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Serviceprojekte 2014

Entwicklung einer Fundraising-Toolbox für den Caritasverband Paderborn e.V.

Der Caritasverband Paderborn e.V. ist ein Verband der freien Wohlfahrtspflege und bietet mit seinen 30 Fachdiensten und Einrichtungen ein umfassendes Leistungsspektrum an sozialen Dienstleistungen und Unterstützungsangeboten im Kreis Paderborn. Dem Caritasverband gehören ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Beratungsdienste für Eltern, Kinder, Jugendliche, Suchtkranke, Migranten, verschuldete Personen und Trauernde sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bis hin zu Offenen Ganztagsschulen an.

Die Finanzierung der Dienste und Einrichtungen ist sehr unterschiedlich. Die Beratungsdienste werden je nach Leistungsangebot aus öffentlichen Zuschüssen und Kirchensteuermitteln finanziert. Für die Pflege werden Mittel aus den Pflege- bzw. Krankenkassen bereitgestellt. Doch schon heute reichen diese Mittel nicht aus, um kostendeckend zu arbeiten. Die finanzielle Unterstützung durch Spendengelder gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Dienste wie die Lebens- und Trauerbegleitung und der ambulante Hospizdienst könnten ohne die Unterstützung von Spenden nicht aufrechterhalten werden.

Aufgrund der angespannten finanziellen Lage der caritativen Dienste und Einrichtungen plant der Caritasverband das Thema „Fundraising“ stärker in den Blick zu nehmen. Ziel ist es, eine Toolbox zu entwickeln, die unterschiedliche Konzeptbausteine für eine langfristige Fundraising-Strategie des Caritasverbandes bereithält. Hierbei soll abhängig von der Teilnehmerzahl und der Interessen der Studierenden jeweils ein Baustein wie beispielsweise Online-Fundraising, Friendraising, Legat-Fundraising, Sponsoring oder Stiftungsarbeit von einem Studententeam bearbeitet werden, sodass im Anschluss die Ergebnisse als Sammelwerk zusammengefasst werden können. Eine Analyse des Status quo, ein Vergleich von Best-Practice Beispielen sowie die Auseinandersetzung mit rechtlichen Aspekten, sind erste Ideen, sich diesem Thema zu nähern.

Im Rahmen des Projektes wird Studierenden die Möglichkeit geboten, tiefere Einblicke in den Aufbau und die Finanzierung eines vielschichtigen Non-Profit-Unternehmens zu erlangen, Fachkenntnisse im Bereich Fundraising aufzubauen sowie zur Erhaltung wertvoller sozialer Angebote beizutragen.

Sponsoring-Konzept für das AlarmTheater Bielefeld

Das AlarmTheater ist ein professionelles freies Theater in Bielefeld, das 2013 sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Jährlich entwickelt es fünf bis sechs Produktionen zu gesellschaftsrelevanten Themen mit überwiegend jugendlichen Akteuren. Darüber hinaus führt das Theater Projekte in Kooperation mit Schülern, Suchtkranken, Flüchtlingen und Häftlingen, in diesem Jahr auch mit Langzeitarbeitslosen sowie mit Demenzkranken durch.

Die überwiegend aus Projektgeldern akquirierten finanziellen Mittel sind knapp, weshalb es bedeutsam ist, mittelständische Unternehmen - auch langfristig - als Sponsoringpartner zu gewinnen. Was macht das AlarmTheater bzw. bestimmte Schwerpunkte des Theaters für Unternehmen aus der freien Wirtschaft interessant?Wie kann ein zusätzliches Finanzier-ungsstandbein geschaffen werden? Es wird ein Sponsoringkonzept benötigt.

Prozessoptimierung in den zdi-Zentren

Das zdi-Zentrum pro MINT GT wurde 2010 im Kreis Gütersloh gegründet und bei der Kreiswirtschaftsförderung pro Wirtschaft GT GmbH angesiedelt. Seitdem begeistert das zdi-Zentrum pro MINT GT jedes Jahr Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik. Das Zentrum ist ein Knotenpunkt für Bemühungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungsakteuren, um dem drohenden Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen frühzeitig entgegenzuwirken. Bedingt durch diese koordinierende Funktion sind seit 2010 viele Aufgaben entstanden und Projekte gewachsen. In der Challenge muss daher eine Lösung gefunden werden, um die vielfältigen Aufgaben, Servicefunktionen und Projekte des zdi-Zentrums so darzustellen, dass die Zielgruppe…

1. …Schülerinnen und Schüler sich dort informieren und zur Teilnahme an Aktionen des zdi-Zentrums motiviert werden.

2. …Eltern sich über die Möglichkeiten des zdi-Zentrums intuitiv informieren können und somit die naturwissenschaftlich-technische Neigung ihrer Kinder gezielt unterstützen zu können.

3. …Lehrerinnen und Lehrer die Angebote des zdi-Zentrums in ihre Lehrplanung aufnehmen können sowie als Multiplikatoren für das Angebot des zdi-Zentrums gewonnen werden können.

4. …kleine und mittlere Unternehmen die Arbeit des zdi-Zentrums kennen und schätzen lernen kann, um als Förderer der naturwissenschaftliche-technisch geprägten Jugend im Kreis Gütersloh gewonnen werden zu können.

In erster Linie soll dazu die seit 2010 bestehende Homepage modernisiert und neustrukturiert werden. Es geht um eine Zielgruppenanalyse und die Gestaltung der wirksamen Ansprache dieser über die Homepage. Hierzu ist ein Konzept zur Neustrukturierung der Homepage notwendig, welches gleichzeitig die knappen Ressourcen des zdi-Zentrums berücksichtigt. Im Vordergrund sollen dabei die web2.0-Technologien stehen und wie diese für die Zielgruppen ausgestaltet werden können.

Strategiekonzept für Marktplatz für Bürger-Engagement in Paderborn

Der Marktplatz für Bürger-Engagement in Paderborn - für Menschen jeden Alters, generationsübergreifend und interkulturell - ist die zentrale Anlaufstelle für alle Belange des bürgerschaftlichen Engagements in Paderborn. Der „Marktplatz“ fördert die Vernetzung zwischen Interessenten, Projektangeboten und Einrichtungen und unterstützt gleichzeitig die Umsetzung neuer Projektideen.Zudem koordiniert er Bildungsangebote und ist ein maßgeblicher Partner für die Öffentlichkeitsarbeit von Bürgerengagement  der Stadt Paderborn.Somit geht seine Bedeutung über den Wirkungskreis einer  Vermittlungsagentur hinaus. Gegründet im Sommer 2005 und bis heute im Rahmen des Bundesmodellprogramms EFI (Erfahrungswissen fürInitiativen), gefördert und unterstützt durch die Stadt Paderborn und das Land NRW. Mit derzeit etwa 100 ehrenamtlichen Angeboten in 10 verschiedenen Tätigkeitsbereichen bietet der Marktplatz Paderborn mit seinem ehrenamtlich tätigen Team kompetente, persönliche Beratung für interessierte Bürgerinnen und Bürger, informiert über die vielfältigen Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagement in Paderborn und Umgebung und unterstützt Projekte, sowie die Organisationen und Initiativen bei der Suche nach Freiwilligen. Durch die enge Zusammenarbeit  der Universität Paderborn, speziell des Studiums für Ältere mit dem Zertifikatsstudium „Bürgerkompetenz in Wissenschaft und Praxis“ und dem Marktplatz für Bürger- Engagement in Paderborn wird ein intensiver und sinnstiftender Austausch von Wissenschaft und Praxis in Bezug auf bürgerschaftliches Engagement in Paderborn ermöglicht.

Die strategische Bedeutsamkeit des Marktplatzes Paderborn wird in der Stadt und im Kreis Paderborn hoch eingeschätzt, gleichzeitig wird der Marktplatz Paderborn in der Breite noch nicht wahrgenommen und es wird diskutiert, welche 'Kernaufgaben' der Marktplatz zukünftig übernehmen sollte. Hierzu ist eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der Potentiale und Herausforderungen des Marktplatzes notwendig, um darüber ein Strategiekonzept für den Marktplatz zu erarbeiten. Es geht um die Verbesserung der Wahrnehmung und der Schaffung einer 'Marke' Marktplatz in Paderborn, was Fragen des strategischen Managements betrifft.

Personalentwicklung von Lehrenden am Beispiel der vollzeitschulischen Ausbildungen in Metallberufen

Die Kolping/BAJ Berufskolleg GbR ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, die die berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund fördert. U.a. wird eine vollzeitschulische Ausbildung in den Metallberufen angeboten, die die theoretische und praktische Ausbildung an der Schule verbindet. Bei dieser Form der Ausbildung wird eine Art Case-Management für die Azubis benötigt, damit Sie ihren Lernprozess hinsichtlich theoretischer und praktischer Teile dokumentieren und reflektieren. Hierbei ist zu beurteilen, welche individuellen Ergebnisse erreicht und welche weiteren Entwicklungsschritte, mit Bezug auf den Ausbildungsplan, notwendig sind. Hierzu können didaktische Instrumente wie Portfolios und Ähnliches hilfreich sein. Diese müssten von den Lehrenden bezogen auf den Kontext im BAJ entwickelt werden.

Sozialmarketing bei ICF Paderborn: Warum für die Kirche spenden? 

ICF Paderborn (International Christian Fellowship) ist eine überkonfessionelle christliche Kirche in freier Trägerschaft, die aus dem Traum entstanden ist den christlichen Glauben dynamisch, lebensnah und zeitgemäß zu gestalten. Seit 2009 werden wöchentliche Gottesdienste veranstaltet, die mit dem Format: „Kirche im Capitol“ Sonntag abends über 70 Personen anspricht. Wie jede „Freikirche“ finanziert sich das ICF Paderborn nicht durch Kirchensteuern oder staatliche Zuschüsse sondern ausschließlich durch Spenden. Spenden können der Unkostenbeitrag für den Gottesdienst, die regelmäßige finanzielle Unterstützung oder die einmalige größere Geldspende sein.Um eine langfristige finanzielle Planung zu sichern, ist es bedeutsam, einen festen Stamm von Spendengeldern zu haben. Allerdings liegt hierzu noch wenig Wissen vor, warum Menschen spenden und Gottesdienstbesucher sich entscheiden, Geld zu geben? Dieses Wissen ist aber wichtig, um Kirche zielgruppenorientiert im Sinne eines aktiven, zufriedenen und werteorientierten Gemeindelebens gestalten zu können. Es wird deshalb eine Analyse benötigt, was die Beweggründe für Spenden sind und warum - oder auch warum nicht - die Gottesdienstbesucher Kraft aus dem ICF schöpfen!

Bedarfsanalyse für den Verein MINT-Technikum

Das „MINT-Technikum“ ist eine Einrichtung, die als Versammlungsort für MINT-affine Kinder und Jugendliche dient. Hier können sie sich über ihre Interessen, Erfahrungen, Vorhaben und Probleme austauschen und gemeinsam an kleineren Entwicklungs- und Forschungsaufgaben arbeiten. In drei Aktionsbereichen sollen die Kinder und Jugendlichen durch freies Experimentieren mit den interaktiven Exponaten im MINT-Parcours, in geleiteten Workshops im MINT-Forscherlabor oder durch eigenständiges praktisches Arbeiten in der MINT-Werkstatt Kompetenzen in den MINT-Bereichen auf- und ausbauen können. Zu diesem Zweck wurde am 22. Juli 2013 der gemeinnüt-zige und ehrenamtlich organisierte Verein „MINT-Technikum – Kreisweit in Verl e.V.“ gegründet. Er bietet Kindern und Jugendlichen einen Freiraum, in dem sie ihre eigenen Ideen umsetzen können. Zudem fördert der Verein die Vernetzung von Jung und Alt, verschiedener Schulformen und bringt Unternehmen unterschiedlichster Branchen an einen Tisch. 

Da sich das Ende 2013 eröffnete MINT-Technikum momentan noch in der Anlaufphase befindet, benötigt der Trägerverein Unterstützung bei der Angebotserstellung und -schneidung. Es wird eine Bedarfsanalyse benötigt. Ausgehend von den Zielgruppen des Vereins, sollen deren Bedürfnisse analysiert und reflektiert werden und darauf basierend die Angebote des Vereins MINT-Technikum entsprechend angepasst oder Empfehlungen für neue Angebote entwickelt werden. Hierbei ist auch zu beachten, dass in der Analyse auch die bedarfsgerechte Kommunikation mit den Zielgruppen (z.B. Ansprache von Schülerinnen und Schüler durch den Verein) in den Blick genommen wird.

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