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Foto: Adelheid Rutenburges

Datengetriebenes Entscheiden

Sollten Unternehmen Werbeanzeigen bei Google oder Facebook schalten, um den Absatz zu steigern? Wie kann der Umsatz pro Kunde durch eine Umgestaltung des Sortiments erhöht werden? Sollten Firmen Bietsoftware einsetzen oder lieber auf das Know-how ihrer Mitarbeiter vertrauen, um in Online-Auktionen den zu erwartenden Gewinn zu maximieren?  All diese Fragestellungen haben eine wesentliche Gemeinsamkeit: Sie lassen sich nur schwer „aus dem Bauch heraus“ beurteilen, können jedoch mittels geeigneter Analysen vergleichsweise treffsicher beantwortet werden.

Das Ziel unserer Forschung ist es, auf Grundlage bestehender Datensätze (bspw. Absatz- oder Werbehistorie) Online-Experimente vorzubereiten und durchzuführen, um sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen dabei zu unterstützen, datengetriebene Entscheidungen treffen zu können. Für solche datengetriebenen Entscheidungen ist es i.d.R. erforderlich, bestehende Anwendungssysteme anzupassen und ggf. um individuell entwickelte Softwarekomponenten zu erweitern. Die dadurch entstehenden Softwarelösungen stellen zum einen sicher, dass alle benötigten Analysedaten (z.B. Kundenverhalten online und offline) korrekt erfasst werden. Zum anderen bilden diese Softwarelösungen oftmals die Grundlage, um datengetriebene Entscheidungsprozesse und eine entsprechende Entscheidungskultur in Unternehmen zu etablieren. Als Wirtschaftsinformatiker nutzen wir unsere Kompetenzen u.a. in den Bereichen Softwareentwicklung, Prozessmodellierung und Statistik, um Forschungsfragen mit hoher Praxisrelevanz zu beantworten und um unsere Partnerunternehmen methodisch in die Lage zu versetzen, zukünftig auftretende ähnliche Fragen selbst zu beantworten.

Beispielhafte Forschungsfragen:

  • Wie können Firmen die Preistransparenz im e-Commerce zu Ihrem eigenen Vorteil nutzen?
  • Sollten Firmen, die keinen eigenen Online-Shop anbieten, in Google-Werbung investieren?
  • Wie sollten Anzeigentexte gestaltet sein, um das Verhalten von Kunden zum Vorteil der werbetreibenden Firma zu beeinflussen?

Ausgewählte Publikationen:

  • Schlangenotto, D., Kundisch, D., Wünderlich N. 2018. Is Paid Search Overrated? When Bricks-and-Mortar-Only Retailers Should Not Use Paid Search. To appear in: Electronic Markets.
  • Gutt, D., Schlangenotto, D., Kundisch, D. 2017. You can't buy my rating! On the pivotal effect of an unconditional gift on rating behavior, in: Wirtschaftsinformatik Proceedings, St. Gallen, Switzerland.
  • Schlangenotto, D., Kundisch, D. 2016.Read this Paper! A Field Experiment on the Role of a Call-To-Action in Paid Search, in: Proceedings of the European Conference on Information Systems (ECIS), Istanbul, Turkey.
  • Herrmann, P., Kundisch, D., Rahman, M. 2014. Beating Irrationality: Does Delegating to IT Alleviate the Sunk Cost Effect?. Management Science, 61 (4), 831-850.

In dem folgenden Bereich, sehen Sie ausgewählte Partner & Projekte.

Im Rahmen einer dreijährigen Kooperation evaluierten wir in Zusammenarbeit mit der Unternehmensgruppe finke die Vor- und Nachteile des Internets als Werbe- und/oder Distributionskanal.

In einem gemeinsamen Projekt untersuchten wir, inwiefern es als B2B-Onlinehändler sinnvoll erscheint, Produktgarantien anzubieten. Darüber hinaus gingen wir der Frage nach, welche Zeitpunkte sich zum Angebot einer Garantie im besonderen Maße eignen. 

In einem gemeinsamen Projekt untersuchten wir, durch welche Faktoren das Bewertungsverhalten von Kunden auf Bewertungsplattformen, wie z.B. Trusted Shops, beeinflusst wird.

Die Universität der Informationsgesellschaft