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Paderborner Wirtschaftspädagogen holen bedeutenden Forschungsauftrag

Fanfarenstoß bei den Wirtschaftspädagogen der Universität Paderborn: Mit dem Projekt  „ImTransRegio“  (Implementation von Transferagenturen als regionale Innovationszentren) zogen die Bildungsexperten jetzt einen 1,35 Millionen Euro schweren Forschungsauftrag an Land, der es in sich hat.

Ein Jahr lang hatten Prof. Dr. Peter F. E. Sloane und Mitarbeiter Dr. Helmut Schröder gearbeitet, um das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) restlos zu überzeugen: Deutschlandweit ist niemand geeigneter als die Paderborner, um den Anspruch „Bildung für alle“ in den Regionen Deutschlands auf ein neues, hohes Niveau zu heben und zu realisieren.

„Zusammen mit bestehenden und noch zu gründenden Transferagenturen als Anbieter und Kommunen als Nachfrager entwickeln wir auf wissenschaftlicher Grundlage die Konzepte für das Zustandekommen eines übergreifenden, kommunalen Bildungsmanagements“, umreißt Prof. Sloane die anspruchsvolle Aufgabe. Die Paderborner Wirtschaftspädagogen wollen diese Bildungskonzepte multiplizierbar und breitflächig verfügbar machen.

Der international renommierte Bildungsforscher kann dabei auf die Unterstützung von Desiree Daniel (M.Sc.), Dipl-Päd. Karin Meier, Dr. Helmut Schröder und – als Kooperationspartner – auf Prof. Dr. Dieter Euler von der Universität St. Gallen zählen. Worum es geht, erläutert Sloane mit einem Blick zurück: „Wir erforschen in Folge des seit 2009 vom BMBF geförderten Modellprogramms ‚Lernen vor Ort’, ob die mit den damals beteiligten Kommunen gewonnenen Erkenntnisse auf ganz Deutschland anwendbar sind.“

Dazu begleiten die Paderborner Wirtschaftspädagogen zehn über ganz Deutschland verteilte Transferagenturen wissenschaftlich, sammeln Erfahrungen und entwickeln Bildungskonzepte, die den Agenturen als Grundlage für ihre Beratung der Kommunen dienen. Onlinebefragungen bei den Nachfragern, also den interessierten Kommunen, die ihr Bildungsangebot vor Ort verbessern wollen, sollen wertvolle Erfahrungen bündeln, die in die Prozesse einfließen. Sloane: „Wir arbeiten mit beiden Partnern ‚responsiv’ zusammen, das heißt, wir geben keine starren Konzepte vor, sondern zeigen uns so flexibel, dass wir  während der laufenden Beratungsprozesse mit den Transferagenturen zu jeder Zeit Korrekturen aufgrund der Erfahrungen der Kommunen einbringen können.“

Die zu erwartenden Ergebnisse der Paderborner Bildungsforscher greifen weit:

  • Sie geben konkrete Handlungsempfehlungen für vorbildliche Bildungskonzepte.
  • Sie untersuchen empirisch und weisen nach, unter welchen Bedingungen regionale Bildungsprozesse wirksam und nachhaltig in Gang kommen.
  • Sie stellen Chancengleichheit her und machen Bildung für alle möglich.

Ein hochwillkommener und erwünschter Nebeneffekt dabei wird sein, dass diese auf vorerst drei Jahre angelegte Forschungsarbeit erstmals deutlich machen wird, wie die Bildungssituation in Deutschland tatsächlich beschaffen ist, wo die ‚weißen Flecken’ auf der Landkarte sind und wie sich Defizite und mangelnde Bildungsinfrastruktur mit verlässlich wissenschaftlicher Methodik verbessern lassen.

Links:

http://www.bmbf.de/foerderungen/21593.php

Ansprechpartner: Dr. Helmut Schröder

Universität Paderborn
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Department 5: Wirtschaftspädagogik 
 
Tel.: +49 (0) 52 51 / 60 - 23 69
E-Mail: helmut.schroeder(at)wiwi.upb(dot)de

Web: http://wiwi.uni-paderborn.de/department5/

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