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Mensch-Maschine-Interaktion

EcoDrive

Die effiziente Nutzung der Ressourcen ist auf gesellschaftlicher Ebene die Voraussetzung für das Gelingen des Klimaschutzes und somit für die Maximierung des Wohlstands. Auf Ebene der Unternehmer ist es die Voraussetzung für kosteneffizientes Wirtschaften. Dennoch entsteht auf betrieblicher Ebene oft ein Prinzipal-Agenten Konflikt. Unternehmer stehen vor der Frage, wie sie ihre Mitarbeiter zu einer effizienten Nutzung der ihnen zur Verfügung gestellten, betrieblichen Ressourcen bewegen können.

Dieses Problem manifestiert sich insbesondere in der Verkehrsbranche. Der Straßenverkehr trägt in Deutschland einen erheblichen Teil zum Treibhausgasausstoß bei. Während der Kraftstoffverbrauch im Personenverkehr insgesamt rückläufig ist, legt der Güterverkehr in den letzten Jahren weiter deutlich zu. Viele Logistikdienstleister nutzen daher sogenannte Telematik Systeme um ihre Fahrer zu einem umweltschonenden und kostensenkenden Fahrverhalten anzuregen. 

Mit Hilfe von Feldexperimenten an Berufskraftfahrern erforschen wir, wie Unternehmer Telematik Systeme einsetzen müssen um möglichst effizient, effektiv und nachhaltig eine Verbesserung des Fahrverhaltens zu erzielen. Dabei nutzen und überprüfen wir insbesondere Ansätze der Verhaltensökonomie zu intrinsischer/extrinsischer Motivation, Turnieren, Anreizsystemen etc.. Mit Hilfe eines kleinen Vorläuferprojekts in Form einer Masterarbeit, konnte gezeigt werden, dass bereits die bloße Information über das eigene Fahrverhalten zu einer Einsparung von bis zu 1 Liter auf 100 Kilometer führen kann.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Kirsten Thommes

Partner: BTU Cottbus Senftenberg (Dr. Christin Hoffmann, Dr. Jadranka Halilovic), diverse Nutzfahrzeug- und Telematikhersteller

Gefördert von der IHK Cottbus, 1.1.2018-31.12.2020

 

 

ORIENT

Das Vorhaben ORIENT wird im Rahmen der JOINT PROGRAMMING INITIATIVE “MORE YEARS, BETTER LIVES” - THE POTENTIAL AND CHALLENGES OF DEMOGRAPHIC CHANGE gefördert. 

Innerhalb des Konsortiums wird gemeinschaftlich untersucht werden, wie die Einführung neuer Technologien und das Lernen neuer Fähigkeiten („Orientierung“) für eine effektive Nutzung der Technologien im Sinne einer Co-Kreation im Bereich der Pflege verbessert werden kann. Insbesondere soll dabei die Nutzung von Pflegerobotern betrachtet werden. Bislang stehen Hemmnisse in der Akzeptanz von Pflegerobotern und Mängel bei der Nutzung von Pflegerobotern einem effizienten Einsatz entgegen. Um diese Hemmnisse und Mängel zu überwinden, sollen im Rahmen von ORIENT neue Methoden und Modelle entwickelt werden, die die effektive Nutzung der Technologie ermöglichen – wobei auch vor allem die Bedürfnisse der älteren Kunden und ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden. Ebenso sollen Pflegekräfte, Pflegedienste und andere Stakeholder aus dem Privatsektor, der öffentlichen Hand und des Nonprofit-Sektors innerhalb des Innovationsfeldes betrachtet werden.

Mehr Informationen unter www.robotorientation.eu oder https://digitales.nrw/de/schaufenster-digitales-nrw/projekte/orient-roboter-fuer-die-pflege

Die Projektgruppe ORIENT hat aufgrund vieler Nachfragen eine Roadmap zur Robotik in der Pflege verfasst.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Kirsten Thommes, Julia Hoppe

Partner: Lappeenranta University of Technology, Finland; Mälardalen University, Schweden

Gefördert im Rahmen der Horizon2020 Initiative vom BMBF, 1.4.2018-31.3.2020

Die Universität der Informationsgesellschaft