Economic Citizenship Education
Service Learning an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Das nächsten Anmeldungen für Economic Citizenship Education sind für das
Sommersemester 2013 möglich. Die Challenges werden dann auf diesen Seiten
bekannt gegeben.
Was ist Ecomomic Citizenship Education?
Economic Citizenship Education ist eine neue Form des Lernens an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Intention ist es, dass Studierende das im Studium erworbene Wissen in Praxisfeldern anwenden. Die Praxisfelder stellen dabei konkrete ökonomische Problemstellungen von gemeinnützigen Organisationen der Region dar. Probleme des zivilgesellschaftlichen Bereiches werden so mit ökonomischen Inhalten des Studiums verbunden. Neben dem Transfer von Inhalten in Praxisfeldern sollen Studierende somit auch für ein zivilgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein sensibilisiert werden. Economic Citizenship Education soll dabei einen Beitrag zur Kompetenzentwicklung der Studierenden im Sinne einer ökonomisch, wissenschaftlich basierten Handlungskompetenz beisteuern. Während in Vorlesungen stärker die Inhaltsdimension im Vordergund steht, geht es bei Economic Citizenship Education um die Anwendung und Reflexion des erlernten Wissens. Darüber soll nicht zuletzt ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden geleistet werden. Die Organisation und didaktische Koordination von Economic Citizenship Education wird von der Juniorprofessur für Wirtschaftspädagogik, insb. Hochschuldidaktik und
-entwicklung übernommen.
Wie funktioniert Economic Citizenship Education?
Economic Citizenship Education wird semesterweise angeboten. In einer Auftaktveranstaltung lernen die Studierende den gemeinnützigen Kooperationspartner und deren konkrete Problemstellung – Challenge – kennen. Anschließend erarbeiten die Studierenden in Teams Lösungsvorschläge auf Basis ihres Fachwissens. Dabei erkunden sie auch die gemeinnützige Organisation vor Ort. Die erarbeiteten Lösungen werden in einer größeren Abschlussveranstaltung vorgestellt. Am Ende erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat, in dem die bearbeitete Problemstellung (Tätigkeit) in der gemeinnützigen Organisation und die dazu ökonomisch relevanten Inhalte vermerkt sind. 
(1) Einführungsphase (Auftaktveranstaltung Ende April)
- Darstellung der ökonomischen Problemstellung (Mini-Projekte) seitens des Kooperationspartners (gemeinnützige Organisation)
- Fachlicher Input eines Experten zur ökonomischen Problemstellung
- Konkretisierung der Herausforderung und Erstellung eines Arbeitsplans
(2) Praxis- und Begleitungsphase:
- Erkundung und Erforschung der gemeinnützigen Organisation
- Problemanalyse, Wissensfeststellung und Erarbeitung von Lösungskonzepten
- Betreuung der Studierenden seitens der gemeinnützigen Organisation und von Experten seitens der Universität
- Unterstützung der Studierenden im Projektmanagement
(3) Ergebnis- und Reflexionsphase (Abschlussveranstaltung)
- Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung
- Diskussion zwischen Kooperationspartnern, Experten und Studierenden
- Reflexion der Projektarbeit
- Zertifikatsausstellung
Economic Citizenship Education ist ca. 2 Monate studienbegleitend angelegt. Die Abschlussveranstaltung, in der die Studierenden auch ein Zertifikat für ihr Engagement erhalten, wird Mitte Juni sein, damit noch genug Zeit bleibt, sich auf die Klausuren des Sommersemesters vorzubereiten.
Challenges im Sommersemester 2013
Wenn Du Interesse hast bei Economic Citizenship Education im Sommersemester 2013 dabei zu sein, dann melde Dich bis zum 07.04.2013 unter ece[at]wiwi.upb.de an.
Die Challenges im Sommersemester 2013 sind:
Investitionsmanagement des Caritas-Fuhrpark
Der Caritasverband Paderborn pflegt mit seinen 5 Sozialstationen täglich bis zu 800 Patienten zu Hause. Dafür werden über 100 PKW eingesetzt. Wann sollen die Fahrzeuge ersetzt werden? Sollen neue Kfz gekauft oder geleast werden? – Es wir ein nachhaltigen Investitions- und Finanzierungskonzept benötigt!
Kooperationspartner: Patrick Wilk, Vorstand Caritas Paderborn & Nancy Kelb, Caritas Paderborn
Experte: Center for Risk Management, Dr. Peter K. Becker, Dr. Christian Brünger und Christian Brockschnieder.
Finanzanalyse und Marketingmaßnahmen für das Mehrgenerationenhaus
AWO-Leo
Das Mehrgenerationenhaus AWO-Leo in Paderborn bietet unterschiedliche Aktivitäten für Jung und Alt an. U.a. betreibt es eine Cafeteria, mit Angeboten für verschiedene Zielgruppen (z.B. Menschen mit geringen Einkommen). Für die langfristige Existenz ist aktuell eine Finanzanalyse notwendig, um darauf basierend die Angebotspalette zielgruppengerecht und kostendeckend zu gestalten.
Kooperationspartner: Harald Ehlers, Kreisgeschäftsführer AWO & Ulla Hoentgesberg, Einrichtungsleitung, QMB
Experte: Prof. Dr. Dr. Georg Schneider
Kolping BAJ GbR: Prozessoptimierung in Bildungsorganisationen
Die Kolping/BAJ Berufskolleg GbR ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, die die berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund fördert. Ressourcen sind knapp, deshalb ist es bedeutsam, dass die Organisationsprozesse in der Bildungseinrichtung effizient gestaltet werden. Hierfür wird eine Prozessanalyse benötigt. Aber wie können die Prozesse dann ressourcenschonend und gleichzeitig klientengerecht gestaltet werden?
Kooperationspartner: Dr. Markus Schäfer-Willenborg, Geschäftsführer Verein BAJ e.V. und Frau Anette Seyer, Schulleiterin Berufskolleg am Tor 6
Experte: Prof. Dr. Stefan Betz, Lehrstuhl für Produktionsmanagement und Controlling
Kommunikationskonzept für’s Wirtschaftsgymnasium
Das Wirtschaftsgymnasium ermöglicht das Abitur und eine ökonomische Bildung. Trotz dieser Attraktivität können die Schülerzahlen ausgebaut werden. Es geht um die konkrete Entwicklung von Marketingmaßnahmen. Aber wie erreicht und überzeugt man die Zielgruppen?
Kooperationspartner: Dieter Kerstingtombroke & Erwin Sandbothe, Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung, Bielefeld
Experte: Dr. Eva Münkhoff, Lehrstuhl für Marketing





