft. Sie ermöglichen es Privatpersonen ihre nicht genutzten Ressourcen anderen Konsumenten gegen ein Entgelt zur Verfügung zu stellen und rufen so Markteffizienzen hervor. Im Jahr 2020 hat die Covid-19 Pandemie hat jedoch nicht nur die traditionellen Industrien stark getroffen, sondern auch den Sharing Economy Markt. Angesichts von Hygienekonzepten zur Eindämmung der Pandemie sind die Bedingungen für die Sharing Economy extrem erschwert worden. Die ökonomischen Auswirkungen infolge von lokalen Lockdowns bzw. lokalen Öffnungsschritten auf Sharing Märkten sind bisher jedoch weitgehend unbekannt.

Das Ziel dieser Masterarbeit ist deshalb eine ökonometrische Analyse der Auswirkungen von lokalen Lockdowns bzw. lokalen Öffnungsschritten auf die Marktsituation (z.B. Preissetzungsverhalten, Angebot, Nachfrage) einer ausgewählten Sharing Economy Plattform (AirBnb). In einem ersten Schritt soll dazu der Stand der Forschung zu den Auswirkungen von Sharing Economy Plattformen auf Wirtschaft und Gesellschaft sowie zu den Auswirkungen von externen Einflüssen (z.B. Naturkatastrophen, Regulationsmaßnahmen) auf Sharing Märkte herausgestellt werden. Anschließend sollen geeignete lokale Märkte für die Analyse identifiziert werden. Die ökonometrische Analyse kann beispielsweise mithilfe von Daten der Webseite insideairbnb.com durchgeführt werden. Dabei kann zum einen der Einfluss von lokalen Lockdowns evaluiert werden, zum anderen können die Auswirkungen von lokalen Öffnungsschritten untersucht werden.

Benötigte Vorkenntnisse:

Gute Englischkenntnisse (die relevante Literatur ist fast ausschließlich auf Englisch vorhanden).

Mikroökonometrische Kenntnisse (bspw. durch Besuch von W5489) erforderlich.

Programmierkenntnisse und Kenntnisse in STATA oder R von Vorteil.

Startliteratur:

Hu, Maggie and Lee, Adrian D., Airbnb, COVID-19 Risk and Lockdowns: Local and Global Evidence (November 28, 2020). Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=3589141

Fairley, S., Babiak, K., MacInnes, S., & Dolnicar, S. (2021). Hosting and co-hosting on Airbnb–before, during and after COVID-19. First Published in 2021 by The University of Queensland, 2021, 127.

Typ:

Masterarbeit

Status:

vergeben

 

Zur virtuellen Ausstellung bitte hier entlang“ – Digitalisierung im Kulturbereich. Eine empirische Studie zum Erleben kultureller Teilhabe

Betreuerin:

Stefanie Müller

Inhalt:

In den letzten Jahren ist ein vermehrter Anstieg der Digitalisierung in der Kulturlandschaft zu beobachten. Obwohl die Covid-19-Pandemie den Kultursektor derzeit massiv einschränkt, treibt sie die Digitalisierung von Kunst und Kultur stark voran. Kulturbetriebe wie Museen können seit Pandemiebeginn nur wenig bis keine Museumsbesucher*innen empfangen, sind aber weiterhin ihrem politischen Kulturauftrag, der Schaffung von kultureller Teilhabe, verpflichtet. Kulturelle Teilhabe stellt das Grundrecht eines jeden Einzelnen dar, an der Schaffung, Nutzung und Verteilung von Kunst und Kultur beteiligt zu sein. Um dieser Mission nachkommen zu können, nutzen viele Museen vermehrt die Vorteile digitaler Plattformen, um weiterhin Menschen den Zugang zu Kunst und kultureller Bildung zu ermöglichen. Auf Social-Media-Kanälen wie Instagram und anderen Content-Plattformen wie YouTube oder eigenen Blogs und Webseiten erstellen Museen kreative und digitale Formen der Kulturvermittlung. Ein Beispiel stellt derzeit das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn dar, das seinen ‚Besucher*innen‘ einen virtuellen Rundgang durch das Museum bietet (siehe https://www.hnf.de/dauerausstellung/virtuelle-rundtour.html). 

Trotz der steigenden Synergieeffekte aus Technologie, Digitalisierung und Kultur ist bislang wenig dazu untersucht worden, inwieweit der digitale Zugang zu Kunst und Kultur die kulturelle Teilhabe und Bildung tatsächlich fördert. Nur wenige Studien haben bisweilen untersucht, ob digitale Formate ein wichtiger Faktor sind, der zur Teilhabe im Kunst- und Kultursektor beiträgt. 

In Anbetracht des raschen Fortschritts der Digitalisierung, der weitreichenden und andauernden Corona-Schutzmaßnahmen, sowie des kulturpolitischen Auftrags, dem weiterhin alle Kulturbetriebe unterliegen, ist eine wissenschaftliche Untersuchung der Zusammenschmelzung von Kultur und Digitalisierung in Bezug auf kulturelle Teilhabe unerlässlich geworden.  

Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung wahrgenommener kultureller Teilhabe mittels digitalen Zugangs. In einem ersten Schritt soll dazu der Stand der Forschung zur Digitalisierung und kulturellen Teilhabe aufgearbeitet werden. Anschließend soll im Rahmen von Interviews eine empirische Studie zum ‚Besuchererlebnis‘ von ‚Museumsbesucher*innen‘ durchgeführt werden, die – anhand eines ausgesuchten Praxisbeispiels – auf eine virtuelle Ausstellung oder vergleichbares zugreifen. Im Fokus der Interviews soll das Erleben und Wahrnehmen von kultureller Teilhabe stehen (bspw. leichter Zugang, Vermittlung von Wissen/Kultur/Ästhetik, Gefühl von Teilhabe, Nutzungsdauer, Bewertung der digitalen Formate). 

Die erarbeitenden Kenntnisse aus dieser Forschungsarbeit sollen sich an den akademischen als auch nicht-akademischen Forschungsbereich richten. Sie sind sowohl für die wissenschaftliche Community von Interesse, da sie bisherige Forschungsansätze zu Digitalisierung und kultureller Teilhabe vorantreiben, als auch für Kulturvermittelnde, Kurator*innen, Kulturmanager*innen und Museumsleitende, die vor der Herausforderung stehen, digitale Kulturvermittlungsmethoden zu erarbeiten und kulturelle Teilhabe zu schaffen. 

Benötigte Vorkenntnisse:

  • Gute Englischkenntnisse
  • Grundkenntnisse qualitative Forschung

Startliteratur:

Thema:

  • Maedler, Witt (2014). Gelingensbedingungen kultureller Teilhabe. Kulturelle Bildung online. Verfügbar unter: https://www.kubi-online.de/artikel/gelingensbedingungen-kultureller-teilhabe (letzter Zugriff am 11.02.2020).
  • Mihelj, Leguina and Downey (2019). Culture is digital: Cultural participation, diversity and the digital divide. new media & society, Vol. 21(7), 1465-1485.
  • Valtysson (2010): Access culture: Web 2 and cultural participation. International Journal of Cultural Policy, 16(2), 200-214.

Methode:

  • Diekmann (2011): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. 5. Auflage, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg.
  • Hopf (2007): Qualitative Interviews - ein Überblick, in: Qualitative Forschung: ein Handbuch, 5. Auflage, hrsg. von Flick, Uwe; von Kardoff, Ernst; Steinke, Ines, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg.
  • Mayring (2015): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 12. Auflage, Beltz Verlag, Weinheim und Basel.

Typ:

Masterarbeit

Status:

nicht vergeben

When under cognitive load, follow the crowd - Ein Experiment zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Anker-Effekt und kognitiver Belastung

Betreuerin:

Florian Laux

Inhalt:

Im Kontext von Crowdsourcing werden Online-Crowds vermehrt nicht nur für die Generierung neuer Ideen, sondern auch für die Bewertung dieser Ideen eingesetzt, da oftmals interne Ressourcen wie z.B. Experten die große Zahl an Ideen nur mit ungerechtfertigtem Aufwand evaluieren können. Dabei ist das Design der bereitgestellten Ideenbewertungsplattform von zentraler Bedeutung, da selbst vermeintlich kleine Design-Entscheidungen einen großen Einfluss auf das Nutzerverhalten haben. Ein häufig beobachteter Effekt in solchen Szenarien ist der sogenannte Anker-Effekt, der die Beeinflussung des Entscheidungsverhaltens durch Umgebungsinformationen beschreibt. Solch eine Beeinflussung durch einen Anker kann zum Beispiel durch die Anzeige der bisherigen Durchschnittsbewertungen von den anderen Teilnehmern entstehen. Ein erstes Experiment zur Untersuchung des Anker-Effekts bei der Ideenbewertung auf einer Crowdworking Plattform zeigt dass der Anker insbesondere die Bewertung von guten Ideen beeinflusst (Görzen und Kundisch, 2019). Da es bisher jedoch keine Erklärung für dieses Verhalten gibt, soll im Rahmen dieser Masterarbeit die Cognitive-Load Theory als möglicher Erklärungsansatz untersucht werden.

Ziel dieser Masterarbeit ist es daher ein Experiment durchzuführen in dem die Crowd Ideen in Anwesenheit eines Ankers bewerten soll. Neben der abgegebenen Bewertung soll dabei auch die wahrgenommene kognitive Belastung bei der Bewertung der jeweiligen Idee gemessen werden. Um eine theoretische Grundlage für dieses Experiment zu bilden, sollen im ersten Schritt die relevante Literatur zu den Themen Crowdvoting, kognitive Belastung und zu dem Anker-Effekt systematisch betrachtet werden. Daraufhin soll das oben genannte Experiment mit zusätzlicher Messung der kognitiven Belastung auf der Plattform „Clickworker“ implementiert und durchgeführt werden. Die Ergebnisse sollen im nächsten Schritt untersucht werden um eine mögliche Beziehung zwischen dem Einfluss des Ankers und der kognitiven Belastung zu finden. Abschließend sollen die Beobachtungen im Kontext der Theorie interpretiert und diskutiert werden.

Benötigte Vorkenntnisse:

Gute Englischkenntnisse (die relevante Literatur ist fast ausschließlich auf Englisch vorhanden).

Programmierkenntnisse (HTML und Javascript) und Kenntnisse im Bereich der experimentellen Forschung von Vorteil.

Startliteratur:

Görzen, T., & Kundisch, D. (2019). When in doubt follow the crowd: How idea quality moderates the effect of an anchor on idea evaluation (No. 57). Thirty Eighth International Conference on Information Systems (ICIS). Seoul, South Korea, pp. 1–20.

Cheng, X., Fu, S., De Vreede, T., De Vreede, G. J., Seeber, I., Maier, R., & Weber, B. (2020). Idea convergence quality in open innovation crowdsourcing: a cognitive load perspective. Journal of Management Information Systems37(2), 349-376.

Klein, M., & Garcia, A. C. B. (2015). High-speed idea filtering with the bag of lemons. Decision Support Systems78, 39-50.

Typ:

Masterarbeit

Status:

vergeben

Experimente auf Crowdworking Plattformen - Ein experimenteller Vergleich

Betreuer:

Florian Laux, Martin Poniatowski

Inhalt:

Crowdworking Plattformen werden von Unternehmen für vielfältige Aufgaben genutzt. Von Marktstudien, über innovative Ansätze zur Produktentwicklung bis hin zur einfachen Klassifizierung von Bildern. All diese Aufgaben und noch mehr können auf einer Crowdworking Plattform umgesetzt werden. Auch für die Forschung haben Crowdworking Plattformen über die letzten Jahre stark an Bedeutung gewonnen. Sie sind ein schneller und günstiger Weg, um Umfragen oder Experimente durchzuführen. Dabei ist die resultierende Ergebnisqualität mindestens vergleichbar mit der Ergebnisqualität traditioneller Datenerhebungsmethoden (bspw. Laboren) (Kees et al., 2017).

Nun haben sich in den letzten Jahren neben Amazon Mechancial Turk weitere Crowdworking Plattformen wie CrowdFlower, Prolific Academic oder Clickworker und darauf aufbauende digitale Dienste wie bspw. CloudResearch etabliert, die alle ähnliche Möglichkeiten bieten: Eine Aufgabe an eine Vielzahl an quasi anonymen Personen auf der ganzen Welt outzusourcen oder mit diesen Personen eine Umfrage oder ein Experiment durchzuführen. Damit stellt sich die Frage, welche Plattformen oder Dienste eigenen sich besonders gut, um Forschung darauf zu betreiben? Das Ziel dieser Masterarbeit soll es sein, diese Frage systematisch zu beantworten und zum Schluss eine Empfehlung auszusprechen.

Im ersten Schritt gilt es eine systematische Übersicht der Forschung zu erstellen, die aufzeigt welche Plattformen genutzt werden. In diesem Zuge soll eine weitere Übersicht über die Plattformen entstehen, welcher man die Unterschiede, Besonderheiten, Kostenstruktur als auch Informationen über die Crowdworker entnehmen kann. Hierzu sollten vor allem Papiere analysiert werden, die die Plattformen daraufhin untersuchen (bspw. Peer et al., 2017).

Im Anschluss gilt es zwei Plattformen basierend auf den Erkenntnissen auszuwählen, welche in einem Experiment anhand entsprechender Messinstrumente verglichen werden sollen. Hierzu gilt es ein Experiment-Design zu entwickeln, welches auf den ausgewählten Plattformen durchgeführt wird, um aussagekräftige Vergleiche über die Eignung der Crowdworker als Forschungssubjekte zwischen den jeweiligen Plattform ziehen zu können.

Benötigte Vorkenntnisse:

Gute Englischkenntnisse, Programmierkenntnisse in Webentwicklung, Idealerweise am Modul "Experiments on Digital Markets" teilgenommen

Startliteratur:

Buhrmester, M., Kwang, T. and Gosling, S. D. (2016) ‘Amazon's Mechanical Turk: A new source of inexpensive, yet high-quality data?’, in Kazdin, A. E. (ed) Methodological issues and strategies in clinical research, 4th edn, Washington, DC, American Psychological Association, pp. 133–139

Jia, R., Steelman, Z. and Reich, B. H. (2017) ‘Using Mechanical Turk Data in IS Research: Risks, Rewards, and Recommendations’, Communications of the Association for Information Systems, vol. 41, pp. 301–318.

Peer, E., Brandimarte, L., Samat, S. and Acquisti, A. (2017) ‘Beyond the Turk: Alternative platforms for crowdsourcing behavioral research’, Journal of Experimental Social Psychology, vol. 70, pp. 153–163.

Thomas, K. A. and Clifford, S. (2017) ‘Validity and Mechanical Turk: An assessment of exclusion methods and interactive experiments’, Computers in Human Behavior, vol. 77, pp. 184–197 [Online]. DOI: 10.1016/j.chb.2017.08.038.

Kees, J., Berry, C., Burton, S. and Sheehan, K. (2017) ‘An Analysis of Data Quality: Professional Panels, Student Subject Pools, and Amazon's Mechanical Turk’, Journal of Advertising, vol. 46, no. 1, pp. 141–155.

Typ:

Masterarbeit

Status:

nicht vergeben

 

Ein Literaturüberblick zur Varianz in Kundenbewertungen

Betreuer:

Dennis Kundisch

Inhalt:

Online-Bewertungssysteme sind ein integraler Bestandteil der heutigen Internetwirtschaft. Ob bei einem Restaurantbesuch, bei der Urlaubsplanung oder auf der Suche nach einer neuen Digitalkamera: Plattformen wie Yelp, TripAdvisor oder Amazon bieten Bewertungssysteme, die helfen ein Produkt zu finden, das optimal zum Geschmack des potentiellen Konsumenten passt.

Es gibt mittlerweile ein umfangreiches Schrifttum, welches sich den Fragen nach den Wirkungen der Anzahl von Bewertungen und der durchschnittlichen Bewertung auf bspw. die Verkäufe widmet. Erst in der jüngsten Zeit ist auch die Frage des Informationsgehalts der Verteilung dieser Kundenbewertungen (bspw. gemessen durch die Varianz der numerischen Kundenbewertungen) ins Zentrum des Interesses gerückt. Dabei wird an dieser Frage sowohl in der Psychologie, dem Marketing auch in der Wirtschaftsinformatik/dem Information Systems gearbeitet.

Ziel dieser Master-/Projektarbeit ist die systematische Aufarbeitung der zu diesem Thema vorhandenen Literatur sowie die Ableitung einer zugehörigen Forschungsagenda.

Benötigte Vorkenntnisse:

Gute Englischkenntnisse (die relevante Literatur ist ausschließlich auf Englisch vorhanden), Spaß am Literaturstudium 

Startliteratur:

Clemons, E., Gao. G, and Hitt, L.M. 2006. When online reviews meet hyperdifferentiation: A study of the craft beer industry, Journal of Management Information Systems (23:2), pp. 149-171.

Herrmann, P., Kundisch, D., Zimmermann, S., and Nault, B. 2015. How do different Sources of the Variance of Consumer Ratings Matter?, Proceedings of the International Conference on Information Systems ICIS.

Sun, M. 2012. How does the variance of product ratings matter? Management Science (58:4), pp. 696-707.

Jane Webster and Richard T. Watson. Analyzing the past to prepare for the future: Writing a literature review. MIS Quarterly, 26(2):xiii–xxiii, June 2002.

Typ:

Master- oder Projektarbeit

Status:

vergeben 

Vergabeverfahren

Für Masterarbeiten können Sie sich grundsätzlich jederzeit um ein Thema bewerben. Sollten Sie sich für eines der oben genannten Themen interessieren oder selbst einen Themenvorschlag entwickelt haben, dann vereinbaren Sie bitte per E-Mail ein Termin mit dem entsprechenden bzw. potenziellen Betreuer. Bitte senden Sie dem Betreuer dazu per E-Mail einen aktuellen Lebenslauf, eine Übersicht über bislang erbrachte Studienleistungen sowie das von Ihnen präferierte Thema. Diese Informationen dienen dazu, Sie zielgerichtet im Hinblick auf Ihre Abschlussarbeit beraten zu können. Idealerweise haben Sie bereits Vorlesungen und ein Seminar an unserem Lehrstuhl und/oder weitere Veranstaltungen anderer Lehrstühle passend zu Ihrem Themenwunsch besucht. Bitte schreiben Sie nur genau eine Person am Lehrstuhl an und nicht parallel mehrere. Wichtiger Hinweis: Mit Ihrer Bewerbung bestätigen Sie, dass sie sich ausführlich mit der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit auseinandergesetzt haben. Hierzu empfehlen wir Ihnen folgendes Buch:

Kornmeier, M. (2013) Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation, UTB.

Weiterhin empfehlen wir Ihnen an einem, vom Kompetenzzentrum Schreiben angebotenen Workshop zum Schreiben einer Abschlussarbeit teilzunehmen.
Nach einem ersten Gespräch mit dem potentiellen Betreuer der Arbeit fertigen Sie ein zwei bis dreiseitiges Dokument mit den folgenden Inhalten an:

  • Forschungsfrage und Motivation der Arbeit
  • Methodik die Sie in Ihrer Arbeit anwenden wollen
  • Geplante Vorgehensweise inklusive Zeitplan
  • Relevante Literatur für Ihr Thema
  • Erwartete Ergebnisse

Zum einen soll Ihnen dieses Dokument dabei helfen zu erkennen, ob Sie sich mit dem von Ihnen favorisierten Thema über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten auseinandersetzen möchten. Zum anderen hilft es Ihnen dabei Ihr potentielles Thema zu strukturieren und einen realistischen Arbeitsplan anzufertigen. Gleichzeitig bildet dieses Dokument auch für uns eine Basis um über die endgültige Betreuung des Themas zu entscheiden.

Sie haben Kontakt zu einem Unternehmen, bei dem Sie eine Masterarbeit anfertigen wollen?

Grundsätzlich werden auch Themen betreut, die Sie in Zusammenarbeit mit bzw. für von Ihnen identifizierte Unternehmen erstellen wollen. Jedoch ist bei solchen Themen immer im Einzelfall zu prüfen, ob das Thema Ihres Praxispartners auch wissenschaftlichen Anforderungen genügt und ob ein sinnvoller Zusammenarbeitsmodus zwischen Studierendem, Unternehmen und Lehrstuhl gefunden werden kann. Falls Sie eine solche Arbeit planen, dann melden Sie sich bitte ebenfalls mit den entsprechenden Unterlagen bei einem - aus Ihrer Sicht passenden - potenziellen Betreuer vom Lehrstuhl.

Hinweise zur Gestaltung von Masterarbeiten

Bitte orientieren Sie sich bei der Gestaltung Ihrer Masterarbeiten (Layout und Zitierweise) beispielsweise an der bereitgestellten Vorlage.

Plagiate

Hiermit wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei der Erstellung von Abschlussarbeiten unbedingt darauf zu achten ist, Angaben der Quellen in die Prüfungsarbeiten einfließen zu lassen, sofern Inhalte aus anderen Arbeiten entnommen werden. Werden Inhalte ohne Angabe der Quelle im nachhinein identifiziert, so werden diese als Plagiate betrachtet. Entdeckte Plagiate werden vom Prüfungsausschuss streng geahndet.

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