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Die Paderborner Berufs- und Wirtschaftspädagogik beschäftigt sich seit langem damit, wie sich technologische, sozialökonomische und -kulturelle Herausforderungen und Entwicklungen auf die pädagogische Arbeit in der beruflichen Bildung auswirken. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Vorbereitung der Lehrenden in Betrieben (Ausbilder) und Schulen (Lehrkräfte) auf die sich ergebenden Veränderungen.

Es ist erforderlich, die Hintergründe der Veränderungen in einem längeren zeitlichen Zusammenhang zu betrachten, da bestimmte Konsequenzen der vierten, digitalen Revolution (Industrie 4.0) in der Literatur oft nur sehr allgemein dargestellt werden.

Erst in einer übergreifenden Betrachtung wird die eigentliche Problematik sichtbar: Die Veränderung in der Kompetenzanforderung betrifft das Verhältnis von menschlicher Facharbeit auf der einen und einer zunehmend sophistischen Technologie auf der anderen Seite. So ergeben sich neue Herausforderungen und veränderte Kompetenzanforderungen an Erwerbstätige, auf die sie durch die berufliche Bildung vorbereitet werden müssen. Dies wiederum gelingt nur, wenn zugleich die Ausbilder in den Betrieben, die Lehrkräfte in den Berufsschulen und die Prüfer in den zuständigen Prüfungsausschüssen der zuständigen Stellen vorbereitet werden. Sie sind eine entscheidende Gelingensbedingung für eine erfolgreiche Implementation digitaler Geschäfts- und Produktionsprozesse.

Aus dieser Argumentation ‚‚Digitalisierung als Herausforderung – Kompetenzanforderungen an Mitarbeiter – Bewältigung der Problematik durch berufliche Bildung"  begründet sich die Forschungsfrage dieses Projekts: Wie können Lehrende (Ausbilder und Lehrkräfte) und Prüfer durch entsprechende Ausbildung und/oder Weiterbildung auf die von ihnen erwartete Aufgabe vorbereitet werden?

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung einer ersten Übersicht zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Förderung der Digitalisierung über eine Förderung der Beschäftigten, die in der beruflichen Erstausbildung tätig sind. Dabei sollen die vorhandenen Erfahrungen aufgegriffen und vertieft, sowie in Abstimmung mit Experten der Lehrer- und Ausbilderqualifizierung erste Vorschläge für die Förderung der entsprechenden Beschäftigten entwickelt werden.

Förderungszeitraum:
01.11.2017 – 31.07.2018
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Peter F. E. Sloane
Information:
Pressemitteilung Uni Paderborn

Drittmittelgeber

BMBF (Förderkennzeichen QAPGB)

Ansprechpartner

Dr. Elmar Janssen

Wirtschafts- und Sozialpädagogik

Elmar Janssen
Telefon:
+49 5251 60-3426
Fax:
+49 5251 60-3419
Büro:
Q1.313

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

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