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Aktuelles aus der Professur Marketing

Neuerscheinung: Der Blickwechsel der Wissenschaft

Der Blickwechsel der Wissenschaft, Velbrück Wissenschaft, ISBN 9783958321403

Meist werden Philosophie und Ökonomie als getrennte und unabhängige Gegenstände diskutiert. Doch ihr Verhältnis ist gleichursprünglich und alle ihre jeweiligen Begriffe stehen spiegelbildlich zueinander: Seele und Kapital wie Vermögen und Substanz sind strikte Analogien. Aus diesen Begriffen tritt die gesamte Erkenntnistheorie hervor.

In dieser Perspektive zieht der Autor die relevanten Kernfacetten der Erkenntnistheorie von Platon über Augustinus bis zu Kant, Marx, Nietzsche und Heidegger heran, um die philosophisch-ökonomischen Begriffsfiguren in sich aufzubrechen und als ihr jeweiliges Gegenstück zu entfalten. Durch diese methodisch-produktive Destruktion ihrer Begriffsverkettung wird die neue Blickrichtung unserer Zeit deutlich: die Ablösung des Absoluten als Haltepunkt des Denkens und seine beständige Relativierung. Dieser Weg als wissenschaftliche Methode führt in die relativ reale Realität unserer Zeit. Sie ist die allgemeine Blickrichtung aller Wissenschaften, sie ist der Vektor der neuen Metaphysik.

Dazu thematisiert die vorliegende Studie zunächst die fundamentale Analogie philosophisch-ökonomischer Denkmuster. Die Tauschlogik relativiert in ihrem Fortschritt das Absolute der logisch-religiösen Dogmen und macht es so selbst zum Austauschprodukt. Kant und Nietzsche als die markantesten Wendepunkte der neuzeitlichen Erkenntnistheorie werden in dieser Blickrichtung neu interpretiert. Danach wird diese Zunahme des relativen Denkens im Zusammenhang von Physik, Mathematik sowie Ökonomie und Philosophie gezeigt. Physik und Mathematik übernehmen von der Philosophie die zentrale Rolle als Metaphysik, die Ökonomie verwertet dieses Denken raumübergreifend und zeitlich perpetuierend. Der sprachlogische Vektor verdeutlicht auch die Relativität der Sprache. Abschließend wird im Zusammenhang der Digitalisierung gezeigt, dass in der relativ realen Realität die alten Ideenkerne Seele und ICH nicht mehr gebraucht, Identität und Kausalität unscharf und austauschbar werden.

Inhaltsverzeichnis
Ausführliche Informationen


Wissenschaftskonferenz zur digitalen Austauschplattform CERES

Foto (Ingrid Kelsey): Wissenschaftskonferenz zur digitalen Austauschplattform CERES vom 24. bis 26. April 2017 an der Universität Paderborn, von links nach rechts: Konferenzleiter Prof. Dr. Prof. E. h. Dr. h. c. mult. Klaus Rosenthal, Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane (Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften), Prof. Dr. Karol Matiaško (Projektkoordinator, Vizerektor der Universität Žilina, Slowakei).

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes CERES (Centers of Excellence for young RESearchers) trafen sich drei Tage lang 40 Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern an der Universität Paderborn.

Kern des Projektes ist die Entwicklung einer digitalen Austauschplattform, mit der insbesondere Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsergebnisse und -vorhaben untereinander, aber auch mit Forschungsinstitutionen und forschenden Firmen kommunizieren können. Zur Information der Teilnehmer trugen auch verschiedene Fachvorträge aus der Universität Paderborn bei, darunter Beiträge von Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Daniel Beverungen aus dem Department Wirtschaftsinformatik, Prof. Dr. Gudrun Oevel, Chief Information Officer (CIO) der Universität Paderborn, sowie von Dr. Sebastian Vogt, TecUP-Geschäftsführer (Technologietransfer- & Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn).

Die Verantwortlichen für die Projektkoordination – Prof. Dr. Prof. E. h. Dr. h. c. mult. Klaus Rosenthal aus dem Department Management der Paderborner Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und sein slowakischer Kollege Prof. Dr. Karol Matiaško, Vizerektor für Informationssysteme an der Universität Žilina – konnten viele Anregungen in das Projektdesign übernehmen, das bis zur nächsten Sitzung im Juli in Žilina (Slowakei) weitervertieft werden soll.

Kontakt:
Prof. Dr. Prof. E. h. Dr. h. c. mult. Klaus Rosenthal, Tel.: +49 5251 60-2083, E-Mail: klaus.rosenthal(at)wiwi.upb(dot)de

Wissenschaftskonferenz in Kiew

Foto (NTU Kiew): Dr. Viachaslau Nikitsin, Prof. Dr. Nikolai Dmitrichenko, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Klaus Rosenthal (3., 4., 5. v. li.)

Unter der gemeinsamen Leitung durch den Rektor der NTU Kiew, Prof. Dr. Nikolai Dmitrichenko, als Landeskoordinator für die Ukraine und Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Klaus Rosenthal, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Paderborn, als EU-Projektkoordinator fand in Kiew eine mehrtägige Konferenz zwischen Wissenschaftlern und Politikern aus der Ukraine statt. Ziel ist die Implementierung eines neuen Konzepts zum Wissensmanagement in den Transformationsländern Ukraine, Weißrussland und Moldawien. Die Kooperation soll mit einem neuen Projekt unter dem Titel „Strengthening of the scientific and institutional competences“ fortgesetzt werden.

Neues Bachelormodul Wissensmanagement

In Zusammenarbeit mit Frau Dr. Nadin Dirkmorfeld bietet der Lehrstuhl Marketing von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Rosenthal im Sommersemester 2016 erstmalig das Bachelormodul "Wissensmanagement" an.

Neues Anteilsfach: MA Management & Philosophie

„Managen heißt führen. Führen bedeutet Denken. Denken heißt ordnen. Ordnungen sind der Ausdruck von Werten. Ethik ist die Klammer von Wissensstrukturen und Werten. Philosophieren heißt, den Zusammenhang von Wissensstrukturen und Werten zu erkennen. Ökonomisch zu handeln bedeutet, diesen Zusammenhang zu verwerten.“

Der Lehrstuhl Marketing lädt vom 07.03 bis 08.03. 2016 herzlich zum Doktorandenseminar in Horn Bad-Meinberg ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum obigen Doktorandenseminar lade ich alle Interessenten herzlich ein. In diesem Jahr gibt es ein neues inhaltliches Thema:

„Realität – Relativität – relative reale Realität. Produktive Destruktion der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein und ein weiterer Blick in die bewegte Realitätstheorie der Zukunft“

Auf der Basis des Buches „Über die allgemeine und spezielle Relativitätstheorie“ von Einstein beginnt die Überlegung der weiteren Realitätsentwicklung als gemeinsame Leseübung. Seit Galileo Galilei ist der Begriff der “Realität“ selber relativ geworden, mit Einstein wird er zum Inbegriff einer ungleichzeitigen Zeit in der Deklination einer vierten Dimension. Beide Konzepte sind mathematisch-physikalisch wie philosophisch, aber auch „jenseits“ der Deklinationskraft der Ökonomie entwickelt worden. Ihre Kraft einer deklinierenden Aneignung eines wissensverwertenden Prinzips blieb in dieser Diskussion bislang unberücksichtigt. Dieses Defizit ist zugleich die Chance für die Ökonomie, sich als Leitwissenschaft entwickeln zu können und nicht nur als praktische Handlungsmaxime das Wissen anderer Disziplinen in deren Vermarktung assistierend zu exekutieren.

Das Seminar wird in angenehmer Atmosphäre als Blockveranstaltung am 07. und 08. März 2016 im „Waldhotel Bärenstein“ in Horn-Bad Meinberg stattfinden.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Ihre Anmeldung nimmt Frau Ingrid Kelsey gerne entgegen (Kontakt: Ingrid.Kelsey@uni-paderborn.de, Telefon: 05251/60-2096).

Über die Primärzielgruppe hinaus sind auch alle diejenigen herzlich eingeladen, die an einer solchen Thematik Interesse haben. Anmerkung für die Kolleginnen und Kollegen: Bitte leiten Sie diese E-Mail auch an Ihre externen Doktoranden weiter.

Auf Ihre aktive Teilnahme freue ich mich schon heute.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus Rosenthal

 

Lesehinweis:

Albert Einstein: Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, Springer Verlag 2009, 24.

 

 

"Wissensmanagement" als konkrete Hilfe zur Selbsthilfe für Moldawien mit Paderborner Unterstützung

Über 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik trafen sich Mitte Februar auf einer Konferenz in der moldawischen Hauptstadt Kischinau im Rahmen des EU-Projektes „Fostering the Knowledge Triangle“.

Projekt „Fostering the knowledge management“

Bereits zum zweiten Mal nutzten rund 20 Vize-Rektoren, Professoren und leitende Ministerialbeamte aus der Ukraine, Moldawien und Weißrussland die Chance, sich eine vernetzte, aber zugleich auch fokussierte Innovationslandschaft an der Universität Paderborn und ihren Partnern anzusehen.

Dritter Ehrendoktortitel für Prof. Dr. Klaus Rosenthal

Prof. Dr. Klaus Rosenthal von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn hat kürzlich einen weiteren und damit seinen dritten Ehrendoktortitel erhalten

SICUS Herbsttagung in Wiesbaden

In der Hauptverwaltung der R+V Versicherung in Wiesbaden fand kürzlich die Herbsttagung des SICUS e.V., der größten unabhängigen Anwendervereinigung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland, statt.

Jahresabschlusstagung von SICUS e.V. bei Coca-Cola in Berlin

Als Gäste im Hause des Weltkonzerns Coca-Cola in Berlin fand unter Leitung von Wissenschaftlern der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Jahresabschlusstagung des Anwendervereins SICUS e.V. statt.

Further information:

The University for the Information Society