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thyssenkrupps Finanzvorstand Guido Kerkhoff spricht in Paderborn zur Rolle des CFO bei Restrukturierungsprozessen Show image information
Im feierlichen Rahmen verabschiedet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gemeinsam mit dem Paderborner Hochschulkreis e. V. die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen. Show image information

thyssenkrupps Finanzvorstand Guido Kerkhoff spricht in Paderborn zur Rolle des CFO bei Restrukturierungsprozessen

Im feierlichen Rahmen verabschiedet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gemeinsam mit dem Paderborner Hochschulkreis e. V. die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen.

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Aus den Erfahrungen eines Whistleblowers – Vortrag und Diskussion mit Ian Foxley am 6. Juni

Whistleblower riskieren viel – und der Preis ist oft hoch. Doch was motiviert sie? Wann wagen sie den Schritt in die Öffentlichkeit? Und wie verändert sich ihr Leben?

Diesen Fragen widmet sich der Brite Ian Foxley, der selbst zum Whistleblower wurde und Missstände in seiner Organisation an die Öffentlichkeit brachte. Der englischsprachige Vortrag „Looking at the man in the mirror – A whistleblower's experience“ findet am 6. Juni von 18.30 bis 19.45 Uhr auf dem Universitätscampus im Gebäude L (Pohlweg), Ebene 0, Hörsaal L1 statt. Dem 45-minütigen Beitrag schließt sich ein von Prof. Dr. René Fahr, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, moderierter Meinungsaustausch mit ausreichend Zeit für Rückfragen an den Referenten an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

2010 nahm der ehemalige Oberstleutnant eine Stelle bei GPT, einer Tochter des europäischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus, in Riad an. Das Unternehmen versorgte die königlich-saudische Nationalgarde mit moderner Kommunikationstechnik. Als Foxley dabei auf mutmaßliche Bestechungsgeldern an saudische Funktionäre stieß, wurde er zu einem entscheidenden Hinweisgeber und Informanten.

Im Rahmen seines Vortrags berichtet Foxley, wie ihn seine Karriere beim Militär, aber auch seine Erziehung, in seiner persönlichen Überzeugung prägten. Ebenso von den Schwierigkeiten, die dieser Entscheidung folgten, von psychischem Stress, und Diskriminierung. “Anyone who goes ahead will be changed by the event and its aftermath”, so Foxley, “[but] when faced with the man in the mirror, I’m still able to look myself in the eye”.

Ian Foxley diente 24 Jahre in der britischen Armee. Unter anderem befehligte er dort ein Fallschirmjägerbataillon sowie Friedenstruppen in Bosnien-Herzegowina. Als Spezialist für militärische Kommunikationstechnik wechselte er danach in die private Wirtschaft. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen gründete Foxley 2012 Whistleblowers UK – einen Verband, der sich für den besseren Schutz der Informanten einsetzt und diese berät.

The University for the Information Society