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Lehre

Die folgenden Lehrveranstaltungen werden von der Professur für Marketing regelmäßig angeboten:

Bachelor-Module

B2B-Marketing (W2121)

Im Modul B2B-Marketing wird der Schwerpunkt Industrial Marketing fokussiert. Nach einer grundlegenden Einführung in das Industriegütermarketing und die Abgrenzung zum Konsumgütermarketing werden die Merkmale und Vermarktungsbesonderheiten der verschiedenen Geschäftstypen des Industriegütermarketings (Produkt-, Anlagen-, System- und Zuliefergeschäft) definiert.

Vor dem Hintergrund der Internationalisierung und Globalisierung des Marktgeschehens einerseits und fortschreitender Diffusion von Informationstechnik andererseits gewinnt dabei Kommunikation jenseits des instrumental ausgerichteten "Kommunikationsmix" zunehmende Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Daher soll die Lerneinheit des Kommunikationsmanagements die Studierenden mit den wichtigsten Entscheidungsproblemen, -methoden und -instrumenten im Kommunikationsmanagement vertraut machen.

Ökonomisches Denken und Handeln (W2123)

Im Rahmen des Moduls Ökonomisches Denken und Handeln findet eine angeleitete Leseübung theoriebezogener Texte statt. Diese Leseübung zielt dabei insbesondere darauf ab, bei den Studierenden ein Grundverständnis komplexer theoretischer Zusammenhänge zu erzeugen und ökonomisches Basiswissen auf der Begriffs- und Kategorienebene zu vermitteln. Darüber hinaus soll die kommunikative Kompetenz der Studierenden durch die argumentative Aufbereitung komplexer Sachverhalte verbessert werden.

Wissensmanagement (W2129)

In dem Modul wird diskutiert, warum Wissen zur wertvollsten Ressource im 21. Jahrhundert wird und wie dieses Wort „Wissen“ in der Ökonomie eingeordnet werden kann. Das Seminar vermittelt den Bachelorstudenten einen Einblick in die zentralen Aufgabengebiete des Managements der wertvollen Ressource Wissen auf Grundlage fundierter Theorien und praktischer Fragestellungen.

Um der Komplexität des Themas gerecht zu werden, bilden Konzepte des strategischen Managements, des Organizational Behaviors und des integrativen Wissensmanagements Grundlagen des Lehrangebots. Dabei werden sozialpsychologische, organisationale und technische Aspekte des Wissensmanagements mit einbezogen.

Das Ziel des Seminars besteht darin, Bachelorstudenten an die wissenschaftliche Arbeitsweise und das wissenschaftliche Schreiben heranzuführen. Dabei analysieren und erarbeiten die Studierenden interessante Fragestellungen mit hohem Praxisbezug. Dies erfordert zunächst eine umfassende Literaturrecherche zu den vorgegebenen Themen im Bereich des Wissensmanagements in Einzelarbeit. Die Erkenntnisse werden anschließend in einer Seminararbeit konsolidiert.

Die Studierenden erlernen innerhalb des Seminars den Umgang mit deutsch- und englischsprachigen Artikeln und Büchern. Dabei steht der Transfer theoretischer Konzepte auf die Bearbeitung von praxisrelevanten Problemstellungen im Vordergrund des Seminars.

Master-Module

Management- und Marketingphilosophie und -theorie (W4121)

Das Modul Management- und Marketingphilosophie und -theorie thematisiert insbesondere die Dogmengeschichte und die Analyse der Genese der Wissenschaften einerseits und der Ökonomie andererseits. Dabei wird für angehende Wissenschaftler und Manager offenbar: Marketing ist Philosophie.

Ökonomie, Ethik und Denken (W4122)

Die bisherige philosophische, ethische, moralische oder politische Wissenschaft hat ihre zentralen Begriffe und Ziele stets gegen die Ökonomie zu bestimmen versucht und dabei Ökonomiebeherrschung probiert und propagiert. Dieses Unternehmen stand und steht den Kategorien des Denkens aber stets diametral entgegen und hat Ökonomie erst zur global mächtigsten Ideologie gemacht. Das Modul Ökonomie, Ethik und Denken geht diesen Verstrickungen nach und will dieses Dilemma nach über zweieinhalb Jahrtausenden zur Grund-Einsicht bringen, da dieses Paradoxon geradezu die Realität bewirkt hat, gegen die immer noch idealistisch und „in guter Absicht" moralisiert wird. Das Modul findet in Kooperation mit Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Philosophie) statt.

Einführung in die Theorie der Unternehmung (W5121)

Das Modul „Einführung in die Theorie der Unternehmung“ vermittelt den Studierenden die konstitutiven Elemente der Grundstruktur der Unternehmung. Die Spezialisierungen und Funktionsbereiche werden dabei nicht different und isoliert, sondern in ihrem die Unternehmung überhaupt erst konstituierenden Gesamtzusammenhang thematisiert und reflektiert.

Einführung in die Theorien der modernen Betriebswirtschaftslehre (W5122)

Das Modul „Einführung in die Theorien der modernen Betriebswirtschaftslehre“ führt die Studierenden in wesentliche Methoden und Instrumente der unternehmerischer Funktionen aus einer managementorientierten Perspektive ein – primär Marketing, Personal, Organisation und Management.

Betriebswirtschaftliche Problemstellungen der jeweiligen Funktionen werden dabei unter Berücksichtigung moderner Konzepte, Modelle und Theorien diskutiert.

Diese Einführung in die Betriebswirtschaftslehre bietet den Studierenden einen Überblick über relevante Themenfelder der aktuellen betriebswirtschaftlichen Praxis.

Perspektiven der Wirtschaftsphilosophie (W5123)

Im Seminar „Perspektiven der Wirtschaftsphilosophie“ werden Theorietexte gelesen, um u.a. folgenden Fragen historisch und systematisch nachzugehen: Was leistet die Rekonstruktion der ökonomisch-philosophischen Verflechtung für die Analyse gegenwärtiger Ordnungsstrukturen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft? Welche Themenfelder nimmt die derzeitige Wirtschaftsphilosophie in den Blick und warum? Was kann Philosophie im Hinblick auf ökonomische Theoriebildung heute leisten (vor dem Hintergrund ihres historischen Beitrags)?

Das Seminar soll anhand der folgenden Wissensfelder strukturiert werden:

  • Sozialphilosophische Grundlagen ökonomischen Handelns (z.B. Rationalitätsbegriffe und Wertzuschreibungen)
  • Kritik ökonomischer Theoriebildung (z.B. Probleme der „Mainstream“-Ökonomie, Gegenstandsbestimmung, Gerechtigkeitsfragen)
  • Entwicklungstendenzen (alternative Perspektiven ökonomisch-sozialer Strukturen)
Wissensmanagement im Übergang von analogen zu digitalen Horizonten (W5124)

Unter dem Stichwort der Digitalisierung vollzieht sich kontinuierlich ein Bedeutungswechsel in den Entscheidungsstrukturen von Markt und Unternehmung. Analoge Entscheidungshorizonte werden zunehmend digital unterstützt und sodann durch digitalisierte Automatismen ersetzt. Damit vollzieht sich schrittweise ein bedeutungsvoller Paradigmenwechsel in allen Märkten und allen Gesamtfunktionen der Unternehmung.

Das Seminar geht diesem Paradigmenwechsel nach und setzt sich das Ziel, die wesentlichen Strukturelemente und Kategorien zu analysieren und in ihrer Tragweite eines verändernden Horizonts zu evaluieren.

Doktoranden-Module

Erkenntnistheoretische Phänomene und Besonderheiten ökonomischer Gegenstandser-kenntnisse (W6121)

Der Kern des für das Promotionsstudium angebotenen Moduls Erkenntnistheoretische Phänomene und Besonderheiten ökonomischer Gegenstandserkenntnisse sind die Zusammenhänge und Besonderheiten zwischen erkenntnistheoretischen Begriffen und ökonomischen Kategorien. Insbesondere stehen dabei dichotome Phänomene und deren historisch-methodische Relevanz im Mittelpunkt. Zentral dafür ist das Ambiguitätsverhältnis zwischen Ökonomie und Erkenntnistheorie.

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