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thyssenkrupps Finanzvorstand Guido Kerkhoff spricht in Paderborn zur Rolle des CFO bei Restrukturierungsprozessen Bildinformationen anzeigen
Im feierlichen Rahmen verabschiedet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gemeinsam mit dem Paderborner Hochschulkreis e. V. die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen. Bildinformationen anzeigen

thyssenkrupps Finanzvorstand Guido Kerkhoff spricht in Paderborn zur Rolle des CFO bei Restrukturierungsprozessen

Im feierlichen Rahmen verabschiedet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gemeinsam mit dem Paderborner Hochschulkreis e. V. die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen.

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Jun.-Prof.’in Dr. Michaela Geierhos neues Mitglied im Jungen Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Mit einer feierlichen Festveranstaltung hat die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste siebzehn neue Mitglieder in das Junge Kolleg aufgenommen.

Im Rahmen des „Konzertes zum Neuen Jahr“ begrüßte Akademiepräsident Professor Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt vor über 400 Gästen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Die Aufnahme in das Junge Kolleg gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen.

In diesem Jahr kommen die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten aus den Wissenschaftsstandorten Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Köln, Münster und Paderborn.
 
In seiner Ansprache stellte Präsident Hatt die unterschiedlichen Facetten von Autonomie in der Wissenschaft in das Spannungsfeld von individueller Kreativität, ökonomischen Zwängen und politischen Erwartungen. „Autonomie der Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung sind zwei Seiten einer Medaille. Die eigene forscherische Neugier stillen und den Nutzen für die Gesellschaft mehren, diese beiden Impulse bewegen von Generation zu Generation unsere Nachwuchswissenschaftler und sie nehmen dazu erhebliche private Einschränkungen und berufliche Unsicherheiten in Kauf“, so Hatt.
 
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratulierte den 17 neuen Mitgliedern des Jungen Kollegs und wünschte ihnen bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit viel Erfolg. „Das Junge Kolleg bringt exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammen. Die Kollegiaten arbeiten interdisziplinär, sie stehen für innovative Denkansätze und für zukunftsorientierte Lösungen. Diesen frischen Wind brauchen wir in der Wissenschaft, um Antworten auf die großen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenverknappung, Digitalisierung oder demographische Entwicklung zu finden. Daher freue ich mich sehr, dass wir heute 17 junge Forscherinnen und Forscher in die Förderung aufnehmen können."
 
 
Das Junge Kolleg

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Nordrhein- Westfalen wurde im Jahre 2006 das Junge Kolleg gegründet, in das bis zu 30 herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen für jeweils vier Jahre berufen werden können. Möglich gemacht wurde dieses Förderprogramm durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Mercator. Ab dem Jahr 2014 hat das Land Nordrhein-Westfalen die Finanzierung übernommen.
 
Im Jungen Kolleg wird den Mitgliedern eine interdisziplinäre Plattform zum Austausch und zur gemeinsamen Erarbeitung kritischer Bewertung gesellschaftlich relevanter Fragen geboten. Die maximal 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden fachlich, finanziell und ideell unterstützt. Sie erhalten bis zu vier Jahre lang ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro und nehmen am Akademie-Leben teil. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind – zusätzlich zur Promotion – herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder dürfen bei ihrer Aufnahme in das Kolleg nicht älter als 36 Jahre sein und noch keine unbefristete Hochschullehrerstelle innehaben. 
 
 
Vita

Michaela Geierhos ist seit Januar 2013 Juniorprofessorin für Wirtschaftsinformatik, insb. Semantische Informationsverarbeitung an der Universität Paderborn. Nach ihrem Magisterstudium der Computerlinguistik, Informatik und Phonetik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, war sie bis 2012 am Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Für ihr großes Engagement in der Lehre wurde ihr der „Preis für gute Lehre 2010“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen. Ihre Dissertation „BiographIE: Klassifikation und Extraktion karrierespezifischer Informationen“ wurde 2010 mit summa cum laude und 2011 mit dem „Kulturpreis Bayern“ ausgezeichnet. Vor dem Wechsel nach Paderborn forschte sie als „Junior Researcher in Residence“ am Center for Advanced Studies in München für ihre Habilitation, welche durch den Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler der Gesellschaft für Angewandte Linguistik unterstützt wurde.
 

Forschung

Michaela Geierhos erforscht neue Wege zur Auswertung von Bewertungsportalen im Internet. Durch immer mehr Möglichkeiten, Bewertungen über Produkte, Leistungen und Erlebnisse abzugeben, steigt die Zahl der Online-Rezensionen und stellt den Internetnutzer damit vor einige Herausforderungen: Wie repräsentativ, wie objektiv und wie wichtig sind die Bewertungen? Um schnell und differenziert die Qualität und Relevanz von Bewertungen besser einschätzen zu können, sollen Nutzer algorithmische Unterstützung bekommen. Hinzu kommt, dass die frei formulierten Ratschläge in ihrer Struktur und inhaltlicher Ausgestaltung deutlich voneinander abweichen können. Sofern quantifizierbare Nutzerbewertungen in Form von Skalen zur Verfügung stehen, sind diese ebenfalls häufig nicht widerspruchsfrei zu den Kommentaren. Deshalb entwickelt sie derzeit computerlinguistische Verfahren zur Inhaltsanalyse, um Bewertungsdimensionen in Freitexten automatisiert zu erkennen und damit ihre Vergleichbarkeit herzustellen.

Kontakt:
Jun.-Prof.’in Michaela Geierhos, Tel.: 05251 60-6461, E-Mail: michaela.geierhos[at]hni.upb.de

Die Universität der Informationsgesellschaft