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SMART - Skill Matching Assistance and Reporting Tool

 

SMART:
2015-RO01-KA205-022891

 

SMART ist ein ERASMUS+ Projekt, in der Key Action ´Cooperation for innovation and the exchange of good practices´ das in die Aktion 'Strategic Partnerships' mit dem Fokus auf Jugendliche (Strategic Partnerships for youth) eingebettet ist. Es handelt sich um ein international ausgerichtetes Projekt im EU-Bildungsprogramm mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Die Projektidee und Struktur zu SMART wurde am Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II der Universität Paderborn entwickelt. Die Koordination des Projektes übernimmt die Association Institutio Pro Educationem Transilvaniensis in Rumänien, die sich durch ihren direkten Zugang zur Zielgruppe der Jugendlichen auszeichnet.

Im Projekt kooperieren fünf Partnerinstitutionen aus vier Ländern: die koordinierende Einrichtung aus Rumänien (Association Institutio Pro Educationem Transilvaniensis, Miercurea Ciuc), zwei Partner aus Deutschland (Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Universität Paderborn sowie der Technikpartner Ingenious Knowledge GmbH), ein Partner aus UK (School of Education and Social Work, University of Dundee), ein Partner aus Zypern (Jugendorganisation Neolea gia Antallagi kai Katanoisi, Nicosia).

Jugendarbeitslosigkeit ist ein ökonomisches und gesellschaftliches Anliegen fast jeden Landes, das von der Wirtschaftskrise des vergangenen Jahrzehnts betroffen war. In Europa stieg die Jugendarbeitslosenquote von 14,7% im Jahr 2008 auf 21,9% im November 2014. Während einige Länder, zum Beispiel Deutschland ihre Arbeitslosenquote stabil halten konnten (7,4% im November 2014), leiden Länder wie Griechenland und Spanien zum Teil an Jugendarbeitslosigkeit in Höhe von etwa 50% (vgl Glocke und / Blanchflower, DG 2011: 1; Statista 2015). Die Arbeitsmärkte sind sehr volatil und abhängig vom Gesamtmarkt und auch dort vorhandenen Rezessionen. Vor allem junge Menschen mit geringem Humankapital sind vom Risiko betroffen arbeitslos zu werden. Weiterhin sind vorrangig diejenigen benachteiligt, die derzeit den Übergang von der Schule  in die Arbeitswelt wagen. Sie sich vielfältigen Schwierigkeiten stellen (vgl Glocke, A. N. D. / Blanchflower, D. G. 2011: 1, 3). Sich diesen Probleme und Herausforderungen zu stellen ist eines der Ziele der Europa-2020-Strategie, der Wachstums- und Beschäftigungsstrategie, die in den letzten zehn Jahren von der Europäischen Kommission umgesetzt wurde und im März 2010 begann (vgl. Erasmus+ Programme Guide: 9). Das Ziel der Strategie Europa 2020 ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise und Herausforderungen der vergangenen Jahre mit einem intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums zu überwinden. Erasmus + ist dabei das europäische Programm, welches dazu beitragen soll, diese Ziele insbesondere im Zusammenhang mit der Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport in der Zeit von 2014 bis 2020 zu erreichen. Im Rahmen dieses Programms wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt Fähigkeiten und Qualifikationen zu erkennen und anzuerkennen sowie Gerechtigkeit und Integration zu fördern (vgl. Erasmus + Programmführer: 11, 13).

Die zuvor beschriebenen Aspekte zeigen, dass es unvermeidlich ist, junge Menschen zu unterstützen ihr Humankapital auszubauen und sich ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen bewusst zu werden, um eine Beschäftigung zu finden. Hierbei soll im Projekt SMART das Augenmerk besonders auf Menschen mit schulischen Schwierigkeiten, wirtschaftlichen Hindernisse oder mit besonderem Förderbedarf gelegt werden.

Das SMART-Projekt zielt und konzentriert sich darauf, ein Matching-System zu entwickeln, welches in der Lage ist, mit den neuen Phänomenen und den anhaltenden gesellschaftlichen Veränderungen Schritt zu halten und Jugendliche beim Abgleich ihrer Kompetenzen mit den Anforderungen des Marktes zu unterstützen. Das Ziel von SMART ist jedoch insbesondere darin zu sehen junge Menschen mit verhältnismäßig geringem Humankapital oder anderen Benachteiligungen darin zu unterstützen, eine Beschäftigung zu finden und das Übergangssystem von Schule zu Beruf zu verlassen. Zu diesem Zweck wird SMART einen komplexen Matching-Mechanismus schaffen, der junge Menschen auf der Suche nach einer Beschäftigung und entsprechende Arbeitgeber zusammenbringen kann. Zusätzlich kann das Werkzeug durch Berufsberater oder Personen, die im Feld der Berufsorientierung tätig sind, verwendet werden, um jungen Menschen zu helfen, ein besseres und genaueres Verständnis von sich selbst zu bekommen. Damit ist die Kernidee hinter SMART Kompetenzen, Interessen und Qualifikation der jungen Menschen mit den Jobprofilen der offener Stellen in Unternehmen oder aber mit den von Arbeitsagenturen benannten Anforderungen abzugleichen (Matchingprozess). Bei einer Übereinstimmung, erhalten die jungen Menschen die Möglichkeit, mit den Unternehmen in Kontakt zu treten und vice versa.
Wenn junge Menschen SMART verwenden, haben sie die Möglichkeit, ein sehr komplexes Profil von sich zu erstellen. Jedoch sind sie nicht verpflichtet, alle Tests oder Assessment auszuführen die angeboten werden. Sie entscheiden selbst, wie detailliert ihr Profil ausgestaltet wird.

SMART hat den Anspruch sowohl praxisorientiert als auch wissenschaftlich fundiert zu sein. Aufgrund der Tatsache, dass im SMART Matching-Prozess sensible Daten verarbeitet werden, wird diesen auch besondere Aufmerksamkeit gewidmet, um hohe Ansprüche an den Datenschutz zu gewährleisten.

 

 

Drittmittelgeber

Förderzeitraum
01.04.2016 - 31.03.2018

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Marc Beutner

Wirtschaftspädagogik und Evaluationsforschung

Lehrstuhlinhaber

Marc Beutner
Telefon:
+49 5251 60-2367
Fax:
+49 5251 60-3563
Büro:
Q1.441
Web:

Ansprechpartner

Die Universität der Informationsgesellschaft