Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Foto: www.freepik.com

M. A. Anteilsfach Management (Zwei-Fach-Master)

Der zunehmend sich verdeutlichende Wandel von klassischen Arbeits- zu wissensorientierten Prozessen und Entscheidungen stellt sowohl für das praktische Management, als auch für den staatlichen und gesellschaftlichen Bezugsrahmen in dem ökonomische Entscheidungen getroffen werden, neue Herausforderungen dar. Entscheidungen in und für Unternehmen erfordern dabei die stetige Reflexion eines größeren Kontexts, in dem ökonomische Gegenstandsbereiche mit außerökonomischen Zusammenhängen verwoben sind. Führen und Entscheiden als betriebswirtschaftliche Kernkompetenzen des Managements sind daher ethisch reflektiert auf die sie leitenden Wertbilder hin zu diskutieren und zu evaluieren. Sie sind in vielen bereits bestehenden Arbeits- und Handlungsfeldern unverzichtbar und werden mit der Entstehung neuer Felder zusätzlich an Wert gewinnen.

Das Anteilsfach „Management“ bietet die Möglichkeit, eben diese Kernkompetenzen auszubilden und fundierte Kenntnisse der Unternehmensführung innerhalb eines kulturwissenschaftlichen Studiengangs zu erwerben. Es erfolgt in diesem Rahmen eine Vermittlung und Verschränkung ethisch-grundsätzlicher Orientierungen mit methodisch-theoretischen Wissensbezügen ausgewählter Schwerpunkte der BWL und einiger ihrer angrenzenden Fächer. Studierenden stehen darüber hinaus mit „Management und Philosophie“ und „Management und Theologien im Dialog“ zwei Spezialisierungsmöglichkeiten innerhalb des Teilstudienganges zur Wahl.

Allgemeine Informationen zum Zwei-Fach-Master-Studiengang „Kultur und Gesellschaft“

Der Masterstudiengang Kultur und Gesellschaft ist ein theoriegeleiteter, interdisziplinärer Studiengang, dem als zentrale Leitidee die Beschäftigung mit aktuellen Forschungsthemen und die Frage- und Argumentationsweisen verschiedener Disziplinen zu Grunde liegt. Durch die Kombination zweier Studienfächer im Umfang von jeweils 45 LP erwerben Studierende so die Kompetenz, sich eigenständig mit komplexen Themenstellungen aus verschiedenen Perspektiven und zugleich methodisch strukturiert auseinanderzusetzen. Zudem wird die Fähigkeit erlernt, erworbene Erkenntnisse vermitteln und kommunizieren zu können. Die Kombination zweier Studienfächer fördert ein zugleich theoriegeleitetes wie berufsfeldorientiertes kulturwissenschaftliches Profil, Interdisziplinarität und Interkulturalität.

Im Rahmen des Studiengangs „Kultur und Gesellschaft“ lässt sich der Teilstudiengang „Management“ mit einem der nachstehend genannten Fächer in gleichgewichtigem Umfang studieren. Es empfiehlt sich dabei im Rahmen der Spezialisierung „Management und Philosophie“ die Kombination mit dem Anteilsfach Philosophie sowie im Rahmen der Spezialisierung „Management und Theologien im Dialog“ die Kombination mit dem Anteilsfach „Theologien im Dialog“.

 

 

 

 

Modulkonzept

Das Modulkonzept gibt Ihnen einen Überblick über die Verteilung der Module auf die zu belegenden Bereiche. Der Studiengang ist modular aufgebaut. Die Konzeption des Teilstudiengangs gliedert sich dabei in die drei Bereiche der grundlegenden Module (Fachpflicht- und Methodenmodule), Vertiefungsmodule sowie Wahlmodule aus dem Bereich Management.

Die grundlegenden Module (Fachpflicht- und Methodenmodul) sind obligatorisch zu belegen und sollen es allen Studierenden des Teilstudiengangs gleichermaßen ermöglichen, den angestrebten Wissens- und Kompetenzerwerb in den sich im weiteren Verlauf des Studiums anschließenden Modulen aus dem Wahlkatalog Management zu erreichen.

Durch den Wahlkatalog Management haben Sie die Möglichkeit, Ihr individuelles Profil durch die Wahl wirtschaftswissenschaftlicher Module herauszubilden. Die Wahlmodule decken die Bandbreite des Bereiches Management ab und ermöglichen so eine individuelle Schwerpunktsetzung in den verschiedenen Feldern. Sie weisen zumeist eine quantitative und analytische Methodenorientierung aus.

Den dritten Bereich des Teilstudiengangs bilden die Vertiefungsmodule. Die Studierenden entscheiden sich im Verlauf des Studiums für die Spezialisierung A „Management und Philosophie“ bzw. Spezialisierung B „Management und Theologien im Dialog“ und belegen die dafür vorgesehenen Module. Mit den Vertiefungsmodulen wird einem reflexiven Moment Rechnung getragen, das einem universitären Managementstudium in Kombination mit einem kulturwissenschaftlichen Studiengang zukommen sollte. Es werden Ihnen im Rahmen der Spezialisierungen die Grundlagen vermittelt, um wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen methodischen Zugängen und über die eigene Fachdisziplin hinaus wahrzunehmen und kritisch zu reflektieren. Die Spezialisierungsmodule sind in besonderem Maße interdisziplinär angelegt.

Im Rahmen Ihrer Masterarbeit wenden Sie die erworbenen Kenntnisse auf eine anspruchsvolle Fragestellung an. Wird die Abschlussarbeit im Teilstudiengang „Management“ geschrieben, müssen Thema und Aufgabenstellung aus einem der forschungsrelevanten Felder des Faches unter Berücksichtigung der gewählten Spezialisierung stammen. Entsprechend wird auch das Profilierungsmodul im Teilstudiengang „Management“ belegt. Die konkrete Ausgestaltung des Profilierungsmoduls erfolgt in Absprache mit den Betreuern der Masterarbeiten, um sich auf diese Weise inhaltlich, methodisch sowie mit Blick auf die Arbeitsformen auf die Masterarbeit und die mündliche Verteidigung vorbereiten zu können.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan ist zunächst ein Vorschlag zum Ablauf des Masterstudiums gemäß der jeweiligen Spezialisierung. Detaillierte Informationen zu den angebotenen Modulen aus den jeweiligen Bereichen finden Sie im Modulkatalog. Umfassende Informationen bietet zudem die Prüfungsordnung. 

Spezialisierungsmöglichkeiten

Studierenden stehen mit „Management und Philosophie“ und „Management und Theologien im Dialog“ ab dem zweiten Semester zwei Spezialisierungsmöglichkeiten innerhalb des Teilstudienganges zur Wahl.

 

Spezialisierung A: "Management und Philosophie"

Das Modul der Spezialisierung „Management und Philosophie“ führt zunächst historisch und systematisch in die Dogmengeschichte der Wissenschaften auf der einen und der Ökonomie auf der anderen Seite ein, wobei die ideengeschichtlichen Wandlungsprozesse in diesem Zusammenhang insbesondere vor dem Hintergrund eines sich verändernden Verhältnisses von Ökonomie und Philosophie selbst thematisiert werden. Die Studierenden gewinnen hierdurch ein fundiertes Orientierungswissen um Zusammenhänge und ein Verständnis von den eigentlichen theoretischen Grundlegungen der beteiligten Disziplinen, die dabei durch eigene Literaturrecherchen und -studien weiter vertieft werden. Ausgehend davon werden weiterführend die Zusammenhänge der Kategorien des Denkens als Kategorien des Marktes und der Unternehmung thematisiert, wobei hier neben klassischen kanonischen Texten auch aktuelle interdisziplinäre Forschungsbeiträge diskutiert werden.

 

Spezialisierung B: "Management und Theologien im Dialog"

Die Spezialisierung „Management und Theologien im Dialog“ widmet sich der vertieften Auseinandersetzung mit der Verzahnung von Ökonomie und Religion. So mögen sich religiöse Muster in den ökonomisch wirksamen Einstellungen und Präferenzen der Individuen zeigen, in der Ausgestaltung verschiedener Kooperations- und Organisationsformen oder auch in gesellschaftlich anerkannten Ordnungssystemen und etablierten Institutionen Beachtung finden. Zeichnen sich hier bereits mögliche Interdependenzen zwischen Religion und Wirtschaft ab, kann die Religion im Besonderen als Impulsgeber für alternative oder ergänzende Formen bestehender Wirtschaftssysteme, Geschäftsmodelle und -praktiken gesehen werden. Denn neben philosophischen Reflexionen lassen sich auch aus den verschiedenen Glaubensrichtungen heraus Ansätze für ein verantwortungsvolleres und nachhaltigeres Wirtschaften entwickeln. In diesem Sinne sollten auch ethische Grundfragen unternehmerischen Entscheidens und Handelns nicht losgelöst von weltanschaulichen und religiösen Orientierungen betrachtet werden, sondern in einem Dialog zwischen Wirtschaft, Religion und Ethik.

Perspektiven und Berufsfelder

Die im Teilstudiengang Management erworbenen Kompetenzen des ethisch-reflektierten und auf leitende Wertbilder hin evaluierten und diskutierten Führens und Entscheidens erfüllen in hohem Maße das berufliche Anforderungsprofil, das in einer Wissensgesellschaft an Absolventen von Hochschulen gestellt wird. Diese Kernfähigkeiten entsprechen vielen Berufsfeldern, und zwar allen im allgemeinen Management als Unternehmensgesamtleitung, aber auch Bereichen wie Marketing, Personal- und Organisationsmanagement sowie den Governanceaufgaben (z.B. ethikorientierte Berichterstattung, praktische Unternehmensphilosophie, Kunden- und gesellschaftliches Kontaktgruppenmanagement etc.). Darüber hinaus sind die Inhalte des Studiums für den Bereich moderner Medien und betriebswirtschaftlich-orientierter IT-Aufgaben relevant. Auch von Kulturwissenschaftlern und Theologen, die in Verlagen, Museen, Kultureinrichtungen, Medienanstalten, Verbänden, Stiftungen und Behörden beschäftigt sind, werden zunehmend Managementaufgaben verlangt, die durch die Kombination mit dem Teilstudiengang Management in den Grundlagen vermittelt werden. Nicht zuletzt bietet der Teilstudiengang Management die Perspektive der wissenschaftlichen Weiterqualifikation durch eine Promotion, die den Weg in eine akademische Karriere ebnen kann.

Zugangsvoraussetzungen

Das Studium des Teilfaches „Management“ setzt einen Studienabschluss voraus, der mindestens Studienanteile in den folgenden Bereichen und Umfängen beinhaltet:

  • 10 LP Statistik und quantitative Methoden
  • 40 LP Betriebswirtschaftslehre, davon 20 LP Management
  • 10 LP Bachelorarbeit, nicht zwingend im Fachbereich des Teilstudiengangs

Die Zulassungsvoraussetzungen sind so gestaltet, dass ein Zugang nicht allein für Bewerber eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudiengangs möglich ist, sondern auch für Bewerber anderer Studiengänge, die im Rahmen ihres Bachelorstudiengangs ein wirtschaftswissenschaftliches und managementorientiertes Profil herausgebildet haben. Vorkenntnisse über grundlegende betriebswirtschaftliche Abläufe sind insbesondere für die Aufnahme des Faches sinnvoll, um an Modulen teilnehmen zu können, die gemeinsam mit Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge besucht werden. Vorkenntnisse im Bereich Statistik und quantitative Methoden sind erforderlich, um Inhalten mit stark empirischem Bezug folgen zu können und in Prüfungsleistungen diese Methoden anwenden zu können. Auch eine Weiterqualifikation im Methodenbereich ist nur sinnvoll möglich, wenn Grundkenntnisse bereits vor Aufnahme des Masterprogramms vorhanden sind. 

 

 

Bewerbungsinformationen

An der Universität Paderborn werden die Einschreibungen zentral über das Studierendensekretariat organisiert. Für Studienbewerber aus Deutschland bzw. aus dem EU-Ausland erfolgt die Bewerbung um einen Studienplatz online über das Bewerbungsportal PAUL. Die erforderlichen Unterlagen zur Einschreibung finden Sie hier

Studienbewerber aus Drittländern wenden sich bitte an das International Office.

Sie interessieren sich für:
Studiengangsverantwortliche
Telefon:
+49 5251 60-2083
Fax:
+49 5251 60-3429

Sprechzeiten:
Während des Semesters: Dienstags 13:00 - 14:00 Uhr

Prof. Dr. Rene Fahr

Betriebswirtschaftslehre, insb. Corporate Governance

Rene Fahr
Telefon:
+49 5251 60-2090
Fax:
+49 5251 60-3550
Büro:
Q3.122
Web:

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung. Bitte melden Sie sich zur Terminvereinbarung im Sekretariat.
Fachstudienberatung

Sören Middeke

Marketing

Modul W4121: Marketingphilosophie und -theorie; Modul W4122: Ökonomie, Ethik & Denken; Modul W5123: ...

Sören Middeke
Telefon:
+49 5251 60-2082
Büro:
Q 3 316

Sprechzeiten:
n. V.

Lisa Miriam Werner

Betriebswirtschaftslehre, insb. Corporate Governance

Lisa Miriam Werner
Telefon:
+49 5251 60-2110
Büro:
Q3.116

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung

Zuständigkeiten

Bei formellen Fragen zum Teilstudiengang „Management“ (z.B. Einschreibung, Zugangsvoraussetzungen) kontaktieren Sie bitte das Studienbüro. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner der Fachstudienberatung.

Die Universität der Informationsgesellschaft