Universität Paderborn

Uni Paderborn > ... > Department 5: Wirtschaftspädagogik > Lehre & Studium > Allgemeine Hinweise zu Abschlussarbeiten

Abschlussarbeiten am Department Wirtschaftspädagogik

  • Allgemeine Hinweise zur zentralen Vergabe von Abschlussarbeiten

    Allgemeine Informationen
    Für eine Bewerbung zur Abschlussarbeit sollte jeder Studierende Interesse für die Themen- und Forschungsbereiche unseres Departments mitbringen und idealerweise im bisherigen Studienverlauf dokumentieren können. Ziel der Abschlussarbeit ist es, dass der Studierende unter Beweis stellt, in einer vorgegebenen Frist ein Problem eines Faches durch Anwendung wissenschaftlicher Methoden selbstständig und eigenverantwortlich zu durchdringen. Bitte überprüfen Sie im Einzelfall Ihre jeweilige Prüfungsordnung auf die Modalitäten für Abschlussarbeiten. Interessenten können im Vorfeld eine Absprache vornehmen, ob die Betreuung der Arbeit möglich ist. Damit besteht kein Anspruch auf ein Thema bzw. die Einordnung zu einem Schwerpunkt. Der Umfang einer Bachelorarbeit soll nicht mehr als 40 Seiten (§ 24 Abs. 8 neue PO) umfassen und der einer Masterarbeit nicht mehr als 80 Seiten (§ 20 Abs. 8 neue PO) (zzgl. Gliederung, Literaturverzeichnis etc.). Eine Überschreitung dieses Umfangs ist nur in Absprache mit dem Betreuer zulässig. Die Arbeit ist als Digital- und Printversion einzureichen! Bitte beachten Sie, dass die Abgabe beim zuständigen Prüfungssekretariat zu erfolgen hat.

    Bewerbung für die Abschlussarbeit
    An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften wird die Vergabe von Abschlussarbeiten – wie Bachelor- oder Masterarbeiten – über ein zentrales webbasiertes Anmeldeverfahren organisiert. An diesem Prozess beteiligen sich die Departments ‚Management’, ‚Taxation, Accounting, Finance’, ‚Economics’ und ‚Business and Human Resource Education’. Zielstellung ist es, dass die zu einem Semester anstehenden Abschlussarbeiten gleichmäßig und bezüglich der Betreuungskapazitäten adäquat auf die einzelnen Lehrstühle in den teilnehmenden Departments verteilt werden können. Gleichzeitig werden die Präferenzen der Studierenden bezüglich der Schwerpunkte berücksichtigt. Dieses System ersetzt nicht die offizielle Prüfungsanmeldung, sondern dient zunächst der Zuteilung von Abschlussarbeiten innerhalb der vier teilnehmenden Departments. Die Zuordnung der Studierenden zu ihren Betreuern dauert etwa 1 – 1 ½ Monate. Danach werden Sie per Mail über Annahme und Ansprechpartner informiert. Eine Anmeldung für Abschlussarbeiten im Sommersemester 2013 ist ab dem 28.01.2013 unter folgender Seite möglich:
    wiwi.uni-paderborn.de/studierende/studienorganisation/pruefungswesen/abschlussarbeiten/zentrales-vergabeverfahren-und-bewerbung/

    Wenn Sie organisatorische Fragen zum zentralen Anmeldeverfahren haben, können Sie sich an abschlussarbeiten@wiwi.upb.de wenden. Bei Fragen zu den einzelnen Anforderungen der Lehrstühle, kontaktieren Sie diese bitte direkt.

  • Besondere Hinweise zur Gestaltung einer Bachelorarbeit
    • Voraussetzung zur Bearbeitung einer Bachelorarbeit ist der Erwerb von 40 Leistungspunkten in der Profilierungsphase (§ 24 Abs. 5 neue PO) und die Teilnahme an mindestens einem wirtschaftspädagogischen Modul
    • Bachelorarbeiten werden in der Regel als individuelle Arbeiten erstellt.
    • Es werden Betreuungsgruppen eingerichtet. Die einzelnen Studierenden bearbeiten Teilaspekte eines übergeordneten Forschungsthemas.
    • In den Betreuungsgruppen sind das Exposé und der Zwischenstand der Arbeit zur Diskussion zu stellen. Die Teilnahme an diesen Betreuungsterminen ist verpflichtend.
    • Die Bachelorarbeit besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil (§ 24 Abs. 2 neue PO). Die mündliche Leistung ist i. d. R. als Präsentation in der Betreuungsgruppe zu erbringen.
    • Interessenten können sich in der Regel im Wintersemester bis zum September und im Sommersemester bis zum Februar um die Vergabe eines Bachelorarbeitsthemas bewerben. Anfragen richten Sie bitte an den jeweiligen Betreuer. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch sowie unter ‚Aktuelles’ der Homepage des Departments Wirtschaftspädagogik.
  • Besondere Hinweise zur Gestaltung einer Masterarbeit
    • Voraussetzung zur Bearbeitung einer Masterarbeit ist der Erwerb von mindestens 60 Leistungspunkten im Studium (§ 20 Abs. 5 neue PO)
    • Die Masterarbeit umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil (§ 20 Abs. 2 neue PO).
    • Der mündliche Prüfungstermin wird im Betreuungsverfahren vor Abgabe der Masterarbeit abgesprochen.
    • Je nach konkreter Problemstellung sind sowohl konzeptionelle als auch empirische Arbeiten möglich.
    • Zur Anmeldung sprechen Sie bitte einen der Lehrenden an. Eine Bewerbung ist auch hier zu den gegebenen Fristen über das fakultätszentrale Onlineportal vorzunehmen.
  • Arbeitsschwerpunkte zur eigenständigen Bestimmung von Themen für Masterarbeiten

    Themen an der Professur von Prof. Dr. Kremer

    Thema:

    Ansprechpartner:

    Qualitätsentwicklung an berufsbildenden Schulen - Möglichkeiten und Grenzen

    Thomas Kranert, M.A.

    Ausbildungsvorbereitung - Produktionsschulen als Reformansatz für die Ausbildungsvorbereitung (Arbeitstitel)

    Prof. Dr. Kremer

    Ausbildungsvorbereitung - Personalised Learning Konzepte und Ansätze in England - Anregungen für die berufliche Vorbereitung

    Prof. Dr. Kremer

    Weiterbildung/Entwicklung von Berufskollegs - Kollegiale Weiterbildung für Nachwuchsführungskräfte in der beruflichen Bildung

    Prof. Dr. Kremer

    Weiterbildung/Entwicklung von Berufskollegs - Innovationsnetzwerk OWL - ein Weg zur Reform von Berufskollegs

    Prof. Dr. Kremer

    Bachelor Wirtschaftswissenschaften - Heterogenität als Herausforderung

    Prof. Dr. Kremer

    Gestaltung der Studieneingangsphase an wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten

    Prof. Dr. Kremer

    Laptop / IPad Klassen - Themen zu Konzepten, Herausforderungen, Implementation, Medien

    Prof. Dr. Kremer

    Kooperatives Lernen – Formen kooperativen Lernens, neue Medien und kooperatives Lernen, CSCL, Mediengestaltung und kooperatives Lernen

    Prof. Dr. Kremer

    Blended Learning – Evaluation von Blended Learning / Gestaltung von Online-Medien, Wiederverwendbarkeit von Medien

    Prof. Dr. Kremer

    Implementation komplexer Lernumgebungen – Gestaltung von Lehrbüchern, Gestaltung der betrieblichen Ausbildung, situiertes Lernen

    Prof. Dr. Kremer

    Berufliche Grundkompetenzen – Konzeptionelle Annäherungen

    Prof. Dr. Kremer

    Themen am Lehrstuhl von Prof. Dr. Beutner

    Thema:

    Ansprechpartner:

    Serious Games in der beruflichen Bildung

    Prof. Dr. Beutner

    e-Learning in der beruflichen Bildung

    Prof. Dr. Beutner

    Mobile Learning - Betrachtung von Ansätzen zu einem neuen Trend in beruflicher Aus- und Weiterbildung

    Prof. Dr. Beutner

    Evaluationsansätze im Vergleich

    Prof. Dr. Beutner

    Europäische Berufsbildung - Aktuelle Tendenzen und Herausforderungen

    Prof. Dr. Beutner

    Werte und Normen in der beruflichen Bildung

    Prof. Dr. Beutner

    Personalentwicklungsansätze in der betrieblichen Aus- und Fortbildung

    Prof. Dr. Beutner

    Interkulturalität und Transkulturalität in beruflichen Bildungskontexten

    Prof. Dr. Beutner

    Peer Instruction - Didaktische Analyse des Ansatzes von Mazur im Vergleich zu späteren Erweiterungen

    Prof. Dr. Beutner

    ConcepTests - Aufgabengestaltung zur Überprüfung komplexer Lernziele bei Lernenden

    Prof. Dr. Beutner

    Themen an der Juniorprofessur von Jun.-Prof. Dr. Gerholz

    Thema:

    Ansprechpartner:

    Service Learning an Hochschulen - Gestaltung und empirische Ergebnisse

    Jun.-Prof. Dr. Gerholz

    Ethische Kompetenzen bei Bachelor-Studierenden fördern

    Jun.-Prof. Dr. Gerholz

    Writing Case Studies for Business Education

    Jun.-Prof. Dr. Gerholz

    Themen am Lehrstuhl von Prof. Dr. Winther

    Thema:

    Ansprechpartner:

    Performanz messen, Kompetenz diagnostizieren Verfahren der Kompetenzfeststellung

    Dr. Festner

    Professionell denken, kompetent handeln Modelle kaufmännischer Kompetenz

    Dr. Festner

    Go Lean! - Lean-Management in non-profit Organisationen

    Dr. Festner

    Go Live! - Nationale und internationale Konzepte der Entrepreneur Education

    Dr. Festner

    Mindset and Behavior - Konzepte der Personalentwicklung und des Coaching

    Dr. Festner
  • Anbindung von Abschlussarbeiten an laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte
    • InBig - Individuelle Kompetenzentwicklungswege: Bildungsgangarbeit in einer dualisierten Ausbildungsvorbereitung

      In dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt möchten wir über Bildungsgang- und Curriculumarbeit Konzepte und Modelle zur individuellen Kompetenzentwicklung entwerfen, evaluieren und implementieren. Unsere Themenschwerpunkte sind hierbei: die Entwicklung von Basiskompetenzen, die Begleitung von Praxisphasen, Heterogenität, Gewalt und Toleranz sowie kollegiale Weiterbildung.

      Bei Interesse an den Themen und Rückfragen können Sie uns gerne ansprechen! Gerne klären wir mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch die Möglichkeiten für eine Themenbearbeitung im Rahmen einer Abschlussarbeit.

      Individuelle Bildungsgang und -Curriculumarbeit

      In diesem Arbeitsbereich geht es insbesondere darum, ein Konzept einer Bildungsgang- und Curriculumarbeit im Kontext der Ausbildungsvorbereitung an beruflichen Schulen zu entwickeln und zu erproben, welches sich an den einzelnen Individuen resp. Schülerinnen und Schülern und deren Kompetenzentwicklung ausrichtet. „Bildungsgänge sind arbeitsteilig organisierte Formen prüfungsbezogener Lehr-Lernprozesse einer Gruppe von Lernenden. Bildungsgänge sind befristet und situativ, gleichwohl wiederkehrend und andauernd“ (Buschfeld 2002, 5). Damit wird ein Handlungsfeld von Lehrkräften in den Blick genommen, das sich zwischen Schul- und Unterrichtsentwicklung verorten lässt.

      Ansprechpartner/-in: Thomas Kranert / Andrea Zoyke

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Bildungsgangarbeit
      • Curriculumtheorie
      • Lehrkräfteprofessionalisierung

      • Bildungsgang- und Curriculumarbeit – Bestandsaufnahme und Analyse theoretischer Konzepte 
      • Bildungsgang- und Curriculumarbeit in der Ausbildungsvorbereitung – Bestandsaufnahme an beruflichen Schulen
      • Individuelle Förderung im Spannungsfeld von Bildungsgangarbeit und Unterrichtsarbeit
      • Individuelle Bildungsgangarbeit als didaktische Herausforderung – Ausleuchtung von Gestaltungsparametern
      • Individuelle Bildungsgang- und Curriculumarbeit im berufsschulischen Übergangssystem gestalten – Bestandsaufnahme zu den Kompetenzen von Lehrkräften
      • Individuelle Bildungsgang- und Curriculumarbeit im berufsschulischen Übergangssystem gestalten – Anforderungen an die Kompetenzen von Lehrkräften
      • Individuelle Bildungsgang- und Curriculumarbeit als Teamaufgabe
      • Bedeutung beruflicher Orientierung für die individuelle Bildungsgang- und Curriculumarbeit in der Ausbildungsvorbereitung
      • Stärkenbasierte Bildungsgangarbeit – Möglichkeiten und Grenzen in der beruflichen Bildung
      • Qualitätssicherung und Steuerung der individuellen Bildungsgangarbeit – Potenziale und Grenzen des Qualitätskompasses Individuelle Förderung

      Integration von Praxisphasen in Qualifizierungsbausteine

      An die Integration von Praxisphasen in berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen werden große Hoffnungen geknüpft. Neben positiven Effekten auf Motivation sowie Lern- und Arbeitsbereitschaft der Schüler sollen sie einen Beitrag zur individuellen Kompetenz-entwicklung insbesondere in Bezug auf die Ausbildungsreife leisten. Dabei ist die Organisation und didaktische Gestaltung von Praxisphasen mit hohen Anforderungen an die Lehrkräfte verknüpft. In diesem Arbeitsbereich geht es um eine erfolgsversprechende Implementierung von Praxisphasen in Qualifizierungsbausteine in der Form, dass eine zielführende Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle möglich ist.

      Ansprechpartner/-in: Prof. Dr. Marc Beutner / Anne Eickhoff

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Praxisphasen
      • Kompetenzentwicklung in der Praxis
      • Lernorte
      • Qualitätsentwicklung von Praxisphasen
      • Gegenüberstellung von Theorielernen und Praxislernen
      • Bedeutung von informellem Lernen in der Berufsvorbereitung
      • Praxisphasen aus der Sicht von Unternehmen
      • Arten der Umsetzung von Praxisphasen an Berufskollegs - ein kriterienorientierter Methodenvergleich
      • Reformen in der Ausbildungsvorbereitung
      • Qualifizierungsbedarf von Lehrkräften in Bezug auf Praxisphasen
      • Verzahnung der Institutionen Schule und Betrieb
      • Bedeutung des Klebeeffekts in betrieblichen Praktika
      • Betreuung von Praxisphasen - Didaktische Gestaltungsmöglichkeiten
      • Betreuung von Praxisphasen - Organisatorische Einbettung
      Ohne Gewalt und Rassismus – Akzeptanz und Toleranz in dualisierter Berufsvorbereitung

      In dem Querschnittsbereich 1 ‚ Ohne Gewalt und Rassismus – Akzeptanz und Toleranz in dualisierter Berufsvorbereitung’ werden Unterrichtssequenzen und Lehr-/Lernmaterialien zum Thema entwickelt und in Bildungsgangarbeit integriert. Neben der Eingrenzung und Begriffsbestimmung geht es in diesem Querbereich insbesondere um die Entwicklung und Einbindung von Unterrichtsmaterialien in die Bildungsgangarbeit.

      Ansprechpartner: Sebastian Rohde

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Werte in der beruflichen Bildung
      • Werte und sozialen Kompetenzen
      • Anti-Gewalt- und Gewaltpräventionsmaßnahmen
      • Werteerziehung und Bildungsgangarbeit

      • Werteerziehung im Berufskolleg – Bestandsaufnahmen und Analyse theoretischer Konzepte
      • Werteerziehung im Berufskolleg – Welche Bedeutung hat Werteerziehung in der beruflichen Bildung?
      • Bedeutung von Werteerziehung in der beruflichen Bildung
      • Anti-Gewaltmaßnahmen an Berufskollegs in NRW
      • Gewaltpräventionsmaßnahmen und Anti-Gewalt-Maßnahmen – Bestandaufnahme und Vergleich
      • Rassismus in Berufskollegs in NRW – Eine Bestandsaufnahme
      • Rassismus in Berufskollegs in NRW -  Herausforderungen und Lösungsansätze
      • Werteerziehung als Maßnahme zur Gewaltprävention – Welchen Beitrag leisten Werte?
      Weiterbildung und Qualitätssicherung

      Unsere Arbeit in dem Querschnittsbereich 2 des Projektes InBig konzentriert sich auf die Weiterbildung von Bildungsgangleitern und Nachwuchsführungskräften, nicht ausschließlich jedoch insbesondere, in Ausbildungsvorbereitungslehrgängen. Diese Weiterqualifizierung unterstützt in Verbindung mit Verfahren der Qualitätssicherung die Bildungsgangarbeit an ausgewählten Berufskollegs in NRW.

      Ansprechpartnerin: Heike Kundisch

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Weiterbildungsverfahren und Nachhaltigkeit
      • Leitungsstruktur von Berufskollegs
      • Förderung von Nachwuchsführungskräften
      • Faktoren der Qualitätssicherung

      • Bedarfsbestimmung von Weiterbildung – Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten
      • Peer Review als Qualitätssicherungsverfahren in der beruflichen Bildung – Bestandsaufnahme, Möglichkeiten und Hemmnisse in NRW
      • Peer Mentoring und / oder Peer Coaching als Methode(n) der Weiterbildung – Bestandsaufnahme und Perspektiven
      • Peer Mentoring und / oder Peer Coaching als Methode(n) der Weiterbildung – Empirische Befunde und Gestaltungsfelder
      • Weiterbildung und Qualitätssicherung – Zusammenhänge und Verknüpfungsideen
      • Nachhaltigkeit von Weiterbildung als ein Aspekt der Qualitätssicherung – Bestandsaufnahme und Perspektiven
      • Verfahren zur Identifikation und Förderung von Nachwuchsführungskräften
      • Qualität in der Ausbildungsvorbereitung – Management von Lehr-Lernprozessen in der Schule
    • PS – Professionalisierung der Studieneingangsphase

      Das Projekt PS – Professionalisierung der Studieneingangsphase verfolgt das Ziel, Studierende der Wirtschaftswissenschaften in der Eingangsphase zu unterstützen. Durch adäquate Betreuungs- und Entwicklungsangebote sollen individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse ermöglicht und begleitet werden.
      Im Rahmen der Forschungsarbeiten werden insbesondere Fragen der Studierfähigkeit, der Begleitung von Studierenden über Peer Mentoring, der Entwicklung einer fachübergreifenden Kompetenz über komplexe Lernaufgaben und der individuellen Profilierung über ein Exzellenzprogramm sowie Fragen im Zusammenhang mit der Heterogenität von Studierendengruppen und der Gestaltung von Übergängen im Studium betrachtet. Die von uns aufgenommenen wesentlichen Forschungsbereiche werden im Folgenden skizziert. 
      Beschäftigen Sie auch diese oder ähnliche Themen und Fragestellungen? Möchten Sie mit uns gemeinsam nach Antworten suchen? Dann sprechen Sie uns an! In einem persönlichen Gespräch stimmen wir gerne unsere wechselseitigen Interessen und den Rahmen einer Abschlussarbeit ab.

      Peer Mentoring

      Durch die Überführung des Mentoring Modells Paderborn in ein Peer Mentoring sollen die Vorteile einer Begleitung und Betreuung durch erfahrene Studierende in der Studieneingangsphase genutzt werden. Die Studienanfänger erhalten über die Mentoren eine Orientierungshilfe im Studium. Hierbei können individuell wichtige Herausforderungen im Studium frühzeitig aufgenommen und aus Perspektive eines erfahrenen Studierenden verfolgt werden. Die Mentoren sollen den Studierenden einen Zugang und Informationen zu Programmen der Fakultät (Exzellenzprogramm, Berufsorientierung) bieten und so die Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten des Studiums aufzeigen. Das Peer Mentoring soll dazu beitragen, eine individuelle Gestaltung des Studiums zu unterstützen und die Möglichkeiten der Profilierungsphase aufnehmen zu können. 
      Ansprechpartnerinnen: Natalie Kerbs / Eva Rüschen / Janine Sampaio Araujo 

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Vergleich von Mentoring-Modellen im akademischen Kontext
      • Peer-Mentoring-Modelle vs. ‚klassische‘ Mentoring-Ansätze – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
      • Peer-Mentoring-Modelle an Hochschulen: Bestandsanalyse, Herausforderungen und Perspektiven 
      • Bedarfsanalyse: Was benötigen Studierende (Mentees)?
      • Mentoring in Hochschulen: Was wünschen sich / benötigen Studierende? – Eine empirische Analyse
      • Gestaltung von Mentoring in Hochschulen
      • Mentoringprogramme nachhaltig erfolgreich implementieren
      Komplexe Lernaufgaben in der Assessmentphase

      Bereits in der Assessmentphase sollen komplexe Lernaufgaben in die bestehenden Studienformate integriert und das Selbstlernangebot im Studium angereichert werden. Die Studienanfänger erhalten hierdurch die Möglichkeit, sich mit anspruchsvollen wirtschaftswissenschaftlichen Problemstellungen und Theoriekonzepten auseinanderzusetzen.
      Ansprechpartnerinnen: Janine Sampaio Araujo / Andrea Zoyke

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Komplexe Lernaufgaben
      • Fachübergreifende wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz 
      • eLearning und Blended Learning/BlogQuest

      • Wirtschaftswissenschaftliche Lernaufgaben in der Hochschule – Bestandsaufnahme und Typisierung
      • Wirtschaftswissenschaftliche Lernaufgaben in der Hochschule – Gestaltung und Implementation
      • Fachübergreifende wirtschaftswissenschaftliche Fallstudien in der Studieneingangsphase – Bestandsaufnahme, Gestaltung und Implementation
      • Fachübergreifende wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz – Kennzeichnung und Entwicklung
      • eTutoring zur Begleitung von Studierenden in der Bearbeitung von komplexen Lernaufgaben 
      • Aufbereitung von komplexen Lernaufgaben in einem BlogQuest – technische und/oder didaktische Gestaltungsmöglichkeiten 
      Exzellenzprogramm / Profilierung

      Derzeit ist der Trend in der Hochschullandschaft zu erkennen, dass einzelne Universitäten zunehmend Exklusivität, einen elitären oder exzellenten Status für sich als Hochschule, für einzelne Studiengänge oder Forschungsprogramme proklamieren. Deutlich wird dies in der Diskussion um Elitehochschulen, -studiengänge oder auch die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Im Zuge dieser Entwicklung soll besonders leistungsfähigen Studierenden der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften durch die Einführung eines Exzellenzprogramms die Teilnahme an einem exklusiven Förderprogramm geboten werden. In Verbindung mit besonderen Studien- und Beratungsangeboten soll hier auch die Vernetzung der Studierenden untereinander intensiviert werden.
      Ansprechpartnerinnen: Eva Rüschen / Janine Sampaio Araujo

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Ist-Analyse bzgl. bestehender Förderprogramme an Hochschulen
      • Förderprogramme für besonders leistungsfähige Studierende: Bestandsanalyse, Herausforderungen und Perspektiven an deutschen Hochschulen 
      • Bedarfsanalyse
      • Förderprogramme für besonders leistungsfähige Studierende: Was wünschen sich / benötigen Studierende? – Eine empirische Analyse
      • Exzellenzdiskussion
      • Hochschulen zwischen Bologna und Exzellenzinitiativen
      Heterogenität

      Im Zuge der Internationalisierung und europäischen Integration, der demographischen, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen verändern sich die traditionellen sozialen Strukturen. Menschen verschiedener Herkunft, Kultur, Religion, Fachkompetenz mit unterschiedlichem Alter und Geschlecht treffen aufeinander und arbeiten zusammen am selben Arbeitsplatz, in Unternehmen und Bildungsinstitutionen. Diese Veränderungen wirken sich auch immer stärker auf die Hochschullandschaft aus. Die Universitäten werden mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich immer mehr mit der Vielfalt der Hochschulmitglieder auseinanderzusetzen.
      Ansprechpartnerin: Janine Sampaio Araujo 

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Umgang mit Heterogenität
      • Heterogenität als hochschuldidaktische Herausforderung – Einfluss von Heterogenität im Rahmen von hochschuldidaktischen Überlegungen
      • Heterogenität in der Statuspassage Schule - Studium
      • Heterogenität in den Eingangsvoraussetzungen der Studienanfänger – Entstehungsbedingungen und Diagnoseverfahren
      Übergänge in, innerhalb & aus der Hochschule

      Im Hochschulkontext können eine Vielzahl von Übergängen ausgemacht werden. Prominente Übergänge sind der Übergang in die Hochschule (Übergang Schule – Hochschule), Übergang innerhalb der Hochschule (z. B. Übergang BA – MA, Übergang zwischen Modulen, …) und der Übergang aus der Hochschule (Übergang Hochschule – Beruf, Übergang Hochschule – Ausland, ….). Eine genauere Betrachtung der Übergänge aus theoretisch-konzeptioneller oder empirischer Perspektive kann Herausforderungen, Fragen, ggfs. Gestaltungsempfehlungen für Hochschulen auf unterschiedlichen Ebenen und für unterschiedliche Akteure aufdecken.
      Ansprechpartnerin: Eva Rüschen

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Übergänge aus empirischer Perspektive
      • Der Übergang vom Bachelor zum Master: empirische Befunde und erste Gestaltungsempfehlungen (Fokus auf auszuwählende Perspektiven: Politik, Hochschule, Lehrende, Lernende ….)
      • Der Übergang vom Bachelor in den Beruf: empirische Befunde und erste Gestaltungsempfehlungen (Fokus auf auszuwählende Perspektiven: Politik, Hochschule, Lehrende, Lernende ….)
      • Übergänge im Hochschulkontext: Ausgangslage, Herausforderungen und hochschuldidaktische Gestaltungsfelder
      • Übergänge zwischen Modulen: Analyse und hochschuldidaktische Gestaltung
    • OrgEniFa

      Das Projekt OrgEniFa – Organisatorische Entwicklung in Fakultäten – hat die Zielsetzung wissenschaftlich fundiert aufzuarbeiten, wie eine Fakultät aus Sicht der Beteiligten funktioniert. 
      Im Rahmen der Forschungsarbeit rücken ausgewählte Bereiche in den Fokus, die auch im Rahmen von Abschlussarbeiten bearbeitet werden können. Im Folgenden finden Sie die Themenbereiche, die von Interesse sind, sowie exemplarische Themenvorschläge. 
      Sofern ein Themenbereich für Sie von Interesse ist, sprechen Sie uns gerne an. Wir klären dann gerne in einem persönlichen Gespräch, ob sich Ihr Interessensgebiet für die Bearbeitung im Rahmen einer Abschlussarbeit eignet. 
      Den Themenbereichen gemeinsam ist, dass eine Untersuchung immer vor dem Hintergrund wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge erfolgen sollte.

      Ansprechpartner: Jun.-Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz

      Übergänge im Studium

      Im Rahmen von Studienverläufen sollen Studierende verschiedene Übergänge bewältigen, z. B. ins Studium hinein, aus dem Studium hinaus oder auch zwischen Studiengängen. Wie können diese Übergänge von Seiten der Fakultäten unterstützt werden?

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Übergänge im Studium
      • Coaching
      • Tutoring
      • Peer Tutoring in der Hochschullehre. Aktueller Forschungsstand (empirische Studien zu Wirksamkeit und Erfolg, insbesondere international)
      • Coaching als hochschuldidaktisches Instrument. Anlässe und Anwendungsgebiete. (Analyse der Nachfrage und des Bedarfs unterschiedlicher Zielgruppen)
      Gestaltung des Studiums

      Für eine Vorbereitung auf zukünftige Handlungsfelder von Absolventen setzen deutsche Hochschulen zunehmend Instrumente ein, die aus anderen Kontexten übernommen werden. Welche Potentiale bieten diese Instrumente bzw. gibt es bereits Untersuchungen, welche Auswirkungen oder Veränderungen aufgrund dieser Instrumente folgen?

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • hochschuldidaktische Maßnahmen zur Gestaltung des Studiums, z. B. Forschendes Lehren, Portfolios, Entwicklung von Lehrmaterialien
      • Einsatz von eAssessments/ePrüfungen
      • Citizenship Education/ehrenamtliches Engagement
      • Forschendes Lernen im Bachelor-Studium - Gestaltungsaspekte und exemplarische Umsetzungen
      • eAssessment in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen - Eine Standortbestimmung
      • Citizenship Education in den Wirtschaftswissenschaften - Zur Gestaltung von komplexen Lernsituationen
      • Hochschuldidaktische Gestaltung von eAssessments / ePrüfungen
      Bezugspunkte nach dem Studium

      Aus der aktuellen Diskussion um Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsmarktrelevanz kehren viele Stichwörter immer wieder, z. B. Employability, Kompetenzen, etc. Doch welche Anforderungen werden an Absolventen tatsächlich gestellt und inwiefern bereitet das Studium auf diese vor?

      Relevante ThemenfelderKonkrete Themenvorschläge
      • Employability
      • Citizenship Education/ ehrenamtliches Engagement
      • Verwertbarkeit von Studiengängen/zukünftige Einsatzfelder von Absolventen
      • Wohin gehen Bachelor-Studenten der Wirtschaftswissenschaften - Empirische Verbleibsanalyse

       

       

    • InnoTrans Uni-BK

      Masterarbeiten im WS 2012/2013 und SS 2013

      Die Initiative ‚InnoTrans Uni-BK’ hat sich zum Ziel gesetzt, den Innovationstransfer zwischen der Universität Paderborn und den Berufskollegs in Ostwestfalen-Lippe zu intensivieren. In Anlehnung an Tendenzen aus dem privatwirtschaftlichen Bereich ermöglicht die Initiative ‚InnoTrans Uni-BK’ Studierenden die Anfertigung einer Masterarbeit in Zusammenarbeit mit der Berufsbildungspraxis. Dabei werden auftretende Herausforderungen und Problemstellungen in Berufskollegs der Region Ostwestfalen-Lippe aufgenommen. Die Studierenden werden im Rahmen von Kolloquien von der Juniorprofessur Wirtschaftspädagogik und den Lehrkräften der beteiligten Berufskollegs betreut.
      Im Wintersemester 2012/2013 und SS 2013 sind folgende Themen zur Bearbeitung zu vergeben:

      • Einführung einer ERP-Software in die Ausbildung der Höheren Handelsschule – Lernsituationen gestalten im Fach Informationswirtschaft
      • Möglichkeiten und Grenzen der Lernerfolgsüberprüfung und -bewertung im kompetenzorientierten Unterricht
      • Möglichkeiten der teamorientierten Erstellung von Aufgabenformaten zur Einführung des kompetenzorientierten Unterrichts
      • Einzelschulische Umsetzungsmöglichkeiten des neuen Rahmenlehrplans "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement"

      Für weitere Fragen zum Projekt und den Themengebieten wenden Sie sich bitte an JProf. Dr. Karl-Heinz Gerholz.