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Photo: Adelheid Rutenburges

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Forschungsprofil

Die Professur für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre ist der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn zugeordnet. 

Ein Ziel der Professur ist es, eine wissenschaftlich fundierte, universitäre Ausbildung (Lehre) im Bereich der Bankbetriebslehre anzubieten. Hierbei wird ein zentraler Schwerpunkt auf das Risikomanagement in Banken gelegt. Ein breit gefächertes Angebot an Wahlveranstaltungen rundet das Lehrangebot ab. Damit sollen die Studierenden zum einen für den Einsatz in bankbetrieblichen Stabs- und Führungsfunktionen vorbereitet werden. Zum anderen sollen diejenigen, die ihre berufliche Perspektive weniger in der Kreditwirtschaft, sondern z.B. in der Finanzabteilung einer Nichtbank sehen, Einblicke in Problemstrukturen und betriebliche Notwendigkeiten des Risikomanagements in Banken erhalten. Ein weiteres Ziel der Professur ist es, - im Sinne einer anwendungsorientierten, der Praxis Problemlösungen zur Verfügung stellenden Betriebswirtschaftslehre - bankbetrieblichen Problemstellungen nachzugehen und Lösungsvorschläge zu entwickeln (Forschung). Hierbei liegen die Schwerpunkte im Bankmanagement und im bankbetrieblichen Risikomanagement. Zur weiteren Vertiefung bankbetrieblicher Forschung findet ein Austausch mit der Praxis statt, der den Studierenden die Möglichkeit bietet, sich durch den Besuch entsprechender, teils praxisorientierter Gastvorträge einen Einblick in bankbetriebliches Handeln zu verschaffen und für bankbetriebliche Fragestellungen zu sensibilisieren. In diesem Zusammenhang werden sowohl theoretische als auch praxisorientierte Bachelor- und Masterarbeiten angeboten und betreut.

Forschungsprojekte

Philipp Peitz: "Finanzwirtschaftliches Risikomanagement im kommunalen Sektor"

In den vergangenen Jahren wurde eine Problematik interessant, die für den Bereich Finanzwirtschaft als auch Risikomanagement von Bedeutung ist. In Folge der Finanzkrise zeigten sich kommunale Zinsoptimierungsgeschäfte, welche zunächst von der Gemeindeprüfungsanstalt empfohlenen wurden, oftmals als gescheitertes Zins- und Schuldenmanagement. Auf kommunaler Ebene wurde der spekulative Derivateeinsatz bei Beachtung des allgemeinen Spekulationsverbotes und der geforderten Konnexität als nicht möglich erachtet. Wenn jedoch nur eine Absicherung stattfinden sollte, wie kam es zu Spekulationsverlusten aus diesen Geschäften? Neben diesem Sachverhalt gibt es rücken immer wieder schadhafte Fehlverhalten bzw. -planungen von Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung in den Fokus der Medien.
Betrachtet man die Vielzahl von Regelungen, Regulierungen und Berichtserfordernissen im Bank- und Versicherungswesen, die aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Institute Risikolagen verhindern bzw. eindämmen sollen, so stellt sich die Frage, ob Aufgabenstellungen der öffentlichen Verwaltung hinsichtlich Risikogehalt nicht ebenso regelbedürftig sind. Angesichts einer wachsenden Komplexität, eines ziel- und outputorientierten Blicks gerade auf der lokalen Ebene, einer zunehmenden Delegation der Verantwortung auf die Fachebene und einer verstärkten Einbindung privater Unternehmen bei der Erbringung öffentlicher Leistungen, zeigt sich die Notwendigkeit eines Risikomanagements für die öffentliche Verwaltung immer deutlicher. Bei dessen Aufbau kann auf die Erkenntnisse, Empfehlungen, Modelle etc. aus dem Privatsektor zurückgegriffen werden. Eine direkte Übertragung wird jedoch aufgrund von Unterschieden des privaten und des öffentlichen Sektors nicht möglich und sinnvoll sein.
In Anlehnung an die allgemeine Aufgabe der Betriebswirtschaftslehre, die in der betriebswirtschaftlichen Organisationen tätigen Menschen bei ihren Entscheidungen zu unterstützen, besteht das Anliegen der vorliegenden Arbeit darin, den in Kommunalverwaltungen tätigen Akteuren Handlungsoptionen eines kommunalen Risikomanagements wissenschaftlich fundiert aufzuzeigen, die das Ziel einer Reduzierung von finanzwirtschaftlichen Risiken zum Gegenstand hat.

 

Ansprechpartner: Philipp Peitz

Christian Tewes: "k.A."

derzeit k.A.

Publikationen

Hier finden Sie die Publikationen des Lehrstuhls.

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