Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Aktuelle Forschungsprojekte des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik

3i - Professionelle Bildungsgangarbeit zur individuellen Förderung, inklusiven Bildungsarbeit und sozialen Integration

 

 

 

Das Projekt 3i wird durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW getragen und richtet den Blick auf eine verzahnte Personal- und Berufskollegentwicklung. Der Entwicklungsschwerpunkt liegt dabei auf Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung.

Kernaspekte des Projektes sind:

  • Qualifizierung von Bildungsganggestaltern
  • Gestaltung vor Ort – Entwicklung standortspezifischer Bildungsgangprojekte
  • Berufskollegübergreifende Arbeits- und Entwicklungszusammenhänge in einer Innovationsarena
  • Verschränkung kontextspezifischen und -übergreifenden Wissens
  • Expertisenentwicklung zur Bildungsgangarbeit in der Ausbildungsvorbereitung
  • Entwicklung regionaler Entwicklungscluster.

Die Auseinandersetzung mit den Schwerpunktthemen Stärkenorientierung und multi-professionelle Teamarbeit nimmt in der Qualifizierung und in den Entwicklungsarbeiten eine zentrale Stelle ein. Damit soll den besonderen Herausforderungen der Bildungsgänge in der Ausbildungsvorbereitung Rechnung getragen werden und ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungsgangarbeit und einer Didaktik der Ausbildungsvorbereitung geleistet werden. Das Projekt als Innovationsarena versteht sich als eine Konstellation, in der Akteure aus unterschiedlichen sozialen Systemen (hier insbesondere Berufskolleg und Wissenschaft) gemeinsame Arbeitszusammenhänge aufgreifen, mit dem Anspruch, die Entwicklung von Verbesserungen in Berufskollegs zu erarbeiten. Darüber hinaus können Impulse für kooperative Entwicklungen auf systemischer Ebene über Hinweise für Akteure auf einer übergreifenden Ebene unter Berücksichtigung der jeweiligen Gestaltungsverantwortung angeboten werden.

Informationen

LaufzeitApril 2015 bis Juli 2018
Wissenschaftliche ProjektleitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
Dr. Petra Frehe
Weitere AnsprechpartnerMarie-Ann Kückmann M. Sc.
Heike Kundisch M. A.
LinksCevet/3i
Qualitätspakt Lehre II

Das Projekt „Erfolgreich Studieren: Individualisierung der Studieneingangsphase und ganzheitliche Kompetenzentwicklung der Studierenden“ ist ein vom BMBF gefördertes Teilprojekt im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. Das QPL-Gesamtprojekt "Heterogenität als Chance" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter den Förderkennzeichen FKZ 01PL11071 (10/2011-09/2016) und FKZ 01PL16071 (10/2016-09/2020).

Die in der ersten Förderphase („Professionalisierung der Studieneingangsphase“) entwickelten Maßnahmen und Angebote werden weitergeführt, noch enger verzahnt resp. zusammengeführt und in der Studiengangentwicklung nachhaltig verankert.

Die bereits eingeführten Maßnahmen der Studieneingangsphase (Peer Mentoring und Coaching) werden verstetigt und über das neu eingeführte Studiengangsmanagement enger verzahnt.  Außerdem sollen die Angebote zur Profilierung während des Studiums ausgebaut und erweitert werden.

Insgesamt werden vier Maßnahmenbereiche definiert:

  1. Übergreifend: Studiengangsmanagement
  2. Curriculare Maßnahmen zur Studienorientierung und Studieneingangsphase
  3. Qualifizierungsformate studentischer Lehrender
  4. Individuelle Profilierung und Übergang Bachelor – Master

Zu 1) Dem Studiengangsmanagement kommen operative und strategische Aufgaben zu. Hier werden auch Formate angeboten, um Studierende aktiver in die Gestaltung der Studiengänge einzubeziehen.

Zu 2) In diesen Bereich fallen Angebote zur Studienorientierung, Studienwahl/- entscheidung sowie zur curricularen Gestaltung der Studieneingangsphase. Hierunter fallen insbesondere die schon entwickelten und im weiteren Projektkontext stetig anzupassenden Mentoring-, Coaching- und Tutoring-Angebote.

Zu 3) Hier werden die bereits eingeführten Angebote zur Qualifizierung studentischer Lehrender (ins. Peer Mentoring und Coaching) weiter geführt und stetig angepasst.

Zu 4) Studierenden soll es ermöglicht werden eine individuelle Profilierung vorzunehmen; hier ist das Exzellenzprogramm Fakultät genauso eingebettet wie die Qualifizierungsformate studentischer Lehrender. Außerdem soll eine bessere Unterstützung beim Übergang nach dem Bachelor geschaffen werden.

Sie finden unsere Angebote gebündelt unter der Seite „erfolgreich studieren“ [https://wiwi.uni-paderborn.de/studium/erfolgreich-studieren/erfolgreich-studieren/].

Informationen 

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
ProjektkoordinationHannah Sloane
StudiengangsmanagementEileen Mauer
Peer MentoringHannah Sloane, Dr. Peter Becker, Sarah Forstinger, Hedda LüttenbergChristopher Pietsch, Nina Stephan, Dirk van Straaten 
TutoringDr. Juliane Fuge
Wiwi-CoachingHannah Sloane, Marie-Louisa Schall
ExzellenzprogrammPeter Rüsing 
Ehemalige MitarbeitendeThomas Kranert, Daniel MüllerDr. Christian Peitz
LaufzeitOktober 2016 – September 2020
QBi - Qualifizierungsbausteine inklusiv in einer dualisierten Ausbildungsvorbereitung

Ausbildungs- und berufsvorbereitende Bildungsgänge in berufsbildenden Schulen verfolgen die Zielsetzung, Jugendlichen einen möglichst direkten Übergang in Ausbildung (und Beruf) zu ermöglichen. Qualifizierungsbausteine zeichnen sich dadurch aus, dass sie insbesondere (betriebs-)praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erfordern und sich an den Anforderungen der betrieblichen Ausbildung eines Berufs(-feldes) orientieren. Gerade hier wird ein Potenzial für diejenigen Jugendlichen gesehen, die Schwierigkeiten in Bezug auf die theoretische Auseinandersetzung mit mit Lerngegenständen aufweisen - Praxisbezug und Praxisformate (Praktika, Werkstattunterricht etc.) spielen eine besondere Rolle. Allerdings bereitet die rein anforderungsorientierte Ausrichtung klassischer Qualifizierungsbausteine auch Probleme: So ist ein Großteil der Jugendlichen noch nicht ausreichend beruflich orientiert und es bestehen Probleme im Bereich sprachlicher Basiskompetenzen und / oder in Bezug auf die Motivation zu schulischem Lernen. Das Projekt QBi nimmt diese Herausforderungen auf und folgt dem Leitbild einer individualisierten und inklusiven beruflichen Bildung. In diesem Sinne werden Rahmenkonzepte für Qualifizierungsbausteine entwickelt, die auf die Anforderungen der Lernenden zugeschnitten sind und insbes. zieldifferente Lernwege ermöglichen. Einzelne Lernerfolge werden dokumentiert und zertifiziert und damit für die Lernenden verwertbar gemacht. Die 'inklusiven Qualifizierungsbausteine' nehmen damit nicht allein berufliche grundbildende Gegenstände auf, sondern auch Aspekte beruflicher Orientierung, die Förderung von Basiskompetenzen und eröffnen so Räume zur Persönlichkeitsentwicklung. Die wissenschaftliche Begleitung arbeitet mit insgesamt vier Berufskollegs intensiv an der Entwicklung, Erprobung und Weiterentwicklung solcher Qualifizierungsbausteine. 

 

Informationen

Wissenschaftliche LeitungDr. Petra Frehe
LaufzeitJuli 2016 - September 2018
myVETmo - Mobilities as pathways to 'hidden competences'

Das Projekt myVETmo zielt darauf ab, dass europäische Auslandsaufenthalte und -praktika in der beruflichen Bildung (Mobilitäten) nicht länger zumeist leistungsstarken Jugendlichen, die sich bspw. bereits in der dualen Berufsausbildung befinden, vorbehalten bleiben. Im Sinne einer inklusiven Berufsbildung geht es darum, diese Möglichkeiten grundsätzlich allen Jugendlichen zu ermöglichen und insbesondere denjenigen zu eröffnen, die bislang kaum einen Zugang / Berührungspunkte zu Bildungsangeboten dieser Art aufnehmen konnten bzw. hatten. Im Sinne eines weiten Inklusionsverständnisses fokussiert das Projekt myVETmo insbesondere benachteiligte Jugendliche, die in verschiedenen Bereichen einer besonderen, individuellen Förderung bedürfen. Die Lern- und Praxiserfahrungen im Ausland sollen individuell begleitet werden, den Lernenden jedoch gleichzeitig den Raum geben, individuelle Erkundungen anzustellen und vermeintlich versteckte / ihnen unbewusste Kompetenzen ('hidden competences') aufzudecken und zu erfahren. Dieser 'Spagat' zwischen einerseits persönlicher Betreuung (vor Ort) und andererseits der Selbstregulierung der Lernenden soll konstruktiv aufgenommen werden und über die Entwicklung einer App (Students' Navigator) unterstützt werden. Die App soll dem Lernenden als Orientierung während des Auslandsaufenthaltes dienen, Hinweise geben, aber auch die Kommunikation und zeitnahe Hilfestellung von Betreuungspersonen adressieren und gewährleisten können. Im Rahmen des Praktikums / Auslandsaufenthaltes entwickeln die Lernenden ein Video zur Selbstpräsentation, dass bspw. in späteren Bewerbungsverfahren eingesetzt werden kann. Auf Ebene der Projektdurchführung werden im Prozess Leitlinien und Qualitätsstandards für inklusive Mobilitäten entwickelt und reflektiert.  

PROJEKT IM PROGRAMM ERASMUS+

"Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. (...) Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen."

 

Informationen

Wissenschaftliche LeitungDr. Petra Frehe
LaufzeitJuli 2016 - September 2018 
Multiprofessionelle Teamarbeit am Berufskolleg vor dem Hintergrund inklusiver Bildung

Multiprofessionelle Teamarbeit (mpT) wird immer wieder und von unterschiedlichen Seiten ale eine zentrale Antwort auf die Herausforderungen einer inklusiven Bildungsgangarbeit in der beruflichen Bildung angeführt. Bei näherer Betrachtung bleibt dabei letztlich jedoch weitgehend unscharf, was unter dem Begriff überhaupt gefasst werden kann resp. wird wund in welcher Form eine Zusammenarbeit zwischen den Akteuren unterschiedlicher Professionen somit erfolgt. Auch auf theoretischer Basis fehlen geeignete Referenzsysteme, die ggf. geeignete kooperations- und professionstheoretische Perspektiven nicht nur aufnehmen, sondern diese darüber hinaus vor dem Hintergrund einer inklusiven Berufsbildung in einen konkreten Zusammenhang bringen und so letztlich vertiefende Einblicke in das Phänomen 'mpT' ermöglichen, dieses hinterfragen und einordnen. Das vorliegende Dissertationsprojekt zielt darauf ab, diese Forschungslücke zu schließen.

Im Sinne einer qualitativen Mehrebenenanalyse werden hierbei Herausforderungen im Spannungsfeld von Individual- und Kollektivebene resp. Handlungs- und Strukturebene herausgearbeitet. Vor diesem Hintergrund wurden bereits umfangreiche theoretische sowie empirische Explorationen abgeschlossen. Auf Individualebene wurden dazu biografisch-narrative Interviews durchgeführt sowie auf Kollektivebene Teamsitzungen im Bildungsgang der Ausbildungsvorbereitung aufgenommen, um die jeweils vorliegenden individuellen bzw. kollektiven professionellen Orientirungen der Teammitglieder bzw. der Teams zu rekonstruieren. Die Datenauswertung erfolgt in Anlehnung an Bohnsack mit Hilfe der dokumentarischen Methode. Die ebenenspezifischen Ergebnisse werden dann bezüglich ihrer jeweiligen Passungsverhältnisse hin analysiert und eingeordnet, um so vertiefende sowie ebenenübergreifende Einblicke in Bezug auf die Professionalität in diesem Bereich zu ermöglichen.

 

Informationen

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
InformationenMarie-Ann Kückmann M. Sc.
Nachhaltige Gestaltung der digitalen Transformation in Berufsschulen

Die digitale Transformation ist in vollem Gange und verändert unsere Gesellschaft fundamental. Industrie 4.0 heißt das große Stichwort, welches das produzierende Gewerbe in Deutschland in der Spitzenposition halten soll. Aber reichen diese Bemühungen aus, um Deutschland für das digitale Zeitalter sattelfest zu machen? Nicht wenige Stimmen behaupten, dass dies nicht der Fall ist und unser Land den Anschluss an die großen Player auf den Weltmärkten zu verlieren droht. Zu wenig innovative Ideen und Geschäftsmodelle werden entwickelt, das Internet ist nicht nur für die Kanzlerin tatsächlich noch Neuland und auch die digitale Infrastruktur ist im internationalen Vergleich noch konkurrenzfähig. Dazu fürchten sich viele Unternehmen eher vor den Auswirkungen der digitalen Transformation, anstatt die sich bietenden Chancen zu nutzen und so ihre Zukunft aktiv zu gestalten. 

Die anstehenden (disruptiven) Veränderungen bieten also die Gelegenheit, unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Corporate Social Responsibility und Corporate Sustainability sind mittlerweile vielen mittelständischen Unternehmen ein Begriff. Viel zu oft dienen diese aber nur als Werkzeug einer "sauberen" Außendarstellung. Was fehlt ist ein wirkliches Umdenken, um nicht nur unseren Planeten sondern auch unseren Umgang miteinander bewusster und somit nachhaltiger zu gestalten. Die digitale Transformation bietet dafür die ideale Gelegenheit. Was liegt da näher, als an den Berufsschulen anzusetzen und so eine veränderte digitale und nachhaltige Denkweise über die Schüler in die Unternehmen zu tragen?

 

Informationen

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
InformationenPeter Rüsing M. Sc.  
Studienzweifel und -abbruch in der Studieneingangsphase: Konzeption eines Beratungs- und Begleitkonzepts

Im Zuge der bildungspolitischen Diskussionen stellt die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung ein aktuelles Handlungsfeld dar. Die Aktualität des Themas zeigt sich an den vielfältigen bundesweit bestehenden Projekten zur Unterstützung von StudienabbrecherInnen beim Übergang von der Hochschule in die berufliche Bildung. Wenngleich Fragen der Anerkennung von bisher erbrachten Leistungen insbesondere bei Abbrüchen in höheren Fachsemestern eine bedeutende Rolle spielen, erschließen sich im Kontext des Übergangs von Schule zur Hochschule andere Fragen. Sofern Studienabbrüche in der Studieneingangsphase betrachtet werden, stehen neue Fragen im Vordergrund: Welche individuellen Problemlagen können zu Studienzweifeln führen? Welche Gründe für einen möglichen Studienabbruch liegen vor und welche beruflichen Perspektiven kann und soll Hochschule adressieren? Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden Problemfelder von Studierenden in der Studieneingangsphase identifiziert und mögliche Lösungsansätze zur Gestaltung eines Beratungskonzepts erarbeitet. Hierbei sollen Studierende bei bestehenden Zweifeln am Studium zielgerichtet erreicht und beraten werden können. Das Beratungskonzept fokussiert die Auseinandersetzung mit individuellen Problemlagen und Herausforderungen in der Studieneingangsphase wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge der Universität Paderborn. 

Informationen

Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. H.-Hugo Kremer
InformationenEileen Mauer M. Sc.

Die Universität der Informationsgesellschaft