Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
|

„BWL. Weiter. Denken.“

Jahrhundertkongress des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft mit Forschungsergebnissen und Expertisen aus der Universität Paderborn

Unter dem Generalthema „BWL. Weiter. Denken.“ treffen sich anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) renommierte Wissenschaftler*innen vom 8. bis 11. März zu einer Jubiläumstagung, die digital durchgeführt wird. Unter www.bwl2022.org gibt es das Kongressprogramm sowie weitere Informationen zur Teilnahme. Die Schirmherrschaft der Tagung hat der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, inne.

„Ein Kongressprogramm aus über 200 Fachvorträgen, Symposia und Keynotes verbindet theoretische Erkenntnis mit unmittelbar praxisrelevanten Impulsen“, so kündigt der VHB seine Jubiläumstagung an. Zu den herausragenden Schlaglichtern gehört nach Angaben des Veranstaltungsmanagements das Symposium „The Yin and Yang of Transparency: Implications for Organizations, Markets and Society“ des von der DFG geförderten Sonderforschungsbereichs „TRR 266 Accounting for Transparency“. Das Symposium rückt damit ein Thema in den Fokus, das aktuell eine hohe Relevanz besitzt. Es diskutiert die Chancen und Grenzen von Transparenzregulierungen – und könnte somit wichtige Impulse für aktuelle gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Herausforderungen liefern. Moderiert wird das Symposium unter anderem von Prof. Dr. Dr. h. c. Dr. h.c. Caren Sureth-Sloane von der Universität Paderborn, die Sprecherin des TRR 266 ist, zusammen mit Joachim Gassen von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bei einem weiteren Höhepunkt der Tagung ist Sureth-Sloane ebenfalls als Diskutantin geladen. Im Symposium „100 Jahre VHB – BWL.Weiter.Denken.“ diskutiert die Paderborner Universitätsprofessorin zusammen mit dem VHB-Vorsitzenden Prof. Dr. Hans-Ulrich Buhl sowie mit Prof. Dr. Thomas Spengler, Mitglied im Wissenschaftsrat, und anderen Fachkolleg*innen über das „notwendige Selbstverständnis einer wissenschaftsorientierten und multidisziplinären Betriebswirtschaftslehre (BWL) und ihr Potenzial für gesellschaftliche und politische Fragestellungen weit über die eigenen Fachgrenzen hinaus“, so das Veranstaltungsmanagement der Tagung.

Sureth-Sloane: „Der Verband benennt die aktuellen Herausforderungen für die Betriebswirtschaftslehre sehr genau: Die BWL als Wissenschaftsdisziplin muss das in Unternehmen gebundene betriebswirtschaftliche Wissen um die arbeitsteilige Lösung komplexer Problemstellungen unserer Gesellschaft weiterentwickeln. Die BWL muss, ausgestattet mit profundem Wissen über Unternehmen und unternehmerische Prozesse und rigorose Methoden, zur Aufklärung über Wirkungszusammenhänge beitragen und die notwendigen Brücken zur Zivilgesellschaft und Politik schlagen. Mehr als jemals zuvor geht es heute darum, aus der Vielfalt an Teildisziplinen, Theorien und Methoden unseres Fachs Antworten auf die drängenden Fragen der Zukunft zu geben. Im Sinne unseres Tagungsmottos muss die Betriebswirtschaftslehre weitergedacht werden: aus der Wissenschaft, für Unternehmen, in die Gesellschaft. Ich freue mich auf spannende und wichtige Diskussionen.“

Wie sieht die Zukunft der BWL aus?

Die drängenden Fragen zur Zukunft der Betriebswirtschaftslehre, denen sich die Expert*innen auf dem VHB-Jubiläumskongress stellen werden, sind u. a.:

Wie werden sich Unternehmen und Technologien, aber auch die Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten verändern und was bedeutet das für aktuelle und künftige betriebswirtschaftliche Lösungen? Wie und wo können Betriebswirt*innen auch in Zukunft überzeugende Antworten geben? Welche Anforderungen ergeben sich daraus an eine theoretisch fundierte und anwendungsorientierte Forschung und Lehre in der BWL? Welche Konsequenzen hat all dies für das Selbstverständnis des Fachs und vor allem: Wie kann und muss sich die BWL zukünftig in ökonomische, politische und zivilgesellschaftliche Diskussionen einbringen?

Weitere Informationen:

VHB-Jubiläumstagung „BWL. Weiter. Denken.“: www.bwl2022.org

SFB/TRR 266 „Accounting for Transparency“: www.accounting-for-transparency.de

Kontakt

Caren Sureth-Sloane

Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Caren Sureth-Sloane

Betriebswirtschaftslehre, insb. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft