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Die Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane (Mitte) freute sich den Tag der Wirtschaftswissenschaften am 19. November 2016 in der Universität Paderborn eröffnen zu dürfen. Bildinformationen anzeigen
Als besondere Auszeichnung für seine Verdienste um die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und die Universität Paderborn wurde Gründungsrektor Prof. Dr. Friedrich Buttler, der von 1973 bis 1987 in den Paderborner Wirtschaftswissenschaften eine Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, innehatte, die Ehrenmitgliedschaft des Paderborner Hochschulkreises, der Ehemaligenvereinigung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, verliehen. In einer Laudatio zeichnete Prof. Dr. Dr. h. c. Dr. h. c. Wolfgang Weber zentrale Stationen des Gründungsrektors (1976–1983) und Rektors (1983–1987) der Paderborner Hochschule nach. Bildinformationen anzeigen
Vizepräsidentin Simone Probst beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen in ihrem Grußwort im Namen des Präsidiums und auch persönlich bei der Urkundenüberreichung. Bildinformationen anzeigen
An seiner Expertise, Ideen und Kreativität im Unternehmen zu fördern, ließ Dr. Frederik Pferdt, Chief Innovation Evangelist bei Google, in seiner Alumnus-Festrede die Absolventinnen und Absolventen teilhaben Bildinformationen anzeigen
Foto (Universität Paderborn): Als ehrenamtlicher Moderator führte der 2. PHK-Vorsitzende Dr. Kostja Siefen erstmals durch die Veranstaltung. Bildinformationen anzeigen
Etwa 220 Absolventen waren mit ihren Familien und Freunden erschienen, sodass insgesamt mehr als 700 Personen die Veranstaltung direkt im Audimax der Universität oder per Live-Übertragung im Foyer verfolgten. Bildinformationen anzeigen
Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung von der Band "GOODBEATS acoustic duo". Bildinformationen anzeigen
Die Urkunden wurden von der Dekanin Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane und Vizepräsidentin Simone Probst überreicht. Eine besondere Auszeichnung erhielten die Promovierten und die Studiengangsbesten des vergangenen Jahres. Bildinformationen anzeigen
Kevin Meckenstock engagierte sich als Student im Fachschaftsrat, dessen Vorsitzender er war, und hielt nun als Absolvent die studentische Festrede. Bildinformationen anzeigen
Im Anschluss an die Veranstaltung folgte die traditionelle Talaraktion. Bildinformationen anzeigen

Die Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane (Mitte) freute sich den Tag der Wirtschaftswissenschaften am 19. November 2016 in der Universität Paderborn eröffnen zu dürfen.

Als besondere Auszeichnung für seine Verdienste um die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und die Universität Paderborn wurde Gründungsrektor Prof. Dr. Friedrich Buttler, der von 1973 bis 1987 in den Paderborner Wirtschaftswissenschaften eine Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, innehatte, die Ehrenmitgliedschaft des Paderborner Hochschulkreises, der Ehemaligenvereinigung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, verliehen. In einer Laudatio zeichnete Prof. Dr. Dr. h. c. Dr. h. c. Wolfgang Weber zentrale Stationen des Gründungsrektors (1976–1983) und Rektors (1983–1987) der Paderborner Hochschule nach.

Vizepräsidentin Simone Probst beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen in ihrem Grußwort im Namen des Präsidiums und auch persönlich bei der Urkundenüberreichung.

An seiner Expertise, Ideen und Kreativität im Unternehmen zu fördern, ließ Dr. Frederik Pferdt, Chief Innovation Evangelist bei Google, in seiner Alumnus-Festrede die Absolventinnen und Absolventen teilhaben

Foto (Universität Paderborn): Als ehrenamtlicher Moderator führte der 2. PHK-Vorsitzende Dr. Kostja Siefen erstmals durch die Veranstaltung.

Etwa 220 Absolventen waren mit ihren Familien und Freunden erschienen, sodass insgesamt mehr als 700 Personen die Veranstaltung direkt im Audimax der Universität oder per Live-Übertragung im Foyer verfolgten.

Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung von der Band "GOODBEATS acoustic duo".

Die Urkunden wurden von der Dekanin Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane und Vizepräsidentin Simone Probst überreicht. Eine besondere Auszeichnung erhielten die Promovierten und die Studiengangsbesten des vergangenen Jahres.

Kevin Meckenstock engagierte sich als Student im Fachschaftsrat, dessen Vorsitzender er war, und hielt nun als Absolvent die studentische Festrede.

Im Anschluss an die Veranstaltung folgte die traditionelle Talaraktion.

Forschung im Fokus

In der Rubrik "Forschung im Fokus" unseres Newsletters "Warburger Straße 100" stellen die Professoren der Fakutät für Wirtschaftswissenschaften ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte vor. In einem Interview oder Statement erzählen Sie von der Relevanz Ihres Themas für Wissenschaft und  Praxis.

An dieser Stelle haben wir die Beiträge noch einmal separat bereit gestellt.

Semantische Informationsverarbeitung, Jun.-Prof. Dr. Michaela Geierhos

Die Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insb. Semantische Informationsverarbeitung, besteht seit Januar 2013 an der Universität Paderborn. Die Forschung von Michaela Geierhos im Bereich der semantischen Informationsverarbeitung bewegt sich generell an der Schnittstelle zwischen Computerlinguistik und Wirtschaftsinformatik. Hierfür werden stets praktische Probleme bei der maschinellen Sprachverarbeitung in konkreten industrienahen Anwendungsszenarien behandelt.

Ein Forschungsschwerpunkt ist dabei, neue Wege zur Auswertung von Online-Bewertungsportalen zu finden. Da es immer mehr Möglichkeiten gibt, Produkte oder Leistungen zu bewerten, steigt die Zahl der Bewertungen rasant an und stellt den Internetnutzer somit vor einige Herausforderungen: Wie repräsentativ, wie objektiv und wie wichtig sind die Bewertungen? Hier soll der Nutzer algorithmische Unterstützung bekommen, um besser die Qualität und Relevanz von Bewertungen einschätzen zu können. Hinzu kommt, dass die frei formulierten Ratschläge in ihrem Aufbau und Inhalt deutlich voneinander abweichen können. Auch Sterne- und Noten-Skalen können im Widerspruch zum Kommentar stehen. Deshalb entwickelt Michaela Geierhos gemeinsam mit ihrem Team derzeit Verfahren zur Inhaltsanalyse, um Bewertungsdimensionen in Freitexten automatisiert zu erkennen und damit ihre Vergleichbarkeit herzustellen.

Während zu erwarten wäre, dass dieselben Äußerungen zu ähnlicher Notengebung führen müssten, ist dies allerdings nicht immer der Fall. Um mehr Transparenz in Online-Bewertungen zu schaffen, müssen Inkonsistenzen zwischen quantitativen und qualitativen Werturteilen zunächst in dieser Fülle an Informationen aufgedeckt werden. So ermöglicht erst die maschinelle

Textanalyse von Online-Erfahrungsberichten besonders große Datenmengen zu interpretieren, die den Datenbestand klassischer Befragungen weit überschreitet. Auf diese Weise können die wesentlichen Argumente in den Bewertungskommentaren automatisch identifiziert werden, um zu verstehen, was Rezensenten bewegt.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel und das Interview.

Gestaltung betrieblicher Informationssysteme für digitale Dienstleistungen, Prof. Dr. Daniel Beverungen

 

Die Professur für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliche Informationssysteme, erforscht und lehrt die Gestaltung und den erfolgreichen Einsatz von Informationssystemen in Organisationen. Fokus ist die Entwicklung innovativer Konzepte und Informationssysteme für digitale Dienstleistungen. In einer zunehmend digitalisierten Welt transformieren diese sogenannten Smart Services zunehmend unsere Gesellschaft. Smart Services befähigen Unternehmen dazu, durch den Einsatz geeigneter Informationssysteme völlig neue Geschäftsfelder zu erschließen und gleichzeitig ihre Effizienz zu erhöhen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel und das Interview.

Organizational Behavior, Jun.-Prof. Dr. Anja Iseke

Organizational Behavior  wird häufig übersetzt mit Verhalten in Organisationen bzw. Verhalten von Organisationen. Es ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das auf ökonomische, psychologische und soziologische Theorien zurückgreift, um beispielsweise Mitarbeitereinstellungen und –verhalten, Gruppenprozesse oder organisationale Veränderungsprozesse zu erklären.

Die Forschung an der Juniorprofessur Organizational Behavior ist quantitativ-empirisch. Abhängig von der Fragestellung greift Anja Iseke auf unterschiedliche Designs (Surveys, experimentelle Designs oder Sekundärdaten) und unterschiedliche Methoden (multivariate Statistik, Netzwerkanalyse, QCA) zurück. Die Studien sind anwendungsorientiert und verfolgen das Ziel, Managemententscheidungen auf Basis theoretischer Erklärungen und empirischer Evidenz zu verbessern.

Anja Iseke erforscht, wie Beziehungen zwischen Organisationsmitgliedern funktionieren und welchen Einfluss die Qualität der Beziehungen, also das Sozialkapital, auf Mitarbeiter und damit letztlich auf den Unternehmenserfolg hat.  Konkret untersucht sie beispielsweise die Wirkung von Reorganisationsmaßnahmen auf Kooperations- und Kommunikationsstrukturen in Organisationen oder die Bedingungen, unter denen Kollegen bereit sind, einander zu vertrauen.

Ein weiteres Forschungsfeld adressiert die Frage, wie Unternehmen Beziehungen zu Mitarbeitern anbahnen. Im Rahmen eines Employer Brandings zielen immer mehr Unternehmen darauf ab, sich aktiv als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Ausgangspunkt für Studien in diesem Kontext sind häufig konkrete Fragen von Unternehmen, die wissen möchten, wie eine bestimmte Employer Branding-Maßnahme wirkt. Die Studien, die sie teilweise gemeinsam mit Studierenden durchgeführt hat, liefern empirische Evidenz für die Effektivität dieser Maßnahmen und zeigen manchmal nicht intendierte Effekte auf. Sie liefern so neue Erkenntnisse und eine bessere Entscheidungsgrundlage für die Unternehmen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel und das Interview.

PINGO - ein Web-basiertes Live-Feedback-System für die Lehre an der Universität, Prof. Dr. Kundisch

Das Projekt PINGO unter der Leitung von Dennis Kundisch (Professur Wirtschaftsinforma-tik, insbes. Information Ma-nagement & E-Finance) steht für „Peer Instruction for very large groups“ und ist das an der Universität Paderborn entwickelte Web-basierte Live-Feedback-System für die Lehre zur Akti-vierung von Studierenden insbesondere in großen Lehrveranstaltungen.

So wie Günther Jauch bei der Quizsendung „Wer wird Millio-när?“ die Zuschauer im Studio über den Publikumsjoker in das Quiz einbezieht, können Dozenten mit PINGO ihre Studieren-den aus der traditionell eher passiven Rolle herausholen und aktiv an der Vorlesung beteiligen. Diese können während der Vorlesung vom Dozenten gestellte Fragen über ihre Smartphones, Tablets oder Laptops be-antworten. PINGO wird derzeit in einer deutschen und einer englischen Version angeboten und steht Nutzerinnen und Nut-zern von Hochschulen weltweit kostenlos zur Verfügung.

Neben dem Projektleiter Dennis Kundisch sind an PINGO aus der Fakultät beteiligt: Marc Beutner (Professur für Wirtschaftspädagogik, insbesondere Mediendidaktik und Weiterbildung), Andrea Zoyke, Philipp Herrmann, Jürgen Neumann und Michael Whittaker.

Die Entwicklung von PINGO wird und wurde unter anderem durch die zweimalige Verleihung des Förderpreises der Universität Paderborn für „Innovation und Qualität in der Lehre“ in 2011 und 2012 ermöglicht. Das Projekt stößt auf großes Interesse in den Medien, und die Technik wird bereits in mehr als 150 Universitäten eingesetzt.

Details sind nachzulesen im Netz: http://www.upb.de/pingo und bei:

Kundisch, D., Herrmann, P.; Whittaker, M.; Fels, G; Rein-hardt, W.; Sievers, M.; Magen-heim, J.; Beutner, M.; Zoyke,  A. (2012): “Designing a web-based application to support Peer In-struction for very large Groups”, Proceedings of the International Conference on Information Systems, Orlando, FL, USA (nominiert für den Best Paper Award).

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Experimentelle Steuerforschung, Prof. Dr. Caren Sureth und Prof. Dr. René Fahr

Am 10. und 11. Oktober fand in Paderborn der erste Workshop zur „Experimentellen Steuerforschung“ statt. Eingeladen hatten René Fahr (Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Corporate Governance) und Caren Sureth (Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre). Der Workshop war ein wichtiger Schritt, um die experimentelle Wirtschaftsforschung auf dem Gebiet der Steuerwirkungen als eigenständiges Forschungsgebiet zu etablieren. Namhafte Experten aus den Bereichen experimentelle Wirtschaftsforschung, Steuern, Finanzwissenschaft, Rechnungswesen, Recht und Corporate Governance stellten Forschungsbeiträge zur Diskussion vor, in denen Experimente als Methode genutzt werden.

Bei der experimentellen Steuerforschung geht es darum, vermutliche Effekte von Steuerwirkungen im Labor zu testen. Das ist günstiger und schneller, als auf die Steueränderungen zu warten und dann erst zu erheben, wie sich Bürger und Unternehmer verhalten. Manche Phänomene lassen nicht oder nur schwer außerhalb des Labors untersuchen, etwa die Risikoeinstellung der Steuerbürger bei Investitionen oder die Einstellung zur Steuerehrlichkeit.

Die experimentelle Steuerforschung ist ein noch wenig bearbeitetes Feld. Dies möchten zwei Einrichtungen der Fakultät ändern: das "Business and Economic Research Laboratory" (BaER-Lab) und das "Center for Tax Research" (CETAR). Das BaER-Lab ist das Experimentallabor der zur Erforschung ökonomischer Theorien, Modelle und Fragestellungen mithilfe von kontrollierten Laborexperimenten. Das Center for Tax Research (CETAR) ist ein Kompetenzzentrum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Forschungsarbeiten z. B. Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob und wie Steuern Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen ausüben. Die Expertise beider Einrichtungen wird in der experimentellen Steuerforschung nun zusammengebracht. Ein wichtiger Schritt ist ein Workshop, bei dem Forscher aus mehreren Ländern ihre Beiträge diskutierten (siehe Kasten).

Erste handfeste Ergebnisse der Forschergruppe in Paderborn aus Laborexperimenten liegen ebenfalls schon vor. In einem Beitrag von Behnud M. Djawadi und René Fahr wird untersucht, wie steuerehrlich die Probanden je nach Ausgestaltung des Steuersystems sind. Bei einer geringen Wahrscheinlichkeit einer Steuerprüfung, so zeigt sich, ist das Vertrauen der Bürger in die Steuerbehörde entscheidend: Wenn die Bürger wissen, wofür der Staat ihre Steuern verwendet und wenn sie selbst die Verwendung beeinflussen können, neigen die Bürger zu höherer Steuerehrlichkeit. Bei einer hohen Wahrscheinlichkeit einer Steuerprüfung jedoch ist das Vertrauen der Bürger ohne Einfluss auf ihre Steuerehrlichkeit.

In einem Beitrag von René Fahr, Elmar A. Janssen und Caren Sureth wird untersucht, wie sich Steuererhöhungen oder –senkungen darauf auswirken, wann Unternehmer Investitionen vornehmen. Dabei ist das Besondere, das künftige Investitionen unsicher sind. Zudem wird unterschieden, ob die Unternehmer die Möglichkeit haben, aus ihrem Investitionsprojekt später ohne hohe Verluste auszusteigen (Ausstiegsoption). Theoretisch ist klar: Bei einer Steuererhöhung investieren Unternehmer dann früher, wenn sie eine Ausstiegsoption haben. Dies gilt als ein paradoxer Effekt, weil eine Steuererhöhung zu mehr bzw. früheren Investitionen führt. Im Laborexperiment bestätigt sich der Effekt. Allerdings investieren Unternehmer bei einer Steuererhöhung auch dann früher, wenn es keine Ausstiegsoption gibt. Dieser Effekt ist nicht nur paradox, sondern auch unerwartet und geradezu irrational. Solche Effekte sollte der Gesetzgeber beachten.

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Die Universität der Informationsgesellschaft