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Foto: Adelheid Rutenburges

Verstetigung des Abstimmungssystems PINGO

Ziel des Projekts „PINGO für NRW“ ist eine Verstetigung des Abstimmungssystems PINGO im Land NRW. Dazu soll ein Geschäftsmodell für die Weiterentwicklung sowie eine verlässliche Betriebs- und Support-Struktur mit einem Verstetigungspartner entwickelt und umgesetzt werden. Das Angebot soll sich insbesondere an Hochschulen richten, die sich neben einer Open Source Lösung auch eine gehostete Lösung inklusive Support  und individueller  Anpassungen und Entwicklungen wünschen. Damit sollen aktuelle Nutzungshindernisse aber auch rechtliche Bedenken ausgeräumt werden, um so die nachhaltige und dauerhafte Nutzung von PINGO in NRW zu etablieren. Zusätzlich soll zugleich ein NRW-weiter Anreiz zur Nutzung von formativen Assessments in der Lehre geschaffen werden.

Förderung: Das Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität Paderborn und dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Digitale Märkte der Universität Paderborn wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. 

Projektlaufzeit: September 2017 - August 2018

Ausgewählte Pressestimmen: [1], [2] 

Weitergehende Informationen: PINGO wurde an der Universität Paderborn vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik unter Leitung von Prof. Dr. Dennis Kundisch in Kooperation mit den Fachbereichen Wirtschaftspädagogik, Informatik und Chemie als Open-Source-System entwickelt und kontinuierlich weiterentwickelt. Das System wurde mehrfach ausgezeichnet (z. B. zweimalige Verleihung des Preises für Qualität und Innovation in der Lehre der Universität Paderborn). Darüber hinaus entstanden im Projektkontext fünfzehn wissenschaftliche Artikel in denen sowohl das zugrundeliegende Lehr-/Lerndesign als auch die Softwarearchitektur von PINGO aus einer Forschungsperspektive analysiert wurde.  Das System hat seitdem eine breite Nutzung erzielt und wurde mehrfach ausgezeichnet. In NRW wird PINGO bereits an mehr als 80 Bildungseinrichtungen eingesetzt, dabei an fast allen NRW-Hochschulen. Der Erfolg von PINGO lässt sich auch an den aktuellen Nutzerzahlen ablesen. PINGO verfügt weltweit über 11.000 registrierte Lehrende als Nutzerinnen und Nutzer, davon knapp 1.600 in NRW (Stand: 05/2017). Die aktive Nut-zung des Systems zeigt sich daran, dass monatlich mehr als 100.000 Abstimmungen über PINGO abgewickelt werden (Stand: 05/2017).

Das System wird derzeit vom Lehrstuhl selbst als SaaS (Software as a Service / Cloud-Dienst, der bei einem kommerziellen Rechenzentrum gehostet wird) angeboten und kann mit jedem mobilen internetfähigen Endgerät (Smartphone, Tablet oder Notebook) genutzt werden. Andere Institutionen können PINGO aber auch auf der eigenen Infrastruktur installieren und entsprechend ihren Bedürfnissen weiterentwickeln. Dazu wird PINGO kostenfrei allen nationalen und internationalen Bildungseinrichtungen in englischer und deutscher Bedienung zur Verfügung gestellt. Der Code ist als Open Source, unter der Eclipse Public License (EPL) lizensiert und unter der webbasierten Software-Verwaltung GitHub allgemein verfügbar.

Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insb. Digitale Märkte hat die Entwicklung von PINGO im Rahmen seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit durchgeführt, da für die Aktivierung von Studierenden in großen Lehrveranstaltungen und die Entwicklung neuer kooperativer Lehr- und Lernmethoden kein geeignetes Werkzeug für Abstimmungen zur Verfügung stand. Dauerhaft können die Weiterentwicklung und der Betrieb von PINGO jedoch nicht sinnhaft an einem Lehrstuhl erfolgen. Vor dem Hintergrund des Projekterfolgs und der breiten Nutzung von PINGO in Deutschland und insbesondere in NRW soll im Rahmen des Projekts „Pingo für NRW“ nun die Software verstetigt werden, sodass ein langfristiger Betrieb, welcher unabhängig vom Lehrstuhl erfolgt, sichergestellt wird. Erklärtes Ziel des Projektes ist es zudem, dass PINGO auch zukünftig in einer Open Source Variante angeboten wird, welche weltweit all seinen Nutzern kostenlos zur Verfügung steht. 

 

 

Projektträger

Das Projekt wird durch das das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert

Die Universität der Informationsgesellschaft